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	<title>Hanna Adenauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:20:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanna_Adenauer&amp;diff=2285689&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23260-62: /* Werdegang */ + Persilschein wie im Beleg erwähnt</title>
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		<updated>2026-04-15T15:36:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werdegang: &lt;/span&gt; + Persilschein wie im Beleg erwähnt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rathausturm Köln - Hanna Adenauer (6122-24).jpg|mini|Hanna Adenauer als Konsolenfigur für die Skulptur von [[Josef Stübben]] am [[Rathaus (Köln)#Ratsturm|Kölner Ratsturm]] (Foto: 2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanna Adenauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. November]] [[1904]] in [[Köln]]; † [[14. Juli]] [[1978]] in Köln) war eine deutsche Kunsthistorikerin. Von 1948 bis 1969 war sie [[Konservator|Stadtkonservatorin]] von Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Hanna Adenauer wurde 1904 in Köln als Tochter des Juristen [[August Adenauer]], eines Bruders [[Konrad Adenauer]]s, geboren; der Staatssekretär [[Ludwig Adenauer]] war ihr Bruder. Sie studierte 1926 bis 1932 Kunstgeschichte an den Universitäten Köln, Berlin, Wien und Paris. 1932 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] sie bei [[Paul Clemen]] in Bonn mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die [[Kathedrale von Laon]]: Studien zu ihrer Geschichte und ihrer stilistischen Fundierung im Rahmen der französischen Architektur&amp;#039;&amp;#039;. Im Anschluss war sie bis 1938 beim Provinzialkonservator der Rheinprovinz&amp;lt;ref name=&amp;quot;weyres&amp;quot;&amp;gt;[[Willy Weyres]]: &amp;#039;&amp;#039;Hanna Adenauer 65 Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Heimatpflege]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 7, 1970, S.&amp;amp;nbsp;99.&amp;lt;/ref&amp;gt; angestellt und inventarisierte die Denkmäler der Rheinprovinz. Zum 1. Mai 1933 trat sie der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.134.947),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/121650&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht wie im [[Persilschein]] ihres Onkels Konrad Adenauer von 1947 angegeben, sie sei, „wenn ich nicht irre, im Jahre 1937 auf Drängen in die NSDAP eingetreten“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Armin Jäger | url=https://www.zeit.de/2026/16/lebenslaufe-ns-zeit-nsdap-mitgliederkartei-us-nationalarchiv | titel=Lebensläufe aus der NS-Zeit: Die Lügen, die jetzt auffliegen | werk=[[zeit.de]] | datum=2026-04-08 |abruf=2026-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.konrad-adenauer.de/rhoendorfer-ausgabe/buch/quelle/21-september-1947/ 21. September 1947 (Rhöndorf). Bescheinigung für Dr. Hanna Adenauer, Gielsdorf bei Bonn]&amp;#039;&amp;#039; auf der Seite www.konrad-adenauer.de der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Ende der 1930er Jahre folgte eine Anstellung beim Bezirkskonservator in [[Kassel]], 1943 arbeitete sie weiter im Bereich Denkmalinventarisation in [[Provinz Kurhessen|Kurhessen]], Oldenburg, Halle und [[Hamburg]], wo sie die Bestände des dortigen [[Glockenfriedhof|Glockensammellagers]], welche im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgeliefert werden mussten, aufnahm. Für das &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]&amp;#039;&amp;#039; in der Edition von [[Ernst Gall]] bearbeitete sie den [[Kreis Mayen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende 1943 war Hanna Adenauer als Mitarbeiterin des städtischen Denkmalkonservators [[Hans Vogts]] in Köln mit Schadensregistrierung sowie [[Kunstschutz]] – der Bergung und dem Abtransport von Kulturgütern zum Schutz vor Kriegsschäden – betraut. Dabei organisierte und begleitete sie die denkmalpflegerischen Transporte persönlich, darunter Stücke wie den von [[Stefan Lochner]] geschaffenen [[Altar der Stadtpatrone]] aus dem [[Kölner Dom]] und zahlreiche weitere Kunstschätze.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanna Adenauer: &amp;#039;&amp;#039;Heiteres und Besinnliches aus ernster Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Franz Graf Wolff Metternich.&amp;#039;&amp;#039; Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hg.), Jahrbuch 1974. S.&amp;amp;nbsp;45–49.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 wurde sie zum [[Kurator (Museum)|Kustos]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1948 war Hanna Adenauer – zunächst fünf Jahre kommissarisch – verantwortlich für die Sicherung der städtischen Baudenkmäler, etwa das stark beschädigte [[Rathaus Köln]] und den fast vollständig zerstörten [[Rathaus (Köln)#Spanischer Bau|Spanischen Bau]], [[Haus Balchem]], das [[Overstolzenhaus]] und etliche weitere. Im April 1953 wurde sie als Denkmalkonservatorin im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fünfjähriges Konservator-Interregnum beendet. Hauptausschuß stimmte der Ernennung von Frl. Dr. Adenauer zu.