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	<title>Hannsheinz Bauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hannsheinz_Bauer&amp;diff=92364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Arbeit für die DDR-Staatssicherheit */</title>
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		<updated>2025-12-23T11:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Arbeit für die DDR-Staatssicherheit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hannsheinz Bauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. März]] [[1909]] in [[Wunsiedel]]; † [[18. Juli]] [[2005]] in [[Würzburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und einer der „Väter des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Bauer, der [[evangelisch]]en Glaubens war, wuchs in Würzburg auf. Nach dem [[Abitur]] am [[Realgymnasium]] in Würzburg studierte er bis 1933 Jura in [[Ludwig-Maximilians-Universität|München]] und Würzburg und, da er sein Studium aufgrund seiner jüdischen Herkunft&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verweis&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.welt.de/print-welt/article684278/Hannsheinz-Bauer-ein-Vater-des-Grundgesetzes.html|title=Hannsheinz Bauer, ein Vater des Grundgesetzes|publisher=WeltN24|date=2005-07-23|accessdate=2017-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als politisch Verfolgter abbrechen musste, nahm danach eine kaufmännische Tätigkeit in der Bank- und Automobilbranche auf. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er Soldat und geriet in US-amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er im November 1945 zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1946 nahm er die Arbeit als &amp;#039;&amp;#039;Referent für das Bevölkerungswesen&amp;#039;&amp;#039; in der Würzburger Stadtverwaltung wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war er seit 1947 mit Ingeborg geb. Rees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Mit 21 Jahren trat Bauer 1930 der SPD bei. Er engagierte sich von 1930 bis 1933 in der [[Sozialistische Studentenschaft|Sozialistischen Studentenschaft]] und war Vorsitzender des [[Republikanisches Studentenkartell|Deutschen Republikanischen Studentenbundes]] in Würzburg. 1945 beteiligte er sich am Wiederaufbau der SPD. Seit 1989 war Bauer Ehrenvorsitzender des SPD-Bezirks Unterfranken (Bayern). Nach ihm wurde auch der Sitz des Bezirksverbandes benannt, das Hannsheinz-Bauer-Haus in Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Seit dem 2. Juli 1946 war Bauer Mitglied der Bayerischen Verfassunggebenden Landesversammlung und somit an der Ausarbeitung der [[Verfassung des Freistaates Bayern|Verfassung Bayerns]] beteiligt. Von 1946 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 6. September 1953 war er Mitglied des [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauer war 1948/1949 Mitglied des [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rates]]. Danach gehörte er dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] von 1953 bis 1972 an. Dort war er vom 22. Februar 1967 bis 1969 Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wahlprüfung, [[Politische Immunität|Immunität]] und Geschäftsordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte ab 1958 auch der Parlamentarischen Versammlung des [[Europarat]]es als Mitglied der deutschen Delegation an. Von Januar 1972 bis 1973 war er deren Vizepräsident, nachdem er schon von 1960 bis 1973 Vorsitzender des dortigen Geschäftsordnungsausschusses gewesen war. Die Benennung Würzburgs als [[Europastadt]] nach der Verleihung des [[Europapreis]]es am 14. Oktober 1973 geht im Wesentlichen auf das europapolitische Wirken Bauers zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf-Ulrich Kunze]]: &amp;#039;&amp;#039;Würzburg 1945–2004. Wiederaufbau, moderne Großstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Band I-III/2 (I: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis zum Ausbruch des Bauernkriegs.&amp;#039;&amp;#039; 2001, ISBN 3-8062-1465-4; II: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814.&amp;#039;&amp;#039; 2004, ISBN 3-8062-1477-8; III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9), Theiss, Stuttgart 2001–2007, Band III (2007), S. 318–346 und 1292–1295; hier: S. 337.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war das letzte noch lebende Mitglied des Parlamentarischen Rates.&amp;lt;ref&amp;gt;spiegel.de am 25. Juli 2005: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41179160.html GESTORBEN Hannsheinz Bauer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeit für die DDR-Staatssicherheit ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Rosenholz-Akten|Rosenholz]]-Bericht der [[BStU]] von 2007 zählt Hannsheinz Bauer zu jenen Abgeordneten des 6. Deutschen Bundestages, zu denen die [[Hauptverwaltung A]] des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] offenbar direkte Beziehungen unterhalten hat. Über Bauer, der etwa von 1960 an von der HV A als&lt;br /&gt;
„Volk“ bezeichnet wurde, heißt es dort: „Der operative Informationsfluss erfolgte so rasant, dass schon 1968 der 21. Aktenband angelegt werden musste, was etwa 6300 Blatt Papier entspricht. ‚Volk‘ galt stets als zuverlässig.“ Zu den gelieferten Informationen zählten Protokolle von Ausschusssitzungen des SPD-Parteivorstandes, des Arbeitskreises Rechtswesen und Sitzungsprotokolle des Europarates von 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Müller-Enbergs hat in &amp;#039;&amp;#039;Rosenholz: Eine Quellenkritik&amp;#039;&amp;#039; (2007) Bauer als Abgeordneten genannt, der im Deutschen Bundestag von 1969 bis 1972 unter „mindestens zehn“ in direktem Kontakt mit der Hauptverwaltung A der Stasi gestanden habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeit Nr. 24, 4. Juni 2009, S. 44 &amp;#039;&amp;#039;Spitzenquellen West&amp;#039;&amp;#039;, und [https://web.archive.org/web/20210724074758/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/BFi28_Mueller-Enbergs_Rosenholz.pdf »Rosenholz« Eine Quellenkritik]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]] stellte 2013 fest: „[O]b Bauer sich bewusst in den Dienst der HV A stellte, lässt sich bei der derzeitigen Aktenüberlieferung nicht mit der gebotenen Sicherheit feststellen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]]: Der Deutsche Bundestag 1949 bis 1989 in den Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Gutachten an den Deutschen Bundestag gemäß § 37 (3) des Stasi-Unterlagen-Gesetzes, Berlin 2013, S. 227. ({{Webarchiv | url=http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/45329705_kw24_gutachten/gutachten.pdf | wayback=20131108051602 | text=PDF}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1964: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1972: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 41–42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119369818}}&lt;br /&gt;
* {{HdBG Parlament|119369818}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119369818|VIAF=3279137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bauer, Hannsheinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parlamentarischen Rates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bauer, Hannsheinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. März 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wunsiedel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juli 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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