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	<title>Han Coray - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:34:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hottingen Kant Labor.JPG|mini|Pestalozzi-Schule in Zürich-Hottingen, heute Kantonales Labor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hottingen Hans Arp 1915.JPG|mini|Wandbild von Hans Arp beim Eingang der Pestalozzi-Schule, 1916]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Han Coray&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. April]] [[1880]] in [[Thal SG]]; † [[23. Oktober]] [[1974]] in [[Muzzano TI|Agnuzzo]]), eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Karl Heinrich Ulrich Anton Coray&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Han Coray-Stoop&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Corray&amp;#039;&amp;#039;, war ein Schweizer [[Reformpädagogik|Reformpädagoge]] und Kunstsammler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Han Coray wurde als Sohn eines Arztes und einer Krankenpflegerin geboren. Der Vater hatte die Mutter bei der Geburt bereits verlassen, diese gab Karl Heinrich Coray und seine Schwester zu Verwandten ab. Nach dem Tod der Mutter kam Coray in das Waisenhaus [[St. Gallen]]. Dort wurde er vom Hausvater so weit gefördert, dass er ins Lehrerseminar Unterstrass in [[Zürich]] eintreten konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/article7W6F2-1.357268 Urs Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Biographie eines Besessenen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 15. Januar 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch des Evangelischen Lehrerseminars und dem Erwerb des Lehrerpatents arbeitete er ab 1904 als [[Primarlehrer]] im [[Kanton Zürich]], zunächst vier Jahre in der Gemeinde [[Wald ZH|Wald]] und danach in [[Kilchberg ZH|Kilchberg]]. In seiner Kilchberger Zeit wurde Coray zum Pionier der [[Schutzgemeinschaft Deutscher Wald#Waldpädagogik|Waldpädagogik]], da er seine Primarschulklassen jeden Mittwochnachmittag ins Freie zum Waldschulunterricht führte. Seine Erfahrungen mit acht- und neunjährigen Schülern veröffentlichte er unter dem Namen «Heinrich Corray» im Buch &amp;#039;&amp;#039;Neulandfahrten&amp;#039;&amp;#039;. In diesem Buch erläutert er sein Konzept der [[Schutzgemeinschaft Deutscher Wald#Jugendwaldheime und Waldschulen|Waldschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Frühjahr 1912 fungierte Coray als Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Beust’schen Privatschule&amp;#039;&amp;#039; in Zürich, die im Herbst geschlossen werden musste. 1913/14 wurde im noch ländlichen Zürich Hottingen, nach Entwürfen Corays, ein dreistöckiges Schulgebäude erstellt. Er übernahm bis 1917 die Leitung dieser ebenfalls privaten [[Heinrich Pestalozzi|Pestalozzi]]-Schule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Corays Idee war es, im Dachgeschoss zwei Gastwohnungen und ein Atelier einzurichten und unentgeltlich bedürftigen Kulturschaffenden zur Verfügung zu stellen. Bis 1918 wurde die Atelierwohnung von [[Hermann Huber (Maler)|Hermann Huber]], [[Johann Wilhelm von Tscharner]], [[Gregor Rabinowitsch]], [[Leonhard Frank]], [[Friedrich Glauser]] und [[Emmy Hennings]] bewohnt. Anderen Künstlern ([[Der Große Bär#Otto van Rees|Otto van Rees]], [[Hans Arp]] usw.) half er, indem er ihnen Werke abkaufte, Illustrationsaufträge für seine Publikationen erteilte oder den Saal im Schulhaus für Lesungen, Vorträge, Konzerte und Tanzdarbietungen zur Verfügung stellte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://de.dir.groups.yahoo.com/group/kulturCH/message/194 |text=Neue Zürcher Zeitung vom 11. Januar 1999: &amp;#039;&amp;#039;Wie in Zürich die ersten abstrakten Wandbilder entstanden&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-13 17:16:25 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1916 bis 1917 war er Inhaber der &amp;#039;&amp;#039;Galerie Corray&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Galerie Corray |Titel=I. Dada-Ausstellung |Auflage=[Electronic ed.] |Verlag=Galerie Corray |Ort=Zürich |Datum=1917 |Online=https://digital.kunsthaus.ch/viewer/metadata/21121/5/ |Abruf=2025-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Zürich und Basel, wo er Werke der [[Avantgarde]] und der [[Dadaismus|Dadaisten]] ausstellte. Gleichzeitig trennte er sich von seiner Frau Domenica, mit der er drei Kinder hatte, darunter den späteren Designer und Schöpfer des Landi-Stuhls [[Hans Coray]]. Seine gut bezahlte Stelle als Schuldirektor kündigte er im August 1917. Hoch verschuldet musste er seine Tätigkeit als Galerist aufgeben. Anschliessend war er bis 1919 als Buch- und Kunsthändler in Zürich tätig. Er war der erste Förderer von [[Max Gubler]] und [[Ignaz Epper]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit vierzig Jahren heiratete Coray seine zweite Frau Dorrie Stoop, Tochter eines holländischen Ölmagnaten. Während der knapp zehnjährigen Ehe häufte Coray eine immense, jedoch zweit- bis drittklassige Kunstsammlung an. Die Sammlung musste er nach dem Selbstmord seiner Frau 1928, mit grossem Verlust auflösen. Von 1919 bis 1928 baute er auf seinem Landsitz in [[Erlenbach ZH|Erlenbach]] ein Privatmuseum für europäische Kunst des 15.