<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hanns_Anselm_Perten</id>
	<title>Hanns Anselm Perten - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hanns_Anselm_Perten"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanns_Anselm_Perten&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T19:00:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanns_Anselm_Perten&amp;diff=716943&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rlbberlin: /* Tod */ Ergänzung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanns_Anselm_Perten&amp;diff=716943&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-07T17:32:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tod: &lt;/span&gt; Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1982-0731-004, Hanns Anselm Perten.jpg|mini|hochkant|Hanns Anselm Perten (1982)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanns Anselm Perten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. als &amp;#039;&amp;#039;Johannes Franz Piotrowski&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1917]] in Schleusenau bei [[Bydgoszcz|Bromberg]] (heute: [[Bydgoszcz]], Polen); † [[29. November]] [[1985]] in [[Rostock]]) war ein [[Schauspieler]], [[Regisseur]] und [[Intendant|Theaterintendant]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Hanns Anselm Perten war der Sohn des Gastwirts Franz Simon Piotrowski und dessen Frau Helene. Sein Vater war Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]]. 1919 zogen die Eltern nach Hamburg, wo sein Vater zunächst kurzzeitig bei der Deutschen Reichsbahn arbeitete und dann eine Gastwirtschaft übernahm. Diese diente bis 1935 als Parteilokal der SPD und des Reichsbanner. Ab 1924 besuchte Perten die Volksschule und wechselte 1928 auf das &amp;#039;&amp;#039;Katholische Gymnasium Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. 1934 schloss er die Schule mit der zehnten Klasse ab und begann 1935 eine Lehre als Schriftsetzer bei der [[Hanseatische Verlagsanstalt|Hanseatischen Verlagsanstalt]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1936 besuchte Perten Abendkurse der [[Hochschule für bildende Künste Hamburg|Kunstgewerbeschule Hamburg]] und war Gasthörer an der [[Universität Hamburg]] in Zeitungskunde, Kunst- und Literaturgeschichte. In den 1930er Jahren entstanden erste Zeichnungen und eine große Anzahl Gedichte. 1938 wurde er wegen eines Vergehens gegen das [[Heimtückegesetz]]&amp;lt;!-- bitte präzisieren: welche Art Vergehen? --&amp;gt; fristlos aus der Hanseatischen Verlagsanstalt entlassen und kurzzeitig für einige Wochen im [[KZ Fuhlsbüttel]] inhaftiert, das in dieser Zeit als Polizeigefängnis diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Anfänge am Theater ===&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung wurde er zum [[Reichsarbeitsdienst]], später zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Er wurde als Schreiber in [[Stettin]] eingesetzt, wo er im August 1939 Henny Wilke kennenlernte. Während des Einsatzes beim [[Überfall auf Polen]] wurde Perten verwundet und nach dem Lazarettaufenthalt als nicht mehr kriegsverwendungsfähig eingestuft. Er wurde im Generalkommando Stettin eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Pietschmann |Titel=Hanns Anselm Perten - Ein Leben für das Theater: Eine Künstlerbiografie |Auflage=1. Auflage |Verlag=Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft |Ort=Baden-Baden |Datum=2019 |ISBN=978-3-8288-4381-3 |Seiten=2–6. |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Henny Wilkes Vater lehnte eine Verbindung seiner Tochter mit Perten unter anderem wegen seines polnisch klingenden Familiennamens „Piotrowski“ ab. Beim Heimaturlaub in Hamburg bat Perten deshalb seinen Vater um die Zustimmung zur Namensänderung. Dieser ließ dann 1940 seinen Namen und den seines Sohnes in &amp;#039;&amp;#039;Perten&amp;#039;&amp;#039; ändern. Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Perten&amp;#039;&amp;#039; entlehnte er einer ihm aufgefallenen Beschriftung von Möbelwagen der Firma &amp;#039;&amp;#039;Pertenreiter&amp;#039;&amp;#039;. Anfang Dezember 1941 fand die Hochzeit mit Henny Wilke in der Katholischen Kirche Hamburg-Hamm statt. Anfang 1942 wurde Perten wieder nach Stettin versetzt und die Eheleute zogen nach [[Gryfino|Greifenhagen]] in Westpommern. Perten wurde nach Rumänien, später nach [[Riwne|Rowno]] abkommandiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 7–8.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Dienststelle nach [[Neustrelitz]] verlegt wurde,&amp;lt;!-- wann? --&amp;gt; besuchte er, wie bereits in Stettin, auch hier häufig die Theatervorstellungen. So lernte er den Schauspieler [[Josef van Santen]] und dessen Ehefrau [[Anny von Orelli]] kennen. Er trug van Santen seinen Wunsch vor, selbst Schauspieler werden zu wollen. Van Santen war von der Theaterbegeisterung Pertens beeindruckt und lud ihn in seine Wohnung ein. Hier und auf ausgedehnten Spaziergängen legte er erste Grundlagen für die Schauspielerei Pertens. Im April 1944 erlangte dieser die Berufszulassung der [[Reichstheaterkammer]] als Schauspieler und erhielt ein erstes Engagement am [[Landestheater Neustrelitz|Neustrelitzer Theater]]. Im Frühjahr 1945 wurde er noch einmal zur Artillerie eingezogen und kam bei [[Tangermünde]] in amerikanische Gefangenschaft, aus der er wegen seines schlechten Gesundheitszustands am 27. August 1945 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit in Hamburg ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft ging Perten nach Hamburg, wo er auf die Wiederaufnahme des Theaterbetriebs hoffte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 9–15.&amp;quot; /&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Komödie&amp;#039;&amp;#039; in [[Bezirk Altona|Altona]], die dem [[Guttempler]]orden gehörte, wurde am 30. Dezember 1945 wieder eröffnet und Perten erhielt dort ein Engagement. Im Februar 1946 wechselte er zum Hamburger Volkstheater. Ein Vorteil für Perten war die Vielseitigkeit der Anforderungen an die Schauspieler. Der Spielplan beinhaltete Schauspiel, Oper und Operette und die Schauspieler mussten zwischen den Sparten wechseln. Hinzu kamen lange Gastspielreisen, in denen das Ensemble sämtliche Arbeiten von Darstellungen auf der Bühne, Bühnenauf- und -abbau, Organisation der Reise usw. selbst erledigen musste. Perten hatte bei einer Gastspielreise durch Schleswig-Holstein Gelegenheit, in die Regie zu wechseln. Er trat in dieser Zeit in die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ein und gründete das Schauspielkollektiv &amp;#039;&amp;#039;Die Laternenanzünder&amp;#039;&amp;#039; des KPD-Bezirksverbands &amp;#039;&amp;#039;Wasserkante&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Kabarett bot Perten die Möglichkeit, seine Fähigkeiten als Autor, Schauspieler und Regisseur zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perten wurde Delegierter der 1. Kulturkonferenz der KPD in Neumünster und vertrat die KPD im &amp;#039;&amp;#039;Ausschuss für staatsbürgerliche Bildungsstellen&amp;#039;&amp;#039; als Mitglied im &amp;#039;&amp;#039;Zonenbeirat der britischen Militärregierung&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Zeit war er auch freischaffend als Kritiker für die KPD-Zeitung [[Hamburger Volkszeitung]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 16–19.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechsel in die Sowjetische Besatzungszone ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1946 ging Perten in die [[Sowjetische Besatzungszone]] nach Boizenburg/Elbe. Die KPD Wasserkante empfahl [[Willi Bredel]], dem Gründer des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes]] in Mecklenburg, Perten für „höhere Aufgaben“ einzusetzen. Dieser trat in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] ein und ihm wurde die Leitung der Puppenbühne, das Kabarett &amp;#039;&amp;#039;Die Lunte&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Kammerspiele des Kulturbundes&amp;#039;&amp;#039; in Schwerin übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 21–28.