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	<title>Hammer (Windeck) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:10:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hammer_(Windeck)&amp;diff=761875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:33:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hammer (Windeck)1.jpg|mini|Das Hotel Hammer Anfang des 20. Jahrhunderts.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammerfels.jpg|mini|Die blanke Felswand an der Sieg war vielleicht namensgebend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Herchen-Bahnhof]]) ist ein Ort, der nördlich am Mittellauf der [[Sieg (Fluss)|Sieg]] und somit am Rande des [[Bergisches Land|Bergischen Landes]] gelegen ist. Der Ort gehörte zur Gemeinde Herchen (heute Gemeinde [[Windeck]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Namens liegt im Dunkeln. Da weder ein Bezug zu der Ortschaft [[Hamm (Sieg)|Hamm]] besteht, noch ein Hinweis auf ein [[Eisenhammer|Hammerwerk]] besteht, bleibt noch die Möglichkeit einer sehr alten Ortsbezeichnung offen, da &amp;#039;&amp;#039;hamer&amp;#039;&amp;#039; im altgermanischen nicht nur die Bedeutung von Hammer hatte, sondern auch für &amp;#039;&amp;#039;Stein&amp;#039;&amp;#039; stand. Und hier fallen die steilen Felsufer der Sieg besonders auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung betraf den Eisenbahnbau der [[Siegstrecke]]. 1860 wurde diese durch den 370 m langen Tunnel durch die Reifershardt an [[Herchen]] vorbeigeführt, welches eine beliebte [[Sommerfrische]] war. Dies machte den Bau eines vom Ort abgelegenen Bahnhofs erforderlich. Man wählte hierfür die Nähe des Abzweigs nach [[Leuscheid]]. Direkt gegenüber der damaligen Einmündung, einem beschrankten Bahnübergang, wurde dann das Hotel Hammer errichtet. 1875 wurde erstmals der Ackerer Carl Hundhausen, Sohn des Gastwirtes Friedrich Gerhard Hundhausen &amp;#039;&amp;#039;zum Hammer&amp;#039;&amp;#039; genannt. 1877 wird der Vater bei der Heirat der Tochter Fabrikant genannt. Damit ist der Ort ein junger Ort, der aus der industriellen Entwicklung des 19. Jahrhunderts entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
Neben den Bewohnern des Hotels Hammer wurden noch die Gebäude Bahnhof sowie Hotel Burbach am südlichen Siegufer, also am Rande des [[Westerwald]]es, in den Gemeindearchiven als zum Hammer zugehörig benannt. Aus letzterem entstand der Ortsteil [[Igelshof]], der sich durch die Nachbarschaft zu dem in Herchen entstehenden Pädagogium (später Bodelschwingh’sche Anstalten) weiterentwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 gab es 44 Bewohner in fünf Häusern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digitalis.uni-koeln.de/Gemeinde/gemeinde_index.html Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland Ausgabe 1888, S.&amp;amp;nbsp;112]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts waren als Bewohner der Ortschaft Hammer folgende Haushalte verzeichnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1901 ===&lt;br /&gt;
[[Ackerer]] Bartholomäus Bechher, Burbach, Wirt, Vieh- u. Baumaterialienhändler Friedrich Wilhelm Burbach, Gastwirtin zum Hammer Amalie Hundhausen, Ackerin [[Witwe|Wwe.]] Friedrich Gerhard Hundhausen, Bahnmeister Ludwig Krommes, Wirt und Metzger Friedrich Rötzel, Rentner Wilhelm Schreiner und Stationsvorsteher Wilhelm Thiemann.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohner-Adressbuch des Siegkreises 1901.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1910 ===&lt;br /&gt;
Ackerer Friedrich Wilhelm Burbach, Delikatesshändler Albert Düsberg, Gastwirtin Amalie Hundhausen, Krautfabrikant und Baustoffhändler Gottlieb Land, Gastwirt Friedrich Wilhelm Rözel, Bahnhofsaufseher Karl Kreuz, Eisenbahngehilfe Johann Schmidt, Eisenbahngehilfe Wilhelm Gerhards und Schneidermeister Ferdinand Schumacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Haus Dernburg&amp;#039;&amp;#039; wird in dieser Aufstellung als eigener Ortsteil geführt. Neben der Witwe Dr. Nieper ist hier der Lehrer Fritz Priesemann verzeichnet. Für [[Burg Reifershardt]] ist ein Viktor Kreusch verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohner-Adressbuch des Siegkreises 1910.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
1910 gab es in dem kleinen Ort mit sechs Gebäuden neben dem Bahntelefon drei amtliche Telefone: Gasthof Hammer Nr.&amp;amp;nbsp;28, Krautfabrik Land Nr.&amp;amp;nbsp;86 und Restauration Rötzel Nr.&amp;amp;nbsp;27, alle Amt [[Eitorf]]. Ein weiteres, Nr.&amp;amp;nbsp;59, war in Haus Dernburg installiert, außerdem eins in der später zum Ort gehörenden Geflügelfarm (Wuppertaler Stadtwerke) mit der Nr.&amp;amp;nbsp;91. In der restlichen Gemeinde Herchen gab es nur noch fünf weitere Telefone.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohner-Adressbuch des Siegkreises 1910.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 gab es im inzwischen Herchen-Bahnhof genannten Ort die Anschlüsse Franz Burbach Nr.&amp;amp;nbsp;4, Hotel Frau Düsberg Nr.&amp;amp;nbsp;152, Erholungsheim Obstfarm Nr.&amp;amp;nbsp;76, Gottlieb Land, Landesprodukte, Nr.&amp;amp;nbsp;61 und Karl Land, Hotel zum Hammer, Nr.&amp;amp;nbsp;32.