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	<title>Hannes Möller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T10:22:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hannes_M%C3%B6ller&amp;diff=2415406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen, ISBN-Format, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-07-10T20:17:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen, ISBN-Format, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hannes Möller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1954]] in [[Dinklage]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Künstler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möller studierte von 1975 bis 1980 an der [[Academy of Visual Arts|Kunstschule Westend]] in [[Frankfurt am Main]] Freie Malerei, Zeichnung und Illustration. Seit 1980 ist er als freischaffender Künstler tätig. Von der Gründung 1980 bis zu deren Auflösung 1982 war er Mitglied der „Gruppe Triptychon“. Ab 1983 entstanden figürliche Arbeiten, Stillleben, Intérieurs sowie Mischtechniken auf Papier. Ab 1989 wendete er sich großformatigen Aquarellen auf grundierter [[Jute]] zu. Arbeitsaufenthalte führten ihn nach Südfrankreich, in die Toskana, nach Elba sowie Mitte der neunziger Jahre nach Paris und auf die Kanarischen Inseln. Zwischen 1991 und 1993 entstanden der Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Kopfweiden&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Pastellmalerei|Pastellzeichnungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 entstand der Graphikzyklus &amp;#039;&amp;#039;Totenhaus&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;[[Aufzeichnungen aus einem Totenhaus]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Fjodor Michailowitsch Dostojewski|Dostojewskij]] und der Oper von [[Leoš Janáček]] &amp;#039;&amp;#039;[[Aus einem Totenhaus]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Graphikzyklus wurde 1996 im Landesmuseum Oldenburg, 1997 zu einer Neuinszenierung der Janáček-Oper in Münster gezeigt. Einzelne Blätter waren auf der Graphiktriennale in [[Majdanek]] zu sehen. Seit 1997 wendete sich Möller verstärkt bemalten [[Assemblage]]n auf Jute zu. 2001 entstand die zwölfteilige &amp;#039;&amp;#039;Postkarte für Frankfurt&amp;#039;&amp;#039;, bis 2003  die über einhundertteilige Aquarell-Reihe &amp;#039;&amp;#039;Refugium&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer mehrjährigen Pause entwickelte Möller seit Mitte 2007 sein &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheken-Projekt&amp;#039;&amp;#039;. Möller besuchte historische Bibliotheken und Archive. Im Vorfeld der Besuche recherchierte er die Geschichte der Bibliotheken und ihrer Bücher und führte Gespräche mit Bibliotheksleitern, Forschern und Restauratoren. Im Anschluss sammelte Möller fotografische Eindrücke von charakteristischen Bücherwänden, Buchreihen und Einzelbüchern sowie von Bibliothekenarchitektur. Daraus entstanden im Atelier groß- und kleinformatige Arbeiten in [[Aquarell]]- / [[Gouache]]-Technik. Diese zeigten Ausschnitte von Buchgruppen oder überproportional vergrößerte Details von Buchrücken oder Buchschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Solitaire-Library-Leuven-1914.jpg|mini| &amp;#039;&amp;#039; Hannes Möller – Solitaire – Bibliothek Leuven 1914&amp;#039;&amp;#039;, Universitätsbibliothek Löwen]]&lt;br /&gt;
Das Bibliotheken-Projekt hat mehrere Bestandteile. &amp;#039;&amp;#039;Solitaire&amp;#039;&amp;#039; ist eine Reihe von stark überdimensionalen Einzeldarstellungen von Büchern aus verschiedenen Bibliotheken in der Schweiz, Frankreich, England, Belgien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Brandbücher&amp;#039;&amp;#039; betitelt eine im Jahr 2010 begonnene Reihe von Mischtechnikarbeiten mit Büchern aus der Weimarer [[Herzogin Anna Amalia Bibliothek]], die durch den Brand von 2004 von Hitze- und Wasserschäden stark beschädigt oder völlig zerstört worden sind. &amp;#039;&amp;#039;Die verlorene Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; ist eine im Jahr 2009 begonnene und auf 100 einzelne Bilder angelegte Reihe von Mischtechnikarbeiten. Dargestellt werden jeweils einzelne Buchrücken oder -schnitte von Handschriften und [[Inkunabeln]] (Frühdrucke). Diese stammen aus der 1803 aufgelösten Bibliothek des ehemaligen [[Kloster Eberbach|Zisterzienserklosters Eberbach]] im Rheingau und befinden sich heute in verschiedenen Bibliotheken in Deutschland sowie zum größten Teil in der [[Bodleian Library]] in Oxford und der [[British Library]] in London. Im Januar 2012 wurde das Projekt abgeschlossen und im Herbst 2013 erstmals in einer großen Ausstellung im Mönchsdormitorium von [[Kloster Eberbach]] der Öffentlichkeit vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die verlorene Bibliothek.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Hannes Möller – Die verlorene Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2023 „BIBLIOMANIA – Das Buch in der Kunst“, [[Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen]]&lt;br /&gt;
