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	<title>Hamburger Brand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hamburger_Brand&amp;diff=170433&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Oursana: /* Weblinks */ typo fixed</title>
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		<updated>2026-04-15T16:48:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; typo fixed&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Stadtbrand von 1842. Für die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Gomorrha]]&amp;#039;&amp;#039;.}}[[Datei:2&amp;#039; Hopfenmarkt und Nicolaikirche in Flammen.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Hopfenmarkt und [[Ehemalige Hauptkirche St. Nikolai (Hamburg)#Hauptkirche St. Nikolai ab der Reformation|Nicolaikirche]] in Flammen. Der verhängnisvolle 5. Mai 1842.&amp;#039;&amp;#039; Zeitgenössische Druckgraphik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Brand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein verheerender [[Stadtbrand]] in [[Hamburg]], der zwischen dem 5.&amp;amp;nbsp;Mai und dem 8. Mai 1842 große Teile der [[Hamburg-Altstadt|Altstadt]] zerstörte. Im Zusammenhang mit der Hamburger Geschichte wird häufig auch nur vom &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großen Brand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. Das Feuer war noch in einer Entfernung von über 50&amp;amp;nbsp;Kilometern sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Friedrich Hermann Klenze]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hamburger Brand und Uetersens Hilfe&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1–3 (1842). Abbildungen auf [[Wikimedia Commons]]: [[:Datei:Klenze Hamburger Brand 1842 01.jpg|1]] [[:Datei:Klenze Hamburger Brand 1842 02.jpg|2]] [[:Datei:Klenze Hamburger Brand 1842 03.jpg|3]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gab Berichte, wonach man sogar in der Gegend von [[Berlin-Spandau|Spandau]] (d.&amp;amp;nbsp;h. rund 240&amp;amp;nbsp;km entfernt) am 5. Mai „in der Richtung nach Hamburg zu eine eigenthümliche Rauchwolke und Nachts einen Lichtschein gesehen hatte, was man sich nun durch den Hamburger Brand“ erklärte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|hum|14|05|1842|2|Große Feuersbrunst in Hamburg}} (Fußnote)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitgenossen bezeichneten den Brand von Hamburg „seit [[Brand von Moskau (1812)|jenem von Moskau]]“ als „wohl de[n] größte[n] im Norden unseres Welttheiles“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|osm|14|05|1842|1|Die Stadt Hamburg beinahe ein Raub der Flammen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg.1842 brand schleiden 300dpi.jpg|mini|Zeitgenössische Karte des Brandgebietes mit farblich markiertem Brandverlauf, Sprengungen (schwarz) und geretteten Gebäuden (rot)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer brach am 5. Mai 1842 gegen ein Uhr morgens im Haus Nr.&amp;amp;nbsp;44&amp;lt;ref&amp;gt;[http://feuerwehrhistoriker.de/download/brand_1842.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vor 170 Jahren: Der große Hamburger Brand von 1842.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Feuerwehr-Historiker e.&amp;amp;nbsp;V. 2012] (PDF; 589&amp;amp;nbsp;kB); [http://agora.sub.uni-hamburg.de/subhh-adress/digbib/view?did=c1:166050&amp;amp;sdid=c1:166115 &amp;#039;&amp;#039;Hamburgisches Adressbuch 1841, Personen- und Firmenverzeichnis&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;Oktober 2016; [http://agora.sub.uni-hamburg.de/subhh-adress/digbib/view?did=c1:166050&amp;amp;sdid=c1:166347 &amp;#039;&amp;#039;Hamburgisches Adressbuch 1841, Straßenverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Deichstraße (Hamburg)|Deichstraße]] am [[Nikolaifleet]] beim Zigarrenmacher&amp;lt;ref name=&amp;quot;18420515ADL&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|adl|14|05|1842|1|Hamburg, 5. Mai. (Brand.)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eduard Cohen, nach anderen Quellen im Haus Nr.