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digi-hub.de/viewer/image/1526464775716/29/LOG_0009/ Reichstelefonbuch 1934, Bd.2]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hotel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammer (Eindeck)2.jpg|mini|Das Hotel in den 1920er Jahren mit Tankstelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammer (Windeck)3.jpg|mini|Das Nebengebäude in den 1930er Jahren in der Nutzung als Autogarage]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammer (Windeck).jpg|mini|Das Hotel Hammer in den 1960er Jahren mit dem noch stehenden Nebengebäude, welches anfangs Apfelpatsche, dann Landmaschinenhandlung und von 1946 bis 1997 Autowerkstatt war]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirte waren 1875 Friedrich Gerhard Hundhausen, 1912 Gustav Pascher, 1919 bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Karl Land, 1945 Magdalene Nattmann (verstorben bei Bombenabwurf) und spätere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenanlagen ===&lt;br /&gt;
Zudem Hotel Hammer gehörten ein Tanzsaal (später auch Kinosaal), ein Biergarten mit Teich und Brunnen, Kegelbahn, eine hoteleigene Tankstelle, Fischerei und ein Schwimmbad in der Sieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das südlich gelegene Wirtschaftsgebäude (Fachwerk aus einem Abbruchhaus in Herchen) diente ursprünglich als &amp;#039;&amp;#039;[[Apfelkraut]]patsche&amp;#039;&amp;#039;. In den 1920er Jahren war hier die &amp;#039;&amp;#039;Siegtaler Maschinenfabrik Herchen G.m.b.H.&amp;#039;&amp;#039; untergebracht. Sie produzierte und vertrieb landwirtschaftliche Maschinen und Geräte.&amp;lt;ref&amp;gt;Beleg über den Verkauf von 3.000 Kartoffelreiben nach Thüringen vom 17. Oktober 1923, Archiv Olbertz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Maschinenfabrik in Konkurs gegangen war, wurde das Gebäude als &amp;#039;&amp;#039;Garage&amp;#039;&amp;#039; genutzt. 1933 wurde es verkauft und zu einer Autowerkstatt mit Tankstelle ausgebaut. Inzwischen wird das Haus als Wohngebäude genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch Fliegerbomben Ende des Zweiten Weltkriegs beschädigten Stallungen wurden kurze Zeit später abgebrochen. An ihrer Stelle wurden Garagen errichtet. Diese wurden später als Imbiss ausgebaut und dienen inzwischen als Wohnhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Südteil des Grundstücks wurde ein Wohnhaus für die Tochter Land errichtet und oberhalb des Hammers durch die Nachkriegseigentümer ein weiteres Wohnhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschank ===&lt;br /&gt;
* 1920: [[Höhenhaus#Geschichte|Höhenhaus Pilsener]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.koelner-brauerei-verband.de/brauerei-gilden-koelsch |text= |archivebot=2018-04-13 17:03:24 InternetArchiveBot}} Höhenhaus Pils.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskothek ==&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren wurde der Saal zur Diskothek umgebaut. Nachdem die Wirtschaft erst als &amp;#039;&amp;#039;Pata Pata&amp;#039;&amp;#039; geführt wurde, wurde sie kurz vor dem Aus als &amp;#039;&amp;#039;Tannit&amp;#039;&amp;#039; geführt. Die ehemaligen Gästezimmer waren damals als Wohnungen an Gastarbeiter vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbenennung ==&lt;br /&gt;
1909 wurde der Ort anlässlich der eingestürzten Eisenbahnbrücke bei dem [[Sieghochwasser 1909]] in der &amp;#039;&amp;#039;Eitorfer Zeitung&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Herchen-Hammer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. 1919 wurde dann erstmals in einer Geburtsurkunde nicht mehr Hammer, sondern [[Herchen-Bahnhof]] angegeben. Inzwischen waren weitere Gebäude errichtet worden, wie z. B. die Geflügelfarm (heute &amp;#039;&amp;#039;Haus Herchen&amp;#039;&amp;#039; der [[Wuppertaler Stadtwerke]]), der Gasthof Friedrich Rözel (später Kölner Hof) und 1906 Haus Duisberg (später Sonneck). Hierdurch wurde der Hammer ein Gebäude unter vielen. Aber auf amtlichen Landkarten war das Gebäude Hammer bis 1953 neben dem Bahnhof Herchen immer noch separat verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zerstörung ==&lt;br /&gt;
1935 wurde das zum Hotel gehörende Strandbad, ein von einem Bademeister bewohntes Holzhaus mit Umkleidekabinen, bei einem Hochwasser weggerissen. 1945 wurden die Stallungen nach Beschädigung durch Fliegerbomben niedergelegt. In den frühen Morgenstunden des 12. April 1973 brannte das Hotel vollständig ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Sieg-Rundschau vom 13. April 1973, Großbrand machte 27 Menschen obdachlos.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Werbung Hammer 2.jpg|Anzeige aus der Eitorfer Zeitung von 1913&lt;br /&gt;
Bild:Werbung Hammer 1.jpg|Zeitungsanzeige von 1919&lt;br /&gt;
Bild:Werbung Hammer 3.jpg|Werbung aus der Zeitung von 1928&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hammer (Windeck)|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/46/23.580/N |EW=7/31/08.150/E |type=city |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Ortsteil von Windeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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