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	<title>Hammerschloss Theuern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T10:23:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hammerschloss_Theuern&amp;diff=2218605&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-18T07:40:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hammerschloß Theuern.jpg|mini|Hammerherrenschloss Theuern von 1780]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Theuern-Lageplan.PNG|mini|Lageplan von Schloss und Hammerwerk Theuern auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Theuern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schloss (Architektur)|Schloss]] in [[Theuern (Kümmersbruck)|Theuern]] in der Gemeinde [[Kümmersbruck]] im [[Landkreis Amberg-Sulzbach]] von [[Bayern]]. Die erhaltenen Gebäude sind unter der [[Liste der Baudenkmäler in Kümmersbruck|Aktennummer D-3-71-136-20]] als [[Baudenkmal]] verzeichnet. „Archäologische Befunde des Mittelalters und der Neuzeit im Bereich der Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus und des ehem. Hofmarkschlosses von Theuern, darunter die Spuren von Vorgängerbauten bzw. älterer Bauphasen der Kirche und des Adelssitzes“ werden zudem als [[Bodendenkmal]] unter der [[Liste der Bodendenkmäler in Kümmersbruck|Aktennummer D-3-6637-0078]] geführt. „Archäologische Befunde des abgegangenen spätmittelalterlichen und neuzeitlichen Eisenhammers Theuern“ werden ferner unter der [[Liste der Bodendenkmäler in Kümmersbruck|Aktennummer D-3-6637-0118]] als Bodendenkmal geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Familie von Theuern lässt sich seit dem Ende des 11. Jahrhunderts, gleichzeitig die erste urkundliche Erwähnung Theuerns, nachweisen. Hartnit von „Tiuren“ erscheint in einer Urkunde als Zeuge, die zwischen 1092 und 1114 niedergeschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kuemmersbruck.de/index.php?id=0,26 |titel=Ein kurzer Ausflug in unsere Geschichte |abruf=2023-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1482 ist erstmals in einer Quelle von einem Schloss die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hammerwerk bestand in Theuern wohl ebenfalls erst Ende des 15. Jahrhunderts, denn an der [[Große Hammereinung|Großen Hammereinung]] von 1387 war Theuern nicht beteiligt. 1518 erwarb die Familie Portner Hammerwerk und Hofmark. Das Hammerwerk selbst lag außerhalb des Schlosskomplexes an der Vils.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.familienforschung-kunz-weiden.de/Portner.pdf |wayback=20160419202012 |text=Die Portner - ein altes oberpfälzisches Geschlecht}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einem Bericht des Johann German Barbing an den [[Ferdinand Maria (Bayern) |Kurfürst Ferdinand Maria]] vom 16. Januar 1666 heißt es: &amp;#039;&amp;#039;Theuern: „Ist ein Schin- und Eisenhammer daselbst, so Gg. Porttners nachgelassenen Erben gehört, wovon die Hammerhütte, die Hammerschmiedhäuser und Wohnungen neben dem Hammer-Haus alles zu gründe gegangen und eingefallen. Daher solches Hammerwerk ganz und gar öd liegt, und keine Hoffnung ist, daß solches von den Inhabern mehr aufgerichtet wird. Anstatt des Hammerwertes ist jetzt eine Mühle samt einer Säge vorhanden, so die Porttner’schen Erben noch besitzen.“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heimatforschung-regensburg.de/1255/1/764061_DTL1737.pdf Denk, Julius: Beiträge zur Geschichte des Berg- und Hammerwesens in der churfürstlichen Oberpfalz. 1902, S. 181.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1682 wurde am heutigen Standort des Schlosses von Johann Georg Portner ein „Jägerhaus“ errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gegenreformation]] wurden die Portners von ihrem Hammergut vertrieben. Nach den Portnern betrieben den Hammer Andreas von Rulands Witwe (1705) und seit 1709 die [[Lochner (Adelsgeschlecht)|Lochner von Hüttenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. August 1780 wurde laut Kirchenbuch der Grundstein zu dem heute noch bestehenden spät[[barock]]en Schloss gelegt; Bauherr war Joseph Christian von [[Lochner (Adelsgeschlecht)|Lochner]]. Das Jägerhaus aus dem 17. Jahrhundert wurde in den Neubau integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konstruktion des Hammerherrenschloss konnte man den