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	<title>Hanns Hopp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
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		<updated>2025-10-29T01:06:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-24844-2214, Bad Berka, Tbc-Krankenhaus, Übergabe.jpg|mini|Hanns Hopp von der Deutschen Bauakademie übergibt am 26. Mai 1954 dem Minister für Gesundheitswesen, Luitpold Steidle (links), den Schlüssel zum ersten Bauabschnitt des Tbc-Krankenhauses [[Bad Berka]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanns Hopp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1890]] in [[Lübeck]]; † [[21. Februar]] [[1971]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hanns Hopp wurde in Lübeck als Sohn eines Bauunternehmers geboren und besuchte dort das [[Realgymnasium]]. Von 1909 bis 1911 studierte Hopp an der [[Karlsruher Institut für Technologie#Geschichte|Technischen Hochschule Karlsruhe]] bei [[Friedrich Ostendorf]]. Sein Studium beendete er 1913 an der [[Technische Universität München#Geschichte|Technischen Hochschule München]] bei [[Theodor Fischer]], der ihn vor allem in die Formensprache der Moderne einführte. Hopp besuchte in München eine private Malschule. 1913 ging er ans Hochbauamt nach [[Klaipėda|Memel]] in [[Ostpreußen]], ab 1914 arbeitete er als Architekt im Stadterweiterungsamt in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. 1920 wurde er Leiter der technischen Abteilung des Messeamts Königsberg ([[Deutsche Ostmesse]]). 1926 eröffnete er mit seinem Büropartner Georg Lucas ein eigenes Architekturbüro und wurde einer der führenden Architekten in Königsberg. Sein größter Auftrag war die Planung und Bauleitung des Neubaus für die [[Ostpreußische Mädchengewerbeschule]], der viele Elemente der [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neuen Sachlichkeit]] aufwies. 1926 entwarf er auch Bühnenbilder für das [[Neues Schauspielhaus (Königsberg)|Neue Schauspielhaus]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die öffentlichen Aufträge wegen der [[Weltwirtschaftskrise]] ab 1930 immer spärlicher wurden, konzentrierte er sich auf den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern. Das bekannteste Gebäude war das nach der Frauenrechtlerin [[Olga Friedemann]] benannte Rentnerinnenheim in Königsberg-[[Maraunenhof]] im Jahr 1928. Hier entwickelte er keinen Einheitszimmergrundriss mit Küche und Speisekammer und Balkonzimmer, sondern widmete sich jeder einzelnen Wohnung individuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde Hopp als Soldat eingezogen, 1940 aber für eine Tätigkeit in der Landesplanungsstelle Königsberg [[Unabkömmlichstellung|unabkömmlich gestellt]]. Von dort wechselte er 1943 zu einer Betonbauunternehmung und war dort vor allem am Bau von Bunkeranlagen beteiligt. Ende 1944 nutzte er die [[Dresden|Dresdner]] Niederlassung der Bauunternehmung, um sich von Königsberg dorthin abzusetzen, und wurde zum Leiter der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden#Geschichte|Werkkunstschule Dresden]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 entwarf er einen rigorosen Wiederaufbauplan für Dresden, den er ohne Rücksicht auf die zerstörte gewachsene Stadtstruktur mit kühnen Hochhäusern und großen Verkehrsachsen versah. 