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	<title>Hanau-Steinheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanau-Steinheim&amp;diff=80452&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24269-35 am 19. April 2026 um 21:40 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-19T21:40:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Steinheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hanau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Steinheim (Main) COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Steinheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/6/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/54/49/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 115 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.283&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hanau.de/rathaus/statistik/daten/005542/index.html |text=Basisdaten der Stadtteile / Stadtbezirke |wayback=20160325004813}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 12594 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hanau.de/mam/Stadtentwicklung/statistik/kernindikatoren_2021-12-31.pdf Statistik der Stadt Hanau vom 31.12.2021: &amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahlen mit Hauptwohnsitz&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen im März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63456&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06181&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Steinheimluftbild.png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme von Steinheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe latitude=&amp;quot;50.107919&amp;quot; longitude=&amp;quot;8.900106&amp;quot; zoom=&amp;quot;11&amp;quot; width=&amp;quot;275&amp;quot; height=&amp;quot;275&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;geomask&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;ids&amp;quot;: &amp;quot;Q1574216&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;properties&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
    &amp;quot;fill&amp;quot;: &amp;quot;#555555&amp;quot;,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;fill-opacity&amp;quot;: 0.5,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke&amp;quot;: &amp;quot;#000000&amp;quot;,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke-width&amp;quot;: 1,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke-opacity&amp;quot;: 1&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ehemalige Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinheim am Main&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit etwa 12.500 Einwohnern einer der größeren Stadtteile von [[Hanau]] im Bundesland [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinheim ist Station der [[Deutsche Fachwerkstraße|Deutschen Fachwerkstraße]] und für seine Altstadt mit restaurierten [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäusern]] bekannt. Als Ausgangspunkt der hessischen [[Hessische Apfelweinstraße|Apfelweinstraße]] ist Steinheim wegen seiner Feiern beliebt: zum einen wegen des Steinheimer [[Johannistag#Johannisfeuer|Johannisfeuers]], das jährlich am 23. und 24.&amp;amp;nbsp;Juni gefeiert wird und seinen Ursprung in der germanischen Sonnenwendfeier hat, mittlerweile jedoch am Vorabend des Festes des [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]] gefeiert wird, zum anderen wegen des &amp;#039;&amp;#039;Bundesäppelwoifests&amp;#039;&amp;#039; am letzten Augustwochenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Steinheim grenzt im Nordwesten und Westen an [[Mühlheim am Main]] (Landkreis Offenbach), im Südwesten an den [[Obertshausen|Obertshäuser]] Stadtteil Hausen, im Südosten an den [[Hanau]]er Stadtteil [[Klein-Auheim]], und, durch den [[Main]] getrennt, an [[Hanau-Großauheim]], im Nordosten an die Innenstadt und im Norden an den Hanauer Stadtteil [[Hanau-Kesselstadt|Kesselstadt]], zu dem es in römischer Zeit eine Brücke über den Main gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Steinheim gliedert sich in zwei Gemarkungen, das flächenmäßig größere Klein-Steinheim und das südlich gelegene Groß-Steinheim.