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	<title>Hamburger Flugzeugbau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hamburger_Flugzeugbau&amp;diff=154533&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cobatfor: (GR) File renamed: File:BV222 USN Trondheim NAN9-48.jpg → File:Captured German Blohm &amp; Voss BV 222 seaplane at Trondheim, Norway, in 1945.jpg Criterion 1 (original uploader’s request) · info added</title>
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		<updated>2025-06-28T06:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:BV222_USN_Trondheim_NAN9-48.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:BV222 USN Trondheim NAN9-48.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:BV222 USN Trondheim NAN9-48.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Captured_German_Blohm_%26_Voss_BV_222_seaplane_at_Trondheim,_Norway,_in_1945.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Captured German Blohm &amp;amp; Voss BV 222 seaplane at Trondheim, Norway, in 1945.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Captured German Blohm &amp;amp; Voss BV 222 seaplane at Trondheim, Norway, in 1945.jpg&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Criterion 1&lt;/a&gt; (original uploader’s request) · info added&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name = Hamburger Flugzeugbau GmbH (HFB)&lt;br /&gt;
| Logo =&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|Gesellschaft mit beschränkter Haftung]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1933&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = 1969&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund = Fusion mit der aus der [[Messerschmitt AG]] und der [[Bölkow GmbH]] entstandenen Messerschmitt-Bölkow GmbH zu [[Messerschmitt-Bölkow-Blohm]] (MBB)&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Hamburg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung =&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl =&lt;br /&gt;
| Umsatz =&lt;br /&gt;
| Branche = [[Flugzeughersteller]]&lt;br /&gt;
| Homepage =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Flugzeugbau GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HFB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wurde im Juni 1933 als Tochterunternehmen der Schiffswerft [[Blohm &amp;amp; Voss]] in das Handelsregister eingetragen. [[Walther Blohm]], der Werftinhaber, wählte diesen Weg, um die unwägbaren Risiken des neuen Arbeitsgebiets von der Werft fernzuhalten. Da sich die Sorge bald als unnötig erwies, wurde die Tochter Ende 1937 als &amp;#039;&amp;#039;Blohm &amp;amp; Voss, Abt. Flugzeugbau&amp;#039;&amp;#039; in die ehemalige Muttergesellschaft eingegliedert. 1969 erfolgte eine Fusion mit der Messerschmitt-Bölkow GmbH zu [[Messerschmitt-Bölkow-Blohm|MBB]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Der Anfang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blohm &amp;amp; Voss Ha 135 drawing.jpg|mini|Dreiseitenriss der Ha 135]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blohm Voss Ha 137 front view.jpg|mini|Ha 137]]&lt;br /&gt;
Nach der Regierungsübernahme durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] arbeiteten die neuen Machthaber aufgrund von Planungen, die noch von der [[Reichswehr]] stammten, insgeheim auf die Schaffung von (durch den im [[Friedensvertrag von Versailles]] verbotenen) Luftstreitkräften hin. Neben anderen bisher nicht im Bereich Luftfahrt tätigen Firmen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. der Lokomotiven und Lastwagen bauenden Firma [[Henschel &amp;amp; Sohn]] in Kassel, bemühte sich auch die Schiffswerft Blohm &amp;amp; Voss, auf dem neuen und aussichtsreichen Gebiet Fuß zu fassen. Die Eigner gründeten deshalb die &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Flugzeugbau GmbH&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Modell, die [[HFB Ha 135|Ha 135]], ein [[Doppeldecker (Flugzeug)|Schuldoppeldecker]], entstand noch in einer gemieteten Tischlerei und musste zum Einfliegen auf den [[Flughafen Hamburg|Flughafen Fuhlsbüttel]] transportiert