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	<title>Hanriot HD.1 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:01:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanriot_HD.1&amp;diff=763293&amp;oldid=prev</id>
		<title>87.191.145.113: /* Technische Daten */</title>
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		<updated>2025-05-30T09:45:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Technische Daten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Hanriot HD-1 1919.jpg|250px|Hanriot HD.1 der [[United States Navy|US Navy]], [[1919]]]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = Jagdflugzeug&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{FRA}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = Appareils d’Aviation Hanriot&lt;br /&gt;
|Erstflug            = Juni 1916&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1917&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1917–1918&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = ca. 1000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanriot HD.1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Frankreich|französisches]] [[Jagdflugzeug]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] von [[1916]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[René Hanriot]] war bereits vor dem Krieg im Flugzeugbau aktiv, aber seine Firma &amp;#039;&amp;#039;Société des monoplans Hanriot&amp;#039;&amp;#039; ging 1913 in Konkurs. Erst 1916 schloss sich Hanriot mit Emile Dupont zusammen, der zuvor Rennflugzeuge bei [[Société de Production des Aéroplanes Deperdussin|Deperdussin]], Ponnier, [[Morane-Saulnier|Morane]] und [[Nieuport (Unternehmen)|Nieuport]] entwickelt hatte. Zunächst fertigte Hanriot in seinem Werk in Billancourt bei Paris in Lizenz den britischen [[Sopwith 1½ Strutter]]. Dupont konzipierte indessen einen dem britischen [[Bristol Scout]] oder [[Sopwith Pup]] ähnlichen Einsitzer, der im Juni 1916 als HD.1 einen Erstflug absolvierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Bei der Hanriot HD.1 handelte es sich um einen einstieligen Doppeldecker. Rumpf und Tragflächen waren stoffbespannte Holzkonstruktionen mit Duraluminiumblechen im Vorderrumpfbereich; die Leitwerke waren mit einem Stahlrohrrahmen verstärkt. Obere und untere Tragflächen waren unterschiedlich lang und gestaffelt ausgeführt, wobei der Pilot eine hervorragende Sicht bekam. Die Maschine hatte Querruder nur an den oberen Tragflächen und besaß ein [[Spornradfahrwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Neben der Standardversion mit dem Le Rhône 9J-Umlaufmotor mit 110&amp;amp;nbsp;PS wurde die HD.1 aufgrund der oft kritisierten schlechten Motorleistungen mit abweichenden Motorisierungsvarianten ausgestattet. So wurden Maschinen mit dem Le Rhóne 9Jb mit 120&amp;amp;nbsp;PS oder mit dem Le Rhóne 9Jby mit 130&amp;amp;nbsp;PS ausgestattet. Außerdem ist ein Einzelstück mit dem Gnome [[Monosoupape]] mit 150&amp;amp;nbsp;PS ausgerüstet worden, eine weitere Einzelmaschine soll versuchsweise mit einem 170&amp;amp;nbsp;PS starken Triebwerk ausgestattet gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weiterentwicklung zum Jagdeinsitzer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanriot HD.7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, von dem ein Versuchsmuster im Jahre 1918 eine Geschwindigkeit von 214&amp;amp;nbsp;km/h erreicht hatte, wurde mit dem Ende des Ersten Weltkrieges beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Die Hanriot HD.1 war ein leicht zu fliegender und extrem wendiger kleiner Jäger, der trotz einfacher Bewaffnung und des etwas leistungsschwachen Motors von Typ Le Rhône 9J zu einem der meistgefertigten Jagdflugzeuge des Ersten Weltkrieges wurde. Da die [[Aéronautique Militaire|französische Fliegertruppe]] sich wegen der besseren Leistungswerte für die [[SPAD S.VII]] entschieden hatte, ging ein Teil der Produktion der HD.1 an das [[Geschichte der italienischen Luftstreitkräfte|italienische Corpo Aeronautico Militare]]. Die italienische Militärkommission hatte das Flugzeug erproben lassen und ließ ab November 1916 rund 900&amp;lt;ref&amp;gt;lt. Tötschinger, Bernhard: &amp;#039;&amp;#039;Hanriot HD-1&amp;#039;&amp;#039;, in ÖFH Nachrichten, Wien, 4/1985, S. 31ff., wurden 1700 Flugzeuge bei Macchi bestellt und 1917 125 sowie 1918 weitere 706 geliefert&amp;lt;/ref&amp;gt; Flugzeuge bei [[Aermacchi|Macchi]] in [[Varese]] in Lizenz bauen, um veraltete Nieuport-Jäger ersetzen zu können. Die erfolgreichen Kampfflieger [[Silvio Scaroni]], [[Gastone Novelli]], Mario Fucini und Giorgio Michetti errangen zahlreiche Luftsiege mit ihren HD.1. Ihre Gegner, die Jagdflieger der [[K.u.k. Luftfahrtruppen]], beurteilten die HD.1 als der österreichischen [[Oeffag D.III]] ebenbürtig; diese war zwar schneller, die HD.1 war jedoch wendiger. Auch die [[Aviation Militaire Belge|belgische Aviation Militaire]] erhielt im Jahre 1917 125 Maschinen aus französischer Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegsverwendung ==&lt;br /&gt;