&amp;amp;nbsp;42,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.deichstrassehamburg.de/geschichte-der-deichstrasse/ |wayback=20120716051537 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rettet die Deichstraße e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; }}, www.deichstrassehamburg.de, abgerufen am 6.&amp;amp;nbsp;Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus. Die genaue Ursache des Brandes blieb ungeklärt. Es wurde von den [[Nachtwächter]]n schnell bemerkt, doch den herbeigeeilten [[Feuerwehr|Spritzenleuten]] gelang es nicht, das Feuer zu löschen oder sein Übergreifen auf weitere Häuser zu verhindern. Aufgrund der vorangegangenen Trockenheit und anhaltender Winde breitete es sich schnell aus. Zeitweise drohte das Feuer sogar auf den [[Cremon]] am östlichen Ufer des Nikolaifleets überzugreifen, doch konnten die kleineren Brandherde dort rechtzeitig erstickt werden. So weitete sich das Feuer im Nikolaiviertel hauptsächlich nach Norden und Westen aus. Überlegungen, die Ausweitung durch Sprengungen zu behindern, wurden aus Furcht vor möglichen Schadenersatzforderungen der Besitzer zunächst verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 5.&amp;amp;nbsp;Mai, dem [[Christi Himmelfahrt|Himmelfahrtstag]] des Jahres 1842, war bereits ein erheblicher Teil des Nikolaiviertels von den Flammen erfasst. In der [[Ehemalige Hauptkirche St. Nikolai (Hamburg)#Hauptkirche St. Nikolai ab der Reformation|Nikolaikirche]] hielt man noch den morgendlichen Hauptgottesdienst, auch am Mittag fand ein weiterer, letzter Gottesdienst statt. Gegen 4&amp;amp;nbsp;Uhr nachmittags geriet der Turm in Brand und konnte trotz großer Anstrengungen nicht gerettet werden. Erzählungen nach erklang das Glockenspiel durch die Hitzewirkung ein letztes Mal, dann stürzte der Turm gegen 5 Uhr&amp;lt;ref name=&amp;quot;18420515ADL&amp;quot; /&amp;gt; ein und setzte das Kirchenschiff in Brand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Rathaus-um 1700.jpg|mini|Das [[Rathaus an der Trostbrücke|alte Hamburger Rathaus]] fiel dem Brand zum Opfer]]&lt;br /&gt;
Gegen Abend bedrohten die Flammen das [[Rathaus an der Trostbrücke|alte Rathaus]], das nordöstlich der Nikolaikirche an der [[Trostbrücke]] auf dem Platz stand, an dem sich heute das Haus der [[Patriotische Gesellschaft von 1765|Patriotischen Gesellschaft]] befindet. Nachdem inzwischen ein Großteil der Akten in Sicherheit gebracht worden war, entschloss man sich, das Rathaus zu sprengen, doch die Sprengung gelang nur unvollständig, so dass die Flammen in den Trümmern ausreichend Nahrung fanden und sich über die Schneise hinaus ausbreiten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des 6.&amp;amp;nbsp;Mai wanderte das Feuer nach Norden und erfasste das Gebiet, auf dem sich heute der Komplex der [[Hamburger Börse|Börse]] und des [[Hamburger Rathaus|Rathauses]] befindet. Es drohte die neue Börse zu erfassen, die erst im Dezember 1841 bezogen worden war. Obwohl das junge Gebäude zeitweise auf allen vier Seiten von Flammen umschlossen war, konnte es gerettet werden, u.&amp;amp;nbsp;a. durch den beherzten Einsatz mehrerer Kaufleute unter Führung von [[Theodor Dill]]. Am Abend erreichte das Feuer den [[Jungfernstieg]]; eine weitere Ausbreitung nach Westen konnte hier jedoch durch gezielte Sprengungen aufgehalten werden. Zuvor war im Laufe des 6. Mai durch Dekret des Senats „der [[Senator]] [[Martin Hieronymus Hudtwalcker|Hudtwalcker]] mit [[Diktatur|diktatorischer]] Gewalt bekleidet“ worden. Artillerie wurde „per Dampfboot aus Stade requirirt, da alles Pulver in Hamburg und Altona verbraucht war“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|adl|16|05|1842|1|Hamburg, 6. Mai, 6 Uhr Abends. (Brand.)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Übergreifen auf die [[Hamburg-Neustadt|Neustadt]] verhindert worden war, breitete sich das Feuer weiter nach Osten und Norden aus. Am 7.&amp;amp;nbsp;Mai brannte trotz verzweifelter Rettungsversuche die [[St.-Petri-Kirche (Hamburg)|Petrikirche]] nieder, ebenso die [[Gertrudenkirchhof|Gertrudenkapelle]], die nicht wiederaufgebaut wurde; das Gelände südöstlich von [[Gerhart-Hauptmann-Platz|Pferdemarkt]] und [[Spitalerstraße]], einschließlich der [[St.