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	<title>Hanau-Lamboy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hanau-Lamboy&amp;diff=61516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nichu42: Bezug MKK entfernt.</title>
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		<updated>2026-01-01T12:48:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bezug MKK entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Lamboy&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hanau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/08//N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/55//E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 104 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.60&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hanau.de/rathaus/statistik/daten/005542/index.html |wayback=20160325004813 |text= Basisdaten der Stadtteile / Stadtbezirke }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 12304 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hanau.de/mam/Stadtentwicklung/statistik/kernindikatoren_2021-12-31.pdf Statistik der Stadt Hanau vom 31.12.2021: &amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahlen mit Hauptwohnsitz&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 12. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63452&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06181&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe latitude=&amp;quot;50.144346&amp;quot; longitude=&amp;quot;8.942146&amp;quot; zoom=&amp;quot;12&amp;quot; width=&amp;quot;275&amp;quot; height=&amp;quot;275&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;geomask&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;ids&amp;quot;: &amp;quot;Q1237305&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;properties&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
    &amp;quot;fill&amp;quot;: &amp;quot;#555555&amp;quot;,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;fill-opacity&amp;quot;: 0.5,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke&amp;quot;: &amp;quot;#000000&amp;quot;,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke-width&amp;quot;: 1,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke-opacity&amp;quot;: 1&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lamboy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Hanau]] im Bundesland [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Lamboy ist der östlichste Bezirk der Kernstadt von Hanau. Er liegt östlich der [[Bahnstrecke Friedberg–Hanau]], nördlich der [[Kinzig (Main)|Kinzig]] und hat rund 12.000 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Stand: November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier leben überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche: Der Anteil der unter 18-Jährigen liegt bei 21 Prozent, in Hanau insgesamt sind es 17,7 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrale Achse des Stadtteils ist die [[Lamboystraße]]. Im Norden des Stadtteils befindet sich das Industriegebiet Hanau-Nord mit Unternehmen aus Dienstleistung, Autohandel, [[Spedition]]en, [[Großhandel]] und großflächigem Einzelhandel. Im Süden, zur Kinzig hin, liegt das Wohngebiet „Tümpelgarten“, das ebenfalls zum Stadtteil gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Historische Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm111.jpg|mini|Der Namensgeber: Wilhelm von Lamboy]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Battle of Hanau after Vernet.jpg|mini|Schlacht bei Hanau]]&lt;br /&gt;
Der Bezirk ist nach dem General [[Guillaume de Lamboy]] aus den [[Spanische Niederlande|Spanischen Niederlanden]] (heute: [[Belgien]]) benannt, der im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] 1636 die [[Festung Hanau]] belagerte. Die [[Belagerung]] wurde durch ein [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|hessisch]]-[[Königreich Schweden|schwedisches]] Entsatzheer unter Landgraf [[Wilhelm V. (Hessen-Kassel)|Wilhelm V.