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama Steinheim am Main.jpg|750|Blick über Steinheim am Main Richtung Süd-Osten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Steinheim Bergfried.jpg|mini|Bergfried des [[Schloss Steinheim|Steinheimer Schlosses]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Galgen Hanau-Steinheim.jpg|mini|Galgen des [[Hochgericht Steinheim|Steinheimer Hochgericht]] 1579]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinheim De Merian Hassiae.jpg|mini|Steinheim – Auszug aus der [[Topographia Germaniae|Topographia Hassiae]] von [[Matthäus Merian der Jüngere|Matthäus Merian dem Jüngeren]] 1655]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Aus der Gemarkung von Steinheim sind zahlreiche archäologische Bodenfunde aus vielen vorgeschichtlichen Perioden bekannt. An der Gemarkungsgrenze zu Mühlheim finden sich – überwiegend auf Mühlheimer Gebiet liegend – unmittelbar am südlichen Mainufer Lagerplätze der [[Jungpaläolithikum|jungpaläolithischer]] Menschen der Rissener Gruppe der [[Federmesser-Gruppen]] aus der Zeit um 11.500 vor unserer Zeit, von denen zahlreiche bearbeitete Steingeräte ausgegraben werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann-Josef Fruth: &amp;#039;&amp;#039;Der spätpaläolithische Fundplatz Mühlheim-Dietesheim, Kreis Offenbach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fundberichte aus Hessen&amp;#039;&amp;#039; 22/23, 1982/83 (1994), S.&amp;amp;nbsp;1–67.&amp;lt;/ref&amp;gt; An mehreren Stellen in der Steinheimer Gemarkung befanden sich Siedlungen der [[Hügelgräberbronzezeit]] und der [[Urnenfelderkultur]]. Im Waldgebiet zwischen Steinheim und Mühlheim-Dietesheim wurden im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert etwa 80&amp;amp;nbsp;Gräber dieser bronzezeitlichen Kulturen ausgegraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Nadine Zimmer: &amp;#039;&amp;#039;Die „vergessenen“ Gräber von Galgenbruch und Teufelskaute. Hügelgräberbronze- und urnenfelderzeitliche Grabfunde von Hanau-Steinheim und Mühlheim-Dietesheim. Hanauer Schriften zur Archäologie und Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 4, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Steinheimer „Mainspitze“ befand sich in römischer Zeit bis in die Mitte des dritten Jahrhunderts n.&amp;amp;nbsp;Chr. ein kleines Handwerker- und Händlerzentrum. Hier überquerte auf der gegenüberliegenden Seite der römischen Militäranlagen und Zivilsiedlung von [[Kastell Salisberg|Hanau-Salisberg]] eine von [[Dieburg in römischer Zeit|Dieburg]], dem antiken Hauptort der [[Civitas Auderiensium]] her kommende und in Richtung [[Wetterau]] verlaufende Fernstraße auf einer Pfahlbrücke den Main, deren Holzpfosten 1886 und 1893, einige Meter unterhalb des derzeitigen Hafenbeckens des Wasser- und Schifffahrtsamtes, bei Baggerarbeiten gefunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Klein-Steinheim oder Niedersteinheim war anfänglich wohl ein Handwerker- und Fischerdorf am Main. Um 1200 wurde auf dem Höhenrücken südlich des Dorfes Klein-Steinheim mit dem Bau einer Burg (siehe [[Schloss Steinheim]]) begonnen, um die sich bald auch ein Ort bildete, der Obersteinheim oder später Groß-Steinheim genannt wurde. Die [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Eppstein]] bauten diese Burg zu einem regionalen Zentrum aus. 1320 erhielt Steinheim von König [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig IV.]] die [[Stadtrecht]]e verliehen. Steinheim war Hauptort des gleichnamigen [[Amt Steinheim (Hessen)|Amtes Steinheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 14. Jahrhunderts befanden sich die Herren von Eppstein jedoch in einer Krise und mussten Amt und Stadt Steinheim verpfänden. Ab 1371 befand sich das Pfand je zur Hälfte in den Händen der [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]] und der [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren von Hanau]]. 1393 gelangte es insgesamt an die [[Cronberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Cronberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zent Steinheim ===&lt;br /&gt;
