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	<title>Hans-Alexander von Voss - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans-Alexander_von_Voss&amp;diff=1207523&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Familie */</title>
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		<updated>2025-02-07T09:09:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Waldsieversdorf Gedenkstein „Den Opfern der Kriege“ Dahmsdorfer Straße 02.JPG|mini|Gedenktafel für Voss in [[Waldsieversdorf]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Alexander von Voss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1907]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[8. November]] [[1944]] in [[Heinersdorf (Steinhöfel)|Heinersdorf]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Oberstleutnant]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] des [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]]. Er gehört zu einer nicht beanstandeten adeligen Familie Voss, zumeist &amp;#039;&amp;#039;von Voß&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, die von den [[Voss (Adelsgeschlecht, Grafschaft Mark)|Voss aus der Grafschaft Mark]] abstammen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Adelslexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band XV, Band 134 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, Christoph Franke, Gottfried Graf Finck von Finckenstein. C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2004, S. 316–319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans-Alexander von Voss besuchte ab 1918 das Gymnasium in Berlin und legte 1926 das Abitur ab. Anschließend trat er in Potsdam in das [[Infanterie-Regiment 9 (Wehrmacht)|Infanterie-Regiment 9]] der [[Reichswehr]] ein. 1930 wurde er zum [[Leutnant]] befördert, 1933 zum [[Oberleutnant]]. 1937 folgte die Generalstabsausbildung an der [[Kriegsakademie|Heereskriegsakademie]] in [[Berlin-Moabit]]. Nach der Akademieausbildung fand er unter anderem im Stab des [[Oberbefehlshaber West|Oberbefehlshabers West]], [[Erwin von Witzleben]], Verwendung, über den er Anschluss an die militärischen Widerstandskreise fand. Seine Erlebnisse beim [[Überfall auf Polen]] sowie seine ausgeprägte Frömmigkeit sollen ihn zum Handeln gegen das Regime bewogen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kas.de/wf/doc/kas_4989-544-1-30.pdf?040802130718 Rüdiger von Voss: &amp;#039;&amp;#039;Handeln gegen die Diktatur. Die Geschichte meines Vaters&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF-Datei; 57&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf [[Adolf Hitler]] wollte Voss schon 1940 bei einer Parade auf der [[Avenue des Champs-Élysées]] mit einem Gewehr ein Attentat verüben. Dazu kam es aber nicht, da der Termin gestrichen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Fest|Joachim C. Fest]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsstreich, der lange Weg zum 20. Juli&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Siedler Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-88680-539-5, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1942 wurde er [[Erster Generalstabsoffizier]] (Ia) der [[211. Infanterie-Division (Wehrmacht)|211. Infanterie-Division]], die damals zur [[Heeresgruppe Mitte]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Ringshausen: &amp;#039;&amp;#039;Hans-Alexander von Voß. Generalstabsoffizier im Widerstand 1907–1944&amp;#039;&amp;#039;. Lukas-Verlag, Berlin 2008, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1943 wurde Voss zum [[Oberstleutnant]] im [[Generalstab]] befördert und ab dem 20. Februar folgte sein Einsatz im Stab der Heeresgruppe Mitte, der von [[Henning von Tresckow]] geführt wurde. Auch in den fehlgeschlagenen Versuch vom 13. März 1943, Hitler nach seinem Besuch der Heeresgruppe Mitte in [[Smolensk]] mit einer Bombe in dessen Flugzeug zu töten, war er eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kontakte zu den Verschwörern des 20. Juli wurden anfangs nicht entdeckt. Im Oktober 1944 kam die Versetzung zur [[Führerreserve]], ab November 1944 sollte er im Westen als Chef des Stabes eines Armeekorps verwendet werden. Dazu kam es aber nicht mehr. Aufgrund eines Hinweises über die drohende Festnahme durch die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] nahm sich Hans-Alexander von Voss am 8. November 1944 am [[Heinersdorfer See]] das Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Voß (Westfalen), Hans-Alexander v., In: [[Matthias von Schmettow|Matthias Graf von Schmettow]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch des deutschen Adels&amp;#039;&amp;#039;. Hauptband. In: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Deutschen Adelsarchiv&amp;#039;&amp;#039;, 3, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1967, S. 357.