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] (1627–1637) beendet, der mit einer Tochter des Grafen [[Philipp Ludwig II. (Hanau-Münzenberg)|Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg]], [[Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg|Amalie Elisabeth]], verheiratet war. In Erinnerung an das Ende der Belagerung wurden jährlich Dankgottesdienste abgehalten, aus denen sich ab 1800 das [[Lamboyfest]] entwickelte, das zum Teil in dem damals noch bewaldeten Bereich gefeiert wurde, den heute das „Lamboyviertel“ einnimmt, seit einigen Jahren aber in der historischen Altstadt von Hanau um das [[Goldschmiedehaus]]. Auf dem Gebiet des heutigen Lamboyviertels fand am 30./31. Oktober 1813 ein Teil der [[Schlacht bei Hanau]] statt, [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] letztem Sieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1890er Jahren, zur Zeit des [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|wilhelminischen Kaiserreich]]s, wurden im Osten der Stadt großzügige [[Kaserne]]nanlagen für [[Ulanen]]- und [[Eisenbahntruppen|Eisenbahnregimenter]] gebaut, die von [[Berlin]] nach Hanau verlegt wurden: Ulanenkaserne ([[Francois-Kaserne]]), Eisenbahnregiment-Kaserne Nr. 2 ([[Hutier-Kaserne]]) und 3 ([[Hessen-Homburg-Kaserne]]) sowie der Yorckhof (für verheiratete [[Offizier]]e) mit insgesamt 145 Hochbauten. Entlang der Lamboystraße entstanden Wohnhäuser für Offiziere und Handwerk, 1912 die Gebeschusschule, benannt nach Oberbürgermeister Dr. [[Eugen Gebeschus]], der die Entwicklung des Geländes bis 1916 entscheidend vorantrieb. Die städtebaulich intakte [[Gründerzeit]]bebauung entlang der Lamboystraße prägt das Gebiet heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war das Lamboy-Viertel aufgrund der militärischen Anlagen und des am Nordrand des Stadtteils gelegenen [[Oberbau (Eisenbahn)|Oberbau]]-Materiallagers der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Reichsbahn]] Angriffsziel von [[Luftkrieg|Luftangriffen]] der [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]], so z.&amp;amp;nbsp;B. am 25. September 1944, als auch hier zahlreiche Menschen ums Leben kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Günter Stahl: &amp;#039;&amp;#039;Der Luftkrieg über dem Raum Hanau 1939-1945&amp;#039;&amp;#039; = Hanauer Geschichtsblätter 48. Hanau 2015. {{Falsche ISBN|978-3-935395-22-1}}, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs richteten die [[United States Army|US-Streitkräfte]] in den Kasernen des Lamboyviertels eines der größten hessischen Lager für [[Displaced Person]]s ein.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|DP-Lager Hanau}}&lt;br /&gt;
Nach der Räumung des DP-Lagers zum 30. November 1950 wurden die Kasernen von der US-Armee für militärische Zwecke um- und ausgebaut. Die starke Präsenz des Militärs prägte fortan den Stadtteil, und in den fünfziger und sechziger Jahren galt das Viertel auf Grund seiner Musik-Clubs und Bars als wildes Ausgehviertel und genoss den Ruf eines „hessischen [[Hamburg-St. Pauli|St. Pauli]]“. Seine stark amerikanisch beeinflusste Musikszene war weit über die Grenzen Hanaus bekannt und zog Nachtschwärmer, Musiker und Musikliebhaber aus ganz Hessen an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://programm.ard.de/Programm/Jetzt-im-TV/roll-over-hanau/eid_281086166550240?list=themenschwerpunkt&amp;amp;start=00 Dokumentarfilm Axel Czarnecki und Daniel Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Roll over Hanau – Eine Stadt, die Amerikaner und ihre Musik&amp;#039;&amp;#039;. Amigofilm Productions, Dezember 2009, produziert für Arte und den Hessischen Rundfunk].&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus resultierte aber auch eine [[Sozialer Brennpunkt|problematische Sozialstruktur]], eine zeitweise hohe Arbeitslosenquote und ein hoher Anteil an [[Sozialhilfe]]empfängern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bebauung rund um den „Tümpelgarten“, einem Klein[[biotop]] für Flora und Fauna, nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich ein großes Wohngebiet mit gemischter Bebauungsstruktur ([[Zeilenbau|Zeilenbebauung]], [[Doppelhaus]]struktur und [[Punkthochhaus|Punkthochhäuser]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konversion ===&lt;br /&gt;
==== Erste Phase ====&lt;br /&gt;
Nach dem Abzug von US-Streitkräften in den Jahren 1991 und 2008 wurden im Rahmen der [[Konversion (Stadtplanung)|Konversion]] ehemalige Kasernengebäude im Stadtteil städtebaulich anspruchsvoll renoviert. Die Stadt Hanau wurde 1997 in das Landesprogramm „Einfache Stadterneuerung“ aufgenommen. Im Hanauer Stadtteil Lamboy-Nord wurde die „Soziale Stadterneuerung“ als Modellprojekt des Landes Hessens gefördert. 1999 folgte die Aufnahme in das damals neu geschaffene entsprechende Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf. Damit wurden die Wohn- und Lebensverhältnisse in Lamboy-Nord nachhaltig verbessert, was in vielen Fällen gemeinsam mit den Betroffenen geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweite Phase ====&lt;br /&gt;