1946 wurde ihm ein [[Lehrauftrag]] an der wiederbelebten [[Staatliche Hochschule für Werkkunst|Hochschule für Werkkunst]] in Dresden erteilt. Einige Monate später wurde er Leiter der [[Burg Giebichenstein|Kunstschule Burg Giebichenstein]] in [[Halle (Saale)]]. Er blieb dort bis 1949 und richtete eine Architekturklasse in der Tradition des Weimarer [[Bauhaus]]es ein. Von 1946 bis 1947 war er Landesvorsitzender des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands]] in [[Sachsen-Anhalt]] (als Nachfolger von [[Siegfried Berger (Schriftsteller)|Siegfried Berger]]). Hopp war von 1948 bis 1949 Mitglied des 2. [[Deutscher Volksrat|Volksrats]] der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Hans Scharoun]] wurde Hopp auch zur Arbeit am Institut für Bauwesen der Berliner [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Akademie der Wissenschaften]] berufen. Ab 1950 war er Leiter und ab 1951 Direktor der Abteilung Hochbau am [[Institut für Hochbau und Städtebau]] in [[Berlin]] und war dort für die Planung der Blöcke E und G der [[Karl-Marx-Allee|Stalinallee]] verantwortlich. Daneben erhielt er eine Meisterklasse an der von [[Hermann Henselmann]] und [[Richard Paulick (Architekt)|Richard Paulick]] geleiteten [[Bauakademie der DDR]]. Er erhielt Bauaufträge für repräsentative öffentliche Neubauten, z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Kulturpalast Unterwellenborn|Kulturhaus der Maxhütte]] und die [[Deutsche Hochschule für Körperkultur]]. 1957 wurde Hopp [[emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1966 war Hopp Präsident des &amp;#039;&amp;#039;Bunds Deutscher Architekten,&amp;#039;&amp;#039; des späteren [[Bund der Architekten der DDR|Bunds der Architekten der DDR]], dann dessen Ehrenpräsident. 1970 wurde er mit der erstmals vergebenen [[Schinkel-Medaille]] in Gold geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 8. 12 1970, S. 2  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilistische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
In den frühen 1920er Jahren war der Baustil von Hanns Hopp an der Formensprache des [[Expressionismus (Architektur)|Expressionismus]] orientiert, um 1930 vom [[Neues Bauen|Neuen Bauen]] beeinflusst. In den 1930er Jahren folgte er in seinen Privatbauten dem Geist der Zeit, der jedoch noch auf einem traditionalistischen Stil der Moderne basiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühte er sich um eine Erneuerung der [[Klassische Moderne|Klassischen Moderne]], beteiligte sich dann aber an den staatlichen Aufträgen im [[Neuklassizismus|neuklassizistischen Stil]] in der Stalinallee und anderen Großbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugplatz Devau Silhouette.jpg |mini |Flugplatz Königsberg-Devau – Silhouette „eines abflugbereiten Vogels“ (1921)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-24844-2218, Bad Berka, Tbc-Krankenhaus.jpg|mini|TBC-Heilstätte in Bad Berka (1952)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-40363-0001, Saalfeld, Kreiskrankenhaus.jpg|mini|Agricola-Krankenhaus in Saalfeld (1952)]]&lt;br /&gt;
* 1913: Türme der Brücke über den Atmath ([[Memel]])&lt;br /&gt;
* 1913: Mehrfamilienwohnhaus in [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]]&lt;br /&gt;
* 1920: Bauten für die [[Deutsche Ostmesse]] in Königsberg&lt;br /&gt;
* 1921: [[Flughafen Devau]] bei Königsberg&lt;br /&gt;
* 1922: Brücke über die [[Łyna (Fluss)|Alle]] bei Wehlau&lt;br /&gt;
* 1923: Büro- und Geschäftshaus „[[Rathaus (Kaliningrad)|Handelshof]]“ in Königsberg&lt;br /&gt;
* 1924–1925: Ausstellungsgebäude „[[Haus der Technik (Königsberg)|Haus der Technik]]“ und Stadtbank in Königsberg&lt;br /&gt;
* 1927: Wassertürme in [[Baltijsk|Pillau]] und [[Nikolaiken]]&lt;br /&gt;
* 1928: Kino „Prisma-Lichtspiele“ in Königsberg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_foto.cgi?lang=deutsch&amp;amp;id=19119&amp;amp;showmenu=1&amp;amp;bildinfos=1&amp;amp;size=normal |titel=Königsberg (Pr.), Steindamm, Ecke Nikolaistraße, Prisma Lichtspiele |werk=bildarchiv-ostpreussen.de |abruf=2022-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1928: Rentnerinnenheim in Königsberg-Maraunenhof&lt;br /&gt;
* 1928–1929: [[Ostpreußische Mädchengewerbeschule]] in Königsberg&lt;br /&gt;
* 1929: Wohnhäuser an der Leostraße und der Samitter Allee in Königsberg&lt;br /&gt;
