<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hanauerland</id>
	<title>Hanauerland - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hanauerland"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanauerland&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T00:25:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanauerland&amp;diff=525387&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanauerland&amp;diff=525387&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-25T12:46:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hinweisschild Pays de Hanau.jpg|mini|Hinweisschild auf &amp;#039;&amp;#039;Pays de Hanau&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Hanauerland&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanauerland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ein ehemaliges Herrschaftsgebiet nördlich von [[Straßburg]] im [[Elsass]] auf [[Frankreich|französischer]] Seite und um [[Kehl]] in [[Mittelbaden]] auf [[Deutschland|deutscher]] Seite beiderseits [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich|der Grenze]], die hier der [[Rhein]] bildet.&lt;br /&gt;
Im regionalen alltagssprachlichen Kontext versteht man heute darunter den Großraum Kehl. Das Gebiet umfasst in der Regel die Städte [[Kehl]] und [[Rheinau (Baden)|Rheinau]] sowie die Gemeinde [[Willstätt]], die aus historischer Verbundenheit und wegen der Zugehörigkeit zum [[Ortenaukreis]] mehrere überregionale Projekte, wie beispielsweise den Zweckverband Hochwasserschutz Hanauerland, gemeinsam realisieren. Gelegentlich ist auch die seit der [[Kreisreform]] dem [[Landkreis Rastatt]] zugeordnete Gemeinde [[Lichtenau (Baden)|Lichtenau]] inbegriffen, wie beim Servicegebiet der Sparkasse Hanauerland Kehl. Seltener wird Hanauerland synonym zum aufgelösten [[Landkreis Kehl]] verwandt, der zu den bisher genannten Gebietskörperschaften des Ortenaukreises außerdem die heutigen Gemeinden [[Neuried (Baden)|Neuried]], [[Appenweier]] und [[Renchen]] umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Aux Comtes de Hanau.jpg|mini|Hotel &amp;#039;&amp;#039;Aux Comtes de Hanau&amp;#039;&amp;#039;, [[Ingwiller]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet war seit 1273 Territorium der Herren von [[Herrschaft Lichtenberg|Lichtenberg]] mit Sitz im gleichnamigen Ort in den [[Nordvogesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp I. der Ältere]] von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]] heiratete 1458 [[Anna von Lichtenberg]], eine der [[Erbtochter|Erbtöchter]] [[Ludwig V. von Lichtenberg|Ludwigs V. von Lichtenberg]]. Nach dessen Tod 1473 erhielten Anna und Graf Philipp I. die Hälfte der Herrschaft Lichtenberg im unteren Elsass mit der Hauptstadt [[Bouxwiller (Bas-Rhin)|Buchsweiler]]. Hieraus entstanden die Linie und [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]]. Zu der Erbschaft gehörten auch Gebiete, die heute in Baden liegen. Die andere Hälfte der Herrschaft fiel zunächst an die Grafen von [[Zweibrücken-Bitsch]]. 1570 starben auch diese aus, und ihre Güter, einschließlich des lichtenbergischen Anteils im [[Elsass]], fielen an Hanau-Lichtenberg. Diesem Grafenhaus verdankt die Gegend ihren Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode des letzten Grafen von Hanau, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], im Jahre 1736 ging die Grafschaft Hanau-Lichtenberg auf den Erbprinzen [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig IX.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]], Sohn von [[Charlotte Christine Magdalene Johanna von Hanau-Lichtenberg]], der Erbtochter Johann Reinhards III., über.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Birsner]]: [https://www.bo.de/lokales/kehl/warum-wir-alle-hier-hanauer-sind &amp;#039;&amp;#039;Warum wir alle hier »Hanauer« sind&amp;#039;&amp;#039; - Baden-online.de 19. Juli 2017] Abgerufen am 24. August 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hanauerland in Baden ==&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] fiel das Hanauerland 1803, soweit es rechtsrheinisch gelegen war, an das [[Großherzogtum Baden]]. Der damalige badische Markgraf und spätere Großherzog [[Karl Friedrich (Baden)|Karl Friedrich]] war mit [[Karoline Luise von Hessen-Darmstadt|Karoline Luise]] verheiratet, die eine Tochter der Charlotte von Hanau und [[Ludwig VIII. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig VIII. von Hessen-Darmstadt]] war. Verwaltet wurde das Gebiet von zwei Regierungsräten an der Spitze der Ämter [[Rheinbischofsheim]] und [[Kork (Kehl)|Kork]], zu denen folgende Gemeinden gehörten. Zu Rheinbischofsheim, Bodersweier, [[Diersheim]], [[Freistett|Altfreistett]], [[Neufreistett]], Grauelsbaum, Hausgereuth, [[Helmlingen]], Holzhausen, Honau, Leutesheim, Lichtenau, Linx, [[Memprechtshofen]], Muckenschopf, [[Scherzheim]] und Zierolshofen. Von Kork aus wurden die Ortschaften Auenheim, Eckartsweier, Hesselhurst, Hohnhurst, Legelshurst, Neumühl, Odelshofen, Querbach, Sand und Willstätt verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Dietrich Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Die Territorien der Ortenau&amp;#039;&amp;#039;. In: Hermann Eris Busse (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Offenburg und die Ortenau&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg 1935.