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde er Leiter der Sektion für Theater im Kulturbund. Seine Aufgaben umfassten die Organisation von Theateraufführungen, Finanzfragen, die Programmgestaltung und die Organisation von Urlaubsaufenthalten der Künstler an der Ostseeküste in [[Ahrenshoop]]. Diese Sektion hatte eine wichtige Unterorganisation, die &amp;#039;&amp;#039;Vorzensurkommission&amp;#039;&amp;#039;, die für die Genehmigung von Stücken und Manuskripten nach Absprache mit der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration]] zuständig war. Damit konnte der Kulturbund stil- und geschmacksbildend wirken. Perten war auch als Redakteur für die mecklenburgische Zeitschrift des Kulturbunds tätig; er schrieb mehrere Artikel zu unterschiedlichen Themen. Ebenso erschienen Kritiken, Artikel und Gedichte in der [[Schweriner Volkszeitung#Geschichte|Schweriner Landes-Zeitung]], der [[Tägliche Rundschau (1945–1955)|Täglichen Rundschau]] in Berlin oder in der [[Ostseezeitung]] Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als Theaterleiter ===&lt;br /&gt;
Am 1. September 1947 setzte man Perten zum künstlerischen Leiter des Landessenders in Schwerin ein. Für diesen Sender schrieb er Kurzszenen, Kommentare und Kritiken. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion&amp;#039;&amp;#039;, aus der später die [[Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]] wurde. Für die Unterstützung dieser Gesellschaft wurde 1948 die &amp;#039;&amp;#039;Maxim-Gorki-Bühne&amp;#039;&amp;#039; gegründet, deren stellvertretender Leiter Perten wurde. Mit der Aufführung von klassischen russischen und sowjetischen Gegenwarts- und Revolutionsstücken sollten dadurch Vorbehalte gegen diese Stücke in der Bevölkerung abgebaut werden. Als Direktor des Hauses und stellvertretender Intendant hatte Perten wegen „menschlicher Schwächen“ große Schwierigkeiten, es gab „viele Klagen führender Genossen“.&amp;lt;!-- bitte präzisieren: welche Schwächen und Schwierigkeiten --&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 28–30.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später&amp;lt;!-- wann? --&amp;gt; war er vier Jahre lang als Intendant in [[Wismar]] tätig und bekleidete daneben bis zu seinem Tod Kulturämter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1985 wirkte Perten als Intendant am [[Volkstheater Rostock]], das er über die Grenzen der DDR bekannt machte. Für den Dramatiker [[Peter Weiss]] wurde das Volkstheater in Rostock Hausbühne.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Prignitz: &amp;#039;&amp;#039;Zum ersten Mal sah ich das Stück, wie es gemeint war.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 29. November 1995, Seite 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für [[Rolf Hochhuth]], [[Hans Werner Henze]] und andere war Perten eine Art Vater. Viele Stücke von diesen Autoren wurden in Rostock ur- oder erstaufgeführt. Das Theater wurde das bedeutendste Reisetheater der DDR – vor allem nach Westdeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perten gilt als Schöpfer der [[Störtebeker-Festspiele]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Abusch]] (Vorwort), [[Hans-Joachim Theil]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Klaus Störtebeker dramatische Ballade.&amp;#039;&amp;#039; Rügenfestspiele 1959 unter der Schirmherrschaft des Ministers für Kultur der Deutschen Demokratischen Republik. Röder, Leipzig 1959. ([https://bibliothek.dhm.de/InfoGuideClient.dhmsis/start.do?Query=10%3D%22BV043445336%22 Nachweis] beim [[Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museum]]), abgerufen am 14. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Ralswiek]] auf [[Rügen]], &amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Prignitz]] (Text und Bild): &amp;#039;&amp;#039;Der Alte: Ästhet, Tyrann und ein Genie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Norddeutsche Neueste Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. November 1995, Seite 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Prignitz (Text und Bild): &amp;#039;&amp;#039;Protokoll seiner Sitzung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 29. November 1995, Seite 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt; arbeitete