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wollte so insbesondere seine Freunde schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Hans-Alexander Voss war Sohn des späteren Generalleutnants &amp;#039;&amp;#039;Hans von Voss&amp;#039;&amp;#039; (* 7. Oktober 1875; † 6. Dezember 1966) und seiner ersten Ehefrau Ellen, geborene Lucas (* 21. Januar 1884; †&amp;amp;nbsp;31. Oktober 1918). Er hatte noch eine Schwester &amp;#039;&amp;#039;Ellen&amp;#039;&amp;#039; (* 5. November 1911). Seine Mutter starb Ende Oktober 1918 an der [[Spanische Grippe|Spanischen Grippe]]. 1920 heiratete sein Vater in zweiter Ehe &amp;#039;&amp;#039;Eva Breithaupt&amp;#039;&amp;#039; verwitwete &amp;#039;&amp;#039;von Spangenberg&amp;#039;&amp;#039; (* 18. April 1880; † 7. August 1975).&amp;lt;!-- Mann: Major Georg Moritz von Spangenberg, 1864-1911) --&amp;gt; Sie war die Cousine von &amp;#039;&amp;#039;Ellen Lucas&amp;#039;&amp;#039;. Der Vater war einer der beiden Hauptorganisatoren beim Aufbau des [[Feldjägerdienst (Reichswehr)|Feldjägerdienst]]es der Reichswehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voss war seit August 1936 mit Giesela [[Stülpnagel (Adelsgeschlecht)|von Stülpnagel]], Tochter der Irmgard von Kracht und des Generals [[Joachim von Stülpnagel]], verheiratet, und hatte mit ihr drei Kinder, darunter [[Rüdiger von Voss]], Ehrenvorsitzender der [[Stiftung 20. Juli 1944]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Deutsches Adelsarchiv|Deutschen Adelsarchiv]] war die amtliche Schreibweise der Familie &amp;#039;&amp;#039;von Voß&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Lit.: &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Adelige Häuser. B (Briefadel). 1958&amp;#039;&amp;#039;, C. A. Starke Verlag, Glücksburg (Ostsee) 1958, S. 524 (Familien-Artikel). Vgl. Oben Ansicht Denkmal Waldsieversdorf.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Autorin [[Ada von Voß|Adda von Voß]] war seine Großtante. Der Oberst August von Voß (* 1803; † 1864) und dessen Sohn General [[Albert von Voß]] (* 1853; † 1934) gehören zur Familie. Der Kammerherr und Schriftsteller [[Carl von Voß|Karl (Carl) von Voß]] und dessen Vater Generalmajor [[Karl von Voß]] sind direkte Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Personen des 20. Juli 1944|Persönlichkeiten des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
* [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Saltin: &amp;#039;&amp;#039;Hans Alexander von Voss: Ein Widerstandskämpfer in der Westeifel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Prümer Landbote&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 33. (2014), Heft 3, S. 37–51.&lt;br /&gt;
* Gerhard Ringshausen: &amp;#039;&amp;#039;Hans-Alexander von Voß. Generalstabsoffizier im Widerstand 1907–1944&amp;#039;&amp;#039;. Lukas-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86732-031-3.&lt;br /&gt;
* Gerhard Ringshausen: &amp;#039;&amp;#039;Hans-Alexander von Voß (1907–1944). Offizier im Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 52. (2004), S. 361–407 ([http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2004_3.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Ines Reich: &amp;#039;&amp;#039;Potsdam und der 20. Juli 1944. Auf den Spuren des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Begleitschrift zur Ausstellung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und des Potsdam-Museums&amp;#039;&amp;#039;. Rombach, Freiburg im Breisgau 1994, ISBN 3-7930-0697-2, S. 95 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Adelige Häuser. B (Briefadel). 1958&amp;#039;&amp;#039;. Band III, Band 17 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Carola von Ehrenkrook, [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Walter von Hueck]], u. a. C. A. Starke Verlag, Glücksburg (Ostsee) 1958, S. 527–528. (Mit Portrait).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GDW|hans-alexander-von-voss}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/735af926-c8f3-497a-90d5-5094ba224f61/ Nachlass Bundesarchiv N 5011]&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |SFZ=137771 |Name=Hans-Alexander von Voß}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129294543|LCCN=no/2008/153987|VIAF=1087279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Voss, HansAlexander Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Voss, Hans-Alexander von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Voß, Hans-Alexander von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Oberstleutnant und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. November 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Steinhöfel|Heinersdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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