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	<title>Hanns Fay - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:03:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanns_Fay&amp;diff=1615879&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Wikilink-Ende korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-14T22:13:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink-Ende korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Katholische Kirche Ramsen 08.JPG|mini|Wandgemälde von Hanns Fay, katholische Pfarrkirche [[Ramsen (Pfalz)|Ramsen]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanns Fay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1888]] in [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]]; † [[28. Oktober]] [[1957]] in [[Neustadt an der Weinstraße]]) war ein deutscher [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hanns Fay begann sein künstlerisches Schaffen als [[Tüncher]] und [[Dekorationsmaler]] in seiner Geburtsstadt Frankenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1906 bis 1911 arbeitete er als [[Dekorationsmaler]] in [[Berlin]]. Abgesehen von einem kurzen Besuch bei einem kaiserlichen Hofmaler blieb er [[Autodidakt]]. Am meisten gegeben hat ihm nach dem Urteil Berthold Rolands „vielleicht Albert Haueisen in der Form und Max Slevogt in der malerischen Vitalität“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Heirat zog er 1914 nach [[Speyer]]. In dieser Zeit war Fay Mitglied des [[Bund Pfälzer Künstler|Bundes Pfälzer Künstler]], entwarf 1925 [[Notgeldschein]]e für die Stadt sowie eine [[Briefmarke]] mit dem [[Speyerer Dom]] und gestaltete Wanddekorationen in öffentlichen Gebäuden in Speyer und Umgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.artfact.com/auction-lot/hanns-fay-frankenthal-1888-1957-1-c-fe6pahutgt artfact.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 malte er die [[Mariä Himmelfahrt (Ramsen, Pfalz)|Kirche]] in [[Ramsen (Pfalz)|Ramsen]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Existenzängsten geplagt, erhoffte sich Fay durch die [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialisten]] ökonomische Verbesserung. Er zog 1933 nach [[Neustadt an der Weinstraße]], wo er Geschäftsführer der Nachfolgeorganisation des [[Pfälzischer Kunstverein|Pfälzischen Kunstvereins]] wurde. Bilder aus jener Zeit, wie „Arbeitsmänner“, „Fackelträger“ oder „Bannerträger“, entsprachen dem [[Nationalsozialistische Kunst|Stil der braunen Machthaber]]. Seine Teilnahme an sechs Gruppenausstellungen ist sicher belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000; S. 422 und passim&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Mai 1933 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.265.272).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/8621562&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende seiner künstlerischen Entwicklung wurde Fays Malweise immer eigenständiger und freier, sodass man von „expressivem Realismus“ sprechen kann. In seinen späten Landschaften und Blumenstillleben entstanden Farbkompositionen, die an sein Vorbild [[Lovis Corinth]] erinnern und zum Besten gehören, was die Pfälzer Malerei dieser Zeit aufzuweisen hat. Wie Berthold Roland ihm nach gerühmt hat, war Fay „ein pfälzischer Maler im Vollsinn des Wortes; er war geradezu repräsentativ für pfälzisches künstlerisches Wollen. In seinen Bildern hat er zumeist ein hohes Lied auf das Leben, auf die Lebensfreude, angestimmt. Seine Bilder gehören eigentlich immer in eine strahlend-vitale, eine blühend-gesunde, eine heitere, eine heile Welt, – und das ganz unbeschadet seiner eigenen Lebenssituation. Fay ist ein pfälzischer Impressionist, ein Impressionist der dionysischen pfälzischen Weinlandschaft und ihrer Menschen gewesen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Berthold Roland |Titel=Hanns Fay zum Gedächtnis, in: Pfälzer Künstlergenossenschaft e.V., Jahresausstellung 1958, |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Karl Graf-Verlag |Ort=Speyer |Datum=1958 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tod 1957 lebte Fay in Neustadt an der Weinstraße. Er wurde am 31. Oktober 1957 auf dem Hauptfriedhof in Neustadt a. d. W. beigesetzt. Seine Grabstätte wurde im Jahre 2004 geräumt und kann nicht mehr besucht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft der Stadt Neustadt an der Weinstraße vom 5. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausstellungen seiner Gemälde gab es u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Stuttgart]], [[Berlin]], [[Hamburg]], [[Mannheim]], [[Kaiserslautern]] und [[Speyer]]. In Neustadt a.d. W. und Frankenthal trägt je eine Straße seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.strassen-in-deutschland.de/hanns-fay-strasse-in-deutschland-30229413.html |titel=Hanns-Fay-Straße in Deutschland |werk=strassen-in-deutschland.de |abruf=2020-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Seltenheit der Namensform „Hanns“ wird sein Name sehr oft auch „Hans“ Fay geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. [http://books.google.com/books?id=1VjIubFY9qsC&amp;amp;pg=PA909&amp;amp;lpg=PA909&amp;amp;dq=Hanns+Fay+Neustadt&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=trzor8oxmS&amp;amp;sig=k-_2IDinaVtH_h4PzMGYn0guxTU&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=FmzNSZLnGYmHsAay7KGiCA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ct=result Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch er selbst hat viele seiner Arbeiten so signiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanns Fay ist der Vater des Piloten und Bildhauers [[Hans Bruno Fay]] (1914–1981), der u. a. dadurch bekannt wurde, dass er – aufgrund seiner anti-nationalsozialistischen Überzeugung – als Werkspilot bei Messerschmitt gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mit einer fabrikneuen [[Messerschmitt Me 262|Me 262]] zu den Amerikanern überlief, wodurch die [[Anti-Hitler-Koalition|Alliierten]] erstmals eine solche Maschine in die Hände bekamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/xsrec/current/2/sn/edb?q=YToxOntzOjExOiJzYWNoYmVncmlmZiI7czoyMzoiTWlsaXTDpHJpc2NoZSBMdWZ0ZmFocnQiO30= |titel=Zeitgeschichte in Hessen - Daten · Fakten · Hintergründe : Erweiterte Suche : LAGIS Hessen |abruf=2023-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ernst Englander |url=http://zenoswarbirdvideos.com/Images/Me262/ME262PILOTDEBRIEF.pdf |titel=Summary of debriefing German pilot Hans Fay on operational performance &amp;amp; late war deployment of the Me 262 jet fighter |hrsg=Zeno&amp;#039;s warbird video drive in |datum=1945 |sprache=en |abruf=2023-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Speyer, Blick auf den Dom&amp;#039;&amp;#039; (um 1925)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Lea&amp;#039;&amp;#039; (1928)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spätsommerliche Partie in der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Öl/Platte, 84&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;110 cm (1942)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weite Landschaft&amp;#039;&amp;#039;, Öl/Lw., 74&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;111 cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumenstilleben&amp;#039;&amp;#039;, Öl/Platte, 58&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;58 cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumenstrauß in Vase&amp;#039;&amp;#039;, Öl/Platte, 110&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;83 cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumenstrauß in Vase&amp;#039;&amp;#039;, Öl/Lw., 70&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;60 cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumenstilleben mit Lilien und Gladiolen&amp;#039;&amp;#039;, Öl/Lw., 99&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;66 cm (1950)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumenstilleben&amp;#039;&amp;#039;, Öl/Lw., 100&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;70 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|2|81||Fay, Hans|}}&lt;br /&gt;
* Ewalt Skulima: &amp;#039;&amp;#039;Hanns Fay&amp;#039;&amp;#039;. Karl Graf Verlag, Speyer 1960.&lt;br /&gt;
* Hanns Fay. [Begleitkatalog zur Ausstellung anlässlich seines 80. Geburtstags in der Aula des Staatlichen Gymnasiums Frankenthal vom 26. Oktober bis 10. November 1968]. Mit einem Grußwort von Dr. Bernhard Vogel, Minister für Unterricht und Kultus des Landes Rheinland-Pfalz. Frankenthal 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Künstlerfamilie Fay&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungskatalog, Kunstverein Speyer (1985).&lt;br /&gt;
* Bernd Brauksiepe, Anton Neugebauer: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerlexikon Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1986, S. 64.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.numismatische-gesellschaft.de/nnb/V_1Rheingold.pdf |wayback=20101229000259 |text=Notgeldschein der Stadt Speyer gestaltet von Hanns Fay mit Goldwäschern am Rhein auf Seite 2 der PDF-Datei}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.dawo.de/auction/de/index.php?showarchivdetail&amp;amp;year=2003&amp;amp;katnr=1881&amp;amp;kategorie=Kunst+20.+Jh.&amp;amp;offset=0 |text=Weite Landschaft |archive-today=20130210182530}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.dawo.de/auction/en/index.php?showarchivdetail&amp;amp;year=2001&amp;amp;katnr=46&amp;amp;kategorie=Kunst+20.+Jh.&amp;amp;offset=0 |wayback=20160115005117 |text=Blumenstrauß mit Vase}}&lt;br /&gt;
* [https://www.neustadt.eu/media/custom/2636_14640_1.PDF Straßennamen in Neustadt an der Weinstraße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118686283|VIAF=5725150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fay, Hanns}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankenthal (Pfalz))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fay, Hanns&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neustadt an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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