aber auch immer wieder als Schauspieler und Regisseur für den [[Rundfunk der DDR]] und den [[Deutscher Fernsehfunk|Deutschen Fernsehfunk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1970 bis 1972 war er Generalintendant des [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theaters]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Pertens Todesumstände sind bis heute nicht eindeutig geklärt. So wurde sein Leichnam in den 2000er Jahren [[Exhumierung|exhumiert]], da Fremdeinwirkung oder [[Suizid]] vermutet wurde. Der früher ebenfalls am Volkstheater Rostock wirkende Wolfgang Grahl&amp;lt;ref&amp;gt;„Wolfgang Grahl – dramaturgisch-künstlerischer Mitarbeiter des Generalintendanten am Volkstheater Rostock,“ Im [https://www.theaterderzeit.de/index.php/person/9971 Autorenverzeichnis], Verlag [[Theater der Zeit]] (Datum der letzten Veröffentlichung, 1976)&amp;lt;/ref&amp;gt; ging in seiner späteren Tätigkeit als Journalist bei der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Norddeutsche Neueste Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039; 2004 den ungeklärten Todesumständen Pertens nach.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Schümann: &amp;#039;&amp;#039;Gerichtsmediziner untersuchen Pertens Tod. Die Umstände, unter denen der legendäre Volkstheaterintendant 1985 starb, wurden bislang nie geklärt, jetzt will es die Staatsanwaltschaft ganz genau wissen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ostsee-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 52, Nr. 223, 23. September 2004, {{ZDB-ID|1428528-9}}, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Grahl: &amp;#039;&amp;#039;Der mysteriöse Tod des Intendanten. Vor knapp 20 Jahren starb Rostocks Theaterchef Perten; Auftragsmord oder Suizid?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweriner Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 59, Nr. 236, 8. Oktober 2004, {{ZDB-ID|1328688-2}}, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im weiteren Verlaufe der Aufklärung erhärtete sich gemäß Interview von Wolfgang Grahl mit Michael Pietschmann jedoch die These von Pertens Freitod.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Grahl: &amp;#039;&amp;#039;These vom Freitod Pertens erhärtet. NNN-Interview mit Michael Pietschmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Rostock, Bd. 53, Nr. 42, 19/20. Februar 2005, {{ZDB-ID|42750-0}}, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grab befindet sich auf dem [[Friedhof Ahrenshoop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
In erster Ehe heiratete Perten 1941 Henny Wilke, im Oktober 1942 wurde der gemeinsame Sohn Hanns-Rainer geboren. Von 1954 bis zu ihrem Tod im Jahr 1984 war er mit der Schauspielerin [[Christine van Santen]] verheiratet.&amp;lt;!-- was wurde mit der ersten Ehefrau? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1975: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1977: [[Held der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Nationalpreis der DDR]] I. Klasse für Kunst und Literatur&lt;br /&gt;
* 1982: [[Conrad-Ekhof-Ring]] des Volkstheaters Rostock&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Seraphin Feuchte |url=https://www.geschichte.uni-rostock.de/forschung/forschung/objekt-des-monats-maerz-2021/objekt-des-monats-maerz-2021/ |titel=Der Conrad-Ekhof-Ring: Ein vergessenes Juwel der Rostocker Theatergeschichte |werk=Objekt des Monats März 2021 |hrsg=Historisches Institut der [[Universität Rostock]] |datum=2021-03 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210812165528/https://www.geschichte.uni-rostock.de/forschung/forschung/objekt-des-monats-maerz-2021/objekt-des-monats-maerz-2021/ |archiv-datum=2021-08-12 |abruf=2021-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Darsteller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: [[Kein Hüsung]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse]]&lt;br /&gt;
* 1958: Tilman Riemenschneider&lt;br /&gt;