* 1929: Ferienhaus an der Ostsee bei [[Cranz (Ostpreußen)|Cranz]] im [[Samland]]&lt;br /&gt;
* 1930–1931: [[Parkhotel (Königsberg)|Parkhotel]] in Königsberg&lt;br /&gt;
* 1932–1933: Neues Funkhaus ([[Reichssender Königsberg]]) in Königsberg, Hansaring 21/25 (heute [[Prospekt Mira (Kaliningrad)|Prospekt Mira 1]])&lt;br /&gt;
* 1934: Haus Kayma in Königsberg&lt;br /&gt;
* vor 1950: Erich-Weinert-Siedlung in [[Berlin-Niederschönhausen]], [[Beatrice-Zweig-Straße]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.max-lingner-stiftung.de/intelligenzsiedlung Max-Lingner-Stiftung: Intelligenzsiedlung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1951–1962: [[Deutsche Hochschule für Körperkultur]] in [[Leipzig]]&lt;br /&gt;
* 1951–1955: [[Kulturpalast Unterwellenborn|Kulturhaus „Johannes R. Becher“ des VEB Maxhütte]] in [[Unterwellenborn]]&lt;br /&gt;
* 1951–1955: Blöcke E und G der [[Karl-Marx-Allee|Stalinallee]] in [[Berlin-Friedrichshain]]&lt;br /&gt;
* 1952–1957: [[Zentralklinik Bad Berka|TBC-Heilstätte]] in [[Bad Berka]]&lt;br /&gt;
* 1952–1961: [[Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“|Agricola-Krankenhaus]] in [[Saalfeld/Saale|Saalfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eugen Kurt Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Hanns Hopp, Architekt in Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Werkkunst]]&amp;#039;&amp;#039;) F. E. Hübsch, Berlin / Leipzig / Wien 1929; &amp;#039;&amp;#039;als [[Nachdruck|Reprint]] mit einem Nachwort von Gabriele Wiesemann&amp;#039;&amp;#039;: Gebr. Mann, Berlin 1998, ISBN 3-7861-1835-3.&lt;br /&gt;
* Gabriele Wiesemann: &amp;#039;&amp;#039;Hanns Hopp 1890–1971. Königsberg, Dresden, Halle, Ost-Berlin. Eine biographische Studie zu moderner Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Helms, Schwerin 2000, ISBN 3-931185-61-3.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]] (Hrsg.), Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR. Band 1: Lexikon der Organisationen und Institutionen, Abteilungsgewerkschaftsleitung, Liga für Völkerfreundschaften.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 6348.) Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-16348-9, S. 549.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121831450}}&lt;br /&gt;
* Jan Lubitz: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.architekten-portrait.de/hanns_hopp/index.html Architekten-Portrait Hanns Hopp]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.kma-berlin.de/alleeverfuehrer/archbio/hopp.htm Kurzbiografie Hanns Hopp] auf &amp;#039;&amp;#039;kma-berlin.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.kma-berlin.de/alleeverfuehrer/archarch/egarchitektur.htm &amp;#039;&amp;#039;Hanns Hopp und die Abschnitte E und G der Karl-Marx-Allee&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;kma-berlin.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Florian Müller-Klug: [https://clioberlin.de/blog-architektur/69-der-architekt-hanns-hopp-und-der-block-g-der-stalinallee.html &amp;#039;&amp;#039;Der Architekt Hanns Hopp und der „Block G“ der Stalinallee&amp;#039;&amp;#039;]. In: Clio Berlin Blog, 10. Oktober 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121831450|LCCN=nr/00/6134|VIAF=23007651}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hopp, Hanns}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&amp;lt;!-- wegen Tätigkeit in Ostpreußen bzw. Königsberg, für das es derzeit keine eigene Unterkategorie gibt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfBK Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär des Kulturbundes der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hopp, Hanns&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Hochschullehrer, MdV (Kulturbund)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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