Steinheim war im Mittelalter auch Sitz eines [[Zentgericht]]es. Dieses tagte unter einer siebenstämmigen [[Gerichtslinde|Zentlinde]] vor dem Maintor. Die Zugehörigkeit der Orte zu den Zentgerichten wechselte in vielen Fällen häufig, oft mit dem Wechsel der Landesherren. Das ursprüngliche [[Zent (Historische Verwaltungseinheit)|Zent]] Steinheim umfasste Mühlheim, Dietesheim, [[Meielsheim]], Lämmerspiel, Bieber, Heusenstamm, Obertshausen, Hausen, Rembrücken, Weiskirchen, Hainstadt und Klein-Auheim. Neben diesem Zentgericht als landesherrschaftliches [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] mit dem Blutbann existierten noch andere Gerichte im Zent Steinheim, nämlich [[Wildhube|Hubengerichte]] in Bieber, Mühlheim, Lämmerspiel, Obertshausen, Hausen und Weiskirchen sowie das [[Markgenossenschaft|Märkergericht]] in Bieber. Ein [[Galgen]] befand sich auf dem Galgenberg in Steinheim, dessen Überreste noch heute zu besichtigen sind. Die beiden Pfeiler des Galgens sind ca. 5&amp;amp;nbsp;m hoch und stehen 4,3&amp;amp;nbsp;m auseinander. Die erste urkundliche Erwähnung des Galgens war 1524 im Zehntbuch. Die letzte bekannte [[Hinrichtung]] fand im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1425 verkaufte Gottfried von Eppstein Stadt und Amt Steinheim für 38.000&amp;amp;nbsp;[[Gulden]] an den Mainzer Erzbischof [[Konrad III. von Dhaun]]. Fortan war der [[Erzbischof]] und [[Kurfürst]] von [[Kurfürstentum Mainz|Mainz]] Stadt- und Landesherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1631, während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]], wurden Burg, Stadt und Amt Steinheim von König [[Gustav II. Adolf]] von [[Schweden]] als [[Kriegsbeute]] beschlagnahmt und den nachgeborenen [[Grafschaft Hanau|Hanauer Grafen]] [[Heinrich Ludwig von Hanau-Münzenberg|Heinrich Ludwig]] (* 1609; † 1632) und [[Jakob Johann von Hanau-Münzenberg|Jakob Johann]] (* 1612; † 1636) für deren Unterstützung der schwedischen Sache überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Wille: &amp;#039;&amp;#039;Hanau im Dreißigjährigen Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Hanau 1886, S.&amp;amp;nbsp;91, 593f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das währte allerdings nur bis zur [[Schlacht bei Nördlingen]] 1634. Da beide Grafen schon bald starben und der [[Westfälischer Friede|Westfälische Friede]] auf 1624 als das [[Normaljahr]] abstellte, kam Steinheim wieder an Kurmainz, wo es bis 1803 verblieb, als es im Zuge der [[Säkularisation]] an das [[Großherzogtum Hessen]] fiel. Bis 1821 nahm das [[Amt Steinheim (Hessen)|Amt Steinheim]] Verwaltung und Rechtsprechung in Groß-Steinheim wahr. Mit der Verwaltungsreform im Großherzogtum in diesem Jahr wurden auch hier auf unterer Ebene [[Rechtsprechung]] und [[Verwaltung]] getrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung}}&lt;br /&gt;
Für die Verwaltung wurden [[Landratsbezirk]]e geschaffen, die [[Instanz (Recht)|erstinstanzliche]] Rechtsprechung [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichten]] übertragen. Der [[Landratsbezirk Seligenstadt]] erhielt die Zuständigkeit für die Verwaltung unter anderem für das gleichzeitig aufgelöste Amt Steinheim. Nach einer Verwaltungsreform 1832 gehörte Groß-Steinheim dann zum [[Kreis Offenbach]]. Das [[Landgericht Seligenstadt|Landgericht Steinheim]] übernahm im gleichen Bereich wie der Landratsbezirk Seligenstadt die zuvor durch die Ämter wahrgenommenen Aufgaben der Rechtsprechung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; Der Sitz des Gerichts wurde zum 1. Juli 1835 nach [[Seligenstadt]] verlegt und die Bezeichnung in „[[Landgericht Seligenstadt]]“ geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510163_00281.html &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung, die Verlegung des Landgerichtssitzes von Steinheim nach Seligenstadt betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 12. Mai 1835. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 29 vom 21. Mai 1835, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Gerichtsverfassungsgesetz]] von 1877 wurden Organisation und Bezeichnungen der Gerichte [[Deutsches Reich|reichsweit]] vereinheitlicht. Zum 1. Oktober 1879 hob das Großherzogtum Hessen deshalb die Landgerichte auf. Funktional ersetzt wurden sie durch [[Amtsgericht]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;§§ 1, 3 [http://starweb.hessen.de/cache/hessen/regierungsblatt/hessisches_regierungsblatt_1879.pdf#page=197 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Mai 1879. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 15 vom 30. Mai 1879, S. 197f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dieser Gelegenheit wurde Groß-Steinheim aus dem [[Gerichtsbezirk]] Seligenstadt herausgelöst und in den des [[Amtsgericht Offenbach|Amtsgerichts Offenbach]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Industrialisierung]] entwickelte sich in Steinheim eine Zigarrenindustrie, besonders als die Hanauer Firma C.J. Hosse in der heutigen [[Villa Stokkum]] einen solchen Betrieb einrichtete. Es folgten bald weitere, so dass schon 1890 etwa 600 Männer und Frauen in der Steinheimer Zigarrenindustrie beschäftigt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Imgram: &amp;#039;&amp;#039; Geschichte der Stadt Steinheim. II. Teil – Das ehemalige Groß-Steinheim.&amp;#039;&amp;#039; Steinheim 1958, S.&amp;amp;nbsp;155.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erinnerungsstücke an diese Zeit sind im [[Museum Schloss Steinheim]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinheim am Main entstand erst am 1. April 1938 durch den Zusammenschluss der Stadt Groß-Steinheim und der Gemeinde Klein-Steinheim. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1974 wurde Steinheim am Main dann im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] kraft Landesgesetz in die Stadt Hanau [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern und der Stadt Hanau sowie die Rückkreisung der Städte Fulda, Hanau und Marburg (Lahn) betreffende Fragen (GVBl. 330–26) |nr=9 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=1 |seiten=149 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;1 |kbytes=2910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=345}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit endete auch die Zugehörigkeit zum Landkreis Offenbach, da im Zuge der Reform die Stadt Hanau zum [[Main-Kinzig-Kreis]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Steinheim 12.132 Einwohner. Darunter waren 1440 (11,9 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 1950 Einwohner unter 18 Jahren, 5082 zwischen 18 und 49, 2589 zwischen 50 und 64 und 2511 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 5508 Haushalten. Davon waren 1524 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 1647 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 1509 Paare mit Kindern, sowie 414 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 114 [[Wohngemeinschaft]]en. In 1178 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 3768 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Steinheim |width=450|float=none|maxEinwohner=12500&lt;br /&gt;
|1674|1796|1906|2004|1999|2326|2792|3241|3588|4062|5090|5874|6194|6889|8046|8782|9079|9540|10023&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,?)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,12132)(2021,12594)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Hanau&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister und Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Die Bürgermeister der Stadt Steinheim (Groß-Steinheim), der Gemeinde Steinheim (Klein-Steinheim), ab 1938 der gemeinsamen Stadt waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister von Groß-Steinheim (bis 1938)&lt;br /&gt;
* Jean Busch bis 1922&lt;br /&gt;
* Martin Rachor 1922–1933&lt;br /&gt;
* Peter Götz 1934–1937&lt;br /&gt;
