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	<title>Hannes Koschnick - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:59:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hannes_Koschnick&amp;diff=1642823&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (kommentar &gt; format)</title>
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		<updated>2025-05-02T17:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (kommentar &amp;gt; format)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Friedrich Carl Koschnick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch Bremen, 1929: Koschnick, Johannes Friedr. Carl, Dreher, Geeststr. 134, siehe https://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=206784&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hannes Koschnick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wollenberg&amp;quot; /&amp;gt; (* [[19. September]] [[1902]] in [[Kiel]]; † [[21. September]] [[1944]] in [[Finnland]]), war ein deutscher [[Gewerkschaftsfunktionär]], [[Kommunist]] und [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koschnikhaus1.jpg|mini|Wohnhaus der Familie Koschnick]]&lt;br /&gt;
Koschnick stammte aus einer Arbeiterfamilie. Er absolvierte eine Ausbildung zum [[Zerspanungsmechaniker|Dreher]] auf der [[Germaniawerft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kiel war er Mitbegründer des Jung[[spartakusbund]]es. Dadurch wurde er 1920 Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und war in den folgenden Jahren als [[Agitator]] für die KPD in [[Bayern]] und dem späteren [[Baden-Württemberg]] unterwegs, wobei er aus Bayern ausgewiesen wurde. Koschnick war von 1923 bis 1925 Sekretär des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverbands Deutschlands]] (KJVD) für Nordwestdeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Bremen]] lernte er seine spätere Ehefrau Johanne Klusmeier kennen, die zum linken Flügel der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] gehörte und sich dann ebenfalls der KPD anschloss. Sie wohnten in einer kleinen Dachwohnung in der Liegnitzstraße in Bremen-[[Gröpelingen]]. 1929 wurde ihr Sohn [[Hans Koschnick|Hans]] geboren, der spätere [[Bremer Bürgermeister]] und Präsident des Senats des [[Land Bremen|Landes Bremen]]. 1939 kam eine Tochter und 1940 ein weiterer Sohn zur Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carsten Sieling |url=https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/media.php/13/20160504_trauerrede_sieling.pdf |titel=Trauerrede |werk=senatspressestelle.bremen.de |datum=2016-05-04 |seiten=3 |format=PDF; 45 kB |abruf=2023-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1925 bis Anfang 1931 wirkte er zunächst als Gewerkschaftsredakteur der Bremer &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterzeitung&amp;#039;&amp;#039; und als Sekretär für Gewerkschaften der KPD-Bezirksleitung Nordwest. Später war er Leiter der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] (RGO) in Bremen. Da er nach Ansicht der KPD-Zentrale &amp;quot;versöhnlerische&amp;quot; Positionen vertrat, wurde er im März 1931 von Bremen nach Hamburg versetzt. Dort war er als Sekretär der Reichsleitung des zur RGO gehörenden Einheitsverbandes der Seeleute, Hafenarbeiter und Binnenschiffer tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hermann Weber, Andreas Herbst: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2004, S. 399.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem [[Reichstagsbrand]] ging er in den Untergrund. Er organisierte zum [[Tag der nationalen Arbeit|1. Mai 1933]] eine antifaschistische Demonstration im preußischen [[Bezirk Altona|Altona]], wurde verhaftet und wegen [[Landfriedensbruch]]s zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. Anschließend wurde er für die gleiche Aktion durch das [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Hanseatische OLG]] zu eineinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt, die er im [[KZ Fuhlsbüttel]] verbüßte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wollenberg&amp;quot;&amp;gt;[http://www.taz.de/!5310532&amp;amp;SuchRahmen=Print/ &amp;#039;&amp;#039;Jörg Wollenberg spricht über die Spuren von Bremern im Spanischen Bürgerkrieg.&amp;#039;&amp;#039;] In: taz, 16. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Entlassung kam er bis Januar 1939 in „[[Schutzhaft]]“ in das [[KZ Sachsenhausen]]. Nach der Haftentlassung wurde er zusammen mit [[Gustav Böhrnsen]] und [[Georg Buckendahl]] dienstverpflichtet bei der Fa. &amp;#039;&amp;#039;Louis Schierholz&amp;#039;&amp;#039; in [[Kattenturm (Obervieland)#Kattenturm|Kattenturm]]. 1943 erachtete man ihn für „bedingt wehrwürdig“ und zog ihn zum Kriegsdienst ein. 1944 nach [[Finnland im Zweiten Weltkrieg|Finnland]] versetzt, [[Gefallener|fiel]] er am 21. September 1944 im Alter von 42 Jahren zu Beginn des [[Lapplandkrieg]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* „In Preußen wurde er verurteilt wegen Landfriedensbruch. Und als er entlassen wurde, holten ihn gleich die Gestapo, er wurde in Hamburg wegen Hochverrat verurteilt. Für die gleiche Sache. In Preußen, weil er die Versammlung organisiert hatte, und in Hamburg, weil er auf der Versammlung gesprochen hatte. Und als er da entlassen worden ist aus dem Zuchthaus, landete er gleich in Sachsenhausen/Oranienburg.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2004, S. 399 f. ([https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/johannes-koschnick Digitalisat] bei der [[Bundesstiftung Aufarbeitung]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Hannes Koschnick gehörte zu den KPD-Mitgliedern, die mit dem Vater von [[Jens Böhrnsen]], [[Gustav Böhrnsen]], Flugblätter gegen die [[Legion Condor]] verteilten – jene Fliegerstaffel der Nazis, die Guernica dem Erdboden gleichgemacht hat.“ [[Jörg Wollenberg]] über Bremer Antifaschisten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wollenberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karla Müller-Tupath: &amp;#039;&amp;#039;Hans Koschnick. Trennendes überwinden.&amp;#039;&amp;#039; Vorwärts-Buchverlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-86602-538-7&lt;br /&gt;
* [[Helmut Donat (Verleger)|Helmut Donat]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Danke, Hans!“ Zur Erinnerung an Hans Koschnick&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Nachwort von [[Rudolf Hickel]], [[Donat Verlag]], Bremen 2017, ISBN 978-3-943425-66-6.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2004, S. 399 f. ([https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/johannes-koschnick Digitalisat] bei der [[Bundesstiftung Aufarbeitung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20110418050718/http://www.dielinke-bremen.de/nc/politik/aktuell/detail/artikel/novemberrevolution-raeterepublik-und-gedenkfeiern-interview-mit-hans-koschnick Novemberrevolution, Räterepublik und Gedenkfeiern - Interview mit Hans Koschnick]&lt;br /&gt;
* [https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/koschnick-johannes?type=0%27%252%27%27a%3D0 &amp;#039;&amp;#039;Johannes Koschnick&amp;#039;&amp;#039;], kommunismusgeschichte.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koschnick, Hannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koschnick, Hannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Koschnik, Johannes Friedrich Carl (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschaftsfunktionär und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. September 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. September 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Finnland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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