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	<title>Hans Albert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Albert&amp;diff=89768&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-11728-00: Begrifflichkeit</title>
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		<updated>2026-03-14T18:23:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Begrifflichkeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Albert 2005.jpg|mini|hochkant=0.8|Hans Albert (2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Albert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1921]] in [[Köln]]; † [[24. Oktober]] [[2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/news/2023-10/24/soziologe-hans-albert-mit-102-jahren-gestorben/ |titel=Soziologe Hans Albert mit 102 Jahren gestorben |werk=[[Die Zeit]] |datum=2023-10-24 |abruf=2023-10-25 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ORF at/Agenturen red |url=https://orf.at/stories/3337550/ |titel=Philosoph Hans Albert mit 102 Jahren gestorben |datum=2023-10-24 |sprache=de |abruf=2023-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Soziologe]], [[Philosoph]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1963 bis 1989 war er Inhaber des [[Lehrstuhl]]s für Soziologie und [[Wissenschaftstheorie|Wissenschaftslehre]] an der [[Universität Mannheim]]. Er gilt als ein Hauptvertreter des [[Kritischer Rationalismus|Kritischen Rationalismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus: &amp;#039;&amp;#039;Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. Mannheim/Leipzig 2004, Lemma Hans Albert.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verfolgte die Ideen [[Karl Popper]]s und verfasste mit dem &amp;#039;&amp;#039;Traktat über kritische Vernunft&amp;#039;&amp;#039; ein Standardwerk der [[Erkenntnistheorie]]. Um sein Wirken zu ehren, wurde im Februar 2020 das [[Hans-Albert-Institut]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/hans-albert-institut |titel=Institutsgründung zum 99. Geburtstag von Hans Albert |hrsg=[[Giordano-Bruno-Stiftung]] |datum=2020-02-08 |abruf=2021-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hans-albert-institut.de/ |titel=Hans-Albert-Institut |abruf=2021-02-06 |kommentar=Webpräsenz des Instituts}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albert war Sohn eines [[Altphilologie|Altphilologen]] und [[Religionslehrer|evangelischen Religionslehrers]]. Als Kind interessierte er sich sehr für Geschichte, las insbesondere [[Oswald Spengler]] und [[Militärwissenschaft|kriegswissenschaftliche]] Werke, da er Offizier werden wollte. Nach dem Abitur meldete sich Albert 1939 als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] der [[Wehrmacht]] und kam zunächst zum [[Reichsarbeitsdienst]], wo er zu Arbeiten am [[Westwall]] eingesetzt wurde. Anschließend kam er zur [[Artillerie]], zunächst zur Reserve nach Wien und daraufhin zum Kampfeinsatz in Frankreich und Griechenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft]] nahm Albert 1946 ein Studium an der [[Universität zu Köln]] auf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus C. Schulte von Drach |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/philosophie-hans-albert-100-jahre-kritischer-rationalismus-1.5199055 |titel=Hans Albert, Philosoph des Kritischen Rationalismus, wird 100 |sprache=de |abruf=2021-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, zunächst mit dem Abschlussziel Diplom-Kaufmann. Seine erste Soziologie-Vorlesung hörte er bei [[Leopold von Wiese]]; bei diesem konnte er auch auf eigenen Wunsch über &amp;#039;&amp;#039;Politik und Wirtschaft als Gegenstände der politischen und ökonomischen Theorie&amp;#039;&amp;#039; seine Diplomarbeit schreiben und 1952 mit &amp;#039;&amp;#039;Rationalität und Existenz – Politische Arithmetik und politische Anthropologie&amp;#039;&amp;#039; [[promovieren]].&amp;lt;ref&amp;gt;Der zweite Teil der Dissertation wurde 1954 veröffentlicht unter: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Ideologie und politische Theorie. Das ökonomische Argument in der ordnungspolitischen Debatte&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1954; 2. erw. Aufl. 