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	<title>Hanna Gerig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-01-03T13:27:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanna Gerig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geb. Degenhardt (* [[31. Mai]] [[1900]] in [[Potsdam]]; † [[15. Dezember]] [[1991]] in [[Köln]]) (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johanna Gerig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war eine deutsche Kommunalpolitikerin  der [[Deutsche Zentrumspartei|Deutschen Zentrumspartei]] und der [[CDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Familie ===&lt;br /&gt;
Hanna Gerig wurde als Tochter von Anton Degenhardt in Potsdam geboren, wuchs dort katholisch auf und besuchte das [[Höhere Töchterschule|Lyzeum]]. Ihre Eltern hatten Kontakte zu Mitgliedern der Kaiserfamilie. Der Vater war Ortsvorsitzender des Zentrums und bezog seine Tochter mit ein in seine Arbeit, was seine Tochter prägte. Während ihrer Schulzeit arbeitete sie in der katholischen Jugend mit und ab 1918 leitete sie die [[Katholischer Deutscher Frauenbund|Katholische Frauenbundjugend]]. Am 10.&amp;amp;nbsp;Mai 1924 heiratete sie [[Otto Gerig]], zog mit ihm nach [[Köln]] und wurde Hausfrau und Mutter von fünf Kindern. 1929/30 war sie im Geschäftsführenden Ausschuss des Frauenbeirats der Kölner Zentrumspartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1933–1945 ===&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme verlor der Ehemann alle seine Ämter und Stellungen. Die Nazis durchsuchten mehrfach das Haus der Familie. Hanna Gerig und ihr Mann wurden wiederholt verhört. Sie konnte für eine Bremer Firma als Vertreterin im Verkauf für Kaffee arbeiten, schrieb vereinzelt kleine honorierte Beiträge für die Kirchenzeitung und gab nebenbei noch Klavierunterricht um den finanziellen Notstand zu überbrücken. Der Versuch, in Deutz mit einem Feinkostladen wieder finanziell Fuß zu fassen, wurde durch einen von der [[NSDAP]] organisierten Boykott vereitelt. Heimlich hielten beide weiterhin Kontakt zu politischen Bekannten, so auch zum [[Kölner Kreis]]. Nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentat auf Hitler]] wurde ihr Mann bei der [[Aktion Gitter|Aktion „Gitter“]]  mit anderen ehemaligen Reichstagsabgeordneten und Politikern demokratischer Parteien (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Konrad Adenauer]], [[Josef Baumhoff]], [[Peter Schlack (Politiker)|Peter Schlack]], [[Joseph Roth (Politiker)|Joseph Roth]] und Hubert Peffeköver) verhaftet und in das [[Arbeitserziehungslager]] in den [[Messelager Köln|Messehallen in Köln-Deutz]] überführt. Hanna Gerig kämpfte mit allen Mitteln um ihren Mann und um seine Mitgefangenen, doch am 16.&amp;amp;nbsp;September 1944 wurde Otto Gerig zusammen mit Baumhoff, Schlack, Roth und Peffeköver ins [[KZ Buchenwald]] überführt. Dennoch engagierte sie sich weiterhin so sehr für die Gefangenen in Deutz, dass die Lagerleitung ihr damit drohte, sie und ihre Kinder ebenfalls zu inhaftieren. Das brachte ihr unter den Gefangenen den Namen „Engel der Messehallen“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;ACDP: Nachlass Otto Gerig und Hanna Gerig&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sie nach längerer Zeit erfahren hatte, dass ihr Mann im KZ umgekommen war, und ihr erneut mit KZ-Haft gedroht wurde, versteckte sie sich mit ihren Kindern außerhalb von Köln bei Johann Peffeköver, dem Bruder von Hubert Peffeköver.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rundschau-online.de/rhein-berg/-fuer-mich-ist-er-ein-held-gewesen-,16064474,15833012.html |wayback=20160117091956 |text=Für mich ist er ein Held gewesen |archiv-bot=2025-06-15 12:48:42 InternetArchiveBot }} Bergische Landeszeitung vom 26. August 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Internationales Rotes Kreuz Bad Arolsen, Archiv: Auszug aus den Blockverlegungen des Konzentrationslagers Buchenwald, Verlegungen am 29.&amp;amp;nbsp;September 1944 aus dem Zeltlager, Blatt 659.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Um nach dem Krieg finanziell als Witwe über die Runden zu kommen, war sie bis 1949 als Sozialreferentin der [[Rhenag]] tätig. Von 1949 bis 1965 arbeitete sie als Redakteurin für die [[Kölnische Rundschau]]. Als bekannte Gegnerin des NS-Regimes wurde sie 1946 von der britischen Besatzungsmacht zum Mitglied der Stadtverordnetenversammlung ernannt und gehörte der Versammlung, ohne Unterbrechung, bis 1964 an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sie war 1945 an der Abfassung der Kölner Leitsätze und an der Gründung der Kölner CDU beteiligt. Ihre Mitgliedsnummer war 32 und damit niedriger als die von Adenauer. In dieser Zeit arbeitete Gerig mit [[Sibille Hartmann]], [[Hanna Adenauer]], Leni Encke und Rosemarie Ellscheidt eng zusammen. Nach der Rückkehr der Männer aus Gefangenschaft und Flucht wurde auch Gerig fast wieder aus dem politischen Geschehen verdrängt und verlor ihren Wahlkreis in Deutz (dort erhielt sie auch den Beinamen „Löwin von Deutz“), konnte jedoch in Köln-Ehrenfeld erfolgreich eine neue politische Position aufbauen. Sie wurde vom Bundesministerium in den Ausschuss berufen, der die gesetzlichen Grundlagen schaffen sollte, NS-Opfer zu entschädigen. 