<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hamm-Heessen</id>
	<title>Hamm-Heessen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hamm-Heessen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hamm-Heessen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T08:07:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hamm-Heessen&amp;diff=497844&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NordNordWest: /* Verkehr */ B61 ist lange heruntergestuft zur Landesstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hamm-Heessen&amp;diff=497844&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-21T18:19:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; B61 ist lange heruntergestuft zur Landesstraße&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Stadtbezirk Heessen von Hamm, zu einem ähnlich heißenden Ort in der Samtgemeinde Eilsen im Landkreis Schaumburg/Niedersachsen siehe [[Heeßen]].}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 307px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
! Karte&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff; text-align: center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 145px&amp;quot; | [[Datei:DEU Heessen COA.svg|150px|Wappen der ehemaligen Stadt Heessen]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 145px&amp;quot; | [[Datei:Lage der kreisfreien Stadt Hamm in Deutschland.png|140px|Lage der kreisfreien Stadt Hamm in Deutschland]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bundesland (Deutschland)|Bundesland]]: || [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Regierungsbezirk]]: || [[Regierungsbezirk Arnsberg|Arnsberg]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Landschaftsverband]]: || [[Landschaftsverband Westfalen-Lippe|Westfalen-Lippe]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  || [[Regionalverband Ruhr]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadtkreis (Deutschland)|Stadtkreis]]: || kreisfreie Stadt [[Hamm]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Geographische Lage]]: || {{Coordinate|text=DMS|article=/|NS=51/42/31/N|EW=7/49/40/E|elevation=70.1|type=city|pop=23564|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Höhe]]: || 70,1&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalnull|NN]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Flächeninhalt|Fläche]]: || 29,23 [[Quadratkilometer|km²]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Eingemeindung]] der&amp;lt;br /&amp;gt;Stadt Heessen: || 1. Januar 1975&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Postleitzahl]]: || 59065, 59073&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Telefonvorwahl|Vorwahlen]]: || 02381, 02382&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kfz-Kennzeichen]]: || HAM&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bezirksgliederung: || Unterbezirke: Nordenfeldmark-Ost, Mattenbecke, Zeche-Sachsen, Heessener Gartenstadt, Heessener Dorf, Westhusen, Dasbeck, Frielick&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Adresse der&amp;lt;br /&amp;gt;Bezirksvertretung: || Amtsstr.19&amp;lt;br /&amp;gt;59073 Hamm&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bezirksvorsteher]]in: || Erzina Brennecke ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bevölkerung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einwohner]]: || 23.886 &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Stand: 31. Dezember 2017)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bevölkerungsdichte]]: || 817 Einwohner je km²&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Ausländeranteil]]: || 19,6 % &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2017)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Wahl zur Bezirksvertretung 2009&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 51,4 %&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2004&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2009&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 48.4&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 32.3&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 6.2&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 5.2&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 5.2&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = FWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 1.5&lt;br /&gt;