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alberts Habilitationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Nationalökonomie als Soziologie der kommerziellen Beziehungen&amp;#039;&amp;#039; wurde 1955 sowohl von [[René König]] wie auch vom Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät abgelehnt, weil seine Kritik angeblich weder Ökonomie noch Soziologie einwandfrei zuzuordnen war. Außerdem war Albert zuvor insgeheim als angebliches Mitglied der [[KPD|Kommunistischen Partei]] denunziert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Albert: &amp;#039;&amp;#039;Mein Umweg in die Soziologie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christian Fleck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wege zur Soziologie nach 1945 : Autobiographische Notizen&amp;#039;&amp;#039;. Leske + Budrich Opladen 1996, ISBN 3-8100-1660-8, S. 31ff. sowie &amp;#039;&amp;#039;In Kontroversen verstrickt. Vom Kulturpessimismus zum kritischen Rationalismus&amp;#039;&amp;#039;, Wien/Berlin 2007, S. 81f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1957 in Köln mit einer Reihe von Aufsätzen für [[Sozialpolitik]], da er Assistent [[Gerhard Weisser]]s war, des [[Lehrstuhlinhaber]]s für dieses Fach. Er hielt jedoch die Lehrveranstaltungen in Logik, [[Wissenschaftslehre]] und Kritik der [[Wohlfahrtsökonomie]] und publizierte seine Kritik der [[Wirtschaftstheorie|reinen Ökonomie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Albert: &amp;#039;&amp;#039;Marktsoziologie und Entscheidungslogik. Ökonomische Probleme in soziologischer Perspektive&amp;#039;&amp;#039;. Neuwied/Berlin 1967.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 erhielt Albert einen [[Berufung (Amt)|Ruf]] an den neu geschaffenen Lehrstuhl für Soziologie und Wissenschaftslehre der damaligen Wirtschaftshochschule, heute [[Universität Mannheim]]. Er erhielt zwar mehrere Rufe an andere Universitäten, blieb jedoch bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1989 in Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert war Ehrendoktor der Universitäten Linz (1995), Athen (1997), Kassel (2000), Graz (2007) und Klagenfurt (2007) sowie gewähltes Mitglied der [[Academia Europaea]] (1989)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ae-info.org/ae/Member/Albert_Hans |titel=Members: Hans Albert |hrsg=Academia Europaea |sprache=en |abruf=2020-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Accademia delle Scienze di Torino]] (2006).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.accademiadellescienze.it/accademia/soci/hans-albert |titel=Soci: Hans Albert |hrsg=Accademia delle Scienze di Torino |sprache=it |abruf=2020-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert war im Beirat der [[Giordano-Bruno-Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.giordano-bruno-stiftung.de/aufbau/beirat Liste der Beiräte der Giordano-Bruno-Stiftung], abgerufen am 11. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Alberts 99. Geburtstag wurde das Hans-Albert-Institut mit Sitz in [[Oberwesel]] eröffnet, ein [[Denkfabrik|Think-Tank]] zur Förderung des kritisch-rationalen Denkens in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hans-albert-institut.de/ueber-das-hans-albert-institut |titel=Unser Auftrag |hrsg=[[Hans-Albert-Institut]] |abruf=2021-02-06 |kommentar=Webpräsenz des Instituts}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hans Albert verstarb am 24. Oktober 2023 im Alter von 102 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