* Fritz Henninger (kommissarisch) 1937–1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister von Klein-Steinheim (bis 1938)&lt;br /&gt;
* Paul Stahl 1868–1885 und 1886–1892&lt;br /&gt;
* Valentin Braun 1892-1909&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hanaudaheim.de/events/objekt-der-woche-42 |titel=Objekt der Woche #42 |sprache=de-DE |abruf=2021-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Philipp Röder 1925–1933&lt;br /&gt;
* Werner Stohmann 1933&lt;br /&gt;
* Karl Rüttinger 1933–1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister von Steinheim (1938 bis 1974)&lt;br /&gt;
* Karl Rüttinger 1938–1945&lt;br /&gt;
* Martin Rachor 1945–1948&lt;br /&gt;
* Otto Struwe 1948–1954&lt;br /&gt;
* Georg Royer 1954–1966&lt;br /&gt;
* Willibald Sommer (CDU) 1966–1972&lt;br /&gt;
* Ferdinand Jung (SPD) 1972–1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
* Wolfgang Sibenhorn (CDU)&lt;br /&gt;
* Heinz Seidel (SPD)&lt;br /&gt;
* Fritz Eberhard (SPD)&lt;br /&gt;
* Jürgen Sticher (CDU) 1993–2009&lt;br /&gt;
* Klaus Romeis (CDU) 2010–2021&lt;br /&gt;
* Burkhard Huwe (CDU) seit 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.op-online.de/region/hanau/die-welt-etwas-besser-machen-90483447.html Steinheim hat einen neuen Ortsvorsteher: Burkhard Huwe folgt auf Klaus Romeis], Offenbach Post (30.04.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Banner Steinheim (Main).svg|mini|100px]]&lt;br /&gt;
Im Februar 1952 wurde der Stadt Steinheim am Main durch das Hessische Staatsministerium das Recht zur Führung eines Wappens und einer Flagge verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Verleihung des Rechts zur Führung eines Wappens und einer Flagge an die Stadt Steinheim am Main, Landkreis Offenbach, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 208 |nr=10 |jahr=1952 |datum=1952-02-14 |seite=3 |seiten=155 |kbytes=2870}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen von Steinheim&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Gold ein blau bekleideter Bischof, in seiner Rechten ein gestürztes Schwert haltend, stehend hinter dem silbernen [[Mainzer Rad|Kurmainzer Rad]]&lt;br /&gt;
 |Begründung = Das Wappen basiert auf dem ältesten bekannten Siegel, das aus der Mitte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stammt. Steinheim war 1424 von den [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Eppstein]] an den [[Liste der Bischöfe von Mainz|Erzbischof von Mainz]] gekommen. Spätere Siegel zeigen nur das Rad mit den Buchstaben&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;ST&amp;#039;&amp;#039;, jedoch kehrte die Stadt im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zur alten Gestaltung zurück. So zeigt das Wappen in Gold einen blau bekleideten Bischof, in seiner Rechten ein gestürztes Schwert haltend, der hinter dem silbernen [[Mainzer Rad|Kurmainzer Rad]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde durch den [[Wappenkünstler|Heraldiker]] Georg Massoth gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arcinsys Hessen |ID=v3772389 |linktext=HStAD Bestand R 6 C Nr. 267/1-2 |hrsg=default}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Quelle=Stadler, 1964–1971, 8 Bände.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Steinheims Partnerstadt ist seit 1972 die französische Stadt [[Francheville (Métropole de Lyon)|Francheville]].&lt;br /&gt;
Die niederländische Stadt [[Utrechtse Heuvelrug|Doorn]] war von 1970 bis 2008 Partnerstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fr.de/rhein-main/main-kinzig-kreis/spd-org26325/partnerschaft-beendet-11510349.html |titel=Partnerschaft beendet - Hanau: Doorn und Steinheim sind geschieden |hrsg=FR |datum=2009-01-10 |abruf=2020-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Steinheim}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hanau-Steinheim Gedächtniskirche 20101119.jpg|Alte Pfarrkirche – Gedächtniskirche St. Johann Baptist&lt;br /&gt;
 Hanau-Steinheim evangelische Kirche 20101119.jpg|Evangelische Kirche&lt;br /&gt;
