<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hannah_Szenes</id>
	<title>Hannah Szenes - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hannah_Szenes"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hannah_Szenes&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T14:19:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hannah_Szenes&amp;diff=65902&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-16097-87 am 11. April 2026 um 06:02 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hannah_Szenes&amp;diff=65902&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-11T06:02:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:חנה סנש - קיבוץ שדות ים - קיסריה - על רקע צריף חדר האוכל בקריית חיים. חנה סנש-154237.jpg|mini|Hannah Szenes (1942)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chana Senesh grave.JPG|mini|hochkant|Hannah Szenes’ Grab, Herzl-Berg in Jerusalem, Nationaler Militärfriedhof, Israel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hannah Szenes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren als &amp;#039;&amp;#039;Anikó Szenes&amp;#039;&amp;#039; am [[17. Juli]] [[1921]] in [[Budapest]]; gestorben am [[7. November]] [[1944]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;John F. Oppenheimer (Red.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh u.&amp;amp;nbsp;a. 1971, ISBN 3-570-05964-2, Sp. 790.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine [[Ungarn|ungarische]] Widerstandskämpferin, die mit anderen [[Judentum|jüdischen]] Frauen und Männern im Auftrag der [[Special Operations Executive]] mit dem Fallschirm hinter der deutschen Front absprang, um zu versuchen, [[Juden]] zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugendzeit ==&lt;br /&gt;
Hannah Szenes, die Tochter des [[Journalist]]en und Kinderbuchautors [[Béla Szenes]], demonstrierte ihr eigenes literarisches Talent von klein auf und schrieb seit ihrem dreizehnten Lebensjahr bis kurz vor ihrem Tod an ihrem [[Tagebuch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.yadvashem.org/de/stories-from-our-collections/hannah-szenes.html |titel=Die Widerstandskämpferin Hannah Szenes {{!}} Aus den Yad Vashem Sammlungen |sprache=de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20250621094801/https://www.yadvashem.org/de/stories-from-our-collections/hannah-szenes.html |archiv-datum=2025-06-21 |abruf=2025-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Mutter hieß Catherine (geborene Salzberger), ihr älterer Bruder György.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel E. Slotnik |url=https://www.nytimes.com/2025/10/31/obituaries/hannah-senesh-overlooked.html |titel=Overlooked No More: Hannah Senesh, Poet and Paratrooper Who Defied the Nazis |werk=The New York Times |datum=2025-10-31 |sprache=en |abruf=2026-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vater starb an einem Herzinfarkt, als Hannah etwa sechs Jahre alt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt; Sie wuchs in einem wohlhabenden, stark assimilierten Elternhaus auf und reiste als Jugendliche nach Mailand, Venedig und Lyon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ihre Familie [[Assimilation (Soziologie)|assimiliert]] war, führten während ihrer Schulzeit [[antisemitisch]]e Einflüsse in Budapest dazu, dass sie begann, sich für ihre jüdische Herkunft zu interessieren, und sich &amp;#039;&amp;#039;Maccabea&amp;#039;&amp;#039;, einer [[zionistisch]]en Schüler- und Studentenbewegung, anschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://jwa.org/encyclopedia/article/szenes-hannah |titel=Hannah Szenes (Senesh) |werk=Jewish Women&amp;#039;s Archives (JWA) |sprache=en |abruf=2025-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätestens unter dem Eindruck der 1938 verschärften antijüdischen Gesetzgebung in Ungarn entwickelte sie sich zu einer überzeugten Zionistin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt; 1939 schloss sie die Schule ab und [[Alija|emigrierte]] in das damalige britische Mandatsgebiet [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]. Dort absolvierte sie zunächst eine Ausbildung an der Landwirtschaftsschule für Mädchen in [[Nahalal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wurmbrand: &amp;#039;&amp;#039;Hannah Szenes, Dichterin und Partisanin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aufbau (jüdische Zeitung)|Aufbau]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 11, Heft 50 vom 14. Dezember 1945, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach arbeitete sie im [[Kibbuz]] &amp;#039;&amp;#039;[[Sdot Jam]]&amp;#039;&amp;#039;. Aus ihren Tagebüchern geht hervor, dass sie im Kibbuz auch Einsamkeit und Fremdheit empfand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rettungsaktion, Verhaftung, Folter und Tod ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1943 meldete sie sich bei der [[Britische Armee|Britischen Armee]] freiwillig zum Einsatz in [[Europa]]. Der Entschluss hing auch mit ihrem Wunsch zusammen, ihre Mutter aus Ungarn herauszuholen, obwohl sie selbst die Erfolgsaussichten als gering ansah.