In der Soziologie bzw. Ökonomie ist Albert insbesondere mit Beiträgen zur [[Marktsoziologie]] hervorgetreten. Dabei setzte er sich für die Einheit der Methode in Natur- und Sozialwissenschaften ein und plädierte ebenso für die Aufhebung der überlieferten Fachgrenzen zwischen Ökonomie, Soziologie, den Rechts- und übrigen Sozialwissenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hilgendorf, Eric |Titel=Hans Albert zur Einführung |Auflage=1. Auflage |Verlag=Junius |Ort=Hamburg |Jahr=1997 |Seiten=69–80, 99–114}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Utilitarismus|utilitaristische]] Theorietradition hielt er trotz all der von ihm selbst vorgebrachten Einwände für das interessantere Erkenntnisprogramm im Vergleich zu [[Funktionalismus (Sozialwissenschaften)|Funktionalismus]] oder dem [[Marxismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert war von [[Instrumentalismus (Wissenschaftstheorie)|instrumentalistisch]]-[[Dezisionismus|dezisionistischen]] Positionen, die er in seiner Dissertation noch aus [[Martin Heidegger]] und [[Hugo Dingler]] schöpfte, zur Rezeption von [[Victor Kraft]] und [[Karl Popper]] übergegangen, welch letzteren er anfänglich noch ebenfalls für einen Vertreter des [[Logischer Positivismus|logischen Positivismus]] hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Albert: &amp;#039;&amp;#039;Mein Umweg in die Soziologie.&amp;#039;&amp;#039; In: Christian Fleck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wege zur Soziologie nach 1945 : Autobiographische Notizen&amp;#039;&amp;#039;. Leske + Budrich Opladen 1996, ISBN 3-8100-1660-8, S. 30ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den [[Europäisches Forum Alpbach|Alpbacher Hochschulwochen]] lernte Albert 1955 [[Paul Feyerabend]] und 1958 dann Popper persönlich kennen. Als Vertreter des [[Kritischer Rationalismus|Kritischen Rationalismus]] nahm Albert schließlich im Oktober 1961 neben Popper als Gegenpart zu [[Theodor W. Adorno]] und [[Jürgen Habermas]] am so genannten [[Positivismusstreit]] teil, in dem indes keiner der Beteiligten eine positivistische Position im engeren Sinne vertrat. Albert fand es aber besonders [[Ironie|ironisch]], dass dort Habermas geradezu ähnliche Positionen vertrat, wie er sie selber früher vertreten, aber seither aufgegeben hatte. Eine seiner vielfach stark an Popper orientierten Hauptaussagen: Da die Vernunft fehlbar ist, müssen Theorien immer wieder der Kritik unterzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert war Mitherausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Aufklärung und Kritik]]&amp;#039;&amp;#039; sowie Ehrenpräsident der [[Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg]]. Des Weiteren war er wissenschaftlicher Beirat der [[Humanistische Akademie Deutschland|Humanistischen Akademie]] Bayern sowie der [[Giordano-Bruno-Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hvd-bayern.de/index.php?q=inhalt/wir-%C3%BCber-uns |text=Humanistische Akademie Bayern: Wir über uns |wayback=20131112161501}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philosophie ===&lt;br /&gt;
In der Philosophie Alberts kommt der [[Erkenntnistheorie]] eine wesentliche Bedeutung zu. Zunächst die Ideen des [[Positivismus]] vertretend, sympathisierte er ab Mitte der 1950er Jahre mit dem Kritischen Rationalismus und entwickelte sich in Deutschland neben Karl Popper wohl zu dem bekanntesten Vertreter dieser philosophischen und [[Wissenschaftstheorie|wissenschaftstheoretischen]] Ansicht. Dementsprechend besagt eine grundlegende Annahme seiner philosophischen Auffassung, dass sich Behauptungen bzw. [[Aussage (Logik)|Aussagen]] (Propositionen) nie auf sichere Begründungen zurückführen ließen. Es sei unmöglich, für irgendeine Aussage eine [[Letztbegründung]] zu beanspruchen. Somit sei sicheres Wissen unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Alle Sicherheiten in der Erkenntnis sind selbstfabriziert und damit für die Erfassung der Wirklichkeit wertlos&lt;br /&gt;
 |Autor=Hans Albert&lt;br /&gt;