Mit der [[Landesgartenschau Hanau 2002|Zweiten Hessischen Landesgartenschau 2002]] erfuhr der Stadtteil seinen zweiten großen Entwicklungsschub.&amp;lt;ref&amp;gt;Luise Glaser-Lotz: &amp;#039;&amp;#039;Vom Schmuddel-Viertel zum Vorzeigegebiet – Konversion und Landesgartenschau vor zehn Jahren haben&amp;#039;&amp;#039; [sic!] &amp;#039;&amp;#039;Hanau-Lamboy einen rasanten Aufschwung gebracht&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] vom 13. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die „Francoisgärten“ dienten als Eingangsbereich für die Landesgartenschau. Hier entstand ein völlig neues Wohnviertel mit rund 155 [[Reihenhaus|Reihenhäusern]] und Doppelhaushälften sowie 60 Eigentumswohnungen und einer Grünanlage mit Spielplatz und Wasserachse. Einige weitere Grün- und Freiflächen bis zu den Kinzigauen wurden darin integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanau 20091128 001.jpg|mini|Nordrand des Lamboyviertels: Vorne rechts die Anlagen des ehemaligen Gleisbauhofes der Deutschen Bahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konversionsflächen wurden damit neuen zivilen Nutzungen zugeführt:&lt;br /&gt;
* Ein neues Schulzentrum, das [[Staatliches Schulamt|staatliche Schulamt]] und das technische Rathaus mit zahlreichen Abteilungen der Stadtverwaltung wurde hier eingerichtet.&lt;br /&gt;
*Auf dem Areal der früheren Francois-Kaserne beherbergen einst militärisch genutzte Gebäude mit Backsteinfassaden heute Dienstleister, Anwaltskanzleien, Gastronomie, die [[Volkshochschule]] Hanau, eine Außenstelle der Tümpelgartenschule, eine Filiale der [[Sparkasse Hanau]] und eine Kindertagesstätte.&lt;br /&gt;
* Das Gewerbegebiet Hanau-Nord mit Unternehmen aus Dienstleistung und Handel, wie etwa [[IKEA]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ute Vetter |Titel=Lamboy – Ikea kauft zu |Sammelwerk=[[Frankfurter Rundschau]] |Datum=2010-12-08 |Online=[https://www.fr.de/rhein-main/main-kinzig-kreis/spd-org26325/ikea-kauft-11453241.html fr-online.de] |Abruf=2014-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie das international tätige Medienproduktionszentrum [[Aeon (Medienunternehmen)|AEON]], das über eine 1000 Quadratmeter große Studiohalle mit modernster technischer Ausstattung verfügt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ute Vetter |Titel=AEON-Studio – Film und Musik, made in Hanau |Sammelwerk=Frankfurter Rundschau |Datum=2011-04-13 |Online=[https://www.fr.de/rhein-main/main-kinzig-kreis/bmw-org26442/film-musik-made-hanau-11403015.html fr-online.de] |Abruf=2014-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In einer zweiten Konversionswelle wurden ab 2010 weitere ehemalige Militärgebäude saniert und in attraktive Wohnungen umgestaltet, die großen Zuspruch finden.&lt;br /&gt;
* Seit einigen Jahren entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Hutier-Kaserne und nördlich davon ein neues Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Am Lamboywald&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Pamela Dörfhöfer: &amp;#039;&amp;#039;Hutierkaserne – Als man sparsam baute.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 22. August 2011; Ute Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Hutier Kaserne – Grundstück steht zum Verkauf&amp;#039;&amp;#039;. In Frankfurter Rundschau vom 30. Juli 2011; dies.: &amp;#039;&amp;#039;Hutier-Kaserne Hanau – Business statt Army.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 28. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Gelände des ehemaligen [[Gleisbauhof]]s der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] wurde ab 2010 durch das Fachmarktzentrum &amp;#039;&amp;#039;Kinzigbogen&amp;#039;&amp;#039; mit 29.000 Quadratmetern Verkaufsfläche und einem angeschlossenen Wohngebiet mit 146 Eigenheimen der [[Deutsche Reihenhaus|Deutschen Reihenhaus]] bebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Pamela Dörhöfer: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Wohnpark auf dem Gleisbauhof.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 4. August 2011; Ute Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Einkaufszentrum Kinzigbogen – Vom Hundekuchen bis zum Bett.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 22. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dritte Phase ====&lt;br /&gt;