-Jacobi-Kirche (Hamburg)|Jacobikirche]], blieb hingegen verschont. [[Binnenalster]] und [[Glockengießerwall]] geboten der Ausbreitung des Feuers schließlich Einhalt, und am 8.&amp;amp;nbsp;Mai brannte das letzte Haus in der Straße [[Kurze Mühren]]. Die erst nach dem Brand neu angelegte Verlängerung der Kurzen Mühren zum [[Ballindamm]] hin heißt deshalb heute [[Brandsende]]. (Die [[Brandstwiete]] in der südlichen Altstadt hat dagegen nichts mit dem Großen Brand zu tun, sondern leitet sich ab von dem Hamburger Bürger [[Hein Brand]], dessen Festnahme 1410 zum Aufstand der Hamburger Bürger führte und zur ersten Hamburger Verfassung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit waren Spritzen ([[Feuerwehr in Deutschland|Feuerwehren]]) aus Städten der näheren und ferneren Nachbarschaft hinzugezogen worden, unter anderem aus [[Hamburg-Altona|Altona]], [[Uetersen]], [[Wedel]], [[Hamburg-Wandsbek|Wandsbek]], [[Geesthacht]], [[Lauenburg/Elbe|Lauenburg]], [[Feuerwehr Lübeck|Lübeck]], [[Stade]] und [[Kiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Wir haben eine schreckliche Nacht gehabt. Das Feuer wüthet noch immer fort und hat den ganzen Kern von Hamburg schon verzehrt. Die alte Börse, die alte Börsenhalle, das Rathhaus, die Bank liegen in Asche. Die Bankbücher sind geborgen. Jetzt brennt der ganze [[Alter Wall|Dreckwall]], und wenn der zwischen dem Dreckwall und dem [[Neuer Wall|neuen Wall]] liegende Graben den Flammen keinen Einhalt thut, so ist der [[Jungfernstieg]] auch verloren. Alles flüchtet sich vor die Thore. Viele Häuser sind durch [[Mine (Waffe)|Minen]] gesprengt und mehrere mit [[Kanone]]n eingeschossen worden, um dem Feuer Einhalt zu thun. Bis jetzt Alles vergebens!|Quelle=Bericht in der [[Allgemeine Preußische Staatszeitung|Allgemeinen Preußischen Staatszeitung]], zitiert in [[Der Wanderer (1809–1873)|Der Wanderer]] vom 13. Mai 1842 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wan|13|05|1842|3|Brand in Hamburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerüchte über eine mögliche [[Brandstiftung]] führten zu Misshandlungen von Verdächtigen, einige davon möglicherweise mit Todesfolge. Betroffen waren „Einheimische und Fremde, namentlich Engländer“, die teilweise ihr Leben bei der Brandbekämpfung eingesetzt hatten. Deshalb sah sich der Senat zu einer [[Bulletin|öffentlichen Bekanntmachung]] veranlasst, „daß bis jetzt kein Grund vorliegt, an jene Gerüchte absichtlicher Brandstiftung zu glauben“, und es der Senat als seine „unabweisliche Pflicht betrachten muß, gegen diejenigen, welche sich dennoch solche Mißhandlungen erlauben, mit scharfer Ahndung zu verfahren“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|obo|16|05|1842|4|Bekanntmachung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hamburgerbrand1842.jpg|Zeichnung des Hamburger Brandes. Erschienen 1842 in der Illustrated London News&lt;br /&gt;
 Brennende Petrikirche 1842.jpg|Die Petri&amp;amp;shy;kirche brennt&lt;br /&gt;
 Hamburger Brand Zollenbruecke.jpg|Bei der [[Zollenbrücke]]&lt;br /&gt;
 Eimbecksches Haus Hamburg Brand Suhr.jpg|Eimbecksches Haus brennt am Abend des 6.&amp;amp;nbsp;Mai ab&lt;br /&gt;
 Averdieck Roland und Elisabeth Der Lagerungsplatz der Abgebrannten.jpg|Illustration zu „Roland und Elisabeth“ von [[Elise Averdieck]]&lt;br /&gt;
 Verleihungsurkunde Hamburger Brandmedaille.jpg|Verleihungs&amp;amp;shy;urkunde der &amp;#039;&amp;#039;Kleinen [[Hamburgische Dankmedaille (Stadtbrand 1842)|Hamburger Brand&amp;amp;shy;medaille]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jungfernstieg und Binnenalster 1842.jpg|mini|Zerstörungen von 1842 an Jungfernstieg und [[Alster#Kleine Alster|Kleiner Alster]]. Blick vom Dach der Börse Richtung Lombardsbrücke. Die [[Daguerreotypie]] von [[Hermann Biow]] gilt als erstes Foto von Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.abendblatt.de/kultur-live/article106780358/Das-erste-Foto-von-Hamburg.html |titel=Das erste Foto von Hamburg |autor=Matthias Gretzschel |hrsg=Hamburger Abendblatt |datum=2002-12-24|abruf=2017-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PPN612004996 Plan des vom 5. bis 8. Mai eingeäscherten Stadttheils von Hamburg und deren Wiederaufbau (1842).jpg|mini|Wiederaufbauplan mit alten und neuen Straßenverläufen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große Brand verwüstete mehr als ein Viertel des damaligen Stadtgebietes. 