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	<title>Hannes Heer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 26. März 2026 um 20:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hannes Heer 2017.JPG|mini|Hannes Heer (Fotografie aus dem Jahr 2017)]]&lt;br /&gt;
[[File:Verstummte Stimmen Stuttgart 2008 Titel.jpg|thumb|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Verstummte Stimmen&amp;#039;&amp;#039; Ausstellung Stuttgart 2008]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Georg „Hannes“ Heer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1941]] in [[Wissen (Stadt)|Wissen]], [[Landkreis Altenkirchen]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Historiker]], [[Regisseur]] und [[Publizist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde er insbesondere als einer der inhaltlich prägenden wissenschaftlichen Gestalter der &amp;#039;&amp;#039;[[Wehrmachtsausstellung]]&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“), die als [[Wanderausstellung]] ab Mitte der 1990er Jahre zum ersten Mal die [[Verbrechen der Wehrmacht|Kriegsverbrechen der regulären deutschen Streitkräfte]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] auch für eine breite Öffentlichkeit dokumentierte. Heer trug damit – gegen Widerstände von vor allem [[Rechtsextremismus|rechtsextremen]] und [[Geschichtsrevisionismus|geschichtsrevisionistischen]] Kreisen – maßgeblich dazu bei, die im [[geschichtswissenschaft]]lichen Umfeld bereits nachgewiesene [[Falsifikation|Widerlegung]] des [[Politischer Mythos|Mythos]] der vermeintlich „[[Saubere Wehrmacht|sauberen Wehrmacht]]“ auch im Bewusstsein der deutschen Bevölkerung zu verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Leistung wurde Hannes Heer 1997 stellvertretend für das Organisationsteam der Ausstellung mit der [[Carl-von-Ossietzky-Medaille]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Studium und Studentenbewegung ===&lt;br /&gt;
Hannes Heer wurde als Sohn des Försters Paul Heer und dessen Frau Hedwig, geb. Uptmoor, in Wissen geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;European Biographical Directory, 9th edition (1991-1992), Vol. 1: A-K, S. 978.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte Literatur- und Geschichtswissenschaft in [[Bonn]], [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] und [[Köln]]. Das Studium schloss er 1968 mit dem [[Staatsexamen]] in Deutsch und Geschichte ab. Von 1970 bis 1972 absolvierte er in Bonn ein Aufbaustudium in Volkswirtschaft und Wirtschaftsgeschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munzinger&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|ID=00000024948|Name=Hannes Heer|Abruf=2013-03-27|Kommentar=in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 43/2004 vom 23. Oktober 2004}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1960er Jahren engagierte sich Heer in der [[Westdeutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre|Studentenbewegung]] und in der [[Politische Linke|politischen Linken]]. In Bonn wurde er im Januar 1965 ins [[Studierendenparlament|Studentenparlament]] und in den [[Allgemeiner Studierendenausschuss|AStA]] gewählt. Ein Jahr später gehörte er zu den Wiederbegründern des dortigen [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|Sozialistischen Deutschen Studentenbundes]] (SDS), innerhalb dessen er zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Fraktion zählte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudi Dutschke: &amp;#039;&amp;#039;Jeder hat sein Leben ganz zu leben. Die Tagebücher 1963-1979.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch eBook, Köln 2015, Fn. 402.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen eines Protests gegen die Anwesenheit von Gästen aus dem diktatorisch regierten Griechenland bei der 150-Jahr-Feier der Universität Bonn im Juni 1968 wurde Heer mit dem Vorwurf des Landfriedensbruchs, der Nötigung, des Hausfriedensbruchs, der Sachbeschädigung und des Widerstands gegen die Staatsgewalt angeklagt. Das Verfahren endete aufgrund einer Amnestie für sogenannte Demonstrationsdelikte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralph Dobrawa: &amp;#039;&amp;#039;[https://archiv.ossietzky.net/12-2018&amp;amp;textfile=4405 Klassenjustiz 1968.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ossietzky&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 12/2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner Tätigkeit im SDS wurde er 1968 nicht als Referendar zum Schuldienst zugelassen. Ab 1969 gehörte er für eine Amtszeit dem SDS-dominierten Vorstand des [[Verband Deutscher Studentenschaften|Verbands Deutscher Studentenschaften]] (VDS) an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munzinger&amp;quot; /&amp;gt; Dann wechselte er zum [[Kommunistischer Studentenverband|Kommunistischen Studentenverband]] (KSV) der maoistischen [[Kommunistische Partei Deutschlands (Aufbauorganisation)|KPD/AO]]. 1972 lehrte er kurzzeitig an den Gewerblichen Bildungsanstalten in Bonn, wurde dann aber vom Schuldienst suspendiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Schröder: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.mao-projekt.de/BRD/NRW/SMV/NRW_Hochschulen.shtml Studentenbewegung und Hochschulpolitik in Nordrhein-Westfalen.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Materialien zur Analyse von Opposition&amp;#039;&amp;#039;, 12. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem KSV wurde er 1974 unter dem Vorwurf des „Rechtsopportunismus“ ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Langguth]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Protestbewegung in der Bundesrepublik Deutschland, 1968–1976.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1976, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit in der Wissenschaft, am Theater und beim Film ===&lt;br /&gt;