kurfürstlichen Baumeister [[Wolfgang Diller]] aus [[Amberg]] gewinnen. Bereits in den 1770er Jahren wurden mehrere Wirtschaftsgebäude errichtet, so entstand eine Vierflügelanlage um einen geschlossenen Innenhof. Die Ostfassade des dreigeschossigen Hauptbaus schmückt ein Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel. Im Giebelfeld ist das Ehewappen Lochner-Bibra angebracht. Das wuchtige Hauptportal mit Pilastern und Sprenggiebel stammt – dem Stil nach zu urteilen – vom 1682 errichteten Jägerhaus. Im Inneren hat sich von der einstigen Raumdekoration neben der Treppe mit reich geschnitztem Geländer ein Salon im ersten Obergeschoss mit geschnitzten Rokoko-Türen erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kultur-schloss-theuern.de/geschichte-des-schlosses/ |titel=Geschichte des Schlosses |abruf=2023-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schloss ist ein Putzbau mit einem [[Krüppelwalmdach]]; ein abgewinkelter Anbau mit [[Satteldach]] stammt vermutlich aus dem 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
[[Datei:Industriemuseum Theuern.jpg|mini|Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des Adelssitzes war mit dem enormen Kostenaufwand von 20.000 Gulden verbunden. Er stellte eine große Belastung sowohl für den Hofmarksherrn als auch für die zu Fronleistungen verpflichteten Untertanen dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichtederhofmark&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. September 1816 kaufte [[Karl Christian von Mann genannt Tiechler]] das Gut Theuern von der Gräfin Sophie von Hirschberg. 1832 hatte die hiesige Eisenhütte einen [[Hochofen]]. Der Sohn des von Mann veräußerte das Gut am 28. August 1855 an [[Florian Dorfner]]. Es umfasste zu dieser Zeit 1707 Tagwerk, wovon 1561 Tagwerk aus Wäldern bestanden. 1935 verkaufte die Familie Dorfner das Waldgut samt Schloss an die Berliner Holzgroßhandlung Breba.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Ernstberger: Geschichte des Vaterstammes der Dorfner in Hirschau (Bayer. Ostmark). 1940. Seiten 140 und 149&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach gelangte es in den Besitz der Familie Wittmann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichtederhofmark&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kultur-schloss-theuern.de/geschichte-der-hofmark/ |titel=Geschichte der Hofmark |abruf=2023-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1972 erwarb der [[Landkreis Amberg-Sulzbach]] das Anwesen und errichtete das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Das Schloss Theuern beherbergt das [[Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern]]. Darüber hinaus wird das Schloss für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und im Unterhaltungsbereich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss ist Anlaufpunkt zahlreicher Wander- bzw. Radwege, wie der [[Bier- und Burgenstraße]] und dem [[Fünf-Flüsse-Radweg]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Eisenhämmern und Hammerschlössern in der Oberpfalz}}&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Franz Michael Ress&lt;br /&gt;
   |Titel=Bauten, Denkmäler und Stiftungen deutscher Eisenhüttenleute&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Verfasst im Auftrage des [[Stahlinstitut VDEh|Vereins Deutscher Eisenhüttenleute]]&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Stahleisen&lt;br /&gt;
   |Ort=Düsseldorf&lt;br /&gt;
   |Datum=1960&lt;br /&gt;
   |Seiten=176&lt;br /&gt;
   |DNB=453998070}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Theuern}}&lt;br /&gt;
* [https://kultur-schloss-theuern.de/ Homepage des Kultur-Schloss Theuern]&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|6599|Schloss Theuern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Amberg-Sulzbach}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.3865|EW=11.9107|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Amberg-Sulzbach|Theuern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kümmersbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Kümmersbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Kümmersbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Kümmersbruck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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