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	<title>Hans-Georg Sachs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans-Georg_Sachs&amp;diff=682359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Einzelnachweise */ doppelkategorisierung</title>
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		<updated>2026-03-12T11:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; doppelkategorisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F009748-0003, Auswärtiges Amt, Postminister von Nigeria.jpg|mini|Hans-Georg Sachs bei einem Empfang des Amtes (1. März 1961)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Georg Sachs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1911]] in [[Olszyna|Langenöls]], [[Niederschlesien]]; † [[10. Juli]] [[1975]], beim Bergsteigen in den [[Karawanken]], [[Kärnten]] verunglückt) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Ministerialbeamter. Von 1973 bis 1975 war er Staatssekretär im Auswärtigen Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sachs besuchte das [[Ernst-Abbe-Gymnasium (Eisenach)]]. Nach dem Abitur [[Immatrikulation| immatrikulierte]] er sich an der [[Universität Hamburg]] für [[Rechtswissenschaft]]. 1931 wurde er im [[Pépinière-Corps]] Franconia Hamburg aktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KCL&amp;quot;&amp;gt;Kösener Corpslisten 1996, 36/595; 98/1169; 113/703.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bewährte sich als [[Consenior]]. Zum 1. Mai 1933 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 2.878.917),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36201624&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem ein Beitritt zum 1. März 1932 nicht in Kraft trat.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36201623&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Sommersemester desselben Jahres wechselte er an die [[Albertus-Universität Königsberg]], wo er sich auch dem [[Corps Masovia Königsberg zu Potsdam|Corps Masovia]] anschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KCL&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Großen juristischen Staatsprüfung und der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. iur.]] 1937/38 war er [[Assessor]] in Berlin. 1942 wechselte er vom [[Reichswirtschaftsministerium]] zum [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]]. Nach fünf Monaten als [[Unteroffizier]] im [[Afrikakorps]] geriet er in alliierte [[Kriegsgefangenschaft]]. Er konnte noch im selben Jahr nach Berlin zurückkehren und wurde noch im besetzten Italien beim deutschen Generalbevollmächtigten des Auswärtigen Amtes eingesetzt. Danach nahmen ihn die Amerikaner in [[Automatischer Arrest|Automatischen Arrest]] auf dem [[Hohenasperg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde er Leiter des [[Marshallplan]]-Büros für die [[Französische Besatzungszone]] in [[Baden-Baden]]. Von Bundeskanzler [[Konrad Adenauer|Adenauer]] „freigegeben“, ging er 1952 zurück ins Auswärtige Amt und widmete sich der europäischen wirtschaftlichen Integration. Nach einigen Jahren an der Deutschen Botschaft in Paris wurde er 1958 [[Ministerialdirigent]], 1961 [[Ministerialdirektor]] und 1963 Leiter der neu gegründeten Abteilung für Handels- und Entwicklungspolitik im Auswärtigen Amt. Er war Vorsitzender des Handelsausschusses der [[OECD]] und Koordinator der westlichen Länder bei der [[Welthandelskonferenz]]. Nach acht Jahren als [[Botschafter]] bei der [[Europäische Gemeinschaft|Europäischen Gemeinschaft]] in [[Brüssel]] wurde er im Juni 1973 Staatssekretär im AA. Nachdem er im Januar 1975 zum [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern]] noch das Schulterband erhalten hatte, kam er bei einer Bergtour in den [[Karawanken]] durch Steinschlag ums Leben. Er war der erste Staatssekretär im Auswärtigen Amt nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland, der während seiner aktiven Dienstzeit verstarb. Bei seiner Beerdigung am 15. Juli 1975 in Bad Godesberg sprach unter anderem der damalige Bundesaußenminister [[Hans-Dietrich Genscher]]:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Er hat sich mit seiner hohen Intelligenz, seinem Fleiß, seinem politischen Weitblick, seiner hohen Pflichtauffassung, mit der Kraft seiner Persönlichkeit und mit nobler Gesinnung unermüdlich für das Wohl der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt und sich um diesen Staat, und besonders um seinen Beitrag zum europäischen Einigungswerk, große und bleibende Verdienste erworben.|Hans-Dietrich Genscher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachs sprach Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch, spielte Tennis und war ein leidenschaftlicher Pianist und Musiker. 1960 erhielt er das [[Couleur| Band]] des [[Corps Palaiomarchia]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KCL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Mitgliedern des Corps Masovia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Internationales Biographisches Archiv 37/1975 vom 1. September 1975 ([[Munzinger-Archiv]] online)&lt;br /&gt;
* H. Lippold, R. Bätge: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Hans-Georg Sachs&amp;#039;&amp;#039;. Corpszeitung der Altmärker-Masuren 57, Kiel 1975, S. 1276–1278&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst, Bearbeiter: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger. Schöningh, Paderborn u. a. 2012, ISBN 978-3-506-71843-3, S. 2f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hans-Georg Sachs}}&lt;br /&gt;
* [http://www.trumanlibrary.org/oralhist/sachs.htm Interview vom 14. Mai 1964 mit Philip C. Brooks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste &lt;br /&gt;
| VORGÄNGER= [[Günther Harkort]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER= [[Ulrich Lebsanft]]&lt;br /&gt;
|       AMT= [[Liste der deutschen Botschafter bei der Europäischen Union|Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
|      ZEIT= 1965–1973&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1029968896|LCCN=n90654789|VIAF=295733592}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sachs, HansGeorg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter bei der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamteter Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Italiens 1943–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens El Sol del Perú]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Honorary Knight Commander des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sachs, Hans-Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsjurist, Ministerialbeamter und Botschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Olszyna|Langenöls]], Niederschlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karawanken]], Kärnten&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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