Seine berufliche Laufbahn umfasst Tätigkeiten bei wissenschaftlichen Institutionen, im Kulturbereich und in den Medien. Von 1975 bis 1979 war er Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der [[Universität Bremen]]. Er arbeitete als Rundfunkautor und 1980 bis 1985 als Dramaturg und Regisseur am [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus]] in [[Hamburg]] und an den [[Bühnen der Stadt Köln|städtischen Bühnen Köln]]. In Hamburg inszenierte er 1980/81 das Stück &amp;#039;&amp;#039;Als ich neun Jahre alt war, kam der Krieg&amp;#039;&amp;#039;, das Erlebnisse von Kindern in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] thematisiert. 1995 brachte er dort mit dem &amp;#039;&amp;#039;Minsker Prozess&amp;#039;&amp;#039; erneut ein Stück über den Krieg und dessen Aufarbeitung in der Nachkriegszeit auf die Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1985 bis 1992 drehte er Dokumentarfilme für [[ARD]] und [[ZDF]]. In dieser Zeit entstanden mehr als 20 Dokumentarfilme, unter anderem Regiearbeiten über [[Joseph Beuys]],&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Beuys, Kleve. Eine Innere Mongolei (WDR, 1991, 30 Minuten)&amp;lt;/ref&amp;gt; über den 1945 von einem [[Werwolf (NS-Organisation)|Werwolf-Kommando]] ermordeten Aachener Bürgermeister [[Franz Oppenhoff]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Mordfall Oppenhoff (WDR, 1985, 60 Minuten)&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit „Mein 68“ eine persönliche Auseinandersetzung mit der 68er-Bewegung und der eigenen Familiengeschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Mein 68 – Ein verspäteter Brief an meinen Vater (WDR, 1988, 45 Minuten)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leiter der „Wehrmachtsausstellung“ ===&lt;br /&gt;
Während eines geplanten Filmprojekts über die [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|SS-Einsatzgruppen]] in [[Geschichte von Belarus#Zweiter Weltkrieg|Weißrussland]] kam Heer in Kontakt mit [[Jan Philipp Reemtsma]], dem Gründer des [[Hamburger Institut für Sozialforschung|Hamburger Instituts für Sozialforschung]] (HIS). 1993 bis 2000 war Heer wissenschaftlicher Mitarbeiter am HIS. Dort zeichnete er für die erste [[Wehrmachtsausstellung]] verantwortlich, die ihn einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machte. Das Projekt mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Vernichtungskrieg]]. [[Verbrechen der Wehrmacht]] 1941 bis 1944&amp;#039;&amp;#039; war von 1995 bis 1999 in 34 Städten zu sehen und fand etwa 900.000 Besucher. Es thematisierte die seit der Nachkriegszeit populäre „Legende von der [[Saubere Wehrmacht|sauberen Wehrmacht]]“ und zeigte die aktive Beteiligung der Militärangehörigen am [[Holocaust]], an Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung und der Ermordung von Kriegsgefangenen auf. Die damals kontrovers diskutierte Ausstellung erregte in der Öffentlichkeit großes Aufsehen und wurde besonders von [[Rechtsextremismus|rechtsextremistischen]], aber auch von bürgerlich-konservativen Kreisen heftig bekämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch [[Wehrmachtsausstellung#Untersuchung|fachliche Kritik]] wurde geäußert: Historiker wiesen einige Fehler in der Zuordnung von Fotografien nach, weswegen das HIS die Ausstellung durch eine Historikerkommission untersuchen ließ. Die Kommission bestätigte klar ihre Grundthesen, bescheinigte dem Team seriöse Quellenarbeit und entkräftete den Vorwurf von Fälschungen. Sie kritisierte aber auch einen nachlässigen Umgang mit fotografischen Quellen, den die Wehrmachtsausstellung mit der Geschichtswissenschaft und der gängigen Archivpraxis gemeinsam habe, sowie generell eine pauschalisierende Darstellung. Sie empfahl deshalb eine Überarbeitung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.his-online.de/fileadmin/user_upload/pdf/veranstaltungen/Ausstellungen/Kommissionsbericht.pdf |text=Bericht der Kommission zur Überprüfung der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“. November 2000 |wayback=20131021095032}} (pdf; 370&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;  An dieser wirkte Hannes Heer nicht mehr mit, weil er sich mit Jan Philipp Reemtsma nicht auf eine Konzeption der Neufassung einigen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Ullrich: [https://www.zeit.de/2000/48/Der_Zivilisationsbruch &amp;#039;&amp;#039;Der Zivilisationsbruch&amp;#039;&amp;#039;]. Interview mit Jan Philipp Reemtsma, geführt von Volker Ullrich und Jens Jessen. Online auf www.zeit.de vom 23. November 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ausstellungen und Publikationen ===&lt;br /&gt;