51&amp;amp;nbsp;Menschen kamen ums Leben, die Zahl der Obdachlosen wurde auf 20.000 geschätzt, die Zahl der zerstörten Häuser auf etwa 1700 in 41&amp;amp;nbsp;Straßen. 102&amp;amp;nbsp;Speicher waren ebenso zerstört wie drei Kirchen, darunter die Hauptkirchen St.&amp;amp;nbsp;Nicolai und St.&amp;amp;nbsp;Petri, das Rathaus, die Bank, das Archiv und das Commercium mit der alten Börse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahre hinweg war das Stadtbild von den zerstörten Flächen und den darauf errichteten Behelfswohnungen geprägt, welche die Obdachlosigkeit von Bürgern und Gewerbe lindern sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 6.&amp;amp;nbsp;Mai hatte sich im Haus des Kaufmanns [[August Abendroth]] ein Hilfsverein für die Opfer der Brandes konstituiert, dessen Mitglieder auf Beschluss des Senates vom 11.&amp;amp;nbsp;Mai einer eingesetzten öffentlichen Unterstützungsbehörde beitraten. Gleichzeitig gaben die großflächigen Zerstörungen in der Altstadt Gelegenheit, das innere Stadtgebiet umfassend neu zu gestalten und die Infrastruktur zu modernisieren. Die Planungen dazu wurden ebenfalls noch im Mai 1842 unter der Federführung des englischen Ingenieurs [[William Lindley]] in Angriff genommen, noch bevor am 26.&amp;amp;nbsp;Mai die Aufräumarbeiten begannen. Maßgeblich beteiligt an der Erneuerung des Stadtbildes war der Hamburger Architekt [[Alexis de Chateauneuf]], außerdem flossen Vorschläge des Architekten [[Gottfried Semper]] in das Gemeinschaftswerk ein. Besonders radikal änderte sich das Gebiet um die [[Kleine Alster]], wo ein neues Stadtzentrum geschaffen wurde. Klosterstraßenfleet und Gerberstraßenfleet wurden zugeschüttet, die Kleine Alster in ihre heutige rechteckige Form gebracht und der Platz für Rathaus und [[Rathausmarkt]] vorbereitet, auch wenn es noch 44&amp;amp;nbsp;Jahre bis zur [[Grundsteinlegung]] für das heutige [[Hamburger Rathaus]] dauern sollte, und weitere elf Jahre bis zu seiner Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Niemitzhaus.jpg|mini|hochkant|Niemitz-Apotheke: typische Neubebauung nach dem Brand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Deichstraße 25.jpg|mini|Plakette an der Deichstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Zum Brandanfang (1).JPG|mini|Haus Zum Brandanfang in der Deichstraße&amp;amp;nbsp;25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für die Bauten, die nach dem großen Brand entstanden, waren klassizistische Formen und Anleihen bei italienischen Städten. Prägend wurde der [[Rundbogenstil]], der das Erscheinungsbild zahlreicher Bauten wie des Postgebäudes oder der Niemitz-Apotheke am Georgsplatz bestimmt. Diese [[Nachbrandarchitektur]] ist heute noch etwa bei den [[Alsterarkaden]] oder dem Postgebäude des Architekten [[Alexis de Chateauneuf]] zu sehen, insgesamt sind allerdings nur wenige Beispiele erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16.&amp;amp;nbsp;Juni beschloss die Bürgerschaft auf Antrag des Senats die Einsetzung einer außerordentlichen Rats- und Bürgerdeputation zum Wiederaufbau der Stadt. Zu den Aufgaben sollten die bauplanerischen Begleitung, die Beschlussfassung über die dafür notwendigen Geldmittel, aber auch zur Verbesserung des Löschwesens und der innerstädtischen Wasserversorgung, sowie der Reform der Feuer-Kasse gehören. Der Deputation sollten fünf Mitglieder des Senats und vierzehn Bürger angehören. Unter ihnen waren&lt;br /&gt;
* Senatssyndicus [[Wilhelm Amsinck (Syndikus)|Wilhelm Amsinck]],&lt;br /&gt;
* Senatssyndicus [[Edward Banks (Politiker, 1795)|Edward Banks]],&lt;br /&gt;
* Senator [[Andreas Friedrich Spalding]],&lt;br /&gt;
* Senator [[Martin Johann Jenisch der Jüngere]],&lt;br /&gt;
* Senator [[Heinrich Kellinghusen]],&lt;br /&gt;
* [[Kollegium der Oberalten|Oberalter]] [[Johann Jürgen Nicolaus Albrecht]],&lt;br /&gt;
* aus dem Kollegium der 60er [[Anton Dietrich Schröder]],&lt;br /&gt;