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt; Ziel der Operation war es, den [[Alliierte]]n in Europa zu helfen, Kontakt mit [[Partisan]]en aufzunehmen, abgeschossene alliierte Flieger zu unterstützen und bedrängten [[jüdische Gemeinde|jüdischen Gemeinden]] beizustehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt; Szenes wurde in [[Königreich Ägypten|Ägypten]] ausgebildet und als eine von 33 Personen ausgewählt, hinter den feindlichen Linien abzuspringen. Zu ihrer Vorbereitung gehörte auch eine Fallschirmausbildung auf einem Luftwaffenstützpunkt im heutigen Norden Israels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt; Am 14. März 1944 sprang sie mit dem Fallschirm über [[Jugoslawien]] ab und verbrachte dort drei Monate mit [[Titopartisanen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt; Entgegen dem Rat ihres Mitkämpfers Reuven Dafni entschloss sie sich schließlich zur Überschreitung der Grenze nach Ungarn im Alleingang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Mai 1944, auf dem Höhepunkt der [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|Deportation]] der ungarischen Juden, überquerte Szenes die Grenze nach Ungarn. Sie wurde bereits am nächsten Tag aufgrund einer [[Denunziation]] von ungarischen Gendarmen verhaftet, misshandelt und später von der Gestapo nach Budapest gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt; Aus der Akte der damaligen ungarischen Regierung geht hervor, dass sie schwerer Folter unterworfen wurde, den Code der geheimen Funkverbindung aber nicht preisgab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Sie lehnte auch dann jede Kooperation ab, als die ungarische Polizei ihre Mutter in die Zelle brachte und drohte, sie ebenfalls zu foltern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hecht&amp;quot;&amp;gt;Ben Hecht: &amp;#039;&amp;#039;Perfidy&amp;#039;&amp;#039;, Erste Auflage von Julian Messner, 1961; aktuelle Edition Milah Press, 1997, pp. 118–133. Hecht zitiert [[Dorothy Bar-Adon]]; Pessach Bar-Adon: &amp;#039;&amp;#039;The Seven who Fell.&amp;#039;&amp;#039; Sefer Press, 1947, und &amp;#039;&amp;#039;The Return of Hanna Senesh.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pioneer Woman.&amp;#039;&amp;#039; Band 25, Nr. 5, Mai 1950.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise waren Mutter und Tochter im selben Gefängnis inhaftiert; sie verständigten sich über den Gefängnishof hinweg, indem sie Buchstaben mit den Händen in die Luft zeichneten, und konnten einander mehrmals kurz begegnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt; Catherine Szenes wurde später freigelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Prozess im Oktober 1944 verteidigte Hannah Szenes ihre Aktivitäten und verweigerte eine Entschuldigung. Sie warnte ihre Richter und Bewacher, dass die Unterstützer des Regimes nach dessen Niederlage zur Rechenschaft gezogen würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt; Als sie am 7. November 1944 durch eine [[Erschießung]] hingerichtet wurde, lehnte sie eine Augenbinde ab, um dem Exekutionskommando in die Augen blicken zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Szenes war 23 Jahre alt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurden die Gebeine Hannah Szenes’ nach [[Israel]] gebracht und auf dem [[Soldatenfriedhof|Militärfriedhof]] [[Har Herzl]] in [[Jerusalem]] mit militärischen Ehren vor einer großen Menschenmenge beigesetzt, unter der sich auch ihre Mutter befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Nach ihrem Tod wurden ihre literarischen Arbeiten entdeckt. Ihre Mutter Catherine sorgte in den folgenden Jahren maßgeblich dafür, dass Tagebuch, Gedichte und andere Schriften veröffentlicht wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt; Ihr Tagebuch und die anderen Schriften wurden veröffentlicht, viele ihrer Gedichte wurden bald berühmt, da sie eine selbst in schlimmen Zeiten hoffnungsvolle, starke Frau in aufrechter, heldenhafter Haltung zeigen. Einige der Gedichte wurden vertont.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So z.