–18. Jahrhunderts. Als erster Schweizer sammelte Coray auch [[afrikanische Kunst]]. Teile seiner Afrikasammlung befinden sich heute im [[Völkerkundemuseum der Universität Zürich]] und im [[Museum Rietberg]] in Zürich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1930 lebte er in [[Agnuzzo]], wo er das Hotel Casa Coray aufbaute und mit Reststücken seiner Sammlung und neu erworbenen Objekten ausstattete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
; Als &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Corray&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weggefährte. Jahrbuch für 1913.&amp;#039;&amp;#039; Meyer, Leipzig/Aarau/Wien 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Garben und Kränze. Gute Kunst und Literatur für Schule und Haus.&amp;#039;&amp;#039; Meyer, Leipzig 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neulandfahrten. Ein Buch für Eltern, Lehrer und Kinder.&amp;#039;&amp;#039; Meyer, Leipzig 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weggefährte. Jahrbuch für 1914.&amp;#039;&amp;#039; Trüb, Aarau 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tapfer und treu. Bilder aus der Schweizergeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Frauenfeld/Leipzig 1916.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Als &amp;#039;&amp;#039;Han Coray&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Leben. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was übrig blieb. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Casa Coray, Agnuzzo 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturverzeichnis ==&lt;br /&gt;
* Eberhard Bolay, Berthold Reichle: &amp;#039;&amp;#039;Waldpädagogik: Handbuch der waldbezogenen Umweltbildung. Teil 1: Theorie.&amp;#039;&amp;#039; Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2007, ISBN 978-3-8340-0311-9.&lt;br /&gt;
* {{HLS|47815|Han Coray|Autor=Markus Bürgi|Datum=2005-03-01}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Koella: &amp;#039;&amp;#039;Die Leben des Han Coray.&amp;#039;&amp;#039; Scheidegger und Spiess, Zürich 2002, ISBN 978-3-85881-137-0.&lt;br /&gt;
* Jürgen Oelkers: &amp;#039;&amp;#039;Reformpädagogik.&amp;#039;&amp;#039; 4., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Juventa Verlag, Weinheim/München 2005, ISBN 3-7799-1525-1.&lt;br /&gt;
* Klaus Seeland: &amp;#039;&amp;#039;Grenzen der Sinneserfahrung für die Waldpädagogik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen.&amp;#039;&amp;#039; Oktober 1999, S. 378–381.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kilchberg.ch/news/beilage/neujahrsblatt08.pdf Kilchbergs Schule – gestern, heute und morgen], Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Die Waldschule eines Kilchberger Lehrers&amp;#039;&amp;#039; (S. 11 des PDF).&lt;br /&gt;
* [https://nb-helveticat.primo.exlibrisgroup.com/discovery/search?query=any,contains,%22Heinrich%20Corray%22%20OR%20%22%20Corray%20Heinrich%22%20OR%20%22Han%20Coray%22%20OR%20%22Coray%20Han%22&amp;amp;tab=LibraryCatalog&amp;amp;search_scope=MyInstitution&amp;amp;vid=41SNL_51_INST:helveticat&amp;amp;offset=0 Publikationen von und über Heinrich Corray / Han Coray] im Katalog Helveticat der [[Schweizerische Nationalbibliothek|Schweizerischen Nationalbibliothek]]&lt;br /&gt;
* Alice Hertzog: [https://blog.nationalmuseum.ch/2025/05/die-reise-des-kopflosen-reiters/ &amp;#039;&amp;#039;Der kopflose Reiter&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 22. Mai 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119311607|LCCN=no/97/032665|VIAF=818870}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Coray, Han}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Coray, Han&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Corray, Heinrich; Coray-Stoop, Han; Coray, Karl Heinrich Ulrich Anton&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Reformpädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Thal SG]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Muzzano TI|Agnuzzo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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