werden. Es wurden nur sechs Stück davon gebaut. Das für diesen Entwurf zuständige Konstrukteursteam, [[Reinhold Mewes]] und [[Viktor Maugsch]], das von [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkel]] gekommen war, ging danach zu [[Gerhard-Fieseler-Werke|Fieseler]] nach Kassel. Das einsitzige Übungsflugzeug [[Blohm &amp;amp; Voss Ha 136|Ha 136]], von dem nur zwei Stück gebaut wurden, war das erste Werk des neu eingestellten Chefkonstrukteurs [[Richard Vogt (Ingenieur)|Richard Vogt]], der vorher bei [[Dornier-Werke|Dornier]] und zuletzt bei [[Kawasaki Heavy Industries|Kawasaki]] in Japan gearbeitet hatte. Das Flugzeug hatte bereits eines der beiden für die Konstruktionen von Vogt typischen Merkmale, den so genannten [[Rohrholm]]. Diesen und die zweite seiner Besonderheiten, den [[Knickflügel]], verwendete er bei seinem nächsten Entwurf, der [[Blohm &amp;amp; Voss Ha 137|Ha 137]]. Das einsitzige Flugzeug, von dem es zwei mit verschiedenen Motoren ausgerüstete Ausführungen gab, wurde auf die Ausschreibung &amp;#039;&amp;#039;Leichtes Sturzkampfflugzeug&amp;#039;&amp;#039; hin entwickelt. Sieger in dieser Konkurrenz, an der sich auch Fieseler mit der [[Fieseler Fi 98|Fi 98]] beteiligte, wurde aber die Henschel [[Henschel Hs 123|Hs 123]]. Dennoch wurden von der Ha 137 drei Versuchsflugzeuge und 17 Nullserienflugzeuge gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür und für andere in der Folge zu erfüllende Aufträge hatte das Unternehmen in [[Wenzendorf]] ein neues [[Werk Wenzendorf|Werk]] gebaut, das etwa 20&amp;amp;nbsp;km südlich vom Firmensitz und Werftgelände lag und im September 1935 in Betrieb genommen wurde. Da dies ein reiner Landflugplatz war, das Unternehmen aber große Pläne für Wasserflugzeuge und Flugboote hatte, wurde dafür von 1936 bis 1940 in [[Hamburg-Finkenwerder|Finkenwerder]] ein zweites neues Werk errichtet. Zu diesem Zweck wurde das zuvor sumpfige westliche Elbufer von Finkenwerder (Neßhaken) begradigt und befestigt und die Wasserfläche ausgebaggert, so dass das [[Mühlenberger Loch]] in neuer Form entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Flugzeugführer für die Erprobung und das Einfliegen von Flugzeugen war im September 1934 [[Helmut Wasa Rodig]] eingestellt worden, der vorher Fluglehrer bei der [[Deutsche Verkehrsfliegerschule|Deutschen Verkehrsfliegerschule]] (DVS) Warnemünde gewesen war. Ihm wurde ab August 1936 [[Röttger Hilleke]] zur Seite gestellt, ebenfalls als Fluglehrer von der DVS kommend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Herstellerwerk ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BvP170 Holzmodell1.png|mini|Modell P 170]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ModellPhoto BvP194.02.png|mini|Modell P 194]]&lt;br /&gt;
Nachdem schon von der Gründung an Teile für die Junkers [[Junkers Ju 52/3m|Ju 52]] hergestellt und damit bisherige Werftarbeiter auf das nun ganz andere Gebiet Flugzeugbau umgeschult worden waren, wurde das Unternehmen in zunehmendem Maß zum Nachbau fremder Muster herangezogen. Der erste Großauftrag lautete über 24 Stück [[Dornier Do 23|Do 23 G]], welche die firmeneigenen Werknummern von 115 bis 138 erhielten. Es folgten zunächst 34 Junkers [[Junkers W 34|W 34 hi]] (Wnr.139 bis 147, 154 bis 170 und 173 bis 180) sowie einige der Ausführung hau. Dieser Auftrag hatte ursprünglich auf 494 Stück gelautet, wurde aber am Ende auf 261 heruntergesetzt, von denen 69 hi und 192 hau waren. Die davor, dazwischen und danach liegenden Werknummern erhielten zumeist die Flugzeuge eigener Konstruktion. Die nächsten Fertigungslose betrafen Flugzeuge der Muster Junkers [[Junkers Ju 86|Ju 86]] (75 Stück) und schließlich [[Dornier Do 17|Do 17]] der Ausführungen F (von ursprünglich 65 Stück auf 29 herabgesetzt), P (erst 55 Stück, dann auf 192 erhöht, um bei 149 zu enden) und Z (74 Stück). Während des Krieges erhielt B&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;V noch den Auftrag, eine größere Zahl [[Messerschmitt Bf 109|Bf 109]] in die zweisitzige Schulausführung G-12 umzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blohm &amp;amp; Voss Hamburger Flugzeugbau hatte verschiedene militärische Projekte, wie den Schnellbomber [[Blohm &amp;amp; Voss P 170|P 170]], das Schlachtflugzeug [[Blohm &amp;amp; Voss P 194|P 194]], den Nachtjäger [[Blohm &amp;amp; Voss P 215|P 215]] oder den Strahljäger [[Blohm &amp;amp; Voss P 197|P 197]], die jedoch nicht über das Projektstadium hinauskamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Entwicklungsbetrieb ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blohm und Voss Bv138.jpg|mini|BV 138 im Flug]]&lt;br /&gt;