 |Quelle=Traktat über kritische Vernunft, 1991; 5. Auflage, Verl.: J.C.B. Mohr, S. 36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Thesen des klassischen Erkenntnisideals tritt Albert mit seiner Konzeption des Kritischen Rationalismus entgegen. Seine Ablehnung jeglicher Letztbegründungsansprüche entspringt den Schlussfolgerungen des sogenannten [[Münchhausen-Trilemma]]s. Albert stellt mit Hilfe dieses Trilemmas die These auf, dass jeder Versuch, eine Behauptung zu einer letztbegründeten und damit zweifelsfreien Wahrheit zu erheben, scheitern müsse. Somit widerspricht er dem klassischen Erkenntnisideal mit seinem Rekurs auf einen [[Archimedischer Punkt|archimedischen Punkt]], auf dem sichere Erkenntnis aufbauen kann. Nach Albert verliert sich jeder solche Letztbegründungsversuch in einer der Möglichkeiten des Münchhausen-Trilemmas. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der [[Infiniter Regress|infinite Regress]]: Jede Begründung erfordert ihrerseits eine Begründung.&lt;br /&gt;
# Der [[Zirkelschluss]]: Es wird eine Behauptung über ein Phänomen aufgestellt, die in dem behaupteten Phänomen selbst schon enthalten ist. Zum Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;Warum legen Hühner Eier? Weil sie Hühner sind. Und warum sind sie Hühner? Weil sie Eier legen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Der willkürliche Abbruch des Begründungsverfahrens, d. h. ein Dogma wird aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen bei der Zurückführung von Behauptungen auf ein sicheres Fundament der infinite Regress und der logische Zirkel vermieden werden, dann wird anhand des gerade erwähnten „Scheidungsbeispiels“ deutlich, dass der Abbruch des Begründungsverfahrens prinzipiell möglich und gangbar ist, weshalb er so oder ähnlich in der Praxis häufig angewandt wird. Der Abbruch des Begründungsverfahrens scheint ein festes Fundament des sicheren Wissens zu bieten, solange eine Behauptung gut genug gegen kritische Einwände [[Kritikimmunität|immunisiert]] werden kann und damit zu einer absolut gültigen Behauptung erhoben wird, an der kein Zweifel möglich scheint oder gar nicht erst erlaubt sein soll. Doch ein solcher Abbruch der Begründungskette und die damit beabsichtigte Kritikimmunisierung ist nichts anderes als der Rekurs auf ein [[Dogma]], das aufgestellt wird, um den Behauptungen das Risiko des Scheiterns an möglichen Einwänden zu nehmen. Dadurch bleibt der Akt der Willkür aber erhalten: Die Begründungskette wird an dem Punkt unterbrochen, der dem jeweils argumentierenden Menschen als genügend evident bzw. plausibel erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert schließt aus dem Münchhausen-Trilemma, nichts und niemand sei unfehlbar, vertritt also den [[Fallibilismus]]. Er versteht Aussagen über die Welt als stets vorläufige Setzungen. Diese können so lange als gültig angesehen werden, bis eine neue Theorie mit größerer Erklärungskraft entsteht, die die Welt umfassender und genauer beschreibt und größere Übereinstimmung mit anderen Theorien aufweist. Nach Albert kommt man der Wahrheit also durch [[Falsifikation]], d. h. durch Prüfen und Verwerfen verschiedener Annahmen, nach und nach näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alberts kritische Philosophie fasst sich selbst und damit auch seine eigenen Aussagen als Hypothese auf – eine Theorie, die sich der Kritik stellen muss, um durch das Entdecken von Fehlern und Irrtümern in unserem Erleben der Welt und unserem Nachdenken über dieselbe der vermuteten realen Existenzweise der Welt, und somit der Wahrheit dieser Welt, näher kommen zu können. Ein Zitat von Albert soll diese Zielsetzung verdeutlichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Während der klassische Rationalismus gewisse Instanzen – die Vernunft oder die Sinne – zu [[Erkenntnistheorie|epistemologischen]] Autoritäten erhob und sie dadurch unfehlbar und damit kritikimmun zu machen suchte, weil sonst das Ziel der sicheren Begründung nicht erreichbar erschien, kann der kritische Rationalismus keiner Instanz mehr Unfehlbarkeit und damit das Recht der Dogmatisierung bestimmter Problemlösungen zugestehen. Es gibt weder eine Problemlösung, noch eine für die Lösung bestimmter Probleme zuständige Instanz, die notwendigerweise von vornherein der Kritik entzogen sein müsste. Es kann sogar angenommen werden, dass Autoritäten, für die eine solche Kritikimmunität beansprucht wird, nicht selten deshalb auf diese Weise ausgezeichnet werden, weil ihre Problemlösungen wenig Aussicht haben würden, einer sonst möglichen Kritik standzuhalten. Je stärker ein solcher Anspruch betont wird, umso eher scheint der Verdacht gerechtfertigt zu sein, dass hinter diesem Anspruch die Angst vor der Aufdeckung von Irrtümern, das heißt also: die Angst vor der Wahrheit steht.&lt;br /&gt;
 |Autor=Hans Albert&lt;br /&gt;