* aus der der Kämmerei [[Friedrich Hinrich Suse]] und [[Christian Wilhelm Köhler]] sowie&lt;br /&gt;
* [[Eduard Johns]] und [[Hermann Baumeister (Politiker)|Hermann Baumeister]] als Deputierte aus dem Kirchspiel St. Petri,&lt;br /&gt;
* [[Christian Jacob Johns]] und [[Georg Heinrich Kaemmerer]] aus dem Kirchspiel St. Nicolai,&lt;br /&gt;
* [[Johannes Amsinck (Kaufmann)|Johannes Amsinck]] und [[Heinrich Geffcken]] aus dem Kirchspiel St. Katharinen,&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig Daniel Meister]] und [[Franz Georg Stammann]] aus dem Kirchspiel St. Jacobi sowie&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Anton Wüppermann]]  und [[Theodor Dill]] aus dem Kirchspiel St. Michaelis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerstädtische Wasserversorgung durch Schöpfwerke war großenteils vernichtet und wurde auch nicht wiederhergestellt; stattdessen errichtete man ein [[Wasserversorgung in Hamburg|Wasserwerk in Rothenburgsort]]. Zerstört waren ebenfalls die [[Wasserrad|Wassermühlen]] an der Alster. Obwohl sich abzeichnete, dass Wassermühlen technisch überholt waren, baute man noch eine neue Stadtwassermühle an der [[Alte Post (Hamburg)#Poststraße|Poststraße]], die durch eine unterirdische Leitung von der Binnenalster gespeist wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stauhöhe der Alster konnte gesenkt werden, was die Gebiete [[Hamburg-Uhlenhorst|Uhlenhorst]] und [[Hamburg-Harvestehude|Harvestehude]] für eine Besiedelung verfügbar machte. Auch der bisher überwiegend als Weideland genutzte [[Hammerbrook]] wurde nach dem Brand [[Hammerbrooker Kanäle|planmäßig entwässert, aufgehöht und erschlossen]], um zusätzlichen Wohnraum für die zahlreichen Obdachlosen zu schaffen. Im Bereich der Innenstadt wurden erste [[Fleet]]e mit Trümmerschutt verfüllt, um u.&amp;amp;nbsp;a. Platz für breitere Straßen zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Stadtentwässerung wurden [[Kanalisation|unterirdische Kanäle]] zur [[Elbe]] gegraben. Außerdem begann man mit dem Aufbau einer [[Gasbeleuchtung]] anstelle der alten Öllampen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den drei zerstörten Kirchen wurden nur zwei wiederaufgebaut. Die Petrikirche erhielt in etwa ihr altes Aussehen und ist in&lt;br /&gt;
dieser Form bis heute erhalten geblieben; anstelle der alten Nikolaikirche entstand einer der [[Ehemalige Hauptkirche St. Nikolai (Hamburg)#Neugotischer Bau von 1874|bedeutendsten neugotischen Kirchenbauten]] Europas. Der neue Turm war lange Zeit das höchste Gebäude Hamburgs. Die neue Nikolaikirche wurde aber im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schwer beschädigt, und heute stehen nur noch der Turm und einige Mauerreste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Hamburger Umland hatte der Brand vor allem eine wirtschaftliche Bedeutung. Die Ziegeleien in den Marschgebieten beispielsweise an [[Elbe]] und [[Oste]] florierten in der Folgezeit wegen des großen Baustoffbedarfs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiges Ereignis der Hamburger Geschichte musste wegen des Großen Brandes verschoben werden, nämlich die Eröffnung der [[Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn|ersten Hamburger Eisenbahnstrecke]]. Diese führte nach [[Hamburg-Bergedorf|Bergedorf]] und sollte am 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1842 dem Verkehr übergeben werden. Anstelle von Ehrengästen beförderten die ersten Züge Flüchtlinge aus der brennenden Stadt – der planmäßige Betrieb wurde erst am 17.&amp;amp;nbsp;Mai ohne Feierlichkeiten aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1843, dem ersten Jahrestag des Brandes, wurde auf Antrag &amp;#039;&amp;#039;Eines Ehrbaren Rathes an Erbgesessene Bürgerschaft&amp;#039;&amp;#039; beschlossen, mit einer &amp;#039;&amp;#039;Commission&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;innigsten Dank&amp;#039;&amp;#039; für die unterschiedlichen Hilfeleistungen darzubringen und die &amp;#039;&amp;#039;feierliche und öffentliche&amp;#039;&amp;#039; Überreichung von [[Hamburgische Dankmedaille (Stadtbrand 1842)|Gedenkmünzen und -medaillen]] aus Bronze bzw. Kupfer der geschmolzenen Glocken vorzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Christian Gaedechens]]: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Münzen und Medaillen&amp;#039;&amp;#039;. J. A. Meissner, Hamburg 1850, S.