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	<title>Handelskammer Stolberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-05T17:37:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Handelskammer Stolberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine erst französische, später preußische [[Industrie- und Handelskammer]], welche von 1804 bis 1931 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Notgeld1923.jpg|mini|Handelskammernotgeld 1923]]&lt;br /&gt;
Zwei Erlasse und ein Gesetz schufen die Grundlage für Handelsräte im französisch besetzten Rheinland: Am 24. Dezember 1802 bestimmte ein Erlass [[Napoléon Bonaparte]]s die Wiedereinsetzung der „Chambres de commerce“ (Handelskammern), am 12. April 1803 wurden per Gesetz „Chambres consultatives de manufactures, fabriques, arts et metiers“ (Industrie- und Gewerbekammern) geschaffen, und am 2. April 1804 ordnete Bonaparte die Gründung 154 solcher Kammern im damaligen [[Frankreich]] an. Im [[Arrondissement d’Aix-la-Chapelle]] (&amp;#039;&amp;#039;dt. Aachen&amp;#039;&amp;#039;) des [[Département de la Roer]] meldeten [[Aachen]], [[Düren]], [[Monschau|Montjoie]] (&amp;#039;&amp;#039;dt. Monschau&amp;#039;&amp;#039;) und [[Stolberg (Rheinland)]] Ende 1803 den Wunsch auf Einrichtung einer Kammer an. Unter den 154 Kammern kam es dann im Arrondissement Aachen zur Einrichtung der Chambres consultatives „[[Burtscheid]]“ und „Stolberg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Wahl rief der damalige Stolberger Bürgermeister Mathias Heinrich Schleicher, welcher als [[Maire]] automatisch Kammervorsitzender war, am 29. Mai 1804 Stolberger Fabrikanten zusammen, welche sechs Vertreter für die Kammer wählten: die Messingfabrikanten I. Lynen, J. A. Peltzer jr., J. A. Schleicher, M. L. Schleicher und L. K. von Asten sowie den Tuchfabrikanten A. Hellmich. Trotz der lediglich aus Stolberg stammenden Mitglieder war die Kammer für die fünf Kantone Düren, [[Kanton Eschweiler|Eschweiler]], [[Froitzheim]], [[Gemünd (Schleiden)|Gemünd]] und Montjoie (Monschau) zuständig. Auch auf der [[Paris]]er Ausstellung 1806 war der Stolberger Kammerbezirk hauptsächlich mit Erzeugnissen der Blei-, Eisen-, Glas- und Messingindustrie vertreten. Dieses Ungleichgewicht änderte sich auch nicht bis zum Beginn der [[1820]]er Jahre, als die Tätigkeit der Kammer allmählich aufhörte, nachdem sie 1816 unter [[Preußen|preußische]] Herrschaft kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1805 kam die Stolberger Kammer in finanzielle Schwierigkeiten, weil Stolberg einerseits erheblich verschuldet und andererseits laut Gesetz als Sitz der Kammer zum Tragen der Kosten der Kammer verpflichtet war. Der Stolberger Vorschlag, die jährlichen Kosten von 400 [[Französischer Franc|Francs]] auf die Fabrikanten und Manufakturbesitzer des gesamten Bezirks umzulegen, wurde trotz Unterstützung des Aachener [[Präfekt (Frankreich)|Präfekten]] nicht umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter preußischer Herrschaft wird [[1850]] die „Handelskammer zu Stolberg“ für den [[Landkreis Aachen]] und den [[Kreis Düren]] wiedergegründet und später um den [[Kreis Jülich]] erweitert. Sie nimmt am 6. Februar 1851 ihre Tätigkeit auf. Fabrikanten aus dem gesamten Bezirk werden jetzt Mitglieder und Vorsitzende. Die Burtscheider Kammer heißt „Handelskammer zu Aachen und Burtscheid“, später, nach der Eingemeindung Burtscheids, „Handelskammer zu Aachen“. 1923 gibt die Handelskammer eigenes [[Notgeld]] aus. 1931 fusionieren die Aachener und Stolberger Kammer zur [[IHK Aachen|„Industrie- und Handelskammer zu Aachen“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Aus Vergangenheit und Gegenwart wirtschaftlichen Geschehens im Bezirk der Industrie- und Handelskammer für die Kreise Aachen-Land, Düren und Jülich zu Stolberg (Rhl.), Festschrift der Kammer aus Anlass ihres 75-jährigen Bestehens April 1925, [[Joseph La Ruelle|La Ruelle]], Aachen 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsgeschichte (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Städteregion Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie- und Handelskammer (Deutschland)|Stolberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Stolberg (Rheinland))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Verwaltungseinheit (Kreis Düren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Stolberg (Rheinland))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsgründung 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
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