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	<title>Hans-Otto Borgmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans-Otto_Borgmann&amp;diff=900399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Werke */</title>
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		<updated>2026-04-11T09:41:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Otto Paul Friedrich Borgmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Oktober]] [[1901]] in [[Linden (Hannover)|Linden]]; † [[26. Juli]] [[1977]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Filmkomponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Oberregierungsrat]]es lernte in seiner Kindheit Klavier, Violine und Orgel. Sechzehnjährig arbeitete er bereits als Organist an der Schlosskirche von [[Schloss Gottorf]] in [[Schleswig]]. Von 1910 bis 1919 besuchte er die [[Domschule Schleswig]], ein humanistisches Gymnasium, und studierte anschließend von 1920 bis 1922 an der Staatlichen Akademie für Kirchen- und Schulmusik in Berlin. Hier ließ er sich zum Musiklehrer, Organisten, Chorleiter und Kapellmeister ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1924 bis 1927 wirkte Borgmann als Theater- und Opernkapellmeister. Auch später komponierte er [[Bühnenmusik]], insbesondere für das [[Deutsches Theater Berlin|Deutsche Theater Berlin]]. Sein Filmschaffen begann, als er ab 1928 als Kapellmeister für die musikalische Untermalung von Stummfilmen sorgte. Danach wurde er Musikassistent und war ab 1931 musikalischer Leiter der [[UFA]] und Filmkomponist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1933 komponierte er die Filmmusik zu dem NS-[[Propagandafilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hitlerjunge Quex]]&amp;#039;&amp;#039;. Das von Borgmann komponierte&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Michael Bock, Tim Bergfelder &amp;#039;&amp;#039;The concise Cinegraph: encyclopaedia of German cinema&amp;#039;&amp;#039; 2009 S. 52 &amp;quot;A musical prodigy, Borgmann started piano lessons aged four, played the violin by seven, and was state-appointed church ... After the Nazis seized power, a melody he had written for use in a documentary about the island of Svalbard..&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hitlerjugend|HJ]]-Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts! Vorwärts! schmettern die hellen Fanfaren|Unsere Fahne flattert uns voran]]&amp;#039;&amp;#039; auf einen neuen Text des „[[Reichsjugendführer]]s“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] [[Baldur von Schirach]] zog sich als [[Leitmotiv]] durch den Film und wurde zur Hymne der [[Hitler-Jugend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1937 arbeitete Borgmann häufig für [[Veit Harlan]]. Er benutzte intensiv die Technik des Leitmotivs, das er bestimmten Filmfiguren zuordnete und je nach Situation abwandelte. Sein eingängigster Filmschlager wurde 1937 &amp;#039;&amp;#039;Tango Notturno&amp;#039;&amp;#039; aus dem gleichnamigen Film mit [[Pola Negri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Borgmann 1938 eine &amp;#039;&amp;#039;Großdeutsche Hymne&amp;#039;&amp;#039; auf einen Text von [[Baldur von Schirach]] vertont hatte, wurde er Leiter der Abteilung Musik der neu eröffneten [[Deutsche Filmakademie Babelsberg|Deutschen Filmakademie]] und erhielt den Titel Professor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee68&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Borgmann stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Borgmann, Hans-Otto&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 446f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] dirigierte er im August 1945 am Berliner [[Hebbel-Theater]] [[Bertolt Brecht|Brecht]]/[[Kurt Weill|Weills]] [[Dreigroschenoper]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee68&amp;quot;/&amp;gt; Daneben komponierte Borgmann zunächst weitere Filmmusiken: 1946 für eine Dokumentation über die [[Nürnberger Prozesse|Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse]] (&amp;#039;&amp;#039;Nürnberg und seine Lehren&amp;#039;&amp;#039;), in den 1950er Jahren für diverse Streifen vorwiegend rührseligen Inhalts. Später wandte sich Borgmann zunehmend der [[Atonale Musik|atonalen Musik]] zu. Ab 1953 war er Leiter der Landesgruppe Berlin des Deutschen Komponistenverbandes. Von 1959 bis 1971 unterrichtete er als Dozent, seit 1970 als Honorarprofessor für Bühnenlied und literarischen Chanson an der [[Universität der Künste Berlin|Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Berlin]]. In dieser Zeit komponierte er etwa siebzig Bühnenlieder und Chansons nach Texten von [[Bertolt Brecht]], [[Erich Kästner]], [[Joachim Ringelnatz]] und [[Kurt Tucholsky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Otto Borgmann starb 1977 im Alter von 75 Jahren und wurde auf dem [[Waldfriedhof Dahlem|Städtischen Waldfriedhof Dahlem]] im südwestlichen Berliner [[Bezirk Steglitz-Zehlendorf]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/borgmannmusiker_93.html Das Grab von Hans-Otto Borgmann]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Filmografie ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:25em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1931: [[Nie wieder Liebe]] (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1931: Sein Scheidungsgrund (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1931: [[Der Hochtourist (1931)|Der Hochtourist]] (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1932: [[Der Frechdachs]] (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1932: Ein toller Einfall (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1932: [[Quick (1932)|Quick]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Mensch ohne Namen]] (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1932: [[Das schöne Abenteuer (1932)|Das schöne Abenteuer]] (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1932: [[Strich durch die Rechnung (1932)|Strich durch die Rechnung]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Der weiße Dämon]]&lt;br /&gt;