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der historischen Abstammung sind die [[Tracht (Kleidung)|Trachten]] und Dialekte hier weitestgehend elsässisch geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Landkreis Kehl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pays de Hanau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beschilderung am Museum.jpg|mini|Museum in Bouxwiller]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bouxwiller Hanauer Edelgastronomie.jpg|mini|Nach dem Hanauer Land benannter Imbiss in [[Bouxwiller (Bas-Rhin)|Bouxwiller]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Frieden von Campo Formio]] 1797 und endgültig mit den [[Frieden von Lunéville]] 1801 fiel das Hanauerland, soweit es linksrheinisch gelegen war, an Frankreich. Die Tradition des Namens wurde im Jahr 1999 in einem gemeindlichen Zusammenschluss, der [[Communauté de communes du Pays de Hanau]], wiederbelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Bouxwiller (Bas-Rhin)|Bouxwiller]] gibt es hier auch ein Historisches Museum, das sich dem Thema widmet, das [[Musée du Pays de Hanau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkommunale Institutionen mit der territorialen Bezeichnung Hanauerland ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirchengemeinde Hanauerland&amp;#039;&amp;#039; erstreckt sich vom [[Rhein]] zur [[Bundesautobahn 5|Bundesautobahn A5]] und umfasst 18 Orte der Gemeinde Willstätt, der Städte Rheinau und Kehl. Die Kernstadt Kehl und die südlichen Orte der Stadt Kehl bilden die Seelsorgeeinheit Kehl. Außerdem existiert eine Seelsorgeeinheit Lichtenau und Rheinmünster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Diakonie-Sozialstation Kehl-Hanauerland&amp;#039;&amp;#039; definiert ihr Einzugsgebiet mit den Städten Kehl und Rheinau sowie die Gemeinde Willstätt umfassend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;VHS Kehl-Hanauerland&amp;#039;&amp;#039; deckt außer den drei Kerngemeinden auch die Erwachsenenbildung in Appenweier ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;SG Hanauerland&amp;#039;&amp;#039; ist der Verbund der Jugendabteilungen von SV Neumühl, der Spvgg Sundheim, des SV Kork und des TuS Legelshurst und verfolgt das Ziel, gemeinsam den Fußballernachwuchs im östlichen Hanauerland zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der &amp;#039;&amp;#039;Trainingsgemeinschaft (TG) Hanauerland&amp;#039;&amp;#039; haben sich Vereine zur Jugendförderung zusammengeschlossen. Im Verbund befinden sich Turnvereine der Städte Kehl und Rheinau, und zwar die Vereine der Kehler Turnerschaft, des TuS Marlen, der TV Bodersweier, der TV Kork, der TV Auenheim, der TV Rheinbischofsheim, der TB Freistett und außerdem der im Kreis Rastatt befindliche TV Scherzheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des &amp;#039;&amp;#039;Männerchors Hanauerland&amp;#039;&amp;#039;, der übrigens auch einen Frauensingkreis umfasst, stammen aus sämtlichen Gemeinden des alten Landkreises Kehl sowie aus Achern und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Sparkasse Hanauerland]]&amp;#039;&amp;#039; mit Hauptsitz in der Kernstadt Kehl unterhält Filialen in den Städten Kehl, Rheinau und Lichtenau sowie Willstätt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Hanauermuseum&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in Kehl und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte und lokalem Brauchtum in Kehl und umliegenden Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Schaible: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des badischen Hanauerlandes. Nebst einer medizinisch-statistischen Topographie des großherzoglich-badischen Amtsbezirkes Kork.&amp;#039;&amp;#039; Malsch und Vogel, Karlsruhe 1855 (Nachdruck: Freiburger-Echo-Verlag, Stegen 2004, ISBN 3-86028-087-2). [https://books.google.de/books?id=MpFaAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false  Ausgabe bei google-books]&lt;br /&gt;
* Alfred Klatte: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen durch das Hanauer Land. Beschreibung der Strassenbahn Kehl-Lichtenau-Bühl. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Heinrich, Straßburg 1892&lt;br /&gt;
* Johannes Beinert: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des badischen Hanauerlandes unter Berücksichtigung Kehls.&amp;#039;&amp;#039; Morstadt, Kehl 1909 (2. Auflage. ebenda 1990, ISBN 3-88571-217-2).&lt;br /&gt;
* [[Hermann Eris Busse]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kehl und das Hanauerland.&amp;#039;&amp;#039; Haus Badische Heimat, Freiburg (Breisgau) 1931 (&amp;#039;&amp;#039;Badische Heimat&amp;#039;&amp;#039; 18).&lt;br /&gt;
* Hubert Zilch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hanauerland. Ein vergessenes Stück Hanauer Geschichte. Ein Ratgeber für Entdeckungen im Elsass.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Hanau 1988 (2. Auflage. CoCon-Verlag, Hanau 1994, ISBN 3-928100-80-7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4094683-6|VIAF=235502556}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Hanau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Elsass)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kehl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>