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	<title>Hanne Mertens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanne_Mertens&amp;diff=2076234&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: das darf man dann aber erwähnen</title>
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		<updated>2026-04-10T20:23:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;das darf man dann aber erwähnen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanne Hermine Mertens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. April]] [[1909]] in [[Magdeburg]]; † zwischen [[21. April]] und [[23. April]] [[1945]]&amp;lt;ref&amp;gt;da der genaue Zeitpunkt ihrer Ermordung nicht überliefert ist, divergieren die Angaben von Quelle zu Quelle.&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[KZ Neuengamme]], [[Hamburg]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Schauspieler]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanne Mertens - Sierichstraße 66 (Hamburg-Winterhude).Stolperstein.nnw.jpg|mini|Stolperstein vor dem Haus Sierichstraße 66 in [[Hamburg-Winterhude|Winterhude]].]]&lt;br /&gt;
Hanne Mertens, Tochter eines [[Rechtsanwalt]]es, hatte drei Geschwister. Sie beendete ihre Schullaufbahn 1928 an einem [[Berlin]]er [[Mädchengymnasium]]. Danach ließ sie sich an der staatlichen akademischen Schauspielschule zu Berlin bis Oktober 1930 zur Schauspielerin ausbilden. Anschließend wirkte sie in kleinen Rollen am [[Schauspielhaus Berlin|Berliner Staatstheater]]. Das erste Festengagement führte Mertens im August 1932 an die Städtischen Theater von [[Düsseldorf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stolpersteine-hamburg.de/en.php?MAIN_ID=7&amp;amp;BIO_ID=241 &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine Hamburg – Hanne Mertens&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Düsseldorf trat sie unter der Intendanz von [[Walter Bruno Iltz]] an der Seite der Kollegen [[Leon Askin|Leo Askenasy]], [[Ludwig Schmitz (Schauspieler)|Ludwig Schmitz]] und [[Marieluise Claudius]] auf. Zwischenzeitlich nahm sie auch an den [[Marburg]]er Festspielen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Berlin]], wo die Künstlerin 1934 mit einer winzigen Rolle ihr Filmdebüt gab, wirkte Mertens am [[Theater am Nollendorfplatz]] und an der [[Volksbühne Berlin|Volksbühne]], wo man sie beispielsweise 1936 an der Seite von [[Heinrich George]] in [[Hermann Burte]]s &amp;#039;&amp;#039;Warbeck&amp;#039;&amp;#039; sah.&amp;lt;ref&amp;gt;Volksbuehne Berlin:  {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Spielzeitchronik 1930 bis 1940&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.volksbuehne-berlin.de/deutsch/volksbuehne/archiv/spielzeitchronik/1930_bis_1940/ |wayback=20131225040405 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 ging Mertens nach [[München]], an die Kammerspiele des von [[Otto Falckenberg]] geleiteten [[Münchner Kammerspiele|Schauspielhauses]]. Zu ihren Kollegen dort zählten unter anderem [[O. E. Hasse]], [[Heidemarie Hatheyer]], [[Christian Kayßler]], [[Hedwig Wangel]] und [[Carl Wery]]. 1943 folgte sie einem Ruf ans [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia-Theater]] in Hamburg. Sie war Mitglied der [[Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation|NSBO]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Armin Jäger | url=https://www.zeit.de/2026/16/lebenslaufe-ns-zeit-nsdap-mitgliederkartei-us-nationalarchiv | titel=Lebensläufe aus der NS-Zeit: Die Lügen, die jetzt auffliegen | werk=[[zeit.de]] | datum=2026-04-08 |abruf=2026-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Hanne Mertens Thalia Theater.jpg|mini|Stolperstein Hanne Mertens vor dem Thalia Theater Hamburg]]&lt;br /&gt;
Im Januar 1945 spöttelte sie auf einer Feier zunächst über die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und ihren „Führer“ und sang dann das Lied &amp;#039;&amp;#039;‘Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei’&amp;#039;&amp;#039;, wobei sie den nachfolgenden Original-Halbsatz in &amp;#039;&amp;#039;‘zuerst [[Adolf Hitler|Hitler]], dann die Partei’&amp;#039;&amp;#039; umwandelte. Ein anwesender [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Mann verfasste daraufhin ein Memorandum, das er an seinen Vorgesetzten weitergab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weniger248Neuengamme&amp;quot;&amp;gt;[[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 248 (Quelle: KZ-Gedenkstätte Neuengamme).