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	<title>Handgießinstrument - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:50:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Handgie%C3%9Finstrument&amp;diff=140004&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Felistoria: /* Guss per Hand */</title>
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		<updated>2025-06-15T23:32:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Guss per Hand&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Handgießinstrument&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet den Kern von [[Johannes Gutenberg]]s Erfindung des [[Buchdruck]]s mit beweglichen [[Letter]]n; es handelt sich dabei um einen Apparat, in den eine [[Matrize (Druck)|Matrize]] eingespannt und mit der [[Legierung]] für die Lettern (bestehend aus [[Blei]], [[Zinn]], [[Bismut]] und [[Antimon]]) ausgegossen wird. Mit Gutenbergs Handgerät ließen sich maßgenaue, identische einzelne Lettern und Zeichen in großer Zahl herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Letter 2007.jpg|mini|hochkant=0.8|Gegossener und fertig bearbeiteter Druckletter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schriftgiesser.jpg|mini|hochkant=0.8|&amp;#039;&amp;#039;Der Schrifftgiesser&amp;#039;&amp;#039; ([[Holzschnitt]]; in: &amp;#039;&amp;#039;Ständebuch&amp;#039;&amp;#039;, 1568)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Garamont_Gros_Canon_Romain_matrices.jpg|mini|hochkant=0.8|Originalmatrizen von [[Claude Garamond]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung der Matrize ==&lt;br /&gt;
Die [[Matrize (Druck)|Matrize]] der Letter basierte auf einem Stempel. Benötigt wurde ein metallener Stempel der Letter, den der [[Formschneider]] als seitenverkehrtes [[Relief]] herstellte. Dieser Stempel, die [[Patrize (Druck)|Patrize]], wurde mit dem Hammer in ein weicheres Stück Metall, etwa [[Kupfer]], geschlagen. Der Abdruck ergab als seitenrichtiges Negativ die vielfach verwendbare eigentliche Gussform, die &amp;#039;&amp;#039;Matrize&amp;#039;&amp;#039;, für die seitenverkehrte Letter.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Duntze: &amp;#039;&amp;#039;Ein Verleger sucht sein Publikum. Die Straßburger Offizin des Matthias Hupfuff (1497/98-1520)&amp;#039;&amp;#039;. München 2007; S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Guss per Hand ==&lt;br /&gt;
Gutenberg erfand eine zweiteilige und passgenaue Gießform aus Metall ([[Eisen]] oder [[Messing]]), die die Matrize aufnahm und durch einen Kanal die Zufuhr der flüssigen Metalllegierung ermöglichte. Die beiden Hälften des Geräts lagen in einer Fassung aus Holz, um die beim Einfüllen der heißen Legierung sich erhitzende Form in der Hand halten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20191003162231/http://www.sdtb.de/fileadmin/user_upload/_tem/02_Ausstellungen/01_Dauerausstellungen/13_Schreib-_und_Drucktechnik/01_Exkurs_Drucktechnik/415_0_Gutenbergs_Handgie_instrument__D_0384-07.jpg Altes Handgießinstrument]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überdies ließen sich die Matrizen auswechseln; so benötigten die verschiedenen Lettern keine jeweils eigenen Gießformen und ließen sich dennoch wiederholt mit gleichen Größen und in beliebiger Anzahl herstellen. Für die folgenden Jahrhunderte waren [[Schriftgießerei]]en und der Handwerksberuf des &amp;#039;&amp;#039;[[Schriftgießer]]s&amp;#039;&amp;#039; und des [[Schriftsetzer]]s bestimmend für die Fertigung von Büchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Druckwerkstätten konnten sich nun die Lettern in von ihnen benötigter Menge und [[Typografie|typografischer]] Gestalt anfertigen. Dadurch wurden höhere Auflagen in kürzerer Zeit möglich. Der Buchdruck in dieser Form  etablierte sich im ausgehenden 15. Jahrhundert als neue Technik zur Verbreitung von Ideen und Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit [[Gutenberg-Bibel|Gutenbergs Bibeldruck]] Mitte der 1450er Jahre bis Ende 1500 entstandenen Druckwerke werden als [[Inkunabel]]n geführt. Im Zuge der schnellen Entwicklung des Buchdrucks wanderten die Drucker. Vergleiche zwischen den Produkten einzelner [[Offizin|Werkstätten]] zeigen sowohl Nachschnitte als auch Weitergaben von &amp;#039;&amp;#039;Typensätzen&amp;#039;&amp;#039;, also den Lettern-, [[Ligatur (Typografie)|Ligaturen]]- und Zeichenensembles der Drucker. Damit lassen sich die Wege der Druckkunst in Europa aufzeigen und nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oliver Duntze: &amp;#039;&amp;#039;Ein Verleger sucht sein Publikum. Die Straßburger Offizin des Matthias Hupfuff (1497/98-1520)&amp;#039;&amp;#039;. München 2007; S. 21 ff.&lt;br /&gt;
* [[Stephan Füssel]]: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Gutenberg&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek 2003, ISBN 3-499-50610-6.&lt;br /&gt;
* [[Albert Kapr]]: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Gutenberg. Persönlichkeit und Leistung&amp;#039;&amp;#039;. Urania, Leipzig 1986, ISBN 3-332-00015-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sdtb.de/Geschichte-der-Drucktechnik.784.0.html &amp;#039;&amp;#039;Exkurs: Die Geschichte der Drucktechnik&amp;#039;&amp;#039;], bei &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Technikmuseum&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. November 2014; dort auch die Abb. des von Gutenberg entwickelten [http://www.sdtb.de/fileadmin/user_upload/_tem/02_Ausstellungen/01_Dauerausstellungen/13_Schreib-_und_Drucktechnik/01_Exkurs_Drucktechnik/415_0_Gutenbergs_Handgie_instrument__D_0384-07.jpg Handgießinstruments]&lt;br /&gt;
* [http://www.tk.de/tk/a-z-navigation/g/buchstaben-in-bewegung-10003878/535716 &amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung des Buchdrucks&amp;#039;&amp;#039;], bei &amp;#039;&amp;#039;tk.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. November 2014; mit einer recht genauen Beschreibung des Handgießverfahrens&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsches-museum.de/information/jugend-im-museum/erfinderpfad/kommunikation/gutenberg/ &amp;#039;&amp;#039;Gutenbergs Idee: Metall - hart, weich, flüssig&amp;#039;&amp;#039;], bei &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Museum&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. November 2014; dort [http://www.deutsches-museum.de/typo3temp/pics/773eb6575f.jpg Abb. eines alten Handgießgeräts]&lt;br /&gt;
* [https://www.druckkunst-museum.de/de/schriftgiesserei.html &amp;#039;&amp;#039;Schriftgießerei&amp;#039;&amp;#039;], bei &amp;#039;&amp;#039;Museum für Druckkunst Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. November 2014; mit einer Bilderfolge des Letternhandgussverfahrens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Handgiessinstrument}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerkzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Felistoria</name></author>
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