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	<title>Hanns Seel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:40:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanns_Seel&amp;diff=985174&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: HC: Ergänze Kategorie:Richter (Reichsdisziplinarhof)</title>
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		<updated>2025-12-28T11:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Richter_(Reichsdisziplinarhof)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Richter (Reichsdisziplinarhof) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Richter (Reichsdisziplinarhof)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanns Seel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1876]] in [[München]]; † [[12. Dezember]] [[1941]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Jurist und Abteilungsleiter im [[Reichsministerium des Innern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und Aufnahme im Staatsdienst ==&lt;br /&gt;
Als Sohn des Johann Baptist Seel und seiner Ehefrau Paula Gruber besuchte er bis zum Abitur 1895 das humanistische [[Wilhelmsgymnasium München]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht vom K. Wilhelms-Gymnasium zu München. {{ZDB|12448436}}, 1894/95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach studierte er an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] Rechtswissenschaften und Nationalökonomie. 1899 und 1903 legte er das 1. und 2. Staatsexamen für den höheren Justiz- und Verwaltungsdienst ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Einjährig-Freiwilliger|einjährigen-freiwilligen]] Militärdienst legte er von 1899 bis 1900 ab. Ab 1904 betätigte er sich als rechtskundlicher Hilfsarbeiter im Finanzreferat der Stadt [[München]]. Weiterhin wurde er zum Vorsitzenden des Gewerbegerichts berufen. Danach nahm er eine Beschäftigung als Regierungs-[[Assessor]] bei der Regierung von [[Oberbayern]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Polizeipräsidium München|Polizeidirektion München]] wurde er 1911 tätig. Von 1914 bis 1918 leistete er seinen Dienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ab. Zuletzt wurde er zum Hauptmann befördert. Als er schwer erkrankte, versetzte man ihn ins [[Bayerisches Kriegsministerium|Bayerische Kriegsministerium]]. Im März 1919 schied er aus der [[Bayerische Armee|Armee]] aus und ging nach [[Dachau]], wo er 1919 eine Stelle als Bezirksamtmann besetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufung in die Regierung in Berlin ==&lt;br /&gt;
Im Juni 1920 trat er ins [[Reichsarbeitsministerium]] ein, wo er 1921 zum Oberregierungsrat und 1923 zum [[Ministerialrat]] befördert wurde. Ab 1924 wirkte er als Vorsitzender im Versorgungsamt VI in Berlin. Als Beauftragter der Reichssparkommission zur Nachprüfung der württembergischen Landesverwaltung war er von 1928 bis 1929 tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorstand des Versorgungsamtes IV in Berlin war er im Jahre 1932. Zum 1. August 1932 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.257.301).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/927715&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. März 1933 erfolgte die Berufung ins Reichsinnenministerium (RIM), wo er am 20. Februar 1934 zum Abteilungsleiter ernannt wurde und für die Beamten im Gau [[Groß-Berlin]] der NSDAP zuständig war. Weiterhin wirkte er als Mitglied [[Reichsdisziplinarhof]]s und als Beisitzer beim [[Reichsversorgungsgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte der [[Gesellschaft zum Studium des Faschismus]] an. An der Verwaltungsakademie in Berlin war er Dozent und Mitglied des Beirats. Weiterhin gehörte er dem [[Reichsbund der Deutschen Beamten]] (RDB), der [[NS-Kriegsopferversorgung|Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung]] (NSKOV) und dem [[Bund Nationalsozialistischer Deutscher Juristen]] (BNSDJ) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1935 wurde er zum [[Ministerialdirigent]]en befördert. In Berlin wohnte er in [[Berlin-Wilmersdorf]], Prinzregentenstr. 66 und zuletzt in der [[Bundesallee (Berlin)|Kaiserallee]] 22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar zum NS-Berufsbeamtentum ==&lt;br /&gt;
Seel ist vor allem durch seinen Kommentar des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] von 1933 bekannt geworden. In der Einleitung zu diesem Kommentar schrieb er: „&amp;#039;&amp;#039;So schwer die Eingriffe ... in die Rechtssphäre der davon betroffenen Beamten sind, so sind diese Eingriffe doch aus Gründen des Staatswohls unvermeidlich&amp;#039;&amp;#039;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bestimmung, dass nur noch Beamte „[[Arier|arischer]]“ Abstammung im Dienst bleiben dürften, äußerte er Verständnis, denn diese Bestimmungen seinen „&amp;#039;&amp;#039;nicht etwa einem Gefühle des Hasses entsprungen, sondern notwendig und geboten durch die immer bedrohlichere [[Überfremdung]] des [[deutsche]]n [[Volk]]es.&amp;#039;&amp;#039;“ Für die [[Juden|jüdischen]] Beamten und ihre Familien zeigte er den Anschein des Mitgefühls: „&amp;#039;&amp;#039;Daß dabei so mancher Beamte mit seiner Familie schwer in Mitleidenschaft gezogen wird, lässt sich leider nicht umgehen.&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die anderen Angehörigen der Beamtenschaft sprach er aus, was der Nationalsozialismus erwartete, wenn die „&amp;#039;&amp;#039;Säuberung der Reihen&amp;#039;&amp;#039;“ der Beamtenschaft abgeschlossen wäre: „&amp;#039;&amp;#039;.. sind die Schädlinge ... entfernt, so wird auch die Beamtenschaft wieder in alter Reinheit und Güte dastehen.&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die militärische Versorgungsverfassung&amp;#039;&amp;#039;, 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Neuordnung des Beamtenrechts&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erneuerung des Berufsbeamtentums&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Behördenangestellte im Neuen Reich&amp;#039;&amp;#039; mit Arthur B. Krause, Berlin 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Recht der nationalen Revolution&amp;#039;&amp;#039; mit Arthur B. Krause, Berlin 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums : vom 7. April 1933 in der Fassung vom 23. Juni 1933 und verwandte Gesetze nebst den neuesten Durchfuehrungsverordnungen erläutert von Hanns Seel&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Beamtenrecht&amp;#039;&amp;#039; mit Hans Lammers, Hans Heinrich, Hans Pfundtner und Fritz Müssigbrodt, Berlin 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Beamte im neuen Staat&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1055120742}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|388741117X}}&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist&amp;#039;s?&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1935&lt;br /&gt;
* Hartmut Jäckel: &amp;#039;&amp;#039;Menschen in Berlin – Schicksale bekannter und unbekannter Persönlichkeiten aus dem letzten Telefonbuch der alten Reichshauptstadt 1941&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2000&lt;br /&gt;
* [[Walther Killy]] und [[Rudolf Vierhaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographische Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;. Band 9, Saur, München [u. a.] 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055120742|VIAF=37284948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seel, Hanns}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsdisziplinarhof)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seel, Hanns&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Abteilungsleiter im Reichsinnenministerium&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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