|PARTEI7        = REP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7      = 1.2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hamm-Heessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtbezirk]] der kreisfreien Stadt [[Hamm]]. Er besteht aus dem Stadtteil [[Heessen]] und dem östlichen Teil des ehemaligen Stadtbezirks [[Hamm-Norden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Heessen liegt in [[Westfalen]], nördlich der Lippe und im südlichen Münsterland. Im Süden grenzt Heessen an [[Hamm-Uentrop]] und Hamm-Mitte, im Westen an [[Hamm-Bockum-Hövel]]. Im Norden schließt sich die Stadt [[Ahlen]] im Kreis [[Warendorf]] mit deren Stadtteil [[Dolberg (Ahlen)|Dolberg]] an. Heessen und der benachbarte Stadtteil Bockum-Hövel sind die einzigen Gebiete Hamms, die, außer das jeweilige Gebiet des Hamm-Norden noch zur historischen und geografischen Region [[Münsterland]] gerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsbild ===&lt;br /&gt;
Mit über 800 Einwohnern/km² verfügt Heessen über eine vergleichsweise hohe Bevölkerungsdichte, die deutlich  über dem Landesdurchschnitt liegt. Sie ist sogar etwas höher als die der Gesamtstadt Hamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet Heessens liegt rund 80 Meter ü.&amp;amp;nbsp;NN; nach Süden zur Lippe fällt das Gelände leicht ab auf rund 60 Meter ü.&amp;amp;nbsp;NN. Grob lassen sich drei Räume unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1. Im Süden im Zuge der Lippe hat Heessen Anteil an den Lippewiesen, einer rund 500 Meter breiten und rund vier Kilometer langen Niederung, die fast ausschließlich aus Grünland besteht und keine größeren Siedlungen aufweist. Große Bereiche dieses Feuchtgebietes stehen unter Naturschutz. Ein Teil dieser Fläche wird als [[Flugplatz Hamm-Lippewiesen]] genutzt. Auch das Schloss Heessen liegt hier. Durch dieses Tal mäandert die [[Lippe (Fluss)|Lippe]], parallel südlich dieser verläuft der [[Datteln-Hamm-Kanal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2. Die eigentliche Siedlung Heeßen liegt im Zentrum und Südwesten des Stadtteilgebietes und umfasst rund 5&amp;amp;nbsp;km². Hier wohnt die Masse der Einwohner, woraus sich eine mittlere Einwohnerdichte von rund 4.500 Menschen/km² ergibt. Nach Südwesten geht die Bebauung Heessens beinahe übergangslos in die Bockum-Hövels und des Hammer Zentrums über.&lt;br /&gt;
:Heessen verfügt zwar über ein der Größe der ehemaligen Stadt angemessenen umfängliches und auch recht weitläufiges wirtschaftliches Zentrum, mit Supermärkten, Warenhäusern, Gaststätten aber nur über einen recht überschaubaren wirklichen historischen Kern, der Alt-Heeßen genannt wird und aus mehreren Fachwerkhäusern besteht.&lt;br /&gt;
:Das Stadtbild weist hier nur noch vereinzelt vorhandenen Alt-Höfe aus der Zeit, als auch dieser Kernraum noch ländlich strukturiert war, auf. Es überwiegen Gebäude, die Wohnraum auf kleiner Fläche bieten. Auffallend ist, dass Plattenbauviertel (wie im Zuge der Asternstraße) in räumlicher Nähe zu Vierteln mit einzelstehenden Einfamilienhäusern (wie im Bereich Dasbek) stehen. Insbesondere im älteren Kernbereich hat Heessen nicht das Aussehen einer münsterländischen Kleinstadt, sondern weist mit typischen Büdchen und ergrauten Mietskasernen eher das Flair einer Ruhrgebietsstadt auf. Bisweilen gibt es aber auch im dichtbesiedelten zentralen Bereich naturnahe Gebiete, z.&amp;amp;nbsp;B. den [[Kappenbusch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:3. Weite Teile des Nordens und auch Ostens des Stadtteils Heessen, landschaftlich ein Ausläufer der [[Lipper Höhen]], sind kaum besiedelt und weisen neben großen landwirtschaftliche Flächen auch ausgedehnte Wälder auf, z.