* 2018 „Brandbücher | Aschebücher“, Studienzentrum der [[Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek]], Weimar&lt;br /&gt;
* 2017 „Buchwelten“, Museum [[Sinclair-Haus]], Bad Homburg&lt;br /&gt;
* 2014 „Die verlorene Bibliothek“, [[Universitätsbibliothek Löwen]], Belgien&lt;br /&gt;
* 2013 „Die verlorene Bibliothek“, [[Kloster Eberbach]], Eltville im Rheingau&lt;br /&gt;
* 2013 „Die imaginäre Bibliothek“, [[Gutenberg-Museum]], Mainz&lt;br /&gt;
* 2010 „Destination: Livres. Les voyages du peintre Hannes Moeller à travers des bibliothèques“, [[Humanistenbibliothek in Schlettstadt]], Frankreich&lt;br /&gt;
* 2010 „Bücher sind Kunst“, Gemeinschaftsausstellung mit Ivon Illmer, [[Emslandmuseum Schloss Clemenswerth]], Sögel&lt;br /&gt;
* 2009 „Die verlorene Bibliothek“, [[Landesbibliothek Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
* 2002 „Refugium Stadtsicht Aussenwelt“, [[Bundesrechnungshof]], Bonn&lt;br /&gt;
* 2001 „Querschnitt“ Doppelausstellung in der ehemaligen Synagoge und im Maxbau am Schloss, Niddatal-Assenheim&lt;br /&gt;
* 1999 Emslandmuseum [[Schloss Clemenswerth]], Sögel&lt;br /&gt;
* 1997 Graphiktriennale [[Majdanek]], Polen&lt;br /&gt;
* 1997 [[Theater Münster]]&lt;br /&gt;
* 1996 [[Niedersächsisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte]] in Oldenburg&lt;br /&gt;
* 1994 [[Kunsthalle Gießen]]&lt;br /&gt;
* 1993 Kunsthaus Lübeck&lt;br /&gt;
* 1991 [[Münsterlandmuseum]] auf Burg Vischering, Lüdinghausen&lt;br /&gt;
* 1989 Emslandmuseum [[Schloss Clemenswerth]], Sögel&lt;br /&gt;
* 1981 Kommunale Galerie, Oldenburg („Gruppe Triptychon“)&lt;br /&gt;
* 1980 Kommunale Galerie, Frankfurt am Main („Gruppe Triptychon“)&lt;br /&gt;
* 1979 [[Theater am Turm]], Frankfurt am Main („Gruppe Triptychon“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke in öffentlichen Sammlungen ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
* [[Niedersächsisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte]], Oldenburg&lt;br /&gt;
* [[Hessischer Rundfunk]], Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* Frankfurter Sparkasse von 1822&lt;br /&gt;
* [[Oberhessisches Museum]] Giessen&lt;br /&gt;
* Emslandmuseum [[Schloss Clemenswerth]] Sögel&lt;br /&gt;
* Graphiksammlung „Mensch und Tod“ der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bundesbank]] Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* [[Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain]], Wiesbaden&lt;br /&gt;
* [[Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* Studienzentrum der [[Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek]], Weimar&lt;br /&gt;
* [[Lindenau-Museum]], Altenburg (Thüringen)&lt;br /&gt;
* [[Herzog August Bibliothek]], Wolfenbüttel&lt;br /&gt;
* Städtische Sammlung, [[Aalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belgien ===&lt;br /&gt;
* [[Universitätsbibliothek Löwen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://hannes-moeller.com offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [https://bibliotheken-projekt.de bibliotheken-projekt]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=zZBU1O8yreM ARTE Metropolis über Brandbücher | Aschebücher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* zusammen mit [[Alberto Manguel]], [[Nigel F. Palmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die verlorene Bibliothek von Kloster Eberbach&amp;#039;&amp;#039;. Henrich Verlag, Frankfurt/M. 2013, ISBN 978-3-943407-23-5.&lt;br /&gt;
* Hannes Möller: &amp;#039;&amp;#039;Solitaire.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. 2016 (2. erweiterte Ausgabe 2023)&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Laube]] &amp;#039;&amp;#039;Brandbücher Aschebücher&amp;#039;&amp;#039; Perspektiven auf Hannes Möllers künstlerische Intervention in der [[Herzogin Anna Amalia Bibliothek]]. [[Klassik Stiftung Weimar]] 2020, ISBN 978-3-7443-0400-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119078120|VIAF=54950031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moller, Hannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Möller, Hannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dinklage]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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