&amp;amp;nbsp;B. das 1942 von ihr geschriebene und 1945 von David Zehavi vertonte Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Ein Spaziergang nach [[Caesarea (Israel)|Caesarea]]&amp;#039;&amp;#039; ({{he|הליכה לקיסריה&amp;amp;lrm;}}, &amp;#039;&amp;#039;Halika LeKaysarya&amp;#039;&amp;#039;), welches als &amp;#039;&amp;#039;Eli, Eli&amp;#039;&amp;#039; ({{he|אֵלִי, אֵלִי&amp;amp;lrm;}}, erster Vers des Gedichtes) bekannt wurde. Sie schrieb es, als sie in [[Sdot Jam]] war, einer Siedlung in der Nähe des damals unbewohnten, historischen Ortes Caesarea.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news  |language=en|date=2015-02-24 |title=My God, May This Wonder Never End – Poem of The Week |url=http://www.haaretz.com/israel-news/culture/poem-of-the-week/1.643772 |newspaper=Haaretz |access-date=2021-04-10 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;font-size:small;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{he|אלי, אלי,&amp;amp;lrm;}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{he|שלא יגמר לעולם&amp;amp;lrm;}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{he|החול והים&amp;amp;lrm;}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{he|רשרוש של המים&amp;amp;lrm;}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{he|ברק השמים&amp;amp;lrm;}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{he|תפילת האדם&amp;amp;lrm;}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-style: italic;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Eli, Eli,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
schelo jigamer leOlam,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
haChol vehaJam,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rischrusch schel haMajim,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berak haSchamajim,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tefilath haAdam.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Mein Gott, mein Gott,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
lass niemals enden:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
den Sand und das Meer,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
das Rauschen des Wassers,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
das Strahlen des Himmels&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
und das Gebet des Menschen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefängnis schrieb sie folgendes Gedicht:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gesegnet das Streichholz, das sich verbraucht, indem es die Flamme entzündet.&lt;br /&gt;
Gesegnet die Flamme, die immer brennt in den innersten Winkeln des Herzens.&lt;br /&gt;
Gesegnet das Herz, das Würde bewahrt auch in seiner letzten Stunde.&lt;br /&gt;
Gesegnet das Streichholz, das sich verbraucht, indem es die Flamme entzündet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu ihren letzten bekannten Gedichten gehört auch &amp;#039;&amp;#039;Eins-Zwei-Drei&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach den Schritten, die sie in ihrer Zelle maß; das Gedicht ist deutlich von der Verzweiflung der Haft gezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des Jahres 2010 wurde in Israel diskutiert, wo der umfangreiche schriftliche Nachlass einschließlich der Tagebücher aus ihrer Zeit in Palästina, der in Teilen bisher nicht ins Hebräische übersetzt wurde, in Zukunft aufbewahrt werden soll. Ende 2020 ging Szenes’ literarischer Nachlass mit zahlreichen Gedichten und einem Tagebuch an die [[Israelische Nationalbibliothek]], die Szenes’ gesamten Nachlass anlässlich ihres 100. Geburtstags im Jahr 2021 digitalisiert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=https://www.audiatur-online.ch/2021/07/30/nachlass-von-juedischer-widerstandskaempferin-senesh-digitalisiert&lt;br /&gt;
 |titel=Nachlass von jüdischer Widerstandskämpferin Senesh digitalisiert&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=Audiatur&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=30. Juli 2021&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-12-12&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannah Szenes Museum - Sdot Yam 5.jpg|mini|Hannah-Szenes-Haus in [[Sdot Jam]]]]&lt;br /&gt;
In Israel wurde Szenes zu einer Symbolfigur für Mut und Selbstaufopferung angesichts nahezu aussichtsloser Lage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt; Ihr Name lebt dort in Straßennamen und Schulnamen fort; auch in Brooklyn sind Schulen nach ihr benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1945 erreichte das nach ihr benannte Schiff &amp;#039;&amp;#039;Hannah Senesh&amp;#039;&amp;#039; mit 252 jüdischen Migranten im Rahmen der illegalen Einwanderung (&amp;#039;&amp;#039;[[Alija Bet]]&amp;#039;&amp;#039;) von Genua aus [[Naharija]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.palmach.org.il/en/history/database/?itemId=5039 |titel=Andarta – Hannah Senesh |werk= |hrsg= |datum= |format= |sprache=en |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2023-06-14 |abruf-verborgen= |kommentar=Homepage Palmachmuseum}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hanna’s War&amp;#039;&amp;#039; wurde das Leben Szenes’ 1988 von [[Menahem Golan]] verfilmt. [[Maruschka Detmers]] stellte sie dabei dar.&lt;br /&gt;