 |Quelle=Traktat über kritische Vernunft, 1991; 5. Auflage, Verl.: J.C.B. Mohr, S. 44}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert setzte sich auch mit der [[Kritische Psychologie|Kritischen Psychologie]] [[Klaus Holzkamp]]s auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionskritik ===&lt;br /&gt;
„Religion kann definiert werden als […] der Glaube an [[numinose]] Wesenheiten personalen oder impersonalen Charakters – Götter, Geister, Dämonen, Engel oder göttliche Mächte –, die bestimmte Eigenschaften und Wirkungsmöglichkeiten haben und daher für das Schicksal der Menschen und damit auch für ihr Heil von Bedeutung sind, und […] eine damit verbundene Praxis der Mitglieder der betreffenden Gruppen, die geeignet ist, der Macht dieser Wesenheiten Rechnung zu tragen und sie im Sinne des eigenen Heils zu beeinflussen, also eine Kultur, die durch Heilstechnologie geprägt ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;(Albert, 2000 #5997:142)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert, der sich selbst als dezidierten [[Atheismus|Atheisten]] sah,&amp;lt;ref&amp;gt;SWR2, Reihe Zeitgenossen: Hans Albert, Philosoph, Sendung vom Montag, 13. April 2009, 17.05 Uhr, im Gespräch mit Anja Höfer&amp;lt;/ref&amp;gt; hat alle Formen des religiösen Glaubens und die real existierenden Religionen, insbesondere den Katholizismus, immer wieder scharf kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vor allem in Albert 1979 und Albert 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wandte sich dabei ausdrücklich auch gegen liberale Theologen wie [[Rudolf Bultmann]] und [[Hans Küng]]. Gegen diese argumentierte er in erster Linie, dass die christliche Theologie keineswegs ohne Weiteres mit den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaft vereinbar sei und vor allem auch logische [[Inkonsistenz]]en aufweise (z. B. das [[Theodizeeproblem]]). Die hier von Theologen und Philosophen diskutierten Auflösungsversuche hielt er für nicht stichhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den offiziellen [[Katholizismus]] machte Albert auch erhebliche ethische Einwände geltend: Er kritisierte hier einerseits Intoleranz und Autoritätsdenken, andererseits den Vergeltungsgedanken, der sich in den Vorstellungen von Höllenstrafen ohne jede Aussicht auf Gnade zeige.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. besonders Albert 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kritisierte auch die Verteidigung religiöser Glaubenssysteme durch seinen alten Kontrahenten [[Jürgen Habermas]], der damit der Aufklärung in den Rücken gefallen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Hesse |url=https://www.fr.de/kultur/literatur/hans-albert-zum-100-geburtstag-unser-wissen-bleibt-unsicher-90193523.html |titel=Hans Albert zum 100. Geburtstag: Unser Wissen bleibt unsicher |werk=[[Frankfurter Rundschau]] |datum=2021-02-05 |abruf=2023-10-25 |abruf-verborgen=1 |zitat=Die öffentliche Auseinandersetzung mit Habermas setzte ihm zu.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 1976: [[Ernst-Hellmut-Vits-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Arthur-Burkhardt-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1994: [[Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst|Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft I. Klasse der Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
