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	<title>Hans Aumeier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 12. März 2026 um 22:57 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aumeier, Hans.jpg|mini|Hans Aumeier]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Aumeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1906]] in [[Amberg]], [[Bayern]]; † [[24. Januar]] [[1948]] in [[Krakau]]) war ein deutscher [[Schutzstaffel|SS-Führer]] und Kriegsverbrecher, der in leitender Funktion in mehreren [[Konzentrationslager]]n eingesetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aumeier brach seine Schullaufbahn bereits nach sechs Jahren ab und arbeitete danach als [[Eisendreher]] in der [[Gewehrfabrik]]ation, unterbrochen von Phasen der [[Arbeitslosigkeit]]. Aumeier gehörte der [[Sturmabteilung|SA]] an und wurde dort kurzzeitig hauptamtlich tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Langbein364&amp;quot;&amp;gt; Hermann Langbein: &amp;#039;&amp;#039;Menschen in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein Verlag, Frankfurt am Main, Berlin, Wien 1980, ISBN 3-548-33014-2, S. 364.&amp;lt;/ref&amp;gt; August 1929 wechselte er zur [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 2.700)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/514960&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehörte bald nach seinem SS-Beitritt dem Stab des [[Reichsführer SS|Reichsführers SS]] [[Heinrich Himmler]] in [[München]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lasik228f&amp;quot;&amp;gt;Aleksander Lasik: &amp;#039;&amp;#039;Die Organisationsstruktur des KL Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; In: Aleksander Lasik, Franciszek Piper, Piotr Setkiewicz, Irena Strzelecka: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz 1940–1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations und Vernichtungslagers Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau und Struktur des Lagers&amp;#039;&amp;#039;, [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]], [[Oświęcim]] 1999, S. 228&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Dezember 1929 trat Aumeier der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 164.755).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/890896&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Gründung des [[KZ Dachau]] im Jahr 1933 durchlief Aumeier als Angehöriger des 1. Wachbataillons „Oberbayern“ dort die „Dachauer Schule“ von [[Theodor Eicke]]. Zum 20. April 1934 wurde er zum [[SS-Untersturmführer]] befördert. Ab April 1936 gehörte Aumeier dem [[SS-Totenkopfverbände|4. SS-Totenkopfregiment „Ostfriesland“]] beim [[KZ Esterwegen]] an und wechselte im Dezember 1936 ins [[KZ Lichtenburg]], wo er als Kompanieführer beim 2. SS-Totenkopfregiment „Elbe“ ebenfalls zur Bewachung des Konzentrationslagers eingesetzt war. Danach wurde Aumeier beim 3. SS-Totenkopfregiment „Thüringen“ in gleicher Funktion beim [[KZ Buchenwald]] eingesetzt, bevor er Anfang August 1938 zum [[KZ Flossenbürg]] versetzt wurde und dort als Schutzhaftlagerführer tätig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lasik228f&amp;quot; /&amp;gt; Zum 11. September 1938 wurde er zum [[SS-Hauptsturmführer]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1942 löste Aumeier [[Karl Fritzsch]] auf dem Posten des Schutzhaftlagerführers im [[KZ Auschwitz I (Stammlager)|Stammlager]] des [[KZ Auschwitz]] ab und übte diese Funktion bis zum 16. August 1943 aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lasik228f&amp;quot; /&amp;gt; Aumeier gab den [[Kapo (KZ)|Kapos]] weitreichende Befugnisse, was zu einer Steigerung des Lagerterrors führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Langbein364&amp;quot; /&amp;gt; Er führte die strafweise Tortur der [[Stehzelle]]n in [[Block 11 (KZ Auschwitz)|Block 11]] ein und erschoss Häftlinge an der [[Schwarze Wand (KZ Auschwitz)|Schwarzen Wand]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. 