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	<title>Hans-Georg Jaedicke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:03:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans-Georg_Jaedicke&amp;diff=2369737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hahnenkleer: Jaedicke und sein Sanatorium lagen nicht in Hahneklee, sondern in Bockswiese. Das ist einem Hahnenkleer wichtig. Hahnenklee-Bockswiese wurde auch erst 1972 Stadtteil von Goslar; es reicht, wenn das aus dem letzten Satz hervorgeht.</title>
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		<updated>2025-05-07T07:22:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jaedicke und sein Sanatorium lagen nicht in Hahneklee, sondern in Bockswiese. Das ist einem Hahnenkleer wichtig. &lt;a href=&quot;/index.php/Hahnenklee-Bockswiese&quot; title=&quot;Hahnenklee-Bockswiese&quot;&gt;Hahnenklee-Bockswiese&lt;/a&gt; wurde auch erst 1972 Stadtteil von &lt;a href=&quot;/index.php/Goslar&quot; title=&quot;Goslar&quot;&gt;Goslar&lt;/a&gt;; es reicht, wenn das aus dem letzten Satz hervorgeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jaedicke.jpg|mini|Hans-Georg Jaedicke, 1946 (als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Georg Jaedicke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. September]] [[1911]] in [[Berlin-Wilmersdorf|Deutsch-Wilmersdorf]]; † [[13. Februar]] [[2000]] in [[Goslar]]) war ein deutscher Mediziner. Nach 1945 war er ab 1949 als Chefarzt des nach [[Wilhelm Heinrich Schüßler]] benannten Dr.-Schüßler-Sanatoriums in [[Hahnenklee-Bockswiese|Bockswiese]] und bis zu seiner Emeritierung als Honorarprofessor für Medizinische Anthropologie und sozialorientierte Psychologie an der [[Technische Universität Clausthal|Technischen Universität Clausthal]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Jaedicke war der Sohn eines Studienrates. Nach dem Besuch der Goetheschule, eines Reform-Realgymnasiums in [[Berlin-Wilmersdorf]], das er 1930 mit der Reifeprüfung verließ, studierte er von 1930 bis 1936 [[Studium der Medizin|Medizin]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. Nach fünf Semestern bestand er die ärztliche Vorprüfung und nach elf Semestern im August 1936 die Ärztliche Staatsprüfung. 1936 legte er am Hygienischen Institut der Universität seine [[Dissertation]] vor, die von [[Heinz Zeiss|Zeiß]] betreut wurde und sich mit biologischer Freizeitgestaltung befasste. Mit dieser Arbeit wurde er zum Dr. med. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von September 1936 bis 1937 leistete Jaedicke sein Praktisches Jahr am Hygienischen Institut ab. Von November 1936 bis April 1937 war er bei der Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Pankow tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Jaedicke bis 1948 von den Briten interniert. Für den ersten [[Nürnberger Prozesse|Nürnberger Prozess]] (NMT-1, &amp;#039;Ärzteprozess&amp;#039;, Vereinigte Staaten vs. Karl Brandt et al.) legte er als Zeuge der Verteidigung für [[Karl Gebhardt]] ein [[Affidavit]] vor,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nuremberg.law.harvard.edu/search/?q=jaedicke&amp;amp;m=documents&amp;amp;m=transcripts&amp;amp;m=photographs Affidavit concerning Gebhardt&amp;#039;s medical work at Hohenlychen] auf nuremberg.law.harvard.edu, abgerufen am 22. August 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nuremberg.law.harvard.edu/transcripts/1-transcript-for-nmt-1-medical-case?seq=4317&amp;amp;q=jaedicke medical Case] auf nuremberg.law.harvard.edu, abgerufen am 22. August 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://nuremberg.law.harvard.edu/transcripts/1-transcript-for-nmt-1-medical-case?seq=10420&amp;amp;q=jaedicke&amp;lt;/ref&amp;gt; in welchem er auch seinen eigenen beruflichen Lebensweg bis 1945 erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde Jaedicke Leiter und Chefarzt des von ihm psychotherapeutisch ausgerichteten Dr.-Schüßler-Sanatoriums in [[Hahnenklee-Bockswiese|Bockswiese]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Westharz]]. Daneben betätigte er sich als Honorarprofessor für Medizin, [[Anthropologie]] und sozialorientierte Psychologie an der [[Technische Universität Clausthal|Bergakademie Clausthal]] (später TH bzw. TU Clausthal). Öffentlich trat Jaedicke ferner als Bearbeiter von &amp;#039;&amp;#039;Schüßlers Biochemie&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er setzte sich für die [[Musiktherapie]] als Bestandteil einer ganzheitlichen Medizin und Psychotherapie ein und wurde dafür 1986 zum Ehrenmitglied der Deutschen [[Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft|Gesellschaft für Musiktherapie]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf von Christoph Schwabe in [[Musiktherapeutische Umschau]] 21/2, 2000, S. 171&amp;amp;nbsp;f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 13. Februar 2000 im [[Goslar]]er Stadtteil [[Hahnenklee-Bockswiese]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur biologischen Gestaltung der Freizeit. Untersuchungen über die Wirkung verschiedener Feriengestaltung großstädtischer Schüler&amp;#039;&amp;#039;, 1937.&lt;br /&gt;
* „Diätetische Maßnahmen bei der Osteomyelitisbehandlung. (Heilanstalten Hohenlychen.)“, München medizinische Wochenschrift 1939, Jg. 86, Nr. 2. S. 50.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bernhard von Clairvaux. Entwurf eines Menschenbildes. Den Brüdern der klösterlichen Familie zu Amelungsborn zum 20. August 1966&amp;#039;&amp;#039;, 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gammler. Adoleszenten- und Gesellschaftsproblem&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Neue Sammlung&amp;#039;&amp;#039;, 8, 1968, S. 87–89.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan Meder: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsgeschichte. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;, 2003.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer ist Wer? Das deutsche Who’s who&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 22, 1983, S. 565.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jaedicke, Hans-Georg.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 573.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108365336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108365336|VIAF=59627541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jaedicke, HansGeorg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jaedicke, Hans-Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Wilmersdorf|Deutsch-Wilmersdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Goslar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hahnenkleer</name></author>
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