* 2007: [[Ehrendoktor]]at der [[Universität Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz (I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* 1972 (1954) &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Ideologie und politische Theorie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl., Göttingen: Otto Schwartz &amp;amp; Co. — 3., durchgesehene Auflage als Neuausgabe unter dem Titel [https://www.mohrsiebeck.com/buch/oekonomische-theorie-als-politische-ideologie-9783161501227/ &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Theorie als politische Ideologie&amp;#039;&amp;#039;], Mohr Siebeck, Tübingen 2009, ISBN 978-3-16-150122-7.&lt;br /&gt;
* 1968 &amp;#039;&amp;#039;Traktat über kritische Vernunft&amp;#039;&amp;#039;, [[Mohr Siebeck Verlag|Mohr Siebeck]], Tübingen; 5., verb. &amp;amp; erw. Auflage 1991, ISBN 3-8252-1609-8. (1992, ISBN 3-16-145721-8)&lt;br /&gt;
* 1969 (mit Adorno, Dahrendorf, Habermas, Pilot und Popper): &amp;#039;&amp;#039;Der Positivismusstreit in der deutschen Soziologie&amp;#039;&amp;#039;, [[Luchterhand Fachverlag|Luchterhand]], Neuwied &amp;amp; Berlin; 8. Auflage 1980.&lt;br /&gt;
* 1973 &amp;#039;&amp;#039;Theologische Holzwege. [[Gerhard Ebeling]] und der rechte Gebrauch der Vernunft&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen, ISBN 3-16-534911-8.&lt;br /&gt;
* 1975 &amp;#039;&amp;#039;Transzendentale Träumereien&amp;#039;&amp;#039;, [[Hoffmann &amp;amp; Campe]], ISBN 3-455-09167-9, aktuelle Ausgabe Teil von &amp;#039;&amp;#039;Kritik des transzendentalen Denkens&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 1977 &amp;#039;&amp;#039;Kritische Vernunft und menschliche Praxis&amp;#039;&amp;#039; (mit autobiographischer Einleitung), [[Reclam-Verlag|Reclam]], Stuttgart; Universalbibliothek N. 9874, 2. Ausgabe, durchgesehen und ergänzt, 1984.&lt;br /&gt;
* 1978 &amp;#039;&amp;#039;Traktat über rationale Praxis&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen, ISBN 978-3-16-840842-0.&lt;br /&gt;
* 1979 &amp;#039;&amp;#039;Das Elend der Theologie. Kritische Auseinandersetzung mit [[Hans Küng]].&amp;#039;&amp;#039; [[Hoffmann &amp;amp; Campe]], ISBN 3-455-08853-8; erweiterte Neuauflage [[Alibri Verlag|Alibri]], Aschaffenburg 2005, ISBN 3-86569-001-7; 3., erweiterte Auflage ebenda 2012, ISBN 978-3-86569-111-8.&lt;br /&gt;
* 1982 &amp;#039;&amp;#039;Die Wissenschaft und die Fehlbarkeit der Vernunft&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen.&lt;br /&gt;
* 1987 &amp;#039;&amp;#039;Kritik der reinen Erkenntnislehre. Das Erkenntnisproblem in realistischer Perspektive&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen.&lt;br /&gt;
* 1994 &amp;#039;&amp;#039;Kritik der reinen Hermeneutik. Der Antirealismus und das Problem des Verstehens&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen.&lt;br /&gt;
* 1994 &amp;#039;&amp;#039;Einführung in den kritischen Rationalismus, Vorlesung&amp;#039;&amp;#039; Cassettenedition (neun [[Tonbandkassette]]n mit einer Begleitschrift von H. G. Ruß), [[Carl-Auer-Verlag|Carl Auer]], Heidelberg.&lt;br /&gt;
* 2000 &amp;#039;&amp;#039;Kritischer Rationalismus&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen (UTB 2138).&lt;br /&gt;
* 2001 &amp;#039;&amp;#039;Hans Albert. Lesebuch&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck UTB, Tübingen (Aufsatzsammlung, Liste der Publikationen).&lt;br /&gt;
* 2003 &amp;#039;&amp;#039;Kritik des transzendentalen Denkens&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen, ISBN 978-3-16-148197-0.&lt;br /&gt;
* 2005 &amp;#039;&amp;#039;Hans Albert &amp;amp; Karl R. Popper: Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Martin Morgenstern und Robert Zimmer, [[S. Fischer Verlag|Fischer]], Frankfurt am Main, ISBN 3-596-16586-5.&lt;br /&gt;
* 2007 &amp;#039;&amp;#039;In Kontroversen verstrickt. Vom Kulturpessimismus zum kritischen Rationalismus&amp;#039;&amp;#039;, [[Lit Verlag|Lit]], Münster, ISBN 3-8258-0433-X.&lt;br /&gt;
* 2008 &amp;#039;&amp;#039;Joseph Ratzingers Rettung des Christentums: Beschränkungen des Vernunftgebrauchs im Dienste des religiösen Glaubens&amp;#039;&amp;#039;, Alibri, Aschaffenburg, ISBN 3-86569-037-8.&lt;br /&gt;
* 2008 (mit [[Paul Feyerabend]]): &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I: &amp;#039;&amp;#039;1958–1971&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. [[Wilhelm Baum (Historiker)|Wilhelm Baum]], [[Kitab-Verlag|Kitab Vlg.]], Klagenfurt/Wien 2008.&lt;br /&gt;
