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	<title>Hans-Peter Hoogen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans-Peter_Hoogen&amp;diff=464872&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-20T07:12:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Peter Hoogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich Johannes-Peter Hoogen; * [[5. Juli]] [[1947]]) ist ein deutscher [[Schwul]]enaktivist und Gastwirt der [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] Gaststätte „Café Größenwahn“. Als ersten Schwulenaktivisten zeichnete ihn 2005 der hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]] ([[CDU]]) mit dem [[Hessischer Verdienstorden|Hessischen Verdienstorden am Bande]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Hoogen wuchs als [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]er [[Landwirt|Bauernsohn]] am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] auf. Sein Umzug 1971 nach Frankfurt am Main bedeutete eine persönliche Wende – in den ersten Semestern seines Studiums der [[Rechtswissenschaft]] in Münster hatte er eine Freundin; in Frankfurt interessierte er sich schnell nur noch für junge Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Homopolitik ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 1971 trat er in die Frankfurter „[[Rote Zelle Schwul]]“ ein, die auch kurz als „RotzSchwul“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Jannis Plastargias]]: &amp;#039;&amp;#039;RotZSchwul. Der Beginn einer Bewegung (1971–1975).&amp;#039;&amp;#039; Querverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-89656-238-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Interesse in der linken [[Studentenbewegung]] an den Sorgen der Homosexuellen war gering, ein ausgeprägtes [[Macho]]tum war dort eher salonfähig. [[Joschka Fischer]] war, so Hoogen, „auch nicht der Verständigste“. Offenere Ohren fand die Rote Zelle Schwul in der [[Frauenbewegung]]. „Hessen soll wärmer und weiblicher werden“ – blieb das Motto von Hoogens Arbeit für die Gleichberechtigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu der politischen Auseinandersetzung verlief die gastronomische Existenzgründung von Hans-Jürgen Heine und H.P. Hoogen mit dem im Dezember 1978 eröffneten „Größenwahn“. Die Kneipe gehört bis heute zu den beliebten und mehrfach ausgezeichneten Gaststätten Frankfurts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die [[Lebenspartnerschaft]] setzte sich Hoogen öffentlichkeitswirksam ein: Seinen damaligen Freund Stefan Fritz küsste er bei der Aktion Standesamt des Schwulenverbandes Deutschlands im August 1992 vor dem Frankfurter Rathaus Römer so innig, dass das Foto der beiden durch die Republik ging.&amp;lt;ref&amp;gt;„Festlich gekleidet und mit einem lila Blumenstrauß erschienen Stefan Fritz und Hans-Peter Hoogen am 19. August 1992 vor dem Standesamt auf dem Römer.“ picture alliance, 19. August 1992, [https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/festlich-gekleidet-und-mit-einem-lila-blumenstrau%C3%9F-nachrichtenfoto/1213226721 gettyimages.de], abgerufen am 18. Oktober 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 gründete er „40 plus“, ein Forum für ältere schwule Männer, das unter anderem Diskussionsabende zum Thema Älterwerden als schwuler Mann und Freizeitaktivitäten anbietet, um der Vereinsamung von älteren Schwulen entgegenzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 war Hoogen maßgeblich am Zustandekommen des städtischen „Runden Tisches zur Situation von Lesben und Schwulen in Frankfurt“ beteiligt. Dort war er einer der Sprecher der Schwulen Mitglieder des Runden Tisches und setzte sich für die Anerkennung der Interessen älterer Lesben und Schwuler in der Altenarbeit ein. Außerdem konzipierte er Schritte zur Berücksichtigung von homosexuellen Themen in der kommunalen Kulturpolitik. Hoogen hat wesentlich mit dazu beigetragen, dass bundesweit über die Situation pflegebedürftiger homosexueller Menschen diskutiert wird, und engagiert sich auch für die Entwicklung neuer Projekte und Strukturen im Bereich der Altenpflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterstützung Aids-Kranker ===&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er Jahre begann Hoogen sich politisch gegen die Immunschwächekrankheit [[Aids]] einzusetzen. Nur wenig Zeit verging von den ersten Berichten aus den USA bis zu den ersten Todesfällen in der Frankfurter Szene, in der auch viele [[Flugbegleiter]] der [[Fluggesellschaft]]en unterwegs sind. Hoogen verlor eine Vielzahl gleichaltriger Freunde. „Ich kenne kaum noch gleichaltrige schwule Männer“, sagte Hoogen hierzu in einem Zeitungsinterview.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er unterstützt aktiv die Arbeit der [[Deutsche Aidshilfe#Frankfurt am Main|AIDS-Hilfe Frankfurt]] seit ihrer Gründung im Jahr 1985, davon fünf Jahre im Vorstand. Auf seine Anregung gehen zurück&lt;br /&gt;
* das Projekt [[Act Up]] (AIDS Coalition), um Selbsthilfekräfte zu aktivieren und um der gesellschaftlichen Panik vor Aids entgegenzuwirken.&lt;br /&gt;
* das [[AIDS-Memorial (Frankfurt am Main)|AIDS-Memorial]] an der Peterskirche in der Frankfurter Innenstadt (Mitinitiator)&lt;br /&gt;
* wöchentliche Kochangebote für Aidskranke der Station 68 in den Universitätskliniken in Frankfurt.&lt;br /&gt;
* [[Lauf für mehr Zeit]], bei dem seit 1996 jährlich mehr als 2.000 Läuferinnen und Läufer Sponsorengelder erlaufen, um mit diesen Einnahmen spezielle Betreuungsdienste zu finanzieren, die von Krankenkassen und Trägern nicht übernommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkpolitik ===&lt;br /&gt;
1989 gründete Hoogen zusammen mit Freunden die Initiativgruppe Mahnmal Homosexuellenverfolgung (IMH) mit, der es gelungen ist, dass 1994 der „[[Frankfurter Engel]]“ der Bildhauerin [[Rosemarie Trockel]] aufgestellt und 1995 der Platz zwischen Schäfergasse und Alter Gasse in „Klaus-Mann-Platz“ umbenannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IMH&amp;quot;&amp;gt;Initiative Mahnmal Homosexuellenverfolgung e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Frankfurter Engel. Mahnmal Homosexuellenverfolgung.&amp;#039;&amp;#039; Eichborn, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-8218-1445-4, S. 277 u. passim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Hessischer Verdienstorden am Bande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Lesben- und Schwulenverband in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [http://www.gay40plus.de 40plus – Schwule im Alter, Frankfurt am Main]&lt;br /&gt;
* [http://www.frankfurter-engel.de/ Mahnmal Homosexuellenverfolgung, Frankfurt am Main]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.cafe-groessenwahn.de Café Größenwahn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoogen, HansPeter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hessischen Verdienstordens am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LGBT-Aktivist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AIDS-Aktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoogen, Hans-Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hoogen, Johannes-Peter (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schwulenaktivist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juli 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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