Nach dem Fehlschlag mit der Ha 137 ruhten die Hoffnungen der Firma auf dem Entwurf für den Seefernaufklärer [[Blohm &amp;amp; Voss BV 138|BV 138]], für den es offenbar im [[Reichsluftfahrtministerium]] (RLM) gute Fürsprecher gab, der aber gegen die [[Dornier Do 24|Do 24]] anzutreten hatte. Die ersten Erprobungsergebnisse waren allerdings niederschmetternd. Der auch hier von Vogt angewendete, vom Rumpf aus nach oben geknickte Rohrholmflügel musste beim zweiten Flugzeug durch einen gerade durchlaufenden ersetzt werden, wozu noch eine Reihe wesentlicher Änderungen kam. Erst das dritte Flugzeug, die mit A-01 bezeichnete D-ADJE. entsprach den Forderungen. Sie war auch das erste Flugzeug, das anstelle von Ha das neue Firmenkürzel BV in der Bezeichnung bekam. Nach ihr und drei weiteren A-0 Flugzeugen entstand die Baureihe A-1, von der bei der Firma 25 Stück gebaut wurden. Es folgten 20 Stück der Ausführung B-1 und zunächst 142 Stück, dann nochmals 19 mit der Bezeichnung C-1. In dieser Form baute auch noch die Firma [[Weser-Flugzeugbau]] 67 Flugboote, bis die Fertigung Ende 1943 beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BV Ha 139 Nordwind c1938.jpg|mini|Ha 139 &amp;#039;&amp;#039;Nordwind&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Mit der Bezeichnung [[Blohm &amp;amp; Voss Ha 139|Ha 139]] entstanden drei viermotorige Schwimmerflugzeuge für die [[Lufthansa]] zum Posttransport über den Atlantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blohm &amp;amp; Voss Ha 140 (15083353609).jpg|mini|Ha 140]]&lt;br /&gt;
Das zweimotorige Seemehrzweckflugzeug auf Schwimmern, [[Blohm &amp;amp; Voss Ha 140|Ha 140]], von dem nur zwei Stück gebaut wurden, unterlag im Vergleich zur Heinkel [[Heinkel He 115|He 115]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blohm und Voss Bv141 rear.jpg|mini|BV 141]]&lt;br /&gt;
Vom folgenden Entwurf Vogts, dem völlig aus dem Rahmen fallenden unsymmetrischen Aufklärer und Mehrzweckflugzeug Ha&amp;amp;nbsp;141 bzw. [[Blohm &amp;amp; Voss BV 141|BV 141]], wurde schließlich nur eine kleine Serie von insgesamt 28 Flugzeugen gebaut. Ihr Mitbewerber, die [[Focke-Wulf Fw 189|Fw 189]] konnte sich allerdings durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blohm &amp;amp; Voss BV-142.jpg|mini|BV 142]]&lt;br /&gt;
Die Ha bzw. [[Blohm &amp;amp; Voss BV 142|BV 142]] war direkt von der Ha 139 abgeleitet, aber mit Sternmotoren und Spornradfahrwerk ausgerüstet. Die vier gebauten Flugzeuge sollten auch im Postdienst der DLH eingesetzt werden, kamen aber, wie die meisten anderen auch, wegen des Kriegsausbruchs bei der Luftwaffe zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf [[Blohm &amp;amp; Voss BV 144|BV 144]], ein zweimotoriges, für Verkehrszwecke gedachtes Flugzeug mit im Fluge veränderlichem Einstellwinkel des Flügels, wurde an die französische Firma [[Breguet (Flugzeughersteller)|Breguet]] zur Weiterbearbeitung abgegeben. Zwei Flugzeuge wurden dort gebaut, von denen aber nur das erste, lange nach Kriegsende, am 14. März 1946 zum Fliegen kam. Das Projekt wurde bald von den Franzosen aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Captured German Blohm &amp;amp; Voss BV 222 seaplane at Trondheim, Norway, in 1945.jpg|mini|BV 222]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-667-7142-24, Flugzeug Blohm - Voß BV 238 V1.jpg|mini|BV 238]]&lt;br /&gt;
