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	<title>Hans Adolf von Brause - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:14:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Adolf_von_Brause&amp;diff=1998191&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Früchtebrot: /* Einzelnachweise */ Kategorie:Lehrerfunktionär</title>
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		<updated>2025-11-16T08:44:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; Kategorie:Lehrerfunktionär&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HansAdolfvonBrause.jpg|mini|Hans Adolf von Brause, Porträtfoto 1903]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Adolf von Brause&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1847]] in [[Żagań|Sagan]], [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]]; † [[2. Februar]] [[1928]] in [[Leipzig]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Reformpädagogik|Reformpädagoge]], [[Rektor#Schulen|Rektor]] und Vorsitzender des [[Königreich Sachsen|Sächsischen]] [[Deutscher Philologenverband|Philologenverbandes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Hans Adolf entstammte dem [[Brause (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht von Brause]]. Er war ein Sohn des [[Königreich Preußen|preußischen]] Regierungsreferendars Adolf Friedrich von Brause (1812–1879) und der Emmeline geb. Sametzky (1818–1906), sowie ein Enkel des Generals [[Friedrich August Wilhelm von Brause]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. April 1879 heiratete er in [[Artern/Unstrut|Artern]] Anna Ottilie Beyer (1856–1911). Aus der Ehe gingen zwei Söhne und sieben Töchter hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von Ostern 1861 bis Ostern 1869 besuchte er das Gymnasium zu [[Görlitz]]. Anschließend studierte er [[Philologie]], [[Germanistik]] und [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]] an den Universitäten von [[Halle (Saale)]] und [[Berlin]]. 1873 wurde er Mitglied der [[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]] (später [[Corps]]) [[Corps Neoborussia Halle|Neoborussia Halle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;54&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern 1873 übernahm er die Leitung einer [[Privatschule]] in Artern. Anfang November 1876 schied er aus dieser Stellung, um an der [[Universität Leipzig]] zu hospitieren. Ein Jahr darauf wurde er [[Vikar]] für Französisch und Deutsch an der [[Realgymnasium|I. Realschule]] zu Leipzig und legte 1878 vor der königlichen Prüfungskommission der Universität das [[Staatsexamen]] ab. Seine Anstellung erhielt er zunächst als provisorischer, ab 1881 als ständiger [[Oberlehrer]] an der I. Realschule zu Leipzig unter Direktor Pfalz. Während dieser Zeit wurden ihm zur weiteren Ausbildung in der französischen Sprache Studienaufenthalte in [[Paris]] und später in der [[Romandie|französischsprachigen Schweiz]] gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 wurde er vom sächsischen Kultusministerium zum Direktor der Realschule in [[Stollberg/Erzgeb.|Stollberg]] berufen. 1892 ernannte ihn der Leipziger Oberbürgermeister [[Otto Georgi (Politiker)|Otto Georgi]] zum Direktor der II. städtischen Realschule in [[Reudnitz (Leipzig)|Leipzig-Reudnitz]]. In dieser Stellung und als Vorsitzender des [[Deutscher Philologenverband|sächsischen Philologenverbandes]] setzte er sich maßgeblich für den Ausbau und die Fortentwicklung des höheren lateinlosen Schulwesens in [[Sachsen]] und ganz Deutschland ein. Von Brause erkannte in den Realschulen das geeignete Mittel, um den breiten, von Industrialisierung und Verstädterung betroffenen Schichten der Bevölkerung eine den Erfordernissen der Zeit entsprechende Schulbildung zukommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von ungefähr wurde die II. städtische Realschule im Leipziger Osten, da, wo die großen Weltfirmen ihre Geschäftshäuser und Fabriken erbauten, mit bis zu 1000 Schülern unter seiner Leitung zu einer der größten Bildungsstätten ihrer Art in Deutschland ausgebaut. Zwei große und gut ausgestattete Turnhallen sowie großzügige physikalische und chemische Experimentierräume, regelmäßige Exkursionen zu bedeutenden Industriebetrieben und Bildungsstätten in der näheren und weiteren Umgebung, Ferienwanderungen mit geschichtlicher oder naturwissenschaftlicher Zielsetzung und ein junger, akademischer Lehrkörper, der seine pädagogischen Ideen ohne schematischen Zwang entfalten konnte, zeugten von der erfolgreichen Umsetzung reformpädagogischer Maßnahmen unter Brauses Direktorat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den großen Versammlungen der lateinlosen höheren Schulen Deutschlands war er ein gesuchter Redner und stand vielen Schulgründern – etwa [[Hugo Gaudig]] oder dem [[Rabbiner]] [[Ephraim Carlebach]] beim Aufbau der [[Höhere Israelitische Schule|Höheren Israelitischen Schule]]- als Ratgeber zur Seite. 1919 schied von Brause altersbedingt aus seinem Amt, widmete sich jedoch als Vorsteher eines Armendistrikts und als Waisenrat weiterhin verschiedenen sozialen Projekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch engagierte er sich im [[Nationalliberale Partei|nationalliberalen Lager]] und bemühte sich, die weltanschaulichen Gräben zwischen den Parteien während der [[Weimarer Republik]] zu beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 81 Jahren verstarb von Brause in Leipzig und wurde unter großer öffentlicher Anteilnahme, u.&amp;amp;nbsp;a. von der Lehrer- und Schülerschaft seiner nunmehr nach [[Wilhelm Ostwald]] benannten Schule, auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Leipziger Südfriedhof]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;130&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
II.städtischeRealschuleLeipzig.jpg|Historische Aufnahme II. städtische Realschule Leipzig-Reudnitz, 1912&lt;br /&gt;
Datei:ZweiteRealschuleLeipzig.jpg|Postkarte zum 25-jährigen Jubiläum der Schule 1901&lt;br /&gt;
Datei:LehrerkollegiumII.städtischeRealschule.jpg|Lehrerkollegium II. städtische Realschule (sitzend, 5. von l.: Direktor Hans Adolf von Brause), 1913&lt;br /&gt;
GrabstättevonBrause.jpg|Grabmal Hans Adolf von Brause und Familie&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1896 [[Charakter (Titel)|Professor]]&lt;br /&gt;
* 1903 [[Albrechts-Orden]] I. Klasse mit Krone&lt;br /&gt;
* 1909 Studienrat&lt;br /&gt;
* 1915 [[Kriegsverdienstkreuz (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* Verein sächsischer Realschullehrer (ab 1919 Sächsischer Philologenverband): 1893–1896 Erster Beisitzer, 1896–1898 stellvertretender Vorsitzender, 1898–1917 Erster Vorsitzender&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des Vereins ehemaliger Realschüler zu Leipzig-Reudnitz e.V.&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Freimaurerloge]] [[Balduin zur Linde]] in Leipzig; seit 1881, 1885–1896 im Amt des Redners&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Kowalzik: &amp;#039;&amp;#039;Das jüdische Schulwerk in Leipzig 1912–1933.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2002, S. 56, 63f, ISBN 3-41203902-0.&lt;br /&gt;
* Curt Hänel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jubiläumsschrift der II. städtischen Realschule zu Leipzig 1876–1926&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1926.&lt;br /&gt;
* Curt Hänel: &amp;#039;&amp;#039;Ein sächsischer Realschulmann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Verbands-Zeitung der Vereine ehemaliger Realschüler Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 5, Leipzig 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht der II. städtischen Realschule zu Leipzig für die Schuljahre 1894–1916&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1895ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brause, Hans Adolf Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrerfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Ritter 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Brause|Hans Adolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brause, Hans Adolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reformpädagoge, Realschuldirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Żagań|Sagan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Früchtebrot</name></author>
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