&amp;amp;nbsp;B. der 55 Hektar große &amp;#039;&amp;#039;Ostbusch&amp;#039;&amp;#039; im Nordwesten zwischen Dasbeck und der Münsterstraße oder das weitläufige &amp;#039;&amp;#039;Frielicker Holz&amp;#039;&amp;#039; im hohen Norden, dessen Waldfläche allein auf dem Gebiet Heessens rund 165 Hektar misst und sich aber über die Stadtgrenze weiter nach Norden ins Münsterland ausdehnt. Teile dieser Wälder stehen unter Naturschutz, wie der 35 Hektar große &amp;#039;&amp;#039;Heessener Wald&amp;#039;&amp;#039;, östlich der Waldbühne. Bei den landwirtschaftlichen Flächen handelt es sich im Gegensatz zu den Lippewiesen überwiegend um Ackerland. Der Bereich nördlich und westlich der geschlossenen Bebauung Heessens umfasst rund 13&amp;amp;nbsp;km² und weist dabei lediglich knapp 400 Einwohner auf, was einer mittleren Einwohnerdichte von lediglich rund 30 Menschen/km² entspricht. Geschlossenen größere Dörfer sind hier kaum vorhanden (außer u.&amp;amp;nbsp;a. [[Westhusen]], Frielick). Bei den Baugrundflächen handelt es sich um (ggf. ehemalige) Einzelhöfe, auch Reiterhöfe usw. Dieser landwirtschaftliche Norden und Osten Heessens unterscheidet sich in gewisser Weise nicht vom Münsterland, ist quasi ein idealtypischer Teil desselben.&lt;br /&gt;
:Mit rund 150 Hektar nimmt der ehemalige Standortübungsplatz der Bundeswehr einen nicht unerheblicher Teil des ländlichen Nordens ein. Der Übungsplatz nebst Standortschießanlage gehörte zur Bundeswehrliegenschaft in [[Ahlen]], liegt aber im Gegensatz zur unmittelbar angrenzenden eigentlichen Kaserne, komplett auf Heessener Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Heessen wurde zum ersten Mal im Jahre 975 urkundlich erwähnt und war dem [[Hochstift Münster]] zugehörig. Innerhalb des Hochstifts dem [[Amt Wolbeck]] zugeordnet, wurde es 1816 der [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]] Ahlen im [[Kreis Beckum]] eingegliedert. Bereits seit 1903 wurden Probebohrungen nach Kohle vorgenommen, was 1911 zur Gründung der [[Zeche Sachsen]] führte. Mit dem Beginn der Teufarbeiten 1912 und der folgenden Kohleförderung 1914 auf der Zeche Sachsen stieg die Einwohnerzahl von damals circa 3.000 rasant an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Heessen bereits von 1858 bis 1864 ein eigenes [[Amt (Kommunalrecht)|Amt]] gebildet hatte, wurde es 1914 Sitz des [[Amt Ahlen|Amtes Ahlen]], dass daraufhin in &amp;#039;&amp;#039;Amt Heessen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Dieses Amt wurde 1921 in das &amp;#039;&amp;#039;Amt Ahlen&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus [[Altahlen]], [[Dolberg (Ahlen)|Dolberg]] und [[Neuahlen]], sowie das &amp;#039;&amp;#039;Amt Heessen&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus der Gemeinde Heessen, aufgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.his-data.de/objekt/9/2/9/heessen,amt,1858,rahmen.htm HIS-Data Amt Heessen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;leesch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wolfgang Leesch|Titel=Verwaltung in Westfalen 1815–1945|Sammelwerk=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen|Band=38|Verlag=Aschendorff|Ort=Münster|Jahr=1992|ISBN=3-402-06845-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Dezember 1917 stießen im Bahnhof Heessen ein [[Schnellzug]] und ein Zug, der [[Kriegsgefangene]] transportierte, zusammen. 32 Menschen starben, 87 wurden darüber hinaus verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Joachim Ritzau: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn-Katastrophen in Deutschland. Splitter deutscher Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1: Landsberg-Pürgen 1979, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt Heessen wurde 1934 aufgehoben. Heessen war seitdem eine amtsfreie Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leesch&amp;quot; /&amp;gt; Das kleine bäuerlich geprägte Dorf entwickelte sich zu einer Industriegemeinde und erhielt am 28. April 1964 vom Land Nordrhein-Westfalen den Status einer Stadt im damaligen Landkreis Beckum verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=242}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurde zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 in die Stadt Hamm eingemeindet. In diesem Jahr hatte Heessen knapp 19.500 Einwohner auf 