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	<title>Hamburger Echo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:22:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hamburger_Echo&amp;diff=708528&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UweRohwedder: /* „Echo-Versammlung“ am 16. Juni 1933 */ straßenname korr.</title>
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		<updated>2026-04-14T21:21:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;„Echo-Versammlung“ am 16. Juni 1933: &lt;/span&gt; straßenname korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hamburger Echo vom 28.2.1933.JPG|mini|Hamburger Echo von 28. Februar 1933]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Echo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratische]] [[Tageszeitung]], die –&amp;amp;nbsp;mit Unterbrechungen und unter wechselndem Titel&amp;amp;nbsp;– von 1875 bis 1966 erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde 1875 als &amp;#039;&amp;#039;Hamburg-Altonaer Volksblatt&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von [[Wilhelm Hasenclever]] und [[Carl Hillmann|Carl Hielmann]] gegründet und erschien anfangs im Verlag [[Johann Heinrich Wilhelm Dietz|J. H. W. Dietz]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Hasenclever |Titel=Hamburg-Altonaer Volksblatt |Datum= |Online=https://kataloge.uni-hamburg.de/DB=1/XMLPRS=N/PPN?PPN=167874020 |Abruf=2019-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; später im parteieigenen Verlag &amp;#039;&amp;#039;Auerdruck&amp;#039;&amp;#039;. In der Zeit des [[Sozialistengesetz]]es führte es den unverfänglichen Titel &amp;#039;&amp;#039;Gerichtszeitung&amp;#039;&amp;#039; (1878–1881)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gerichtszeitung: Tageblatt für Hamburg, Altona und Umgebung |Datum= |Online=https://kataloge.uni-hamburg.de/DB=1/XMLPRS=N/PPN?PPN=167874039 |Abruf=2019-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Bürgerzeitung&amp;#039;&amp;#039; (1881–1887),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bürgerzeitung |Datum= |Online=https://kataloge.uni-hamburg.de/DB=1/XMLPRS=N/PPN?PPN=167874047 |Abruf=2019-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ab Oktober 1887 schließlich &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Echo&amp;#039;&amp;#039;. Mit einer Auflage von mehr als 76.000 Exemplaren galt das Echo vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als zweitgrößte sozialdemokratische Tageszeitung in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirsten Haake: &amp;#039;&amp;#039;Helma Steinbach 1847–1918 – Eine Vorkämpferin für Gewerkschaft, Genossenschaft und Partei&amp;#039;&amp;#039;. [[Books on Demand]], Norderstedt 2018, ISBN 978-3-7528-2318-9, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 1919 bis 1933 war [[Paul Bugdahn]] Mitarbeiter der Redaktion des Hamburger Echos, erst als Berichterstatter und später als Redakteur. Ab 1922 übernahm er die Geschäftsführung der Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der [[Zeit des Nationalsozialismus|Herrschaft der Nationalsozialisten]] von 1933 bis 1945 war es verboten, nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erlebte es eine erneute Blüte und erreichte kurz nach der [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Währungsreform 1948]] die höchste Auflage von 244.000 Exemplaren.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Tormin: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der SPD in Hamburg 1945 bis 1950.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1994, S. 220 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein politischer Redakteur der Nachkriegsjahre war [[Herbert Wehner]]. Kurz darauf brach die Auflage allerdings ein, nicht zuletzt durch die Konkurrenz des 1948 von [[Axel Springer]] gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]s&amp;#039;&amp;#039; und anderer Zeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Auflage bis Anfang der 1960er Jahre weiter kontinuierlich bis auf 25.000 zurückgegangen war, sollte die Zeitung zum Jahresende 1963 eingestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das „Echo“ soll nicht sterben |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=46 |Datum=1963 |Seiten= |Online=https://www.zeit.de/1963/46/das-echo-soll-nicht-sterben}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Protesten aus der Hamburger Öffentlichkeit wurde die Einstellung jedoch hinausgezögert, Axel Springer bot seine eigenen Vertrieb zur Unterstützung an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1963/46/das-echo-soll-nicht-sterben/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Das „Echo“ soll nicht sterben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;. 15. November 1963, abgerufen am 17. September 2020 (Registrierung erforderlich).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Oktober 1964 startete das Nachfolgeprojekt &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendecho&amp;#039;&amp;#039; als nunmehr parteiunabhängige Tageszeitung. Die Zeitung wurde im Zustell-[[Abonnement]] und im freien Verkauf sechsmal pro Woche (wie auch das &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039; seinerzeit) ab mittags angeboten – zunächst unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendecho&amp;#039;&amp;#039;, dann ab dem 31.&amp;amp;nbsp;Juli 1966 verkürzt zu &amp;#039;&amp;#039;Abendecho&amp;#039;&amp;#039;. Mit inhaltlich eher [[Linksliberalismus|linksliberaler]] Tendenz –&amp;amp;nbsp;ähnlich der &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039; aus gleichem Hause&amp;amp;nbsp;– konnte sie sich jedoch langfristig nicht gegen die übrige Konkurrenz durchsetzen und stellte mit der Silvesterausgabe am 30.&amp;amp;nbsp;Dezember 1966 ihr Erscheinen endgültig ein.&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Echo&amp;#039;&amp;#039; war „eine der ältesten und traditionsreichen deutschen Zeitungen“, „unlöslich mit der Geschichte der Arbeiterbewegung verbunden“ ([[Kurt Schumacher]]), „Fackelträger einer großen Idee“ ([[Max Brauer]]), „das alte Wasserkanten-Kampfblatt der Sozialdemokratie“.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Skrentny (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg zu Fuß – 20 Stadtteilrundgänge durch Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; VSA Verlag, Hamburg 1986, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Echo-Versammlung“ am 16. Juni 1933 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt bildete ein Angebot des NS-[[Gauleiter]]s [[Karl Kaufmann (Gauleiter)|Kaufmann]], das Echo unter nationalsozialistischer Führung wieder erscheinen zu lassen. Dafür sollte der Reichstagsabgeordnete und Echo-Redakteur [[Gustav Dahrendorf]] gewonnen werden. Dahrendorf ließ Kaufmann wissen, dass ein solches Angebot in einem größeren Kreis diskutiert werden müsse, und erhielt dazu die Genehmigung. Die Hamburger SPD-Führung nutzte die Gelegenheit, um zum letzten Mal in einem größeren Kreis die politische Lage zu diskutieren. Der Landesvorsitzende [[Karl Meitmann]] hatte dazu ein vierseitiges Papier zur Diskussion gestellt. Am 16. Juni waren neben den beiden Hamburger SPD-Reichstagsabgeordneten [[Hans Staudinger]] und Gustav Dahrendorf die Bürgerschaftsmitglieder [[Adolph Schönfelder]], [[Heinrich Eisenbarth]], Karl Meitmann, [[Hans Carl Podeyn|Hans Podeyn]], [[Grete Zabe]] und [[Walter Schmedemann]] anwesend. Darüber hinaus waren außer einigen Parteiangestellten und Echo-Mitarbeitern etwa 15 Distriktsvorsitzende oder deren Stellvertreter dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 22:30 Uhr drangen Polizei und [[Sturmabteilung|SA]] in das Echo-Redaktionsgebäude in der Fehlandtstraße ein und verhafteten 30 Anwesende, die ins [[Stadthaus (Hamburg)|Stadthaus]] (Polizeipräsidium) gebracht und schikaniert und misshandelt wurden. Die meisten Teilnehmer wurden in der zweiten Juli-Hälfte wieder entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Holger Martens (Historiker)|Holger Martens]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg in den Widerstand: Die „Echo“-Versammlung der Hamburger SPD 1933&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. 2010, S. 25 ([https://books.google.de/books?id=iiUXuTPIM-UC&amp;amp;pg=PA books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Webarchiv |url=http://www.sub.uni-hamburg.de/hamburg/presse/presse_alpha.pdf |text=Hamburger Tages- und Wochenzeitungen |format=PDF; 386 kB, S. 3 |wayback=20091123091915}} im Besitz der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Tageszeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteizeitung (SPD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Hamburg, Erscheinen eingestellt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 1966]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UweRohwedder</name></author>
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