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	<title>Hans-Gustav Felber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T12:24:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans-Gustav_Felber&amp;diff=1621440&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Mutmaßliche Beteiligung an Kriegsverbrechen */</title>
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		<updated>2026-04-07T07:59:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mutmaßliche Beteiligung an Kriegsverbrechen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-027-1476-37A, Marseille, Gare d&amp;#039;Arenc. Deportation von Juden.jpg|mini|hochkant=1.4|General Hans-Gustav Felber (links) 1943 am Güterbahnhof Gare d’Arenc, während der Deportation von Juden aus Marseille. Neben ihm Oberst Bernhard Griese (Kommandeur Polizei-Regiment Griese) und [[Carl Oberg]] (HSSPF Frankreich) in Zivil.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Gustav Felber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juli]] [[1889]] in [[Wiesbaden]]; † [[8. März]] [[1962]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Felber begann seine militärische Laufbahn am 17. März 1908 als [[Fahnenjunker]] im [[Infanterie-Leib-Regiment „Großherzogin“ (3. Großherzoglich Hessisches) Nr. 117]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Mainz]]. Nach dem Besuch der [[Kriegsschule]] in [[Potsdam]] avancierte er am 17. August 1909 mit [[Offizierspatent|Patent]] vom 17. August 1907 zum [[Leutnant]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er als Bataillons- und Regimentsadjutant sowie als Kompanie- und Bataillonsführer und ab 1917 als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] im Stab der [[Großherzoglich Hessische (25.) Division|Großherzoglich Hessischen (25.) Division]]. Er besuchte 1918 den [[Generalstabslehrgang Sedan]] und diente anschließend bis Kriegsende beim [[2. Armee (Deutsches Kaiserreich)|AOK 2]]. Er erhielt beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], die [[Allgemeines Ehrenzeichen (Hessen)|Hessische Tapferkeitsmedaille]] sowie das [[Kriegsverdienstkreuz (Braunschweig)|Braunschweiger Kriegsverdienstkreuz]] II. Klasse.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1924, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blieb nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] bei der Armee, trat Anfang Februar 1919 zum Hessischen Freikorps über und wurde am 1. Mai 1919 unter Belassung in seiner bisherigen Stellung in den Stab der Reichswehr-Brigade 18 versetzt. Anfang Oktober 1919 erfolgte seine Versetzung in den Stab des [[2. Division (Reichswehr)|Infanterieführers II]] und mit der Ernennung zum [[Kompaniechef]] im [[15. Infanterie-Regiment (Reichswehr)|15. Infanterie-Regiment]] trat Felber am 1. Januar 1921 in den Truppendienst zurück. Zwischenzeitlich diente er auch in der Organisationsabteilung des [[Generalstab#Weimarer Republik|Truppenamtes]]. Im Mai 1924 wurde er zum Stab des [[7. Division (Reichswehr)|Infanterieführers VII]] versetzt, wo er ab Oktober 1925 als Lehrgangsleiter der [[Führergehilfenausbildung]] kommandiert war. Er absolvierte ab Oktober 1931 die [[Wachenfeld-Kurse]] und wurde am 1. April 1932 zum [[Oberstleutnant]] befördert. Felber war ab Februar 1933 Kommandeur des I. Bataillons im [[1. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|1. (Preußisches) Infanterie-Regiments]], wurde im August 1934 als [[Oberst]] zur besonderen Verfügung des Chefs der Heeresleitung gestellt und mit dem zunächst geheimen Aufbau der [[Kriegsakademie]] beauftragt. Nach einer zweimonatigen Verwendung als Kommandeur der Kriegsakademie erfolgte am 1. Juli 1935 seine Ernennung zum [[Chef des Stabes]] des [[III. Armeekorps (Wehrmacht)|III. Armeekorps]]. 1937 zum [[Generalmajor]] befördert, war Felber ab April 1938 Chef des Stabes des Heeresgruppenkommandos 3 in [[Dresden]], das für den [[Überfall auf Polen]] 1939 zum [[8. Armee (Wehrmacht)|AOK 8]] umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Position behielt er, inzwischen zum [[Generalleutnant]] befördert, auch nach der Verlegung in den Westen und der Umbenennung in [[2. Armee (Wehrmacht)|AOK 2]]. Im Februar 1940 wurde er zum Chef des Stabes der [[Heeresgruppe C]] unter [[Wilhelm Ritter von Leeb]] ernannt und nahm in dieser Dienststellung 1940 am [[Westfeldzug]] teil. Am 25. Oktober 1940 erhielt er nach seiner Beförderung zum [[General der Infanterie]] das Kommando über das [[XIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XIII. Armeekorps]], das er beim [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Angriff auf die Sowjetunion]] im Bereich der [[4. Armee (Wehrmacht)|4. Armee]] der [[Heeresgruppe Mitte]] führte. Im Januar 1942 wurde er in die [[Führerreserve]] versetzt und im April zum Kommandierenden General des in Frankreich an der [[Demarkationslinie (Frankreich)|Demarkationslinie]] eingesetzten Höheren Kommandos XXXXV. Am 21. Mai 1942 wurde daraus die Armeegruppe Felber ([[LXXXIII. Armeekorps (Wehrmacht)|LXXXIII. Armeekorps]]) unter seiner Leitung gebildet, die aufgrund des Verbindungsstabs zum italienischen AOK 4 so bezeichnet wurde. In dieser Funktion war er in das [[Unternehmen Anton]], die Besetzung Südfrankreichs im November 1942, eingebunden. Im August 1943 übergab er sein Kommando an [[Georg von Sodenstern]], da er zum [[Militärbefehlshaber]] Südost (mit Zuständigkeit für [[Serbien im Zweiten Weltkrieg|Serbien]]) ernannt worden war. Vom 26. September bis zum 27. Oktober 1944 führte er die [[Armeeabteilung Serbien]], anschließend das „Höhere Kommando Vogesen“ (auch „Korpsgruppe Felber“ genannt), aus dem später das neue [[XIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XIII. Armeekorps]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 22. Februar 1945 kommandierte er die [[7. Armee (Wehrmacht)|7. Armee]]. Am 23. März gelang US-Truppen unter General [[George S. Patton|Patton]] die [[Rheinüberquerung bei Nierstein 1945|Rheinüberquerung bei Nierstein]]; am 25. März 1945 wurde Felber in die [[Führerreserve]] versetzt und blieb dort bis zur [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
Er war vom 8. Mai 1945 bis zum 8. Mai 1948 in US-amerikanischer [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mutmaßliche Beteiligung an Kriegsverbrechen ==&lt;br /&gt;
Die Deportation der polnischen Juden aus dem [[Ghetto Lodz]] wurde von Felber als damaligem [[Chef des Stabes]] der [[8. Armee (Wehrmacht)|8. Armee]] angeordnet, bevor der entsprechende Befehl von [[Reinhard Heydrich]] ausgegeben wurde. Dies zeigt, dass die [[Wehrmacht]] bereits frühzeitig an der Verfolgung der Juden führend beteiligt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Förster: &amp;#039;&amp;#039;Complicity or Entanglement? Wehrmacht, War and Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; S. 271, In: Michael Berenbaum, Abraham J. Peck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Holocaust and History: The Known, the Unknown, the Disputed, and the Reexamined.&amp;#039;&amp;#039; Indiana 2002 ([https://books.google.de/books?id=zkZC6bp3upsC&amp;amp;pg=PA271&amp;amp;lpg=PA271&amp;amp;dq=%22General+Hans+Gustav+Felber%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=9sX5eQIVTo&amp;amp;sig=pSm1qhyAnBbZy1yMVHcH0LHxuzE&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=GJvUSdK4Nc-MsAb2przhDg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#PPA271,M1 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Unternehmen Anton]] wurde die Armeegruppe Felber für die Verteidigungsmaßnahmen im zuvor unter alleiniger Kontrolle des [[Vichy-Regime]]s stehenden Südfrankreich zuständig. Dabei waren Felbers Truppen unter anderem im Januar 1943 an der [[Razzia von Marseille]] und der Räumung und Sprengung des Hafenviertels Saint-Jean beteiligt; Felbers Anwesenheit am 23. Januar 1943 bei der Vorbesprechung im Rathaus von [[Marseille]] sowie am Morgen des 24. Januar auf dem Deportationsbahnhof Gare d’Arenc ist bildlich bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Felber wurde 1949 vor dem [[Landgericht Frankfurt am Main]] ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Völkerrecht in Bezug auf Geiselmorde in Serbien eingeleitet, das nicht fortgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand, Markus Rövekamp: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Dahlmann–Fitzlaff.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1994, ISBN 3-7648-2443-3, S. 433–435.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Ahlrich Meyer]]: „[https://francia.digitale-sammlungen.de//Blatt_bsb00016421,00137.html?prozent=1 Die Razzien in Marseille 1943 und die Propagandaphotographie der deutschen Wehrmacht].“ &amp;#039;&amp;#039;Francia&amp;#039;&amp;#039; 22/3 (1995)&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/237a1bf0-9e21-4532-b16c-124b44300195/ Nachlass Bundesarchiv N 67]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024152111|VIAF=253695841}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Felber, HansGustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XIII. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Felber, Hans-Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. März 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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