Seit seinem Ausscheiden am HIS arbeitet Heer als freier Autor, Herausgeber, Regisseur und Ausstellungsmacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Themenschwerpunkte sind die [[Erinnerungspolitik]] und die Konstruktion von Geschichte, insbesondere die Aufarbeitung der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]]. In den Werken „Vom Verschwinden der Täter“ (2004) und „[[Adolf Hitler|Hitler]] war’s“ (2005) untersuchte er die Tendenz, die Geschichte des Nationalsozialismus als eine Geschichte von „Taten ohne Täter“ zu präsentieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.perlentaucher.de/buch/hannes-heer/vom-verschwinden-der-taeter.html &amp;#039;&amp;#039;Klappentext und Rezensionsnotizen&amp;#039;&amp;#039;] zu Hannes Heer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Verschwinden der Täter&amp;#039;&amp;#039;. Online auf www.perlentaucher.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004/05 realisierte er zusammen mit Petra Bopp und Peter Schmidt in Hamburg die Ausstellung „Viermal Leben. Jüdisches Schicksal in [[Hamburg-Blankenese|Blankenese]]“. Das Projekt stellte vier Blankeneser Bürger vor, die sich der [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] durch [[Suizid|Freitod]] entzogen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein aktueller Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Erforschung von [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|Antisemitismus]] in der Musik. Hannes Heer untersuchte ab 2006 im Rahmen des Ausstellungsprojektes „[[Verstummte Stimmen]]“ anhand der Opernhäuser [[Hamburgische Staatsoper|Hamburg]], [[Deutsche Oper Berlin|Berlin]], [[Staatstheater Stuttgart|Stuttgart]], [[Staatstheater Darmstadt|Darmstadt]] und [[Semperoper|Dresden]] die aus rassischen und politischen Gründen erfolgte Vertreibung und Verfolgung von künstlerischem und technischen Personal im Dritten Reich. Er rekonstruierte auch die Geschichte der Diffamierung und Ausgrenzung jüdischer Künstler bei den [[Bayreuther Festspiele]]n 1876 bis 1945 und erinnerte an die Schicksale von 51 Verfolgten nach 1933. Zwölf von ihnen wurden ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannes Heer, Jürgen Kesting, Peter Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Verstummte Stimmen : die Vertreibung der &amp;quot;Juden&amp;quot; aus der Oper 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, Metropol, 2008, ISBN 978-3-938690-98-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Ausstellung ist seit 2012 auf dem [[Grüner Hügel|Grünen Hügel]] in [[Bayreuth]] zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Welt: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article108231478/Wir-wollen-doch-die-Juden-aussen-lassen.html Wir wollen doch die Juden außen lassen.]&amp;#039;&amp;#039; 10. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HANNESH.jpg|mini|hochkant|Hannes Heer (Fotografie aus dem Jahr 2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnung ===&lt;br /&gt;
1997 erhielt Hannes Heer die [[Carl-von-Ossietzky-Medaille]] für das Team der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Burgfrieden oder Klassenkampf. Zur Politik der sozialdemokratischen Gewerkschaften 1930–1933&amp;#039;&amp;#039;. (=&amp;#039;&amp;#039;Sammlung Luchterhand&amp;#039;&amp;#039; 22), Herrmann Luchterhand, Neuwied und Berlin 1971.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Tote Zonen – Die deutsche Wehrmacht an der Ostfront&amp;#039;&amp;#039;. HIS Verlagsgesellschaft, Hamburg 1999, ISBN 3-930908-51-4.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Vom Verschwinden der Täter.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-7466-8135-9.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Hitler war&amp;#039;s. Die Befreiung der Deutschen von ihrer Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-351-02601-3.&lt;br /&gt;
** mit Jürgen Kesting und Peter Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der „Juden“ aus der Oper 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Metropol, Berlin. (Die vier Monographien widmen sich den Opernhäusern in Berlin, Stuttgart, Darmstadt und Dresden. Sie erschienen in den Jahren 2008 bis 2012)&lt;br /&gt;
** mit Sven Fritz, Heike Drummer und Jutta Zwilling: &amp;#039;&amp;#039;Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden‘ und ‚politisch Untragbaren‘ aus den hessischen Theatern 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften der [[Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen]], Bd. 27). Metropol, Berlin 2011, ISBN 978-3-86331-013-4.&lt;br /&gt;
** mit Jürgen Kesting und Peter Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Verstummte Stimmen. Die Bayreuther Festspiele und die ‚Juden‘ 1876 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Metropol, Berlin 2012, ISBN 978-3-86331-087-5.