&amp;amp;nbsp;119&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur besonderen Anerkennung wurden 1843 [[Johann Smidt]], dem Bürgermeister der [[Freie Hansestadt Bremen|Freien Hansestadt Bremen]], dem Oberpräsidenten der Stadt Altona und dem Oberpräsidenten der preußischen [[Provinz Sachsen]] zu [[Magdeburg]] das Hamburgische Ehrenbürgerrecht verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadensersatz durch die Feuerversicherer ==&lt;br /&gt;
Die [[Hamburger Feuerkasse]], die alle betroffenen Gebäudebesitzer entschädigte, gab an, dass 20&amp;amp;nbsp;Prozent des Gebäudebestands zerstört waren. Sie musste Kredite aufnehmen, die erst 40&amp;amp;nbsp;Jahre später vollständig abbezahlt waren. Die Aachener Feuerversicherungs-Gesellschaft, eine Vorläuferinstitution der heutigen [[AachenMünchener]] Versicherung, zahlte eine Entschädigungssumme von 320.000&amp;amp;nbsp;Talern; die hauptgeschädigte Feuerversicherungsbank, die [[Gothaer Versicherungsbank|Gothaer Feuer]], zahlte insgesamt 1,4&amp;amp;nbsp;Millionen Taler als Entschädigung. Der gesamte Sachschaden wurde auf mehr als 140&amp;amp;nbsp;Millionen Mark geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Die in der Literatur angegebenen Schadenshöhen sind wegen unterschiedlicher Währungsangaben und Umrechnungswegen nur schwer vergleichbar.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hamburger Feuerkasse, eine öffentliche Gebäudeversicherungsanstalt, hatte bei einer Gesamtversicherungssumme von 223&amp;amp;nbsp;Millionen Mark einen Schaden von 45&amp;amp;nbsp;Millionen Mark zu ersetzen. Dazu wurde eine [[Anleihe]] in Höhe von 48&amp;amp;nbsp;Millionen Mark aufgelegt, deren [[Tilgung (Geldverkehr)|Tilgung]] zum Teil aus Steuermitteln erfolgte und erst 1888 abgeschlossen war. Diese durchaus logische Verfahrensweise konnten die privaten Feuerversicherungen nicht wählen. So musste die 1795 auf Betreiben von [[Georg Ehlert Bieber]] gegründete &amp;#039;&amp;#039;Association Hamburgischer Einwohner zur Versicherung gegen Feuersgefahr&amp;#039;&amp;#039; Insolvenz anmelden, weil sie bei einer Schadensersatzforderung von mehr als 18&amp;amp;nbsp;Millionen Mark nur über Rücklagen von 500.000&amp;amp;nbsp;Mark verfügte. Zwei Hamburger Feuerversicherungen ereilte das gleiche Schicksal: die &amp;#039;&amp;#039;Zweite Hamburgische Assekuranz-Compagnie&amp;#039;&amp;#039; mit 1,6&amp;amp;nbsp;Millionen Mark und die &amp;#039;&amp;#039;Fünfte Hamburgische Assekuranz-Compagnie&amp;#039;&amp;#039; mit 4,3&amp;amp;nbsp;Millionen Mark Schadenssumme. Eine weitere Versicherung, die &amp;#039;&amp;#039;Patriotische Assekuranz-Compagnie&amp;#039;&amp;#039;, verdoppelte ihr Aktienkapital und konnte die Schadenssumme in Höhe von 1,5&amp;amp;nbsp;Millionen Mark ausgleichen. Der Feuerassekuranzverein Altona, der nur wenig betroffen war, konnte die Forderungen voll erfüllen. Größtenteils sehr schnell und in voller Höhe beglichen die überregionalen, teils ausländischen Feuerversicherer ihre Verpflichtungen. Dazu gehörten zwei französische, drei oder vier englische und vier deutsche Versicherer (Aachen und Münchener, [[Colonia (Versicherung)|Colonia]], [[Alte Leipziger – Hallesche|Leipziger]] und die Gothaer). Die 1782 gegründete [[Phoenix Fire Assurance|Londoner Phoenix Assurance Company]] veröffentlichte in einer Festschrift der Boulevardzeitschrift [[The Sun|Daily Herald]] im Jahre 1960 eine Schadenssumme von 250.000&amp;amp;nbsp;[[Pfund Sterling]]&amp;amp;nbsp;– das entsprach etwa 1,7&amp;amp;nbsp;Millionen Talern, die Versicherungsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Sun&amp;#039;&amp;#039; nannte in der gleichen Zeitschrift eine Summe von 117.000&amp;amp;nbsp;Pfund, entsprechend 800.000&amp;amp;nbsp;Talern. Die Londoner Allianz nannte in einer 1924 erschienenen Festschrift 40.000&amp;amp;nbsp;Pfund&amp;amp;nbsp;– 