 Hanau-Steinheim Schloss 20101119.jpg|Schloss Steinheim&lt;br /&gt;
 Hanau-Steinheim Platz des Friedens 20101119.jpg|Platz des Friedens mit Friedensdenkmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Die [[TS Steinheim|Turnerschaft Steinheim]] spielte in der Handball-Bundesliga. Als noch [[Feldhandball]] gespielt wurde, war Steinheim immer in den höchstklassigen Ligen vertreten. In der Olympiasaison 1971/72 wurde an Stelle einer Deutschen Meisterschaft der Deutsche Feldhandballpokal ausgespielt. Steinheim besiegte im Finale im Rüsselsheimer Opelstadion die Mannschaft von Hochdorf und ist seitdem Deutscher Feldhandballpokalsieger.&lt;br /&gt;
* Der [[SVG Steinheim|Sportverein 1910 Germania Steinheim]] ist mit mehr als 600 Mitgliedern der zweitgrößte Sportverein im Steinheim. Als SV Klein-Steinheim spielte der Verein 1938 die 1. Schlussrunde des [[Tschammerpokal 1938|DFB-Pokal]] aus. Das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg ging knapp 2:3 n.&amp;amp;nbsp;V. verloren.&lt;br /&gt;
* Der Verein &amp;#039;&amp;#039;[[TFC 1884 Steinheim]]&amp;#039;&amp;#039; spielte mit der [[Tischtennis]]-Herrenmannschaft Ende der 1980er Jahre in der [[Tischtennis-Bundesliga|2. Bundesliga]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift [[Deutscher Tischtennis Sport|DTS]], 1988/8, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; und spielt aktuell in der Hessenliga – der fünfthöchsten Spielklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
; Grundschulen&lt;br /&gt;
* Theodor-Heuss-Schule&lt;br /&gt;
* Geschwister-Scholl-Schule&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanau-Steinheim Geschwister-Scholl-Schule 20101119.jpg|mini|Geschwister-Scholl-Schule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Haupt- und Realschulen&lt;br /&gt;
* Eppsteinschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; weiterführende Schulen&lt;br /&gt;
* August-Bebel-Schule des Kreises Offenbach, (Zweigstelle)&lt;br /&gt;
* GSG – Rettungsdienstschule Steinheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Musikschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Haus der Musik Hanau Steinheim e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindergärten ===&lt;br /&gt;
* Katholischer Kindergarten [[St. Nikolaus (Klein-Steinheim)|St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
* Katholischer Kindergarten St. Johann Baptist&lt;br /&gt;
* Evangelischer Kindergarten&lt;br /&gt;
* Städtischer Kindergarten und Hort am Pfaffenbrunnen&lt;br /&gt;
* Familientagesstätte Isarweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Als selbständige Stadt Steinheim am Main hatte die Kommune auch das Recht, Ehrentitel zu vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Georg Busch (Bildhauer)|Georg Busch]] (1862–1943), zweiter Sohn von Georg Busch d. Ä. (1823 bis 1895), studierte an der Akademie für Bildende Kunst München und blieb als Bildhauer in München. Er war ein bedeutender christlicher Künstler. Am 15. Oktober 1911 wurde das von ihm geschaffene Friedensdenkmal in Groß-Steinheim enthüllt. Dafür wurde ihm an diesem Tag die Ehrenbürgerwürde verliehen.&lt;br /&gt;
* Louis Mayer-Gerngroß. Jüdischer Metzgerssohn aus Groß-Steinheim, Jugendfreund von Bildhauer Professor Georg Busch, stiftete das Friedensdenkmal in Groß-Steinheim zum 100-jährigen Gedenken an die von Großherzog Ludwig I. erlassene judenfreundliche Verfassung. Dafür wurde ihm bei der Enthüllung am 15. Oktober 1911 die Ehrenbürgerwürde verliehen.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Volk|Hermann Kardinal Volk]] (1903–1988), Bischof von [[Mainz]], der am 27. Dezember 1903 in Groß-Steinheim geboren wurde, erhielt am 5. Dezember 1964 die Ehrenbürgerrechte verliehen.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Sattler, der für die [[CDU]] in den zahlreichen kommunalpolitischen Ämtern wirkte, wurde für seine kommunalpolitischen Verdienste zum Ehrenstadtrat der Stadt Steinheim ernannt. Wegen seines Engagements für die Einigung Europas, er gilt als der Begründer der Städtepartnerschaften mit [[Utrechtse Heuvelrug|Doorn]] (NL) und [[Francheville (Métropole de Lyon)|Francheville]] (F), wurde ihm im Volksmund der Titel &amp;#039;&amp;#039;Europaminister&amp;#039;&amp;#039; zu teil.&lt;br /&gt;