Die [[United States Navy|US Navy]] verwendete auch nach Kriegsende einige Maschinen, die z.&amp;amp;nbsp;B. 1919 versuchsweise vom Schlachtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Mississippi (Schiff, 1917)|Mississippi]]&amp;#039;&amp;#039; von einer Startrampe starteten. Kleinere Verkäufe gingen an die [[Schweiz]] (16 Stück), [[Ecuador]] und [[Venezuela]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Hanriot HD.1 gelang dem Kapitänleutnant [[Paul Teste]] am 20. Oktober 1920 die erste erfolgreiche Landung eines französischen Flugzeugs auf dem Deck eines Schiffes, auf einer 45 Meter langen Holzplattform, die auf das Achterdeck des nicht fertiggebauten Schlachtschiffs &amp;#039;&amp;#039;[[Béarn (Schiff)|Béarn]]&amp;#039;&amp;#039; aufgesetzt worden war. Die &amp;#039;&amp;#039;Béarn&amp;#039;&amp;#039; wurde daraufhin zum [[Flugzeugträger]] umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hanriot blieb in einigen Ländern bis 1930 im Einsatz und gehört damit zu den langlebigsten Jägern des Ersten Weltkrieges, obwohl bereits früh mit der [[SPAD S.VII]] eine leistungsstärkere Maschine erschienen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanriot HD-1 3 vues.jpg|mini|Hanriot HD.1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 5,85 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 8,70 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 2,55 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 18 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nutzlast || 252 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 400 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 652 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 184 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steiggeschwindigkeit || 4:40 min auf 2000 m&amp;lt;ref name=&amp;quot;nowarra&amp;quot;&amp;gt;Nowarra, Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Flugzeuge 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;, Lehmanns, München 1959.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 6540 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 550&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref name=&amp;quot;nowarra&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugdauer || 2:30 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || ein [[Le Rhône 9J]]-Sternmotor mit 110 PS (81 kW)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || ein oder zwei 7,7&amp;amp;nbsp;mm Vickers-MG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museumsflugzeuge ==&lt;br /&gt;
* [[National Museum of Naval Aviation]] in [[Pensacola (Florida)|Pensacola]]&lt;br /&gt;
* Museum der [[Schweizer Luftwaffe]] in [[Militärflugplatz Dübendorf|Dübendorf]]&lt;br /&gt;
* Militärmuseum in [[Brüssel]], [[Belgien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kenneth Munson: &amp;#039;&amp;#039;Kampfflugzeuge 1914–1919&amp;#039;&amp;#039;, Orell Füssli-Verlag, Zürich 1968.&lt;br /&gt;
* Heinz Nowarra: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Flugzeuge 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;, Lehmanns, München 1959.&lt;br /&gt;
* Bernhard Tötschinger: &amp;#039;&amp;#039;Hanriot HD-1&amp;#039;&amp;#039;, in ÖFH Nachrichten, Wien, 4/1985, S. 31ff.&lt;br /&gt;
* David Méchin: Hanriot HD 1:nul n&amp;#039;est prophète en son pays. L&amp;#039;aviation en 1918 - Épisode 1. In: Le fana de l&amp;#039;aviation, Nr. 579, Février 2018, S. 46–55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hanriot HD.1}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.eads.com/1024/fr/eads/history/airhist/1910_1919/hanriot_duponthd1_1916.html | wayback=20070311083040 | text=HD 1 bei eads.com}}&lt;br /&gt;
* [http://worldatwar.net/chandelle/v1/v1n3/hd1ital.html HD 1 auf Worldatwar.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Ersten Weltkrieges (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.191.145.113</name></author>
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