24,39&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X | Seiten = 125}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits ein Jahr später wurde die Zeche Sachsen stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bezirksvertretung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ergebnisse der Kommunalwahlen in Hamm#Stadtbezirk Hamm-Heessen|titel1=Ergebnisse der Wahlen zur Bezirksvertretung im Stadtbezirk Hamm-Heessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde in Ermangelung eines historischen Wappens 1929 erstellt und der Gemeinde verliehen. Die Gemeinde und spätere Stadt Heessen führte es bis zu ihrer Auflösung am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975. Seither wird es vom Stadtbezirk Heessen verwendet. Es zeigt im [[Heroldsbild#Teilung und Spaltung, Ständerung|gespaltenen]] Schild [[heraldisch rechts|vorn]] in [[Gold (Farbe)#Heraldik|Gold]] (Gelb) einen [[Rot#Heraldik|roten]] [[Balken (Heraldik)|Balken]], symbolisch für das Münsterland und die lange Zugehörigkeit zum [[Hochstift Münster]]. Das [[heraldisch links|hintere]] Feld zeigt in [[Blau#Heraldik|Blau]] einen [[Silber (Heraldik)|silbernen]] (weißen), mit drei roten [[Pfahl (Heraldik)|Pfählen]] belegten Balken, und steht für die Familie [[Recke (Adelsgeschlecht)|von der Recke]], die vom 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bis 1778 [[Schloss Heessen]] bewohnte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Wappen Heessen Rathaus.jpg|Das Wappen von Heessen am vormaligen Rathaus, dem heutigen Bezirks- und Bürgeramt&lt;br /&gt;
  Wappen Werne.svg|Wappen des Hochstifts Münster&lt;br /&gt;
  Recke-Wappen.png|Wappen der Familie von der Recke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldbuehne Heessen Front.JPG|mini|Frontansicht der Zuschauertribüne der Waldbühne Heessen]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Heessen]], heute Privatschule mit Internat&lt;br /&gt;
* [[Schloss Oberwerries]], Sitz des Westfälischen Turnerbundes&lt;br /&gt;
* Die denkmalgeschützte [[St. Anna (Heessen)|St.-Anna-Kapelle]]&lt;br /&gt;
* Die 1876 eingeweihte doppeltürmige kath. Kirche [[St. Stephanus (Heessen)|St. Stephanus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamm-Heessen, St. Stephanus (47).jpg|mini|Katholische Kirche St. Stephanus]]&lt;br /&gt;
* Die [[St. Marien (Heessen)|Kirche St. Marien]]&lt;br /&gt;
* [[Waldbühne Heessen]], eine der größten Amateur-Freilichtbühnen Deutschlands&lt;br /&gt;
* dreigipfelige [[Halde Sachsen]] neben dem Zechengelände&lt;br /&gt;
* Ökozentrum NRW, auf dem Gelände und in den Gebäuden der [[Zeche Sachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Große Arbeitgeber und Unternehmen im Stadtbezirk sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen|St.-Barbara-Klinik]]&lt;br /&gt;
(mit den Fachabteilungen: Innere Medizin, Nephrologie und Dialyse, Pneumologie, Infektiologie und Schlaflabor, Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Handchirurgie, Neurochirurgie und Stereotaxie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesie, HNO, Augenheilkunde)&lt;br /&gt;
* Seniorenheim St. Stephanus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
An Schulen finden sich im Stadtbezirk heute fünf Grundschulen, zwei Hauptschulen,  eine Realschule und ein Gymnasium (Privatschule Schloss Heessen) sowie eine Sonderschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begegnungsstätte Brokhof&lt;br /&gt;
* Bezirksbücherei Heessen der Stadtbüchereien Hamm&lt;br /&gt;
* Bildungsstätte der Stadt Hamm auf Schloss Oberwerries&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Heessen&lt;br /&gt;
* Hallenbad Heessen&lt;br /&gt;
* Jugendzentrum Bockelweg&lt;br /&gt;
* Kommunales Förderzentrum für Erziehungshilfe&lt;br /&gt;
* Ökozentrum NRW&lt;br /&gt;
* Polizeidienststelle Heessen&lt;br /&gt;
* Sachsenhalle&lt;br /&gt;
