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	<title>Hans-Rudolf Schwyzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans-Rudolf_Schwyzer&amp;diff=2497819&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;René Thiemann: Linkfix.</title>
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		<updated>2026-03-29T19:43:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Rudolf Schwyzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1908]] in [[Zürich]]; † [[23. Oktober]] [[1993]] ebenda) war ein schweizerischer Lehrer, [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]] und [[Philosophiehistoriker]]. Er ist besonders durch Arbeiten zu [[Plotin]] hervorgetreten, darunter die grundlegende, zusammen mit [[Paul Henry (Theologe)|Paul Henry SJ]] herausgegebene Gesamtausgabe seiner Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Hans-Rudolf Schwyzer war der Sohn des Indogermanisten [[Eduard Schwyzer]]. Durch seinen Vater machte er sich früh mit der griechischen Literatur vertraut. Nach der Reifeprüfung 1926 studierte Schwyzer Klassische Philologie an den Universitäten zu [[Universität Zürich|Zürich]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. 1931 wurde er in Bonn bei [[Ernst Bickel]] mit einer Dissertation über den stoischen Philosophen [[Chairemon von Alexandria]] zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Die Dissertation, die im folgenden Jahr gedruckt und mit dem [[Friedrich Gottlieb Welcker|Welcker]]-Preis ausgezeichnet wurde, widmete er seinem Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seines Anfangserfolgs verzichtete Schwyzer auf eine universitäre Laufbahn. Er unterrichtete Latein und Griechisch an den Kantonsschulen in Zürich, Zuoz und Chur. Ab 1947 arbeitete er am [[Kantonsschule Rämibühl#Literargymnasium (LG)|Literargymnasium Zürich]]. Neben dem Schuldienst setzte er seine wissenschaftliche Arbeit fort. Er beschäftigte sich insbesondere mit der Philosophie [[Plotin]]s. Um seine Arbeit ungestört fortsetzen zu können, lehnte er auch einen Ruf der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] auf eine ordentliche Professur ab (1959). 1973 trat Schwyzer in den Ruhestand. Er wirkte zeitweilig als Gastdozent an der [[Universität Freiburg (Schweiz)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwyzers Arbeiten zu Plotins Philosophie bedeuteten einen beträchtlichen Fortschritt in der Forschung. Das Denkmodell und die schriftlichen Hinterlassenschaften dieses kaiserzeitlichen Philosophen hatten eine beträchtliche Wirkung auf die [[Philosophiegeschichte|abendländische]] und die [[arabische Philosophie]], besonders in der Entwicklung der [[Metaphysik]]. Schwyzer veröffentlichte Aufsätze und kleine Schriften zum Verständnis der Philosophie Plotins. Besonders sein Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Die zwiefache Sicht in der Philosophie Plotins&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Museum Helveticum]]&amp;#039;&amp;#039; 1, 1944, S.&amp;amp;nbsp;87–99) war richtungsweisend. Über Leben, Wirken und Wirkung des Philosophen schrieb er für die &amp;#039;&amp;#039;[[Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft|Realenzyklopädie der klassischen Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; einen umfangreichen Artikel &amp;#039;&amp;#039;Plotinos&amp;#039;&amp;#039; (1951).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem belgischen Theologen Paul Henry schuf Schwyzer eine sorgfältig kommentierte Gesamtausgabe der Schriften Plotins, die als &amp;#039;&amp;#039;Editio maior&amp;#039;&amp;#039; (Paris/Brüssel 1951–1973) und &amp;#039;&amp;#039;Editio minor&amp;#039;&amp;#039; ([[Oxford Classical Texts|Oxford]] 1964–1982) in jeweils drei Bänden erschien. Mit dieser Ausgabe schufen Henry und Schwyzer die Grundlage der Beschäftigung mit Plotin, die die älteren Ausgaben von [[Adolf Kirchhoff]], [[Richard Volkmann (Philologe)|Richard Volkmann]] und [[Émile Bréhier]] endgültig ersetzte. [[Werner Beierwaltes]] ging so weit, die Ausgabe von Henry und Schwyzer als «die eigentliche ‚Editio princeps‘» zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auszeichnung seines wissenschaftlichen Lebenswerks erhielt Schwyzer die Ehrendoktorwürde der Universitäten zu [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], Freiburg i.&amp;amp;nbsp;Ü. und Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwyzers Nachlass befindet sich in der [[Zentralbibliothek Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|43455|&amp;#039;&amp;#039;Schwyzer, Hans-Rudolf&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Christian Baertschi}}&lt;br /&gt;
* [[Werner Beierwaltes]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans-Rudolf Schwyzer †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 67 (1995), S.&amp;amp;nbsp;379–381.&lt;br /&gt;
* Suzanne Stern-Gillet, Kevin Corrigan, José C. Baracat Jr.: &amp;#039;&amp;#039;A Text Worthy of Plotinus The Lives and Correspondence of P.&amp;amp;nbsp;Henry S.J., H.-R.&amp;amp;nbsp;Schwyzer, A.&amp;amp;nbsp;H.&amp;amp;nbsp;Armstrong, J.&amp;amp;nbsp;Trouillard and J.&amp;amp;nbsp;Igal S.J.&amp;#039;&amp;#039; Leuven 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117754889|TYP=Literatur von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117754889|LCCN=n/84/114148|VIAF=98196493}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwyzer, Hans Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophiehistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Freiburg (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwyzer, Hans-Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schweizerischer Lehrer, Klassischer Philologe und Philosophiehistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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