1950 wurde sie Mitglied des Kölner „[[Bund der Verfolgten des Naziregimes|Bundes der Verfolgten des Naziregimes]]“ (BVN) und war jahrelang deren Vorsitzende. Ebenso war sie Mitglied des BVN-Landesverbandes NRW.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurde Vizepräsidentin der „Union international de la résistance et de la déportation“. Im selben Jahr wurde sie Mitglied des Gewerkschaftsrates und der Bundesfrauengruppe der [[Deutsche Angestellten-Gewerkschaft|DAG]]. 1952 wurde sie als erste Frau stimmberechtigtes Mitglied im Bundesvorstand für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung. 1965 schied sie aus dem beruflichen und politischen Leben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1965: Verleihung des [[Bundesverdienstkreuz]]es 1. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das Deutsche Ordensbuch. Die Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland |Verlag=Friedrich W. Borchert |Ort=Düsseldorf |Datum=1967 |OCLC=951111658 |Seiten=37f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1988: Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* AKDFB Frauenbeirat; HAStK 1111/3711; &amp;#039;&amp;#039;Greven´s Adressbuch für Köln und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;; NL Lauer&lt;br /&gt;
* [[Horst Matzerath]]: &amp;#039;&amp;#039;Hanna Gerig (1900–1991). Kommunalpolitikerin in Köln&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Günter Buchstab]], Brigitte Kaff, [[Hans-Otto Kleinmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Christliche Demokraten gegen Hitler. Aus Verfolgung und Widerstand zur Union&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben im Auftrag der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]. Herder, Freiburg im Breisgau 2004, ISBN 3-451-20805-9, S. 209–216.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hanna Gerig.&amp;#039;&amp;#039; In: Gegen den braunen Strom. Kölner Widerstandskämpferinnen in Portraits der Arbeiterfotografie Köln (Ausstellungskatalog des NS-Dokumentationszentrums Köln). 2000; S. 48–57.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Widerstand und Verfolgung in Köln&amp;#039;&amp;#039; 1933–1945. Ausstellungskatalog. Köln 1974; S. 389 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ACDP&amp;#039;&amp;#039; (Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin): Nachlaß&amp;lt;!--sic--&amp;gt; Otto Gerig und Hanna Gerig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.kas.de/de/verlagspublikationen/detail/-/content/christliche-demokraten-gegen-hitler1 |titel=Christliche Demokraten gegen Hitler |hrsg=Konrad-Adenauer-Stiftung |abruf=2023-06-29}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.kas.de/documents/259803/12345940/Hanna+Gerig.pdf/1e952c74-74f4-6f3d-378a-23ded8658c10?version=1.1&amp;amp;t=1618815794049 |titel=Hanna Gerig |hrsg=Archiv für christlich-demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2023-06-29}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.archive.nrw.de/archivsuche |titel=01-088 / Gerig, Hanna |hrsg=Landesarchiv Nordrhein-Westfalen |abruf=2023-06-29}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Angela Keller-Kühne |url=https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=d2020f3a-afb1-3753-922a-c9bccfd306f4&amp;amp;groupId=252038 |titel=Frauen in der CDU – Zur Überlieferung im Archiv für Christlich-Demokratische Politik |abruf=2023-06-29}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=32697439-0b1e-815a-6f9d-03ece32b2111&amp;amp;groupId=252038 |titel=50 Jahre Frauenunion |titelerg=Ausstellungsdokumentation |hrsg=Konrad-Adenauer-Stiftung |abruf=2023-06-29}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Rütters |Titel=Der Deutschnationale Handlungsgehilfen-Verband (DHV) und der Nationalsozialismus |Sammelwerk=Historisch-politische Mitteilungen. Archiv für christlich-demokratische Politik |Band=16 |Datum=2009-01 |ISSN=0943-691X |Seiten=81ff. |Online=https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=82ecb374-0392-8d2e-b553-49b0f9958a79&amp;amp;groupId=252038}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.koeln-im-film.de/datenbank/filme-a-z/detail/4333 |titel=Vom Ballsaal in den Widerstand. Hanna Gerig – Ein politisches Portrait&amp;lt;!--sic--&amp;gt; |titelerg=Dokumentarfilm von Jutta Brinkmann und Christel Maye |werk=koeln-im-film.de |datum=1988 |abruf=2023-06-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189550104|VIAF=220699847}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerig, Hanna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerig, Hanna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Degenhardt, Hanna (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (Zentrum, CDU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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