2013, ISBN 978-3-10-039333-3, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Massenerschießungen und [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektionen]] im Stammlager Auschwitz war Aumeier mit verantwortlich und nahm nach dem gescheiterten Aufstandsversuch der [[Strafkompanie (KZ Auschwitz)|Strafkompanie]] im Juni 1942, ebenso wie [[Otto Moll]] und [[Franz Hößler]], an der Ermordung der Überlebenden des Aufstandes teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARC&amp;quot;&amp;gt;[http://www.deathcamps.org/occupation/auschwitzmen_de.html#Aumeier Kurzbiografie auf ARC Mainpage]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen Diebstahls und Korruption wurde er auf Veranlassung von [[Rudolf Höß]] noch Mitte August 1943 nach [[Estland]] in das neu geschaffene [[KZ Vaivara]] versetzt, wo er bis zu der Evakuierung des Lagers im Sommer 1944 der [[KZ-Kommandant|Lagerkommandant]] war. Dort führte die Lagerleitung unter Aumeier Selektionen durch, welchen Männer, Frauen und Kinder zum Opfer fielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;benz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Wolfgang Benz, Hermann Graml, Hermann Weiß |Titel=Enzyklopädie des Nationalsozialismus |Auflage=4 |Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH &amp;amp; Co KG |Ort=München |Datum=1997 |ISBN=3-423-33007-4 |Kapitel=Teil II, Lexikon |Seiten=777}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war er für die Lager des [[KZ-Außenlagerkomplex Kaufering|KZ-Außenlagerkomplexes Kaufering]], Außenstellen des KZ Dachau, zuständig. Zum 9. November 1944 erreichte er den Rang eines [[SS-Sturmbannführer]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee21&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1945 übernahm Aumeier als Kommandant das [[Polizeihäftlingslager Grini]] in [[Norwegen unter deutscher Besatzung|Norwegen]], das bis zum 8. Mai 1945 existierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auschwitz243&amp;quot;&amp;gt;Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; Oswiecim 1998, S. 220.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner letzten Station soll sich Aumeiers Verhalten erheblich verändert haben, da er sich nun fast human zeigte und auch Verhandlungen mit dem [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Roten Kreuz]] führte. Aumeier wurde am 11. Juni 1945 von der [[Britische Armee|britischen Armee]] in [[Norwegen]] verhaftet, in das [[Internierungslager Staumühle]] verlegt und dort verhört.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Gans]]: &amp;#039;&amp;#039;Life gave me a chance&amp;#039;&amp;#039;. Lulu Press, Raleigh 2010, ISBN 978-0-557-20305-5, S. 309. Der aus [[Borken]] stammende Manfred Gans war einer der britischen Offiziere, die ihn vernahmen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Vernehmung|Verhöre]] leugnete er zunächst jegliches Wissen über die [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz|Gaskammern]] in Auschwitz, revidierte aber später seine Aussage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARC&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Auslieferung an Polen wurde Aumeier im [[Krakauer Auschwitzprozess]] vor dem [[Oberstes Nationales Tribunal Polens|Obersten Nationalen Tribunal Polens]] [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee21&amp;quot; /&amp;gt; Das Urteil wurde am 24. Januar 1948 durch [[Hängen]] [[Hinrichtung|vollstreckt]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20021003041144/http://www.geocities.com/biskupia/mandel.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; Oswiecim 1998, ISBN 83-85047-35-2.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783100393333}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005. ISBN 3-596-16048-0.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Langbein]]: &amp;#039;&amp;#039;Menschen in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein Verlag, Frankfurt am Main, Berlin, Wien 1980, ISBN 3-548-33014-2.&lt;br /&gt;
* Wacław Długoborski, [[Franciszek Piper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz 1940–1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau, Oswiecim 1999, 5 Bände: I. Aufbau und Struktur des Lagers. II. Die Häftlinge – Existenzbedingungen, Arbeit und Tod. III. Vernichtung. IV. Widerstand. V. Epilog., ISBN 83-85047-76-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deathcamps.org/occupation/auschwitzmen_de.html#Aumeier Kurzbiografie und Foto von Aumeier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133774821|VIAF=38116461}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aumeier, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Kommandant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Lichtenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Vaivara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Norwegens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Krakauer Auschwitzprozess)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aumeier, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Führer in Konzentrationslagern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= [[Amberg]], Bayern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krakau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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