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Februar 1945 wurde Mertens auf Veranlassung des Leiters der [[Staatspolizeileitstelle Hamburg|Hamburger Gestapo]], Oberregierungsrat [[Hans Wilhelm Blomberg]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weniger248Neuengamme&amp;quot; /&amp;gt; wegen [[Wehrkraftzersetzung]] verhaftet und in das [[KZ Fuhlsbüttel|Frauengefängnis Fuhlsbüttel]] verbracht. Dort wurde sie in Dunkelhaft genommen und misshandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der nahenden britischen Truppen verlegte man am 20. April 1945 die Schauspielerin, zusammen mit 70 weiteren „KoLa-Fu“-Häftlingen, in das KZ Neuengamme. Diese 71 mehrheitlich politischen Häftlinge, darunter 13 Frauen, waren auf einer Liquidationsliste vermerkt und wurden im dortigen Arrestbunker in den folgenden Nächten (21./22. und 22./23. April 1945) [[Erhängen|erhängt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Verbrechen der Endphase im KZ Neuengamme}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstlerin zu Ehren wurde 1981 in [[Hamburg-Niendorf]] eine Straße in Hanne-Mertens-Weg umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch „Kola-Fu“ für die Opfer aus dem Konzentrationslager, Gestapogefängnis und KZ-Außenlager Fuhlsbüttel,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg 1987&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. April 1987 wurde auch für Hanne Mertens eine Namenstafel am Mahnmal [[Hamburg-Niendorf#Mahnmal „Tisch mit 12 Stühlen“|&amp;#039;&amp;#039;Tisch mit 12 Stühlen&amp;#039;&amp;#039;]], zu Ehren der Widerstandskämpfer in Hamburg-Niendorf, angebracht. Am 19. Oktober 2007 wurde in Anwesenheit von Kultursenatorin [[Karin von Welck]] und der Schirmherrin des Projektes in Hamburg, Bischöfin [[Maria Jepsen]], der 2000. [[Stolpersteine|Stolperstein]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hagalil.com/01/de/index.php?itemid=1335 &amp;#039;&amp;#039;2000ster Stolperstein in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;] auf www.hagalil.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Hanne Mertens - Thalia-Theater (Hamburg-Altstadt).Stolperstein.crop.ajb.jpg|Bild]] vom 13. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; im Gedenken an das Schicksal von Mertens vor dem Thalia Theater enthüllt. Ein weiterer Stolperstein erinnert vor ihrem Wohnsitz in der Sierichstraße an die Künstlerin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Hanne Mertens - Sierichstraße 66 (Hamburg-Winterhude).Stolperstein.crop.ajb.jpg|Bild]] vom 7. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1938: Ich verweigere die Aussage&lt;br /&gt;
* 1941: [[Alarmstufe V]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 248.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch „Kola-Fu“ für die Opfer aus dem Konzentrationslager, Gestapogefängnis und KZ-Außenlager Fuhlsbüttel,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0581552}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|b04414b83fdb455c949c1cc4433ffede}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stolpersteine-hamburg.de/en.php?MAIN_ID=7&amp;amp;BIO_ID=241 &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine Hamburg - Hanne Mertens&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Gymnasium Ohmoor: [http://www.gymnasium-ohmoor.de/index.php?page=geschichte &amp;#039;&amp;#039;KZ Neuengamme&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [[Hamburger Abendblatt]]: [http://www.abendblatt.de/kultur-live/article497313/Hanne-Mertens-passte-sich-nicht-feige-an.html &amp;#039;&amp;#039;Hanne Mertens passte sich nicht feige an&amp;#039;&amp;#039;], Ausgabe vom 19. Oktober 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1062100794|VIAF=311687134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mertens, Hanne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Hamburg-Nord ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Altstadt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mertens, Hanne&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mertens, Hanne Hermine (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=zwischen 21. April 1945 und 23. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Neuengamme]], [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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