* Leopold Imgram (11. Juli 1888 bis 30. März 1970). Der in Groß-Steinheim geborene Lokalhistoriker veröffentlichte zahlreiche Werke der Steinheimer Geschichte, über die Fischerzunft (1925), zwei Werke zur Stadtgeschichte (1958/62). Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete Imgram das Steinheimer Stadtarchiv und erhielt am 14. Juli 1964 die Ehrenbürgerrechte seiner Heimatstadt verliehen.&lt;br /&gt;
* Albert Reuß (19. April 1874 bis 22. Dezember 1956). Der in Groß Steinheim geborene Reuß gründete 1929 den Klein-Steinheimer Heimatverein, aus dem später der Steinheimer Heimat- und Geschichtsverein hervorging. Am 2. Juni 1953 erhielt er für sein Wirken die Ehrenbürgerrechte.&lt;br /&gt;
* Johannes (Jean) Eppert (21. Mai 1883 bis 19. Oktober 1966). War nach dem Zweiten Weltkrieg der erste frei gewählte Stadtbrandinspektor Steinheims, zuvor war die [[Freiwillige Feuerwehr]] immer noch nach Groß- und Klein-Steinheim getrennt. Eppert erhielt für sein Engagement 1961 die Ehrenbürgerwürde verliehen.&lt;br /&gt;
* Karl Kirstein (17. Januar 1911 bis 8. Mai 1976). Der in Frankfurt geborene Heimatforscher und Archäologe veröffentlichte zahlreiche Werke zur Geschichte Steinheims und des Kreises Offenbach. Bei Grabungen am Mainbogen gegenüber [[Schloss Philippsruhe]] entdeckte er eine alte Römersiedlung auf Steinheimer Gemarkung. Kirstein erhielt am 3. Oktober 1972 die Ehrenbürgerrechte der Stadt Steinheim verliehen.&lt;br /&gt;
* Dr. Friedrich Joseph von Eiff (16. Dezember 1881 bis 19. November 1966). In Steinheim geboren, Staatsrat bis 1933 ab 1945 Regierungsrat, veröffentlichte zahlreiche Werke zur Steinheimer Geschichte, er belebte das Steinheimer Johannisfeuer am Vorabend des Johannistages wieder und war Mitgestalter des [[Museum Schloss Steinheim|Steinheimer Heimatmuseums im Schloss]]. Das über die Grenzen Steinheims bekannte, von dem ehemaligen jüdischen Mitbürger Steinheims Meyer-Gerngroß gestiftete Friedensdenkmal, wurde jeweils mit einer Rede von ihm 1911 (hier noch als Referendar) und bei seiner vor allem von ihm betriebenen Wiedererrichtung 1965 eingeweiht. Am 12. Dezember 1961 wurden ihm die Ehrenbürgerrechte der Stadt Steinheim zuerkannt.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Paul (12. September 1893 bis 21. Juli 1972). Wurde in Schöbritz in Tschechien geboren und fand nach der Vertreibung in Steinheim eine zweite Heimat. Er machte sich um die Eingliederung der Heimatvertriebenen verdient. Als Mitinitiator des genossenschaftlichen Wohnungsbaus in der &amp;#039;&amp;#039;Pfaffenbrunnensiedlung&amp;#039;&amp;#039;, in der sich zahlreiche Heimatvertriebene Wohneigentum schaffen konnten, machte er sich einen Namen, wovon noch die Straßenbenennung nach ihm zeugt. Am 10. Dezember 1970 erhielt Paul die Ehrenbürgerrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Philipp Heinrich von Reuss]] (1705–1785), Assessor am Reichskammergericht&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Leonrod (Jurist)|Ludwig von Leonrod]] (1774–1859), Rechtswissenschaftler, Richter und Politiker&lt;br /&gt;
* Freiherr [[Heinrich Joseph von Weitershausen]] (1792–1863) war ein [[Großherzogtum Hessen|großherzoglich hessischer]] Generalleutnant und Kommandeur der Großherzoglich Hessischen Armeedivision&lt;br /&gt;
* [[Johannes Neeb]] (1797–1843), Professor der Philosophie und Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen&lt;br /&gt;
* [[Peter Anton Werner]] (1819–1868), Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen&lt;br /&gt;
* [[Karl Urich]] (1828–1904), Fürstlich Ysenburgischer Forstmeister des Forstamts Büdingen&lt;br /&gt;
* [[Amalie Römheld]], verheiratete &amp;#039;&amp;#039;Jochheim&amp;#039;&amp;#039; (1839–1874),  Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Georg Busch (Bildhauer)|Georg Busch]] (1862–1943), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Karl Michael Gesser]] (1869–1950), hessischer Landtagsabgeordneter (Zentrum)&lt;br /&gt;
