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	<title>Halysotter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:44:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halysotter&amp;diff=1323664&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Z thomas: /* Weblinks */ cc-fix</title>
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		<updated>2024-01-04T07:59:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; cc-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Halysotter&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Gloydius halys&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Peter Simon Pallas|Pallas]], 1776)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Gloydius&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Grubenottern&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Crotalinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Vipern&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Viperidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schlangen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Serpentes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Toxicofera&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Gloydius halys 319005810 (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Halysotter in Abwehrhaltung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halysotter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Gloydius halys&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halys-Otter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Art der gleichnamigen Gattung [[Halysottern]] (&amp;#039;&amp;#039;Gloydius&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der asiatischen [[Grubenottern]] (Crotalinae). Sie ist über weite Teile Asiens verbreitet und kommt darüber hinaus als einzige Grubenotter auch in Teilen Europas vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Halysotter ist eine mittelgroße Viper und erreicht eine durchschnittliche Länge von etwa 60 bis 70 cm, wobei einzelne Individuen auch bis 80 cm lang werden. Die Grundfarbe ist variabel hellgrau bis hellbraun über rötlichbraun bis orange mit einer Rückenzeichnung aus dunkelbraunen Querbinden und Querflecken. Die Körperseiten besitzen direkt oberhalb der Bauchschuppen eine Reihe kleiner dunkler Flecken. Der Bauch ist einfarbig hellgrau und selten schwarz gesprenkelt. Über die Augen zieht sich ein dunkles Schläfenband bis zum Hals, auf der Kopfoberseite können weitere Zeichnungen in Form von Dreiecken vorhanden sein. Als Grubenotter besitzt die Schlange ein deutliches [[Grubenorgan]] zwischen dem Nasenloch und dem Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopf ist flach und kantig und vom Körper deutlich abgesetzt. Die relativ kleinen Augen besitzen vertikale [[Pupille]]n. Auf der Kopfoberseite befinden sich insgesamt 9 deutlich erkennbare und nicht aufgelöste Kopfschilde. Unterhalb der Augen befinden sich zwei bis drei Reihen von Unteraugenschilden ([[Supraoculare|Supraocularia]]). Die Körperschuppen sind gekielt. Um die Körpermitte liegen 23 Schuppenreihen. Die Unterschwanzschilde ([[Subcaudale|Subcaudalia]]) sind wie bei allen Arten der Gattung geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet zieht sich über [[Russland]] bis nach [[Sibirien]], östlich des [[Ural]]s nach Süden bis in den [[Iran]] und streift dabei Europa am Nordrand des [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meeres]] und im [[Transkaukasus]]. Nach Osten reicht das Gebiet bis in die [[Mongolei]] und [[China]] sowie auf die [[Ryukyu]]-Inseln [[Japan]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lebensraum der Schlange ist aufgrund des großen Verbreitungsgebietes sehr unterschiedlich. Die Schlange kann in verschiedenen Habitaten vom Flachland bis in die Hochgebirge in Höhen von 2.500 bis 3.500 m anzutreffen sein. Sie bevorzugt vor allem Steppen, Berghänge, Geröllflächen, Bergwiesen und Flussufer mit dichterer Vegetation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Halysotter ist überwiegend dämmerungsaktiv und ist eine reine Bodenschlange. In den Morgenstunden kann sie vor allem in nördlichen oder sehr hoch gelegenen Gebieten beim Sonnenbaden beobachtet werden. Im Regelfall ist sie am Boden gut getarnt, bei Bedrohung erzeugt sie durch Reiben eines Hornnagels an