Mit dem endgültigen Abzug der US-Armee aus Hanau Ende 2008 und der Konversion der verbliebenen Militärflächen erlebte der Stadtteil Lamboy seinen dritten großen Entwicklungsschub:&amp;lt;ref&amp;gt;Pamela Dörhöfer: &amp;#039;&amp;#039;Flächennutzungsplan Hanau – Kasernen werden Wohngebiete.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 2. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Kögel: &amp;#039;&amp;#039;Vom ‚No Go’ zum attraktiven Wohnort.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hanau Post.&amp;#039;&amp;#039; 10. Dezember 2011; Pamela Dörhöfer: &amp;#039;&amp;#039;US-Areale in Hanau – Der Reiz der Militärflächen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 29. September 2011; dies.: &amp;#039;&amp;#039;Hanau – Reihenhäuser im Lamboy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 8. Juni 2011; dies.: &amp;#039;&amp;#039;Büroangestellte statt Soldaten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 8. Juni 2011; Dirk Iding: &amp;#039;&amp;#039;Konversion im Schnelldurchlauf&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hanau Post.&amp;#039;&amp;#039; 8. Juni 2011; Christian Spindler: &amp;#039;&amp;#039;Erste Bewohner in früheren US-Häusern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hanau Post.&amp;#039;&amp;#039; 14. Oktober 2010; Pamela Dörhöfer: &amp;#039;&amp;#039;Hanau – Wohnungen für eine „anspruchsvolle“ Klientel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 15. September 2010; Ute Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Hanau – Da blüht uns was.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 10. September 2010; Alexander Polaschek: &amp;#039;&amp;#039;Hoffnung für den Hinterhof.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 22. Mai 2010; Andreas Zitzmann: &amp;#039;&amp;#039;Hanau – Neues Leben in US-Wohnblocks.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 6. März 2010; ders.: &amp;#039;&amp;#039;Abriss genehmigt – Wohnblocks im Lamboy verschwinden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 19. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gelände der Hutier-Kaserne an der Lamboystraße wurde die neue [[Feuerwehrhaus|Hauptfeuerwache]] der Stadt Hanau für 23 Millionen Euro errichtet und im August 2011 eingeweiht. Bis Ende 2013 entstand hier ein „Gefahrenabwehrzentrum“.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Zitzmann: &amp;#039;&amp;#039;Gefahrenabwehrzentrum – Alle beieinander.&amp;#039;&amp;#039; In: Frankfurter Rundschau vom 16. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür wurden neben der Feuerwache zwei weitere Gebäude erbaut. Neben der [[Berufsfeuerwehr|hauptamtlichen]] und der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Hanau befinden sich nun auf dem ehemaligen Kasernengelände auch das [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutsche Rot Kreuz]] (DRK), die &amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft]] (DLRG) Ortsgruppe Hanau und Bezirk Main-Kinzig&amp;#039;&amp;#039; und die [[Johanniter-Unfall-Hilfe]] e. V. (JUH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachbarschaft hat sich auf dem ehemaligen Hutier-Gelände das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;R+S Solutions&amp;#039;&amp;#039; (Schwerpunkt Gebäudetechnik) mit 260 Arbeitsplätzen angesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;R+S kauft ehemalige US-Kasernengebäude.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hanau Post.&amp;#039;&amp;#039; 28. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; R+S hat mittlerweile alle [[Denkmalschutz|denkmalgeschützten]] Gebäude des [[Gebäudeensemble|Ensembles]] gekauft. Im Zuge der Konversion der ehemaligen Militärliegenschaften haben eine ganze Reihe weiterer Unternehmen beschlossen, im Stadtteil Lamboy zu investieren und am Aufschwung des Viertels teilzuhaben, so ein Gartencenter mit 20.000 Quadratmeter Verkaufs- und Ausstellungsfläche und ein Autohaus. Die acht großen Mehrfamilienhäuser des ehemaligen „Cardwell Village Family Housing“ der US-Streitkräfte mit 96 Wohneinheiten wurden saniert mit Balkonen und teilweise auch Gärten und Garagen versehen und 2010 vermarktet. Die ehemalige Yorckhof-Kaserne, die einst der US-Armee als Verwaltungshauptsitz diente, wurde ebenfalls saniert, in 82 hochwertige Eigentumswohnungen umgebaut und auf dem ehemaligen Parkplatz gegenüber entstanden elf Reihenhäuser. Konvertiert wurde 2010 auch das seit 15 Jahren brach liegende ehemalige Gelände der Hessischen [[Bereitschaftspolizei]] mit 47 Reihenhäusern und einem neuen Nahversorgungszentrum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Zitzmann |Titel=Familienglück statt Ruinen – Reihenhäuser auf dem Polizeigelände |Sammelwerk=Frankfurter Rundschau |Datum=2009-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Diel |Titel=Wohnsiedlung statt Polizeikaserne |Sammelwerk=Hanau Post |Datum=2009-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Am westlichen Rand des Lamboyviertels liegt der [[Bahnhof Hanau Nord]] an der Bahnstrecke Friedberg–Hanau. Bis in die Zwischenkriegszeit fuhr von dort auch die [[Hanauer Kleinbahn]] nach [[Langenselbold]] und [[Hüttengesäß]] ab, deren [[Eisenbahnstrecke|Strecke]] am Südrand des Stadtteils entlangführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autobahnanschlüsse: [[Bundesautobahn 66|A 66]] ([[Frankfurt am Main|Frankfurt]]–[[Fulda]]) und [[Bundesautobahn 45|A 45]] ([[Dortmund]]–[[Aschaffenburg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