* 1958: [[Nur eine Frau (1958)|Nur eine Frau]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Was wäre, wenn …?]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Jetzt und in der Stunde meines Todes]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Die Hochzeit von Länneken]]&lt;br /&gt;
* 1965: [[Wenn du groß bist, lieber Adam]]&lt;br /&gt;
* 1966:	Oben fährt der große Wagen (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1969: [[Das siebente Jahr]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Ich – Axel Cäsar Springer]] (Fernsehserie in fünf Teilen)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Regisseur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1965: Terra Incognita&lt;br /&gt;
* 1978: Francis Durbridge: [[Der elegante Dreh]]&lt;br /&gt;
* 1981: Juristen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehenderddr.de/index.php?script=dokumentationsblatt-detail&amp;amp;id1=15723 |titel=Juristen (1981) |werk=Fernsehen der DDR, Online Lexikon der DDR-Fernsehfilme, Fernsehspiele und TV-Inszenierungen |abruf=2025-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1984: [[Martin Luther &amp;amp; Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehenderddr.de/index.php?script=dokumentationsblatt-detail&amp;amp;id1=31757 |titel=Martin Luther und Thomas Müntzer oder Die Einführung der Buchhaltung (1984) |werk=Fernsehen der DDR – Online Lexikon der DDR-Fernsehfilme, Fernsehspiele und TV-Inszenierungen |abruf=2025-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1956: [[William Shakespeare]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Antonius und Cleopatra]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Volkstheater Rostock]])&lt;br /&gt;
* 1959: [[Kurt Barthel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Klaus Störtebeker]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Störtebeker-Festspiele|Rügenfestspiele]] Ralswiek)&lt;br /&gt;
* 1962: [[Rafael Solana]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Konzert der Marionetten&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1962: [[Jerome Kilty]]: &amp;#039;&amp;#039;Geliebter Lügner&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1965: [[Peter Weiss]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade|Marat-Drama]]&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1973: [[Antonio Buero Vallejo]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Traum der Vernunft&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1973: Peter Weiss: &amp;#039;&amp;#039;Hölderlin&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Tennessee Williams]]: &amp;#039;&amp;#039;Süßer Vogel Jugend&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1975: [[Rolf Hochhuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Lysistrate und die NATO&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1975: [[Ernst Schumacher (Theaterwissenschaftler)|Ernst Schumacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Einstein&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1975: [[Claus Hammel]]: &amp;#039;&amp;#039;Rom oder Die zweite Erschaffung der Welt&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1976: [[Edward Albee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wer hat Angst vor Virginia Woolf?]]&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1977: Claus Hammel: &amp;#039;&amp;#039;Das gelbe Fenster, der gelbe Stein&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1978: [[Alexei Nikolajewitsch Arbusow|Alexei Arbusow]]: &amp;#039;&amp;#039;Altmodische Komödie&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1979: [[Francis Durbridge]]: &amp;#039;&amp;#039;Der elegante Dreh&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Anne Habeck-Adameck]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Augenblick ist mein gewesen&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Eugene O’Neill]]: &amp;#039;&amp;#039;Trauer muss Elektra tragen&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1981: Rolf Hochhuth: [[Ärztinnen]] (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1982: [[Jean Giraudoux]]: &amp;#039;&amp;#039;[[La Folle de Chaillot|Die Irre von Chaillot]]&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock)&lt;br /&gt;