Erst das sechsmotorige Flugboot [[Blohm &amp;amp; Voss BV 222|BV 222]], das ebenfalls für den Transatlantikverkehr vorgesehen war, aber nur bei der Luftwaffe als Transporter und Fernaufklärer eingesetzt wurde, konnte wieder als Erfolg betrachtet werden. 13 Stück wurden davon gefertigt. Vom noch größeren Nachfolger [[Blohm &amp;amp; Voss BV 238|BV 238]] wurde nur noch ein Stück gebaut und zum Fliegen gebracht. Unter der Bezeichnung [[Blohm &amp;amp; Voss BV 250|BV 250]] war davon auch eine Landausführung geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vogt ließ noch mehrere unsymmetrische Projekte für verschiedene Zwecke ausarbeiten, von denen aber keines verwirklicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes Projekt entstand noch ein kleiner, motorloser, stark gepanzerter Jagdgleiter, bezeichnet als [[Blohm &amp;amp; Voss BV 40|BV 40]], der von einem Jagdflugzeug in die nötige Höhe geschleppt werden sollte, um von dort im Gleitflug die Bomberformationen anzugreifen. Gebaut wurden noch einige, doch zum Einsatz kam keiner davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig gebaut und auch geflogen wurde schließlich noch ein Höhenjäger [[Blohm &amp;amp; Voss BV 155|BV 155]], der von Messerschmitt an B&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;V zur weiteren Bearbeitung abgegeben worden war. Eines der beiden gebauten Flugzeuge wartet heute noch im Lager des [[National Air and Space Museum|US Air &amp;amp; Space Museum]] auf seine Restaurierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde das Werk von der britischen Besatzungsmacht weitestgehend demontiert und zerstört. Der kleine Rest stand unter englischer Kontrolle, um dort Panzer zu reparieren. Die Hallen in [[Werk Wenzendorf|Wenzendorf]], so weit nicht schon durch die verschiedenen Bombenangriffe beschädigt oder zerstört, wurden ebenfalls demontiert. Mit Zähigkeit und Idealismus konnte Walter Blohm jedoch einen neuen Anfang schaffen. Unter seiner Leitung wurde schließlich mit Beteiligung von HFB, [[Weser-Flugzeugbau]] und [[Siebel Flugzeugwerke|Siebel ATG]] im Jahre 1954 die [[Flugzeugbau Nord GmbH]] gegründet, die Transportmaschinen vom Typ [[Nord Noratlas|Nord N 2501]] &amp;#039;&amp;#039;Noratlas&amp;#039;&amp;#039; für die [[Bundeswehr]] in Lizenz herstellen sollte. Für diesen Auftrag wurden auch Hallen in [[Stade]] angemietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hansajet HFB-320 1604.jpg|mini|HFB-320 &amp;#039;&amp;#039;Hansa Jet&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
In den späten 1950er Jahren wurden die zweimotorige PTL-Maschine [[HFB 209]] und die zweistrahlige [[HFB 314]] entwickelt. Letztere wurde von der Lufthansa positiv beurteilt, die Vorfinanzierung der Entwicklung und des Baus von zwei Prototypen durch Bundesmittel kam aber nicht zustande, so dass auch diese Maschine nicht über das Reißbrettstadium hinauskam. In den 1960er Jahren wurde das kleine zweistrahlige Reiseflugzeug [[HFB 320]] entwickelt und in kleiner Stückzahl gebaut. Die Firma beteiligte sich ferner am Bau des &amp;#039;&amp;#039;Noratlas&amp;#039;&amp;#039;-Nachfolgemodells [[Transall C-160]] und lieferte Bauteile für den Senkrechtstarter [[Dornier Do 31]] und die [[Fokker F.28]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Nach der Fusion der [[Messerschmitt AG]] mit der [[Bölkow GmbH]] (1. November 1968) schloss sich die jetzt wieder als HFB arbeitende Firma mit dem daraus entstandenen Unternehmen ein halbes Jahr später zur [[Messerschmitt-Bölkow-Blohm|Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH]] (MBB) unter der Leitung von [[Ludwig Bölkow]] zusammen.&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme von MBB durch die [[Daimler-Benz AG]] (heute [[Daimler AG]]) 1989 kam das Werk zur [[DASA (Luft- und Raumfahrtkonzern)|DASA]].&lt;br /&gt;