* [[Michael Herty]] (1869–?), Bahnradsportler&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wohlfahrt]] (1887–1966), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Georg Amberger]] (1890–1949), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Franz Brunnträger]] (1893–1953), nationalsozialistischer Politiker und Landrat&lt;br /&gt;
* [[Georg Volk]] (1898–1986), Arzt, Homöopath und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Franz Bareiter]] (1903–1985), Politiker, Abgeordneter des Hessischen Landtags, geboren in Steinheim&lt;br /&gt;
* [[Hermann Volk|Hermann Kardinal Volk]] (1903–1988), Bischof von Mainz&lt;br /&gt;
* [[Gustl Datz]] (1904–1991), Schauspieler und Synchronsprecher&lt;br /&gt;
* [[Karl Ruth]] (1907–nach 1973), Ingenieur und politisch Verfolgter in der Zeit des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Josef Seuffert]] (1926–2018), römisch-katholischer Geistlicher und Kirchenlieddichter&lt;br /&gt;
* [[Erich Herrmann (Gewerkschafter)|Erich Herrmann]] (1928–2018), Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Günter Ewald]] (1929–2015), Professor der Mathematik&lt;br /&gt;
* [[Karl Markus Kreis]] (* 1940), Politologe&lt;br /&gt;
* [[Maria Regina Kaiser]] (* 1952), Schriftstellerin und Althistorikerin&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Schwab (Musiker)|Jürgen Schwab]] (* 1962), Musiker, Musikwissenschaftler, Journalist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Michael Maaser]] (* 1964), Historiker und Archivar der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Bieri]] (* 1990), designierter Oberbürgermeister der Stadt [[Hanau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Steinheim |Band=6 |Seite=18}}&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Steinheim (Anhang) |Band=7 |Seite=15}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Glocken der St. Marienkirche und der Gedächtniskirche St. Johann Baptist in Steinheim am Main.&amp;#039;&amp;#039; Doppel-CD, ARM-Verlag&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116326948 |GND=4276971-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Illustration von [[Daniel Meisner]] von 1626: Steinheim. Ist übel gedauscht ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-93989}})&lt;br /&gt;
* [http://www.hanau.de/lih/portrait/stadtteile/steinheim/index.html Steinheim im Internetauftritt der Stadt Hanau]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435014060|titel=Steinheim am Main, Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
* [https://blaettsche.de/lokales/2024/08/13/neues-aus-steinheim/ Regionalportal &amp;#039;s Blättsche Klein-Auheim, Steinheim und Umgebung], Aktuelles und Geschichtliches aus der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435014060|titel=Steinheim am Main, Main-Kinzig-Kreis| datum=2018-05-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=32&lt;br /&gt;
 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen&lt;br /&gt;
 |werk=[[Zensus 2011]]&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]]&lt;br /&gt;
 |seiten=28 und 82&lt;br /&gt;
 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=32&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2021-07-11&lt;br /&gt;
 |archiv-bot=2022-11-11 22:13:16 InternetArchiveBot&lt;br /&gt;
 |abruf=2022-03&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL |typ=bsb10510149 |hrsg=Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz. |jahr=1821 |nr-text=33 |datum=1821-07-14 |titel=Die Eintheilung des Landes in Landraths- und Landgerichtsbezirke betreffend |seite=403 |seiten=403 ff}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile in Hanau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4276971-1|LCCN=n88142406|VIAF=153711964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hanausteinheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Hanau|Steinheim]]&lt;/div&gt;</summary>
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