* Ein Stück mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The Legend of Hannah Senesh&amp;#039;&amp;#039; wurde von Aaron Megged geschrieben. Produziert und inszeniert wurde das Stück von Laurence Merrick 1964. Szenes wurde von Joan Huntington dargestellt.&lt;br /&gt;
* 2008 erschien der Dokumentarfilm von Roberta Grossman „Blessed is the Match: The Life and Death of Hannah Senesh“.&lt;br /&gt;
* Die Erinnerungsstätte Hannah-Szenesz-Haus im Kibbuz Sdot Jam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Judith Tydor Baumel-Schwartz: &amp;#039;&amp;#039;Perfect Heroes: The World War II Parachutists and the Making of Israeli Collective Memory&amp;#039;&amp;#039;. Madison: University of Wisconsin Press 2010, S. 282, ISBN 9780299234843.&lt;br /&gt;
* Michael Wurmbrand: &amp;#039;&amp;#039;Hannah Szenes, Dichterin und Partisanin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aufbau (jüdische Zeitung)|Aufbau]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 11, Heft 50 vom 14. Dezember 1945, S. 11.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Leben von Channah Szenes (1921–1944), nach ihren Tagebüchern.&amp;#039;&amp;#039; Ausgewählt, erläutert und aus dem Hebräischen übersetzt von Jizchak Lewy. Verein der Freunde des „Aufbaus“, Zürich 1961 (Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 26 (1960), Heft 34–40).&lt;br /&gt;
* [[Arno Lustiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Kampf auf Leben und Tod! Das Buch vom Widerstand der Juden 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1994, ISBN 3-462-02292-X, S. 575–577. Mit [[Wolf Biermann]]s Übertragung des Gedichts &amp;#039;&amp;#039;Der Span sei gepriesen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Judith Tydor Baumel-Schwartz|Judith Tydor Baumel]]: [https://www.jstor.org/stable/261019 &amp;#039;&amp;#039;The Heroism of Hannah Senesz: An Exercise in Creating National Memory in the State of Israel.&amp;#039;&amp;#039;] pdf, Journal of Contemporary History, Juli 1996, Vol. 31, Nr. 3, S. 521–546.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hannah Senesh: her life and diary.&amp;#039;&amp;#039; Vorwort von [[Marge Piercy]], übersetzt aus dem Ungarischen und Hebräischen von Eitan Senesh. Jewish Lights Publishing, Woodstock, Vt 2004, ISBN 1-58023-212-4.&lt;br /&gt;
* Sulamith Sparre: &amp;#039;&amp;#039;Hannah Senesh. Widerstandskämpferin, Dichterin.&amp;#039;&amp;#039; Edition AV, Bodenburg 2020, ISBN 978-3-86841-264-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119416735}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/hannah-senesh|Hannah Senesh}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hannahsenesh.org.il/Sc.asp?ID=1726&amp;amp;Lang=2 &amp;#039;&amp;#039;Hannah Senesh Legacy Foundation&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.theguardian.com/world/2021/jul/16/hungary-wartime-heroine-hannah-szenes-remembered-100-years-after-her-birth Shaun Walker: Hungary’s forgotten wartime heroine remembered 100 years after her birth. Tortured and executed in Nazi-allied Hungary, Hannah Szenes is fêted in Israel but largely unknown in her native land.] The Guardian, 16. Juli 2021 (abgerufen am 17. Juli 2021) (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119416735|LCCN=n50016840|VIAF=5174643}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Szenes, Hannah}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Ungarisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des jüdischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hagana)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fallschirmagent (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Faschismus (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Budapest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarischer Emigrant in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in Palästina zur Mandatszeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Special Operations Executive)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folteropfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Szenes, Hannah&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Szenes, Anikó; Szenes, Channah; Senesh, Hannah&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarische Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]], Ungarn&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-16097-87</name></author>
	</entry>
</feed>