Heute gehört es zu [[Airbus]], einer Division der Airbus Group, der ehemaligen bzw. umbenannten [[EADS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firmenentwicklungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BV40.jpg|mini|Modell BV 40]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ModellPhoto BV155 1.png|mini|Modell BV 155]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BV246.jpg|mini|BV 246]]&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss BV 40|BV 40]], Gleitjäger&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[HFB Ha 135|Ha 135]], Schuldoppeldecker&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss Ha 136|Ha 136]], Übungsflugzeug&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss Ha 137|Ha 137]], Sturzkampfflugzeuge&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss BV 138|BV 138]], Flugboot&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss Ha 139|Ha 139]], Übersee-Postflugzeug&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss Ha 140|Ha 140]], Mehrzweck-Schwimmerflugzeug&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss BV 141|BV 141]], Aufklärer&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss BV 142|BV 142]], Langstreckenaufklärer&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss BV 143|BV 143]], Gleitbombe&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss BV 144|BV 144]], Transport- und Verkehrsflugzeug&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss BV 155|BV 155]], Höhenjagdflugzeug&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss BV 222|BV 222]], Wiking, Flugboot für Transport und Seeaufklärung&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss BV 238|BV 238]], Großflugboot&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss BV 246|BV 246]], Hagelkorn, Gleitbombe&lt;br /&gt;
* [[HFB 320]], Reise- und Geschäftsflugzeug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der projektierten Modelle und Prototypen ohne GL/C-Nummer:&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss P 170|P 170]], Kampfflugzeug&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss P 188|P 188]], Strahlgetriebener Höhenbomber&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss P 194|P 194]], Kampfflugzeug&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss P 250|P 205]], Höhenjagdflugzeug&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss P 208|P 208]], Jagdflugzeug&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss [[Blohm &amp;amp; Voss P 212|P 212]], Strahlgetriebenes Jagdflugzeug&lt;br /&gt;
* Blohm &amp;amp; Voss BV 250, projektierte Landversion der BV 238&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinschaftsprogramme ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Transall LTG 62 1983.jpeg|mini|Transall C-160D der Luftwaffe]]&lt;br /&gt;
* [[Transall C-160]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://walther-blohm-stiftung.de/geschichte-flugzeugbau.html Walther-Blohm-Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Hrsg=Otto K. Krausskopf|Titel=Hamburger Flugzeugbau GmbH|Sammelwerk=Flugwelt : Monatszeitschrift für das Gesamtgebiet der Luftfahrt|WerkErg=Offizielles Organ des Bundesverbandes der Deutschen Luftfahrtindustrie e.&amp;amp;nbsp;V.|Nummer=Heft Nr. 1|Verlag=Flugwelt-Verlag GmbH|Ort=Wiesbaden|Jahr=1957|Seiten=11–13|ZDB=957730-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Hermann Pohlmann|Titel=Chronik eines Flugzeugwerks 1932–1945|Verlag=Motorbuch Verlag|Ort=Stuttgart|Jahr=1979|ISBN=3-87943-624-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Rolf Struve|Titel=Bilder-Chronik HFB, Hamburger Flugzeugbau GmbH 1955–1969|TitelErg=mit Personen- und Gruppenfotos aus den Fotoalben von Herrn Pohlmann von der Zeit beim Hamburger Flugzeugbau|Kommentar=Mit einer Einleitung von Herrn Pohlmann über den Wiederbeginn nach dem Kriege|Verlag=Verlag Peter|Ort=Jesteburg|Jahr=1987}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Susanne Wiborg|Titel=Walther Blohm : Schiffe und Flugzeuge aus Hamburg|Verlag=Christians Verlag|Ort=Hamburg|Jahr=1993|ISBN=3-7672-1189-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Flugzeughersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehr- und Rüstungswirtschaft im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtunternehmen (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Flugzeugbau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeughersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cobatfor</name></author>
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