* [[St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen|St.-Barbara-Klinik Heessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Heessen wird durch die Münsterstraße [[Bundesstraße 63|B&amp;amp;nbsp;63]] an das deutsche Fernstraßennetz angeschlossen. Die Hamm und Münster verbindende Bundesstraße 63 durchquert Heessen dabei an der Grenze zu [[Bockum-Hövel]]. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist [[Uentrop (Hamm)|Hamm-Uentrop]] (19) an die [[Bundesautobahn 2|A&amp;amp;nbsp;2]]. Über einen Autobahnzubringer im Norden ist die [[Bundesautobahn 1|A&amp;amp;nbsp;1]] zu erreichen. An das Wasserstraßennetz ist Heessen über den Stadthafen Hamm und den Kanalendhafen Uentrop indirekt angeschlossen. In den [[Lippe (Fluss)|Lippewiesen]] befindet sich zudem noch der Flugplatz Hamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Heessen.jpg|mini|[[Haltepunkt]] Hamm-Heessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Haltepunkt Hamm-Heessen&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Hamm–Minden]]. Er wird jeweils im Stundentakt vom [[Regional-Express]] [[Liste der SPNV-Linien in Nordrhein-Westfalen#Linien 1–9|RE&amp;amp;nbsp;6]] „[[Rhein-Weser-Express]]“ und der [[Regionalbahn]] [[Liste der SPNV-Linien in Nordrhein-Westfalen#Linien 60–69|RB&amp;amp;nbsp;69]] „[[Ems-Börde-Bahn]]“ bedient, sodass insgesamt ein Halbstundentakt besteht. Die Linie RE&amp;amp;nbsp;6 wird von [[National Express Holding|National Express]], die Linie RB&amp;amp;nbsp;69 von der [[Eurobahn]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 0X|6}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 6X|9}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2009 wurden über 600.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Sanierung des Bahnhofs bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Stadtbezirks ==&lt;br /&gt;
* [[Matthäus Tympius]] (1566–1616), deutscher Theologe, Pädagoge und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Horstmann (Kaufmann)|Heinrich Horstmann]] (1874–1945), deutscher Weltumradler und Autor&lt;br /&gt;
* [[Josef Veldtrup]] (1907–1987), Pädagoge und Dichter&lt;br /&gt;
* [[Walter Arendt]] (1925–2005), von 1964 bis 1969 Vorsitzender der IG Bergbau und Energie; von 1961 bis 1980 MdB (SPD); von 1969 bis 1976 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Sperlich]] (* 1948), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Christoph Wenzel]] (* 1979), Schriftsteller und Herausgeber&lt;br /&gt;
* [[Justus Moor]] (* 1987), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Dženis Burnić]] (* 1998), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Emil Steinkühler: &amp;#039;&amp;#039;Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;. Gemeindeverwaltung, Heessen 1952.&lt;br /&gt;
* Hans-Hermann Buchhorn: &amp;#039;&amp;#039;Heessen&amp;#039;&amp;#039;. Weidlich, Frankfurt am Main 1975, ISBN 3-8035-8481-7.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gernert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heessen. Tor zum Münsterland&amp;#039;&amp;#039;. Artcolor Verlag, Hamm 1989.&lt;br /&gt;
* Stefan Klönne: &amp;#039;&amp;#039;Radbod. Hammer Zechen im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Examensarbeit, Universität Münster 2000.&lt;br /&gt;
* Gisela Wallgärtner: &amp;#039;&amp;#039;Heessen und die Zeche Sachsen 1912–1976.&amp;#039;&amp;#039; Klartext Verlag, Essen 2002, ISBN 3-89861-158-2.&lt;br /&gt;
* Ursula Knäpper: &amp;#039;&amp;#039;Die Hoch- und Herrlichkeit Heessen. Geschichte eines Gerichtes und seiner Jurisdiktion mit einem besonderen Blick auf die Verfahren gegen das crimen magiae (1543–1612)&amp;#039;&amp;#039;. Griebsch &amp;amp; Rochol, Hamm 2013, ISBN 978-3-00-045862-0.&lt;br /&gt;
* Klaus Rübesamen: &amp;#039;&amp;#039;Die Landwehr des Kirchdorfs Heessen (i. Westf.) im regionalen Kontext&amp;#039;&amp;#039;. agenda Verlag, Münster 2024, ISBN 978-3-89688-861-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.heessen-direkt.de/ Unabhängiges Informations- und Kommunikationsportal für Heessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke von Hamm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4089186-0|LCCN=n81124999|VIAF=127855653}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heessen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk von Hamm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NordNordWest</name></author>
	</entry>
</feed>