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	<title>Hamswehrum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:11:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hamswehrum&amp;diff=1135964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wilske: siehe Infobox</title>
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		<updated>2025-12-17T05:38:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe Infobox&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Krummhörn&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Hamswehrum.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/25/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/03/00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 5&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.46&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 466&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krummhoern.de/gemeinde/daten-fakten/ |titel=Daten und Fakten |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Krummhörn |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26736&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04923&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = KarteKrummhoern.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Karte der Krummhörn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hamswehrum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in der Gemeinde [[Krummhörn]] im westlichen [[Ostfriesland]]. Sie befindet sich im [[Landkreis Aurich]] in [[Niedersachsen]]. Der Ort ist circa zwei Kilometer von der [[Nordsee]] entfernt. Zurzeit hat die Ortschaft 466 Einwohner (2020). Durch den Ort führt die [[Liste der Landesstraßen im Bezirk Weser-Ems#L 2|Landesstraße&amp;amp;nbsp;2]], die den Ort mit [[Groothusen]] und [[Upleward]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hamswehrum wurde 1375 erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich wurde Hamswehrum von Bewohnern einer untergegangenen Siedlung (Hamswehr oder Hayenswehr) gegründet. Der Name Ham ist eine alte Landschaftsbezeichnung der südwestlichen Region der Gemeinde Krummhörn. In der Geschichte des Ortes tauchen immer wieder bemerkenswerte Gebäude wie die &amp;#039;&amp;#039;Geele Burg&amp;#039;&amp;#039;, die gelbe Burg, auf. Heute erinnert nur noch ein nach der Burg benannter Platz an die gelbe Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1744 fiel Hamswehrum wie ganz Ostfriesland an [[Preußen]]. Die preußischen Beamten erstellten 1756 eine statistische Gewerbeübersicht für Ostfriesland. In jenem Jahr gab es in Hamswehrum 16 Kaufleute und Handwerker, darunter fanden sich jeweils drei Schneider und Schuster, jeweils zwei Bäcker, Leineweber und Schmiede sowie ein Zimmermann. Von den drei Kaufleuten handelten zwei mit Kleinigkeiten von Salz, Tabak und Seife, der dritte mit Mehl.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Heinrich Kaufhold]]; Uwe Wallbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Statistik der preußischen Provinz Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039; (Quellen zur Geschichte Ostfrieslands, Band 16), Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1998, ISBN 3-932206-08-8, S. 387.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang waren die natürlichen &amp;#039;&amp;#039;Tiefs&amp;#039;&amp;#039; und die Entwässerungskanäle, die die Krummhörn in einem dichten Netz durchziehen, der wichtigste Verkehrsträger. Über Gräben und Kanäle waren nicht nur die Dörfer, sondern auch viele Hofstellen mit der Stadt Emden und dem Hafenort Greetsiel verbunden. Besonders der Bootsverkehr mit Emden war von Bedeutung. Dorfschiffer übernahmen die Versorgung der Orte mit Gütern aus der Stadt und lieferten in der Gegenrichtung landwirtschaftliche Produkte: „Vom Sielhafenort transportierten kleinere Schiffe, sog. Loogschiffe, die umgeschlagene Fracht ins Binnenland und versorgten die Marschdörfer (loog = Dorf). Bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belebten die Loogschiffe aus der Krummhörn die Kanäle der Stadt Emden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Harm Wiemann, Johannes Engelmann: &amp;#039;&amp;#039;Alte Straßen und Wege in Ostfriesland.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Pewsum 1974, S. 169 (Ostfriesland im Schutze des Deiches; 8)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torf, der zumeist in den [[Moorkolonisierung in Ostfriesland#Fehnsiedlungen|ostfriesischen Fehnen]] gewonnen wurde, spielte über Jahrhunderte eine wichtige Rolle als Heizmaterial für die Bewohner der [[Krummhörn]]. Die Torfschiffe brachten das Material auf dem ostfriesischen Kanalnetz bis in die Dörfer der Krummhörn, darunter auch nach Hamswehrum. Auf ihrer Rückfahrt in die Fehnsiedlungen nahmen die Torfschiffer oftmals Kleiboden aus der Marsch sowie den Dung des Viehs mit, mit dem sie zu Hause ihre [[Torfstich|abgetorften]] Flächen düngten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunther Hummerich: &amp;#039;&amp;#039;Die Torfschifffahrt der Fehntjer in Emden und der Krummhörn im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039;, Band 88/89 (2008/2009), S. 142–173, hier S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Bedeutung des Anbaus von Bohnen weisen noch die beiden Hofstellen Groß und Klein Bohnenburg hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurde Hamswehrum in die neue Gemeinde Krummhörn eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=263&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Hamswehrum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den sehenswerten Gebäuden im Ort gehört das Malerhaus, eine [[Galerie (Kunst)|Galerie]] und Kunstwerkstatt. Des Weiteren ist die [[St.-Maria-Kirche (Hamswehrum)|Hamswehrumer Kirche]] sehenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Das Hamswehrumer [[Tief (Gewässer)|Tief]] war bis zum Ausbau der Straßeninfrastruktur in der Krummhörn am Ende des 19. Jahrhunderts die wichtigste Verkehrsanbindung des Ortes. Es handelt sich um einen Stichkanal, der über das [[Campen (Krummhörn)|Campener]] und [[Groothusen|Groothuser]] Tief zum [[Knockster Tief]] führte und damit die Verbindung nach Emden darstellte. Es wird heute nur noch für den Freizeitverkehr genutzt. Im Straßenverkehr wird Hamswehrum durch die [[Liste der Landesstraßen im Bezirk Weser-Ems#L 2|Landesstraße&amp;amp;nbsp;2]] ([[Pewsum]]–Emden-[[Neermoor]]) angebunden. Die nächstgelegene Autobahnauffahrt ist die Anschlussstelle Emden-West, der Beginn der [[Bundesautobahn 31|A&amp;amp;nbsp;31]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Lenhard Everwien]] (* 1897 in Hamswehrum; † 1971), Kreisleiter der NSDAP Norden–Krummhörn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.greetsiel-krummhoern.de/hamswehrum/ Homepage von Hamswehrum]&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Hamswehrum.pdf Beschreibung von Hamswehrum] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Krummhörn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Krummhörn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1375]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wilske</name></author>
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