* [[Evangelisch]]e Kreuzkirche&lt;br /&gt;
* [[Römisch-katholisch]]e Kirche Heilig Geist&lt;br /&gt;
* Verband Islamischer Kulturzentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarschaftshaus ===&lt;br /&gt;
Das Nachbarschaftshaus Lamboy-Tümpelgarten ist seit 1983 Begegnungsstätte des Stadtteils. Eine anfangs wenig ausgeprägte Struktur des Angebots wurde seit 2001 durch eines ersetzt, das darauf setzt, Beziehungen zwischen den verschiedenen Gruppierungen im Quartier herzustellen und wohnortnahe Angebote für Familien, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen zu etablieren. Es werden hier unter anderem ein Stadtteilcafé, Hausaufgabenhilfe, ein Jugendtreff, Frauen-, Mädchen- und Jungengruppen, ein Medienprojekt, Deutschkurse, eine Kreativwerkstatt, Englisch- und Französischtreffs angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pamela Dörhöfer |Titel=Lamboy – Integration beim Mittagessen |Sammelwerk=Frankfurter Rundschau |Datum=2011-04-29 |Online=[https://www.fr.de/rhein-main/main-kinzig-kreis/spd-org26325/integration-beim-mittagessen-11403043.html fr-online.de] |Abruf=2014-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rund 10.000 Nutzer nehmen diese Angebote wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliges Offizierscasino ===&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Offizierskasino]] des 3. Regiments der Militäreisenbahner, welches 1908 im [[Jugendstil]] errichtet wurde, dient heute nach verschiedenen Nutzungen (US-Club, Bereitschaftspolizei, Nebenstelle des Amtsgerichtes, Irish-Pub) dem &amp;#039;&amp;#039;Behindertenwerk Main-Kinzig&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Brockenhaus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Café, Schaurösterei und Zigarrenmanufaktur |Sammelwerk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] |Datum=2012-05-09 |Seiten=42}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
In der Nähe des Nachbarschaftshauses ist der Verein „Hanauer Aquarien- und Terrarienfreunde e. V.“ beheimatet. Zum Vereinsgelände gehören ein Terrariumsgebäude, ein Ausstellungsbereich sowie ein großzügiges, zugängliches Freigelände (der „Tümpelgarten“) mit angeschlossener Gastronomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Traditionssportvereine [[Turngemeinde Hanau]] (TGH) und der [[TSV 1860 Hanau|Turn- und Sportverein 1860 Hanau]] (TSV) bieten mit ihren zahlreichen Sportabteilungen ein vielfältiges Sport- und Freizeitangebot für den Stadtteil an. Die Sektion Hanau des [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenvereins]] betreibt in der Sporthalle der ehemaligen Hessen-Homburg-Kaserne ein Kletterzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des Naherholungsgebietes an der Kinzig liegt die [[Kleingarten]]anlage „Alte May“. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das „Licht- und Luftbad“ an einem Seitenarm der Kinzig. Ein Verein bewirtschaftet dieses Freizeitgelände und betreibt eine kleine Gastronomie. In diesem Bereich ansässig ist auch ein Kaninchenzuchtverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hanauer Geschichtsverein 1844]] e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Dreißigjährige Krieg in Hanau und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; = Hanauer Geschichtsblätter 45 (2011). {{Falsche ISBN|978-3-935395-15-9}}&lt;br /&gt;
* Gundula Bavendamm: &amp;#039;&amp;#039;Amerikaner in Hessen: Eine besondere Beziehung im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. CoCon-Verlag, Hanau 2008, ISBN 978-3-937774-65-7.&lt;br /&gt;
* [[Ilse Werder]], Werner Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Lamboy und Tümpelgarten – Geschichte, Aufbruch, Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Hanau 2011, {{DNB|1020713844}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hanau.de/rathaus/statistik/daten/005542/index.html#anchor_10_27 Der Stadtteil im Internetauftritt der Stadt Hanau]&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=289664063 |GNDfehlt=2022-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile in Hanau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lamboy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Hanau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nichu42</name></author>
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