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	<title>Hans Adlhoch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:50:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Adlhoch&amp;diff=770736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-16T18:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Augsburg Adlhoch.png|mini|Gedenktafel am Anwesen Peutingerstraße 11 in Augsburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann „Hans“ Adlhoch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1884]] in [[Straubing]]; † [[21. Mai]] [[1945]] in [[München]]) war Stadtrat in [[Augsburg]] sowie von Januar bis März 1933 [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach Schreinerlehre und [[Wanderjahre|Wanderschaft]] in Europa bildete sich Hans Adlhoch, seit 1898 Mitglied der christlichen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung, seit 1908 durch volkswirtschaftliche Kurse beim [[Volksverein für das katholische Deutschland]] fort. Seit 1910 arbeitete er als Sekretär der katholischen Arbeiter- und Arbeiterinnenvereine ([[Katholische Arbeitnehmer-Bewegung|KAB]]) in der Diözese Augsburg. Nach der Kriegsteilnahme von 1914 bis 1918 war Adlhoch seit 1919 Leiter des katholischen Volksbüros und des [[Arbeitersekretariat]]s in Augsburg; daneben übte er umfangreiche Tätigkeiten in der Sozialversicherung und im katholischen Vereinswesen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Adlhoch hatte sich dem vom [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] abgetrennten Landesverband der Partei, der [[Bayerische Volkspartei|Bayerischen Volkspartei (BVP)]], angeschlossen und gehörte dem Augsburger Stadtrat von 1925 bis 1933 an. Als Nachrücker für den Abgeordneten [[Martin Loibl (Politiker, 1869)|Martin Loibl]] gehörte er vom 27. Januar 1933 bis zur Märzwahl dem [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der engagierte Katholik war vom 26. Juni bis zum 5. Juli 1933 in Augsburg in „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 88ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 nochmals für einen Monat verhaftet, war Adlhoch vom Mai bis Oktober 1935 Häftling im [[KZ Dachau]]. Danach arbeitete er erneut als Arbeitersekretär in Augsburg. Ab 1940 befand sich Adlhoch im Kriegshilfsdienst bei der [[Technische Nothilfe|Technischen Nothilfe]] im französischen [[Brest (Finistère)|Brest]]. In Zusammenhang mit dem [[Attentat vom 20. Juli 1944|Hitler-Attentat]] vom Juli 1944 wurde er in der [[Aktion Gitter]] erneut verhaftet und vom 21. September bis April 1945 im KZ Dachau gefangengehalten. Ende April 1945 schickten SS-Wachmänner Adlhoch zusammen mit 1400 anderen Häftlingen in einem [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] nach Süden. Er starb kurz nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus|Befreiung]] am 21. Mai 1945 in einem Lazarett in [[Freimann]] bei München.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Augsburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Trümmer, Jeeps und leere Mägen.&amp;#039;&amp;#039; Wißner-Verlag, Augsburg, 1995, ISBN 3-928898-81-7, Seite 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anna Adlhoch ==&lt;br /&gt;
Am 6. März 1905 heiratete Hans Adlhoch in München seine Frau Anna (geborene Kurz) (1876–1961).&amp;lt;ref&amp;gt;der Abschnitt folgt der Darstellung der Hans und Anna Adlhoch-Stiftung, siehe {{Webarchiv|url=https://www.kab-augsburg.org/ueber-uns/adlhochstiftung-e-v/ |wayback=20210119052252 |text=Seite der Hans und Anna Adlhoch-Stiftung |archiv-bot=2025-06-16 18:40:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie zogen 1910 nach Weilheim um und gingen 1919 nach Augsburg, in die Peutinger Straße 11. Seine Frau war dort die Verantwortliche für den Arbeiterinnenverein. Sie unterstützte ihren Mann und hielt während seiner Inhaftierungen die Kontakte zu den Freunden im Widerstand aufrecht. Nach Kriegsende konnte sein Grab erst nach wochenlanger Suche auf dem Münchener Nordfriedhof gefunden werden. Hans und Anna Adlhoch adoptierten eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
Seit 1992 erinnert im Berliner Ortsteil Tiergarten an der Ecke Scheidemannstraße/Platz der Republik eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Hans Adlhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. März 1946 wurde die bisherige Adalbertschule in [[Augsburg-Pfersee|Pfersee]] durch Beschluss des Beirates der Stadt [[Augsburg]] in Hans-Adlhoch-Schule umbenannt, ebenso die Adalbertstraße in Hans-Adlhoch-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Mai 2014 wurden in der Peutingerstraße 11 in Augsburg zur Erinnerung an Hans und Anna Adlhoch Stolpersteine verlegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpersteine Hans-und-Anna-Adlhoch 2014.jpg|mini|Stolpersteine, verlegt am 26. Mai 2014]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Konzentrationslager Dachau erinnert ein Foto an den Politiker und KAB-Sekretär Hans Adlhoch, der in Dachau inhaftiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche hat Hans Adlhoch als Blutzeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den &amp;#039;&amp;#039;Hans-Adlhoch-Preis für gelebte Solidarität in der Arbeitswelt&amp;#039;&amp;#039;, gestiftet von der Hans- und Anna Adlhochstiftung e. V., verleihen Katholische Arbeitnehmerbewegung, [[Christliche Arbeiterjugend|Christliche Arbeiterjugend Deutschland (CAJ)]] und Betriebsseelsorge in der [[Diözese Augsburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kab-augsburg.org/fileadmin/user_upload/kab-augsburg.org/Bilder/Adlhochstiftung/Texte/Adlhochpreis.pdf Hans-Adlhoch-Preis bei der KAB Augsburg], abgerufen am 14. November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichstagsabgeordnete der Deutschen Zentrumspartei 1871-1933. Biographisches Handbuch und historische Photographien&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 4) Droste, Düsseldorf 1999, ISBN 3-7700-5223-4, S. 292.&lt;br /&gt;
* Pankraz Fried, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Johann Adlhoch&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8., erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Bd. I, S. 72–75.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GDW|hans-adlhoch}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|122069277}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kab-augsburg.org/ueber-uns/adlhochstiftung-e-v/ Seite der Hans- und Anna-Adlhoch-Stiftung bei der katholischen Arbeitnehmerbewegung Augsburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122069277|VIAF=32869030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adlhoch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adlhoch, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Adlhoch, Johann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Bayerische Volkspartei), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straubing]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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