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	<title>Hannelore Hansch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hannelore Hansch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Mai]] [[1918]] in [[Köln]]; † [[17. November]] [[2007]] in [[Karlsruhe-Durlach]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Evangelische Kirche|evangelische]] [[Geistlich]]e, die wegen ihrer [[Judentum|jüdischen]] Abstammung vom [[Nationalsozialismus|NS-Regime]] verfolgt wurde, und Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hannelore Hansch (geb. Gebhardt) war die Tochter des Fabrikdirektors Fritz Gebhardt und dessen jüdischer Ehefrau Thea.&lt;br /&gt;
Hannelore besuchte nach der [[Volksschule]] das [[Markgrafen-Gymnasium]] von Karlsruhe-Durlach, wo sie zu den ersten weiblichen Absolventen gehörte. Sie war tief beeindruckt von [[Karl Barth]] und [[Martin Niemöller]] und studierte  evangelische Theologie. Nachdem ihr Vater verstorben war und ihre Mutter in die Schweiz emigriert war, wohnte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Landwirt Kurt Hermann Hansch während der NS-Zeit auf dem &amp;#039;&amp;#039;Rittnerthof&amp;#039;&amp;#039;. Diesen hatte ihr Vater 1933 gekauft. Zu der Zeit hatte er noch eine Entschädigung bekommen, weil in seiner leitenden Stellung die Ehe mit einer Frau jüdischer Abstammung, die von den Nationalsozialisten als [[Nürnberger Rassegesetze|„Volljüdin“]] eingestuft wurde, nicht mehr geduldet wurde. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Rittnerhof&amp;#039;&amp;#039; setzte Hannelore Hansch sich für andere Verfolgte ein – so versteckte sie zwei Berliner Jüdinnen vor ihren Verfolgern. Für das Umfeld des Schweizer Theologen Karl Barth und der „Badischen Sozietät“ war sie eine sehr geachtete Gastgeberin, berichtete 2008 der mit ihr seit den Tagen des Gymnasiums eng befreundete [[Gottfried Gerner-Wolfhard]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.kirchennetz.info/dek/start/detail.php?nr=2674&amp;amp;rubric=Home |text=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1930er Jahren gehörte sie zu einem [[Opposition (Politik)|Opposition]]skreis, der sich in der Durlacher Wohnung des wegen seiner jüdischen Herkunft entlassenen Karlsruher Richters [[Arthur Emsheimer]] traf. An diesem beteiligte sich sporadisch auch ihr Onkel [[Thomas Dehler]], der nachmalige Bundesjustizminister.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.jum.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1213859/index.html?ROOT=1161446&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach 1945 verfocht Hannelore Hansch die Positionen und Erkenntnisse weiter, die sie aus dem [[Kirchenkampf]] gewonnen hatte. In der politischen Auseinandersetzung um die Pläne zur [[Wiederbewaffnung|atomaren Bewaffnung]] der [[Bundeswehr]], die neben der politischen Linken besonders von Kreisen der [[Bekennende Kirche|BK-Bruderräte]] attackiert wurde, nahm sie Partei für die Ächtung dieser [[Massenvernichtungsmittel]]. Die von ihrem Freund Karl Barth ausgearbeiteten „Zehn Thesen“ leitete Hansch – unter vereinbartem Verschweigen von Barths Autorschaft – an die westdeutschen Bruderräte weiter, die sie in die [[Evangelische Kirche in Deutschland|EKD]]-[[Synode (evangelische Kirchen)|Synode]] als Antrag einbrachten, die aber von dieser nicht angenommen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Diether Koch: [http://library.fes.de/fulltext/historiker/00925003.htm &amp;#039;&amp;#039;Der Streit über westdeutsche Rüstung in der evangelischen Kirche&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war Gründungsmitglied der [[Christliche Friedenskonferenz|Christlichen Friedenskonferenz]]. Ehrenamtlich arbeitete sie in der Gesellschaft für Evangelische Theologie mit, deren Ehrenmitglied sie später wurde. Die Unterstützung aller Aktivitäten für mehr Frieden und Gerechtigkeit blieb bis an ihr Lebensende ein wichtiges Anliegen. So gehörte sie 2001 zu den Unterzeichnern eines Aufrufes von Kirchenleuten gegen den [[Krieg in Afghanistan seit 2001|Krieg in Afghanistan]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gevth.de/erklaerungen/erklaerung_afghanistan.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sich das badische „Forum Friedensethik“ ein Jahr später mit der Forderung, gegen alle weiteren Kriege zu protestieren, an seine Mitchristen richtete, fand auch das ihre Unterstützung.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text= Gegen eine Fortsetzung der Kriege – Erklärung des Forums Friedensethik vom 6. Juli 2002 |url=http://www.friederle.de/ethik/ffe/ggn_krieg.htm |wayback=20051218024602}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
*To Mrs. Hannelore Hansch, Rittnerthof near Karlsruhe. In Letters 1961-1968.&amp;lt;ref&amp;gt;http://solomon.dkbl.alexanderstreet.com/cgi-bin/asp/philo/dkbl/search3t?dbname=barth&amp;amp;word=&amp;amp;CONJUNCT=PHRASE&amp;amp;DISTANCE=3&amp;amp;authorcode=&amp;amp;createyear=1968&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Diether Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Christen in politischen Konflikten des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck und Ruprecht. Göttingen 1985, ISBN 978-3-525-61321-4, S. 121.&lt;br /&gt;
* Hartmut Ludwig, [[Eberhard Röhm]], [[Jörg Thierfelder]]. &amp;#039;&amp;#039;Evangelisch getauft – als «Juden» verfolgt&amp;#039;&amp;#039;. Calwer Verlag Stuttgart 2014, ISBN 978-3-7668-4299-2, S. 144–145.&lt;br /&gt;
* Angela Borgstedt: &amp;#039;&amp;#039;Hannelore Hansch (1918-2007) – eine Karlsruher Theologin versteckte zwei jüdische Frauen.&amp;#039;&amp;#039; In: Angela Borgstedt u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mut bewiesen. Widerstandsbiographien aus dem Südwesten,&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2017 (Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs; 46), S. 313–320, ISBN 9783945414378.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012802604|VIAF=171489647}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hansch, Hannelore}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökumenische Persönlichkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hansch, Hannelore&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche evangelische Theologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe-Durlach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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