* 1932: Wenn die Liebe Mode macht&lt;br /&gt;
* 1932: [[F.P.1 antwortet nicht]] (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1932: [[Eine Tür geht auf]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Lachende Erben]] (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1933: [[Kind, ich freu’ mich auf Dein Kommen]] (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1933: [[Der Stern von Valencia]] (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1933: [[Ein gewisser Herr Gran]] (musikalische Leitung)&lt;br /&gt;
* 1933: Alles für Anita&lt;br /&gt;
* 1933: [[Hitlerjunge Quex]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Die schönen Tage von Aranjuez (1933)|Die schönen Tage von Aranjuez]]&lt;br /&gt;
* 1933: Heideschulmeister Uwe Karsten&lt;br /&gt;
* 1933: Inge und die Millionen (Musikbearbeitung)&lt;br /&gt;
* 1934: [[Gold (1934)|Gold]]&lt;br /&gt;
* 1934: Die Csardasfürstin (Musikbearbeitung)&lt;br /&gt;
* 1934: [[Ein Mann will nach Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1934: [[Die Insel (1934)|Die Insel]]&lt;br /&gt;
* 1934: [[Fürst Woronzeff]]&lt;br /&gt;
* 1935: Die törichte Jungfrau&lt;br /&gt;
* 1935: [[Barcarole (1935)|Barcarole]]&lt;br /&gt;
* 1935: [[Das Mädchen vom Moorhof (1935)|Das Mädchen vom Moorhof]] &lt;br /&gt;
* 1935: [[Leichte Kavallerie (1935)|Leichte Kavallerie]]&lt;br /&gt;
* 1935: Liebeslied&lt;br /&gt;
* 1936: [[Mädchenjahre einer Königin (1936)|Mädchenjahre einer Königin]]&lt;br /&gt;
* 1936: [[Moskau – Shanghai]]&lt;br /&gt;
* 1936: Die Nacht mit dem Kaiser&lt;br /&gt;
* 1937: Gleisdreieck&lt;br /&gt;
* 1937: [[Tango Notturno]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Jugend (1938)|Jugend]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Verwehte Spuren]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Ein hoffnungsloser Fall]]&lt;br /&gt;
* 1939/41: [[Pedro soll hängen]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Die Reise nach Tilsit (1939)|Die Reise nach Tilsit]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Unser Fräulein Doktor]]&lt;br /&gt;
* 1940/42: [[Der große König]]&lt;br /&gt;
* 1941: [[Jakko]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Die goldene Stadt]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Der große Schatten]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Diesel (1942)|Diesel]]&lt;br /&gt;
* 1943: Du gehörst zu mir&lt;br /&gt;
* 1944: [[Familie Buchholz]]&lt;br /&gt;
* 1944: [[Neigungsehe]]&lt;br /&gt;
* 1944: [[Der Majoratsherr]]&lt;br /&gt;
* 1944: [[Junge Adler]]&lt;br /&gt;
* 1944: [[Opfergang (1944)|Opfergang]]&lt;br /&gt;
* 1944/48: [[Eine alltägliche Geschichte (Film)|Eine alltägliche Geschichte]]&lt;br /&gt;
* 1944/49: [[Wie sagen wir es unseren Kindern?]]&lt;br /&gt;
* 1945: [[Die Brüder Noltenius]]&lt;br /&gt;
* 1948: [[1-2-3 Corona]] (einschließlich der Liedtexte)&lt;br /&gt;
* 1948: [[Schuld allein ist der Wein]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Der große Mandarin]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Verführte Hände]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[Nur eine Nacht (1950)|Nur eine Nacht]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[Das Mädchen aus der Südsee]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[Die tödlichen Träume]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Hanna Amon]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Praterherzen|Tingeltangel]] &amp;#039;&amp;#039;(Praterherzen)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1953: [[Der Kaplan von San Lorenzo]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Die Stärkere]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Die Prinzessin und der Schweinehirt (1953)|Die Prinzessin und der Schweinehirt]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Konsul Strotthoff]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Die Toteninsel (1955)|Die Toteninsel]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Vor Gott und den Menschen]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Dany, bitte schreiben Sie]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Von der Liebe besiegt]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Man müßte nochmal zwanzig sein]]&lt;br /&gt;
* 1961: Die kleinen Füchse (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Kompositionen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Little Caprice&amp;#039;&amp;#039; (1962) für Orchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Petite Promenade&amp;#039;&amp;#039; (1962) für Orchester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Noack: &amp;#039;&amp;#039;Hans-Otto Borgmann&amp;#039;&amp;#039;; in [[CineGraph]] Lg. 26 (1995), edition text+kritik&lt;br /&gt;
* Jürgen Wölfer, Roland Löper: &amp;#039;&amp;#039;Das große Lexikon der Filmkomponisten&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2003, ISBN 3-89602-296-2&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 685–690. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0005971}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1011430215|LCCN=n/2008/13326|VIAF=19944306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Borgmann, Hansotto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Borgmann, Hans-Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Borgmann, Hans-Otto Paul Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmkomponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Linden (Hannover)|Linden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juli 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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