* 1983: [[Barbara Noack (Schriftstellerin)|Barbara Noack]]: &amp;#039;&amp;#039;Kann ich noch ein bißchen bleiben?&amp;#039;&amp;#039; (Volkstheater Rostock – Kleines Haus)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textbuch für das [[Heiteres Musiktheater|Heitere Musiktheater der DDR]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Frau, die gefällt&amp;#039;&amp;#039;, Operette – Musik von Gerhard Großkopf – Textbuch von Hanns Anselm Perten – Uraufführung: 25. September 1954, [[Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin|Theater Schwerin]] und anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hanns Anselm Perten: &amp;#039;&amp;#039;Valse Melancolique – Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Michael Stefan Pietschmann. Epubli, Berlin 2019, ISBN 978-3-7502-4674-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hanns-anselm-perten|lemma=Perten, Hanns Anselm|autor=Renate Rätz, [[Leonore Krenzlin]]|band=2|idNum=2628}}&lt;br /&gt;
* Renate Meyer-Braun: &amp;#039;&amp;#039;Löcher im Eisernen Vorhang. Theateraustausch zwischen Bremen und Rostock während des Kalten Krieges (1956–1961). Ein Stück deutsch-deutscher Nachkriegsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; trafo, Berlin 2007, ISBN 978-3-89626-678-1.&lt;br /&gt;
* Michael Pietschmann: &amp;#039;&amp;#039;Hanns Anselm Perten. Leben und Wirken eines Theatermannes im Spiegel der DDR-Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Universität Rostock, Rostock (Diss.) 2003.&lt;br /&gt;
* Michael Stefan Pietschmann: &amp;#039;&amp;#039;Hanns Anselm Perten. Leben und Wirken eines Theatermannes im Spiegel der DDR-Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; mbv, Berlin 2019, ISBN 978-3-96729-011-0.&lt;br /&gt;
* Michael Stefan Pietschmann: &amp;#039;&amp;#039;Hanns Anselm Perten – Ein Leben für das Theater. Eine Künstlerbiografie.&amp;#039;&amp;#039; Tectum, Baden-Baden 2019, ISBN 978-3-8288-4381-3.&lt;br /&gt;
* Michael Stefan Pietschmann: &amp;#039;&amp;#039;Hanns Anselm Perten und Peter Weiss. Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Epubli, Berlin 2019, ISBN 978-3-7502-5907-2.&lt;br /&gt;
* Michael Stefan Pietschmann: &amp;#039;&amp;#039;Hanns Anselm Perten, Günter Kochan und Kuba (Kurt Barthel). Zur Geschichte der Störtebekerfestspiele auf der Insel Rügen.&amp;#039;&amp;#039; Epubli, Berlin 2019, ISBN 978-3-7502-6356-7.&lt;br /&gt;
* Michael Stefan Pietschmann: &amp;#039;&amp;#039;Hanns Anselm Perten und Bertolt Brecht.&amp;#039;&amp;#039; Epubli, Berlin 2019, ISBN 978-3-7502-6386-4.&lt;br /&gt;
* Michael Stefan Pietschmann: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerfreundschaften: Hanns Anselm Perten, Rolf Hochhuth und Hans Werner Henze.&amp;#039;&amp;#039; Epubli, Berlin 2019, ISBN 978-3-7502-6226-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0675680}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116091576}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|233440291}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/3345 Hanns-Anselm-Perten-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|ee49b4099da1493f804793ee2a7dfc3d}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.lvz.de/Mehr/Bilder/Historische-Bilder-von-der-Stoertebeker-Festspielen-in-Ralswiek-auf-Ruegen/1 Historische Bilder von den Störtebeker-Festspielen.]&amp;#039;&amp;#039; In: Leipziger Volkszeitung vom 23. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116091576|LCCN=no2019087632|VIAF=62291458}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Perten, Hanns Anselm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Perten, Hanns Anselm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Perten, Hanns-Anselm; Piotrowski, Johannes Franz (Geburtsname); Perten, Johannes Franz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1917 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Schleusenau bei Bromberg (heute: [[Bydgoszcz]], Polen)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. November 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rlbberlin</name></author>
	</entry>
</feed>