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	<title>Hanauer Industriebahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:23:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanauer_Industriebahn&amp;diff=1439413&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Didionline: bereits in einer Unterkategorie enthalten</title>
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		<updated>2021-04-02T22:40:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bereits in einer Unterkategorie enthalten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hanauer Industriebahn.png|thumb|Ehemalige Bahnstrecke, Verlauf im heutigen Stadtplan; &amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039;: normalspuriges Anschlussgleis der Dunlop, &amp;#039;&amp;#039;rot&amp;#039;&amp;#039;: [[Schmalspurbahn|schmalspurige]] Industriebahn]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanauer Industriebahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Schmalspurbahn]], die für verschiedene Industriebetriebe in der [[Hanau|Hanauer Innenstadt]] die Schienenverbindung zur Staatsbahn herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke wurde 1919/1920 von der Stadt Hanau, in deren Eigentum sie auch stand, in [[Meterspur]] errichtet. Die Baukosten betrugen 1,1 Mio. Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;Heilmann, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptanliegen war, einen Eisenbahnanschluss für das [[Stadtgas|Gaswerk]] der [[Stadtwerke Hanau]] zu erhalten. Dieses war bis dahin, ohne eigenen [[Gleisanschluss]], über den [[Güterbahnhof|Ortsgüterbahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Wienerspitze&amp;#039;&amp;#039; und die Straße versorgt worden. Weitere Industriebetriebe, die an der geplanten Strecke lagen, erhielten seitens der Stadt das Angebot, die Bahn mit zu nutzen. Die Industriebahn wurde bei dem [[Luftangriff]] vom 19. März 1945 auf die Stadt zusammen mit den Fahrzeugen weitgehend zerstört. Der Betrieb wurde nach dem Krieg nicht mehr aufgenommen. Die letzten Gleise, die noch in der [[Freigerichtstraße (Hanau)|Freigerichtstraße]] lagen, wurden Ende der 1960er Jahre herausgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strecke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke führte von dem [[Normalspur|normalspurigen]] [[Anschlussgleis]] der Firma [[Dunlop (Reifenhersteller)|Dunlop]], das wiederum mit der Staatsbahn verbunden war, zur Dunlopstraße und über diese, die Freigerichtstraße und die Leipziger Straße zu dem dort gelegenen städtischen Gaswerk. Die Gleise waren wie bei einer [[Straßenbahn]] in der Straße verlegt und zwar mittig. Unterwegs gab es verschiedene Abzweige, die Anschlussgleise bedienten, so für die Firmen &amp;#039;&amp;#039;Weiß und Weller&amp;#039;&amp;#039; (Metallverarbeitung), &amp;#039;&amp;#039;C.A. Traxel&amp;#039;&amp;#039; (Holzverarbeitung), &amp;#039;&amp;#039;G. Siebert&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Zigarrenkiste]]nfabrik. Auch soll ein Anschluss der &amp;#039;&amp;#039;Hofbrauhaus AG&amp;#039;&amp;#039;, ehemals &amp;#039;&amp;#039;G. Ph. Nicolay&amp;#039;&amp;#039;, zumindest geplant gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Heilmann, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Barthmann&amp;#039;&amp;#039; ([[Sauerkraut|Sauerkonserven]]) nutzte die Bahn später auch, betrieb ihr Ladengeschäft aber ohne eigenes Anschlussgleis, indem sie sich die ihr zugedachten Wagen auf das Durchgangsgleis in der Leipziger Straße vor das Tor ihrer Firma stellen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die normalspurigen Wagen der Staatsbahn wurden am Anschlussgleis der Dunlop, wo auch ein städtischer Lagerplatz bestand, auf [[Rollbock|Rollböcke]] verladen. Diese wurden von einer [[Lokomotive]] gezogen, die mit [[Leichtbenzin|Gasolin]] betrieben wurde, einem Nebenprodukt der Gasherstellung. Die Kohlewagen wurden im Gaswerk einzeln auf eine schwenkbare Bühne gefahren und rückwärts in einen Kohlebunker entleert. Die geleerten Wagen wurden für die Rückfahrt mit dem aus der Gasherstellung gewonnenen [[Koks]] beladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Bernges: &amp;#039;&amp;#039;Die Hanauer Industriebahn&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neues Magazin für Hanauische Geschichte]] 9, 2 (1988), S. 144–148.&lt;br /&gt;
* Ulrike Heilmann: &amp;#039;&amp;#039;Energie und Trinkwasser für Lebensqualität. Die Entwicklung der Stadtwerke Hanau&amp;#039;&amp;#039; = [[Hanauer Geschichtsverein|Hanauer Geschichtsblätter]] 36 (1998), S. 200f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Hanau)|Industriebahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 1000 mm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didionline</name></author>
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