* 2009 (mit Paul Feyerabend): &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;, Bd. II: &amp;#039;&amp;#039;1972-1986&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Wilhelm Baum u. Michael Mühlmann, Kitab, Klagenfurt / Wien, ISBN 978-3-902585-27-1.&lt;br /&gt;
* 2011 &amp;#039;&amp;#039;Kritische Vernunft und rationale Praxis&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen, ISBN 978-3-16-150624-6.&lt;br /&gt;
* 2011 &amp;#039;&amp;#039;Gespräche mit Hans Albert&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Robert Zimmer (Philosoph)|Robert Zimmer]] und [[Martin Morgenstern (Philosoph)|Martin Morgenstern]], Lit, Münster, ISBN 978-3-643-10957-6.&lt;br /&gt;
* 2012 &amp;#039;&amp;#039;Macht und Gesetz. Grundprobleme der Politik und der Ökonomik&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen, ISBN 978-3-16-151846-1.&lt;br /&gt;
* 2013 &amp;#039;&amp;#039;Kritik des theologischen Denkens&amp;#039;&amp;#039;, Reihe: Aufklärung, Band 2, LIT Verlag, Berlin, ISBN 978-3-643-12153-0.&lt;br /&gt;
* 2014 &amp;#039;&amp;#039;Nationalökonomie als Soziologie der kommerziellen Beziehungen&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen, ISBN 978-3-16-152775-3.&lt;br /&gt;
* 2017 &amp;#039;&amp;#039;Zur Analyse und Kritik der Religionen&amp;#039;&amp;#039;, Alibri, Aschaffenburg, ISBN 978-3-86569-270-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
[[Alan Musgrave]]: &amp;#039;&amp;#039;Alltagswissen, Wissenschaft und Skeptizismus.&amp;#039;&amp;#039; (mit Gretl Albert) Mohr Siebeck UTB, Tübingen 1993, ISBN 3-8252-1740-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Essays und Gespräche ==&lt;br /&gt;
* [[Claus Grossner]]: &amp;#039;&amp;#039;Kritischer Rationalismus und Dialektik der Revolution – Gespräch mit Hans Albert in Heidelberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Verfall der Philosophie]],&amp;#039;&amp;#039; Reinbek 1971, S. 183–198.&lt;br /&gt;
* [[Lothar Fritze]]: &amp;#039;&amp;#039;Gespräch mit Hans Albert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 3/1992, S. 380–390.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eric Hilgendorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Albert zur Einführung&amp;#039;&amp;#039;. Junius, Hamburg 1997, ISBN 3-88506-943-1.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Niemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Kritischen Rationalismus.&amp;#039;&amp;#039; Mohr-Siebeck, Tübingen 2004, ISBN 3-16-148395-2. (Studienausgabe: 2006, ISBN 3-16-149158-0)&lt;br /&gt;
* [[Hermann Ley (Philosophiehistoriker)|Hermann Ley]], Thomas Müller: &amp;#039;&amp;#039;Kritische Vernunft und Revolution: zur Kontroverse zwischen Hans Albert und [[Jürgen Habermas]].&amp;#039;&amp;#039; Pahl-Rugenstein, Köln 1971.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Ebeling]]: &amp;#039;&amp;#039;Kritischer Rationalismus? Zu Hans Alberts Traktat über kritische Vernunft.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen 1973.&lt;br /&gt;
* Georg-Matthias Mojse: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftstheorie und Ethik-Diskussion bei Hans Albert.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier, Bonn 1979.&lt;br /&gt;
* Jörn Kröger: &amp;#039;&amp;#039;Der Normativismus in der Betriebswirtschaftslehre: ein Beitrag zur Methodendiskussion in den Wirtschaftswissenschaften unter besonderer Berücksichtigung des Konzepts der Brückenprinzipien von Hans Albert.&amp;#039;&amp;#039; Poeschel, Stuttgart 1981.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Weger: &amp;#039;&amp;#039;Vom Elend des Kritischen Rationalismus: kritische Auseinandersetzung über die Frage der Erkennbarkeit Gottes bei Hans Albert.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 1981.&lt;br /&gt;
* Peter Suchla: &amp;#039;&amp;#039;Kritischer Rationalismus in theologischer Prüfung: zur Kontroverse zwischen Hans Albert und Gerhard Ebeling.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main / Bern 1982.&lt;br /&gt;