&lt;br /&gt;
** mit Christian Streit: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtungskrieg im Osten Judenmord, Kriegsgefangene und Hungerpolitik&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Frank Heidenreich und Lothar Wentzel. VSA Verlag, Hamburg 2020, ISBN 978-3-96488-039-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Publikationen als Herausgeber:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Im Herzen der Finsternis. Victor Klemperer als Chronist der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-351-02456-8.&lt;br /&gt;
** mit Klaus Naumann: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtungskrieg – Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944.&amp;#039;&amp;#039; [[Hamburger Edition]], Hamburg 1995, ISBN 3-930908-04-2. Ein Begleitband, der zur gleichnamigen ersten [[Wehrmachtsausstellung]] erschien.&lt;br /&gt;
** mit Walter Manoschek, Alexander Pollak und Ruth Wodak: &amp;#039;&amp;#039;Wie Geschichte gemacht wird. Zur Konstruktion von Erinnerungen an Wehrmacht und Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Czernin Verlag, Wien 2003, ISBN 3-7076-0161-7.&lt;br /&gt;
** mit Uwe Naumann: &amp;#039;&amp;#039;War of Extermination. The German Military in World War II 1941–1944&amp;#039;&amp;#039;. Berghahn Books, New York 2000, ISBN 978-1-57181-232-2. (größtenteils unveränderte Wiederauflage des Begleitbandes „Vernichtungskrieg..“, den das Hamburger Institut für Sozialforschung 1999 zusammen mit der Wehrmachtsausstellung zurückgezogen hatte, um beide zu überarbeiten bzw. neu erstellen zu lassen). Die neue (2001) Wehrmachtsausstellung und der Katalog trugen den abweichenden Titel &amp;#039;&amp;#039;Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; (Hamburg 2002, ISBN 3-930908-74-3.) Heer war nicht mehr der Chef der Ausstellung und auch nicht mehr Herausgeber des Kataloges.&lt;br /&gt;
** mit Christian Glanz und [[Oliver Rathkolb]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Richard Wagner]] und Wien. Antisemitische Radikalisierung und das Entstehen des Wagnerismus.&amp;#039;&amp;#039; [[Hollitzer (Verlag)|Hollitzer Verlag]], Wien 2017, ISBN 978-3-99012-306-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsätze:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bildbruch. Die visuelle Provokation der ersten Wehrmachtsausstellung.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Paul (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Jahrhundert der Bilder 1949 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2008, S. 638–645.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Guernica oder der Beginn des Zweiten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 57 (2009), 7/8 und 9, S. 581–612, 677–701.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der Überläufer. Heinz Tietjen. Der Generalintendant der Preußischen Staatstheater im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 58 (2010),1, S. 28–53.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;“Und dann kamen wir nach Russland…”. Junge Soldaten im Krieg gegen die Sowjetunion.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Herrmann, Rolf-Dieter Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Junge Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Kriegserfahrungen als Lebenserfahrungen.&amp;#039;&amp;#039; Juventa Verlag, Weinheim 2010, S. 137–165.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Wie kann man die Geschichte des Holocaust und des Vernichtungskrieges erzählen? Über Erinnerungspolitik in einer erinnerungsresistenten Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hannes Obermair]], Sabrina Michielli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungskulturen des 20. Jahrhunderts im Vergleich – Culture della memoria del Novecento al confronto.&amp;#039;&amp;#039; (= Hefte zur Bozner Stadtgeschichte/Quaderni di storia cittadina 7). Bozen: Stadt Bozen 2014, ISBN 978-88-907060-9-7, S. 115–153.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|ID=00000024948|Name=Hannes Heer|Kommentar=in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 43/2004 vom 23. Oktober 2004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116564997}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hannesheer.de/ Website von Hannes Heer]&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Andreas Speit |Titel=Mitschuld entsorgt |Sammelwerk=taz |Datum=2005-11-07 |Kommentar=über die Lesung aus &amp;#039;&amp;#039;Hitler war&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; |Online=https://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/11/07/a0242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116564997|LCCN=n81099237|VIAF=85166729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heer, Hannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Forscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VDS-Vorstandsmitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AStA-Vorstandsmitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heer, Hannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heer, Hans Georg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker, Regisseur und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wissen (Stadt)|Wissen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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