der Unterseite des Schwanzes auf dem Boden ein rasselndes Geräusch. Bei anhaltender Störung schnellt sie vor und beißt kräftig zu. Je nach Gebiet hält sie eine Winterruhe, die zwischen 4 und 6 Monate dauern kann. Die Schlange ernährt sich vor allem von [[Kleinsäuger]]n, Vögeln und Vogeleiern. Die Jungschlangen jagen Eidechsen und Heuschrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paarungszeit liegt im April bis Mai, im Anschluss an die Winterruhe. Die Schlange ist lebendgebärend ([[Ovoviviparie|ovovivipar]]) und bringt im Frühherbst 3 bis 12 Jungtiere zur Welt. Die Weibchen sind in der Lage, [[Spermium|Spermien]] über Jahre zu speichern und ohne erneute Begattungen Jungtiere zur Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Bis Anfang der 1990er Jahre wurden je nach Autor eine ganze Reihe amerikanischer, asiatischer und europäischer Viperarten zu der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Agkistrodon]]&amp;#039;&amp;#039; gestellt, in einem [[Taxon]] „Agkistrodontini“ vereint oder als „Agkistrodon-Komplex“ bezeichnet. Die großen Schwierigkeiten bei der systematischen Einordnung der Arten waren im Wesentlichen auf die mangelnde Differenzierung zwischen ursprünglichen ([[Symplesiomorphie|symplesiomorphen]]) und abgeleiteten ([[Apomorphie|apomorphen]]) morphologischen Merkmalen bei dieser evolutionär relativ ursprünglichen Schlangengruppe zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch molekulargenetische Untersuchungen der [[Mitochondrium|mitochondrialen]] [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] wurde seitdem jedoch die gemeinsame Abstammung ([[Monophylie]]) der amerikanischen Vertreter der Gattung nachgewiesen. Weiterhin wurde festgestellt, dass diese sehr viel enger mit den [[Klapperschlangen]] (Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Crotalus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sistrurus&amp;#039;&amp;#039;) verwandt sind als mit den bis dahin zu &amp;#039;&amp;#039;Agkistrodon&amp;#039;&amp;#039; gestellten eurasischen Arten. Diese eurasischen Arten werden seitdem unter die bereits früher vorgeschlagene Gattung &amp;#039;&amp;#039;Gloydius&amp;#039;&amp;#039; ([[Halysottern]]) gefasst. Das Taxon „Agkistrodontini“ wurde als offensichtlich [[paraphyletisch]] verworfen.&amp;lt;ref&amp;gt; Christopher L. Parkinson, Scott M. Moody, Jon E. Ahlquist: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic relationships of the &amp;#039;Agkistrodon complex&amp;#039; based on mitochondrial DNA sequence data.&amp;#039;&amp;#039; Symp zool. Soc. London 70, 1997; S. 63–78&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan A. Campbell, William W. Lamar: &amp;#039;&amp;#039;The Venomous Reptiles of the Western Hemisphere.&amp;#039;&amp;#039; Comstock; Ithaca, London. 2004. ISBN 0-8014-4141-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Gloydius&amp;#039;&amp;#039; stellen die beiden asiatischen Arten &amp;#039;&amp;#039;[[Gloydius blomhoffi]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gloydius intermedius]]&amp;#039;&amp;#039; die nächsten Verwandten der Halysotter dar. Diese wurden teilweise als Unterarten der Halysotter betrachtet, sind heute jedoch aufgrund von molekularbiologischen Daten und Merkmalen der Beschuppung als eigene Arten anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* José C. Brito, Hubert Saint Girons: &amp;#039;&amp;#039;Gloydius halys (Pallas, 1776) – Halysotter.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Joger, Nicolai Stümpel: &amp;#039;&amp;#039;Schlangen (Serpentes) III Viperidae.&amp;#039;&amp;#039; in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Reptilien und Amphibien Europas&amp;#039;&amp;#039; Band 3/IIB. Aula-Verlag, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-89104-617-0, S. 7–22.&lt;br /&gt;
* Ulrich Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Die Schlangen Europas und rund ums Mittelmeer.&amp;#039;&amp;#039; Franckh’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1989, ISBN 3-440-05753-4, S. 227–229.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gloydius halys}}&lt;br /&gt;
* {{ReptileDatabase|Gloydius|halys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grubenottern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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