* Alfred Bohnen, [[Alan Musgrave]]: &amp;#039;&amp;#039;Wege der Vernunft.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 1991. (Zu Alberts 70sten Geburtstag)&lt;br /&gt;
* V. Gadenne, H. J. Wendel: &amp;#039;&amp;#039;Rationalität und Kritik.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 1996. (Zu Hans Alberts 75. Geburtstag. – Enthält Alberts Aufsatz Publikationsliste A176)&lt;br /&gt;
* Jules Speller: &amp;#039;&amp;#039;Ein Argumentationsspiel um das Münchhausen-Trilemma.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für allgemeine Wissenschaftstheorie.&amp;#039;&amp;#039; XIX/1 Franz Steiner Verlag, Wiesbaden/Stuttgart 1988.&lt;br /&gt;
* [[Hans G. Nutzinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zum Problem der sozialen Ordnung. Beiträge zur Ehrenpromotionsfeier von Hans Albert an der Universität Gesamthochschule Kassel.&amp;#039;&amp;#039; Metropolis, Marburg 2001. Darin (S. 23–34) Alberts Beitrag (Publikationsliste A197).&lt;br /&gt;
* Zeitschrift kontrapunkt: &amp;#039;&amp;#039;Hans Albert zum 80. Geburtstag gewidmet: Methodologie qualitativer Sozialforschung.&amp;#039;&amp;#039; kontrapunkt, Jahrbuch für kritische Sozialwissenschaft und Philosophie 2001.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufklärung und Kritik Sonderheft 5&amp;#039;&amp;#039; der [[Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg]] (2001). Schwerpunkt: Hans Alberts Kritischer Rationalismus.&lt;br /&gt;
* Lorenzo Fossati: [http://www.gkpn.de/fossati.pdf »Wir sind alle nur vorläufig!« Interview mit Hans Albert] (PDF; 51&amp;amp;nbsp;kB). &amp;#039;&amp;#039;Aufklärung und Kritik&amp;#039;&amp;#039; (2/2002), S. 6–18.&lt;br /&gt;
* Edoardo Fittipaldi: &amp;#039;&amp;#039;Scienza del diritto e razionalismo critico. Il programma di Hans Albert per la scienza e la sociologia del diritto.&amp;#039;&amp;#039; Milano, Giuffrè 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Studienführer Hans Albert}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118501445}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hansalbert.de/ Ausführliche Website über Hans Albert]&lt;br /&gt;
* [https://hans-albert-institut.de/ Hans-Albert-Institut] (Webpräsenz des Instituts)&lt;br /&gt;
* [http://www.schmidt-salomon.de/albert.htm &amp;#039;&amp;#039;Plädoyer für Kritische Vernunft&amp;#039;&amp;#039; – Hans Albert im Gespräch mit Michael Schmidt-Salomon]&lt;br /&gt;
* [http://www.gkpn.de/ Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Aufklärung und Kritik&amp;#039;&amp;#039; und Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.philolex.de/albert.htm Hans Albert bei philolex]&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Esser]]: &amp;#039;&amp;#039;Über viele Brücken kann&amp;#039;s nur geh&amp;#039;n. Zum Tod von Hans Albert&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht am 13. November 2023 auf [https://www.soziopolis.de/ueber-viele-bruecken-kanns-nur-gehn.html soziopolis.de].&lt;br /&gt;
* [[Christian Geyer-Hindemith|Christian Geyer]]: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/soziologe-hans-albert-im-alter-von-102-jahren-gestorben-19267911.html Nachruf] (erschienen in der FAZ vom 25. Oktober 2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118501445|LCCN=n50035397|NDL=00431152|VIAF=88673254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Albert, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftstheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kritischer Rationalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter des Naturalismus (Philosophie)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Giordano-Bruno-Stiftung)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Griechenlands 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Albert, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Soziologe, Philosoph und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Oktober 2023&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-11728-00</name></author>
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