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kölnische Rundschau]].&amp;#039;&amp;#039; 18. April 1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Amtszeit war geprägt vom Wiederaufbau der zerstörten Stadt Köln, so dass sie sich stets im Spannungsfeld zwischen dem Erhalt vorhandener Bausubstanz und dem Wunsch nach Modernisierung, Ausbau und Veränderung bewegte. Dabei stand sie nicht selten „im Kreuzfeuer der Kritik“ bei Bauherren und Architekten, aber auch im Widerspruch zur Stadtverwaltung selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Signon: &amp;#039;&amp;#039;Mit Pickelhaube in Pension chauffiert. Konservatorin Dr. Hanna Adenauer im Ruhestand.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kölnische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 29. November 1969, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte von Hanna Adenauer, Melaten-Friedhof, Köln.jpg|mini|Grabstein von Hanna Adenauer auf dem Familiengrab der Familie August Adenauer, [[Melaten-Friedhof]], Köln. (Foto: 2017)]]&lt;br /&gt;
In der Rückschau auf ihre Amtszeit bescheinigten ihr Kollegen „Nachdruck und Zähigkeit“ als „Advokatin der stadtkölnischen Denkmäler“&amp;lt;ref name=&amp;quot;weyres&amp;quot; /&amp;gt;. Einer ihrer Nachfolger im Amt, [[Ulrich Krings]], bewertete 1997 ihre Rolle wie folgt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=… alle diese in unserem »Lesebuch« vorgestellten Bauwerke wären ohne die tatkräftige Fürsorge Hanna Adenauers nicht gerettet worden. Besonders auch der Wiederaufbau des Rhein- bzw. Martinsviertels einschließlich der Häuserzeilen am [[Alter Markt (Köln)|Alter Markt]] sowie am Heumarkt mit den in den 30er Jahren gefundenen konservativ-historisierenden Bauformen ist ihrem energischen Kampf um jedes Detail, besonders um die Schieferdächer, zu danken&lt;br /&gt;
 |Autor=Ulrich Krings&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Köln: 85 Jahre Denkmalschutz und Denkmalpflege 1912–1997.&amp;#039;&amp;#039; Reihe Stadtspuren – Denkmäler in Köln. Band 9.I. Hrsg.: Der Stadtkonservator. J. P. Bachem, Köln 1997, ISBN 3-7616-1129-3, S.&amp;amp;nbsp;XIV.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Pensionierung Ende 1969 betreute Hanna Adenauer bis 1975 noch die Wiederherstellung des Ratsturms, bei dem sie mit ihren Vorgaben maßgeblich zum heutigen Erscheinungsbild beigetragen hat. Der Bildhauer [[Gerd Haas]] gestaltete 1969 ihr zu Ehren eine Konsole der Ratsturmfiguren mit ihrer Büste. Diese stellt die Konservatorin dar, wie sie ihre Hände schützend um die Giebel alter Häuser hält, um sie vor dem Abbruchbagger zu bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3761611560|Seite=331}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 starb sie im Alter von 73 Jahren; ihr Grab befindet sich auf dem [[Melaten-Friedhof]] (Flur 20 in E).&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Abt, Johann Ralf Beines, Celia Körber-Leupold: &amp;#039;&amp;#039;Melaten – Kölner Gräber und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 1997, ISBN 3-7743-0305-3, S.&amp;amp;nbsp;70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Pflege der profanen Baudenkmäler in Köln.&amp;#039;&amp;#039; 1955/1956.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz|Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Kunststätten]].&amp;#039;&amp;#039; Reihe 3, &amp;#039;&amp;#039;Das Maifeld.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, &amp;#039;&amp;#039;Mayen, Burg- und Stadtbefestigung&amp;#039;&amp;#039;. 1937.&lt;br /&gt;
* [[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz|Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 3, &amp;#039;&amp;#039;Das Maifeld.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, &amp;#039;&amp;#039;Mayen, Kirchen und Profanbauten&amp;#039;&amp;#039;. 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Schicksal des Kölner Rathauses vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Fuchs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Rathaus zu Köln. Geschichte, Gebäude, Gestalten.&amp;#039;&amp;#039; Erweiterte Neuausgabe. Greven, Köln 1994, ISBN 3-7743-0283-9, S.&amp;amp;nbsp;125–147.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hanna Adenauer|Hanna Adenauer}}&lt;br /&gt;
* [https://katalog.arthistoricum.net/?tx_find_find&amp;amp;#91;q&amp;amp;#93;&amp;amp;#91;default&amp;amp;#93;=Hanna+Adenauer#tx_find Einträge] im [[Arthistoricum.net]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=174100949|LCCN=n88065310|VIAF=20274891}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adenauer, Hanna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtkonservator (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Konrad Adenauer)|Hanna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adenauer, Hanna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kunsthistorikerin, Stadtkonservatorin in Köln&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. November 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-23260-62</name></author>
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