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	<title>Halveti - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PerfektesChaos: tk k</title>
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		<updated>2025-08-11T12:32:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halveti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-[[Tariqa]] ([[Arabische Sprache|arabisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Chalwati&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Khalvati&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Mystik|mystischer]] [[Sufismus|Sufi]]-Orden. Ihr Gründer ist [[Pir Umar Halveti]] (Abu Abdallah Siradschuddin Umar Ibn Akmaluddin al-Lahdschi al-Chalwati; † 748 [[Hidschra|H]]/1347 [[Anno Domini|AD]]). Von Umar Halveti lässt sich die spirituelle Kette (arabisch &amp;#039;&amp;#039;[[Silsila]]&amp;#039;&amp;#039;) über  [[Zahed Gilani]], [[Abū n-Nadschīb as-Suhrawardī|Suhrawardi]], [[Dschunayd Baghdadi]], [[Hasan al-Basri]] und [[ʿAlī ibn Abī Tālib]] bis zum Propheten [[Mohammed]] zurückverfolgen. Der Orden wurde in [[Herat]] im heutigen Afghanistan gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Halveti Teqe Berat.jpg|mini|Gebäude der ehemaligen [[Halveti-Tekke (Berat)|Halveti-Tekke]] von [[Berat]]]]&lt;br /&gt;
Der Begriff [[Chalwa (Religion)|Halvet]] (arab. &amp;#039;&amp;#039;Chalwat&amp;#039;&amp;#039;) wird bei den Sufis im Zusammenhang mit „Rückzug ins Gebet“ und „Andacht“ verwendet. Die Form &amp;#039;&amp;#039;Halveti&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet jemanden, der &amp;#039;&amp;#039;Halvet&amp;#039;&amp;#039; praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sufi-Orden waren im Osmanischen Reich eine Massenbewegung und eng verbunden mit Handwerker- und Händlerzünften (Akhi oder Futuwa).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tamim Ansary]]: &amp;#039;&amp;#039;Die unbekannte Mitte der Welt. Globalgeschichte aus islamischer Sicht&amp;#039;&amp;#039;. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt a. M. 2