170.000 Taler. Unter den englischen Versicherer hatte die Liverpooler Royal den größten Schaden, der noch höher als der der Sun war. Die Schäden der deutschen Versicherer beliefen sich auf 1,4&amp;amp;nbsp;Millionen Taler bei der Gothaer, 320.000&amp;amp;nbsp;Taler bei der Aachener und Münchener, 114.000&amp;amp;nbsp;Taler bei der Colonia und 67.000&amp;amp;nbsp;Taler bei der Leipziger. Der Aachener-und-Münchener-Direktor Brüggemann sorgte persönlich dafür, dass alle Schäden innerhalb von zwei Wochen gezahlt waren, die Colonia tat dies innerhalb von fünf Wochen und die Gothaer innerhalb von drei Monaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Heinrich Heine]], der 1843 eine Deutschlandreise unternahm, besuchte auch das wieder im Aufbau befindliche Hamburg. Der Hamburger Brand ist in das 21.&amp;amp;nbsp;Kapitel (Caput XXI) seines Versepos &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland. Ein Wintermärchen]]&amp;#039;&amp;#039; eingegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg= |url=https://www.projekt-gutenberg.org/heine/wintmrch/wintmr21.html |titel=Deutschland. Ein Wintermärchen von Heinrich Heine – Text im Projekt Gutenberg |abruf=2020-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Matthias Blazek]]: &amp;#039;&amp;#039;Der große Hamburger Brand – Am 8. Mai 1842 war nichts mehr wie vorher&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Brandschutzbeauftragte&amp;#039;&amp;#039;, Februar 2026, S. 36–37.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Gihl]], Harry Braun: &amp;#039;&amp;#039;Der große Hamburger Brand von 1842.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2012, ISBN 978-3-86680-996-3.&lt;br /&gt;
* David Klemm; Markus Bertsch, Jörg Trempler (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg brennt: Zur bildlichen Darstellung einer Jahrhundertkastrophe&amp;#039;&amp;#039;; 1842 - Hamburg brennt Kat. 141–155, S. 280–300. In: &amp;#039;&amp;#039;Entfesselte Natur: Das Bild der Katastrophe seit 1600&amp;#039;&amp;#039;. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2018, ISBN 978-3-7319-0705-3, S.&amp;amp;nbsp;80–89.&lt;br /&gt;
* Evi Jung-Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Verlust und Chance. Hamburg 1842. Stadtmodernisierung beim Wiederaufbau nach dem Großen Brand.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Verein für Hamburgische Geschichte, Hamburg 1991, ISBN 3-923356-44-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitgenössische Darstellungen ===&amp;lt;!--, chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nicht ermittelbar, keine Freischütz-Ausgaben für 1842 im StBbHH, * N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgs Schreckenstage&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Freischütz&amp;#039;&amp;#039;, Band 18, 1842, S. 290–299, [https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN682524875_1842 Digitalisat], {{ZDB|2645241-8}} ev. Text in „Gartenlaube“, siehe Wikisource --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* J. A. Michaelis: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg’s Brand-Unglück des Ausland’s unsterblicher Ruhm.&amp;#039;&amp;#039; Eine ausführliche Beschreibung der schrecklichen Feuersbrunst, welche Hamburg vom 5ten bis 8ten Mai 1842 so schwer heimgesucht, nebst deren Folgen. Hamburg, Auf Kosten des Verfassers, 1842, ([http://resolver.sub.uni-hamburg.de/goobi/PPN726553484 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= N.N. |Titel=Große Feuersbrunst in Hamburg |Sammelwerk=[[Der Humorist]] |Band=6 |Nummer=96 |Ort=Wien |Seiten=390–391 |Datum=1842-05-14 |Online=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=hum&amp;amp;datum=18420514&amp;amp;seite=2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= N.N. |Titel=Große Feuersbrunst in Hamburg |Sammelwerk=[[Der Oesterreichische Beobachter]] |Band= |Nummer=134 |Ort=Wien |Seiten=530–532 |Datum=1842-05-14 |Online=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=obo&amp;amp;datum=18420514&amp;amp;seite=2}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der in Bezug auf den großen Brand erschienenen Lithographieen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Privilegierte wöchentlich gemeinnützige Nachrichten von und für Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 290, 7. Dezember 1842, ([https://www.europeana.eu/de/item/9200338/BibliographicResource_3000117638889?page=2#annotations Digitalisat])&lt;br /&gt;
1843&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinrich Schleiden]]: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Geschichte des großen Brandes in Hamburg vom 5. bis 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1842&amp;#039;&amp;#039;. Hoffmann und Campe, Hamburg 1843, {{Digitalisat|GB=mp5JAAAAIAAJ|SZ=PR1}}&lt;br /&gt;
* [[Ludolf Wienbarg]]: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg und seine Brandtage.&amp;#039;&amp;#039; Ein historisch-kritischer Beitrag. Kittler, Hamburg 1843, {{Digitalisat|GB=gzoXF0DFm7IC|SZ=PP3}}&lt;br /&gt;
1844&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Clemens Gerke]]: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg’s Gedenkbuch, eine Chronik seiner Schicksale und Begebenheiten vom Ursprung der Stadt bis zur letzten Feuersbrunst und Wiedererbauung&amp;#039;&amp;#039;. B. S. Berendsohn, Hamburg 1844,  S. 775ff., [https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN631030751 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belletristik ===&lt;br /&gt;
* [[Elise Averdieck]]: &amp;#039;&amp;#039;Roland und Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kinderleben.&amp;#039;&amp;#039; Theil&amp;amp;nbsp;2). Kittler, Hamburg 1851 (207. Tausend der Gesamtauflage. Köhler, Hamburg 1962), Erzählungen um den Hamburger Brand für Kinder von 6 bis 10.&lt;br /&gt;
* Elise Averdieck: &amp;#039;&amp;#039;Der Hamburger Brand. 1842.&amp;#039;&amp;#039; Saucke, Hamburg 1993.&lt;br /&gt;
* Arne Buggenthin: &amp;#039;&amp;#039;1842. Der große Brand von Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Acabus-Verlag, Hamburg 2019.&lt;br /&gt;
* [[Edgar Maass]]: &amp;#039;&amp;#039;Das große Feuer. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen-Verlag, Berlin 1939 (von Schröder, Hamburg 1950).&lt;br /&gt;
* [[Carl Reinhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der fünfte May. Ein Lebensbild von der Unterelbe&amp;#039;&amp;#039;, 4&amp;amp;nbsp;Bände, Wigand, Leipzig 1866–1868, Band 1 {{Digitalisat|GB=4aw7AAAAcAAJ|SZ=PP5}}, Band 2 {{Digitalisat|GB=Aq07AAAAcAAJ|SZ=PR5}}, Band 3 {{Digitalisat|GB=nvI6AAAAcAAJ|SZ=PP7}} und Band 4 {{Digitalisat|GB=qfI6AAAAcAAJ|SZ=PP1}}; verschiedene Neuauflagen, teils gekürzt, z.&amp;amp;nbsp;B.: 76.–80. Tausend. Neu durchgesehen und mit einem Nachwort versehen von [[Harald Busch]]. Christians u.&amp;amp;nbsp;a., Hamburg 1989, ISBN 3-7672-0498-3).&lt;br /&gt;
* [[Paul Schurek]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hamburger Brand. Erzählung.&amp;#039;&amp;#039; Glogau, Hamburg 1922 (ebenda 1949).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Great Fire of Hamburg, 1842|Hamburger Brand|3=s}} &lt;br /&gt;
* [https://epub.sub.uni-hamburg.de/epub/volltexte/2010/5420/pdf/brand_1842.pdf Der „Große Brand“ in Hamburg 1842] [http://feuerwehrhistoriker.de/historiker.html Hamburger-Feuerwehr-Historiker e.V.]&lt;br /&gt;
* Luise Jupke: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.shmh.de/journal-der-grosse-brand/ Der große Brand. Warum die Stadt in Flammen stand]&amp;#039;&amp;#039; [[Stiftung Historische Museen Hamburg]]&lt;br /&gt;
* Birgit Steinke: [https://geschichtsbuch.hamburg.de/epochen/restauration-revolution-reform/1842-hamburg-brennt/ 1842 Hamburg brennt!] geschichtsbuch.hamburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbrand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastrophe 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Geschichte (19. Jahrhundert)|Brand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Neustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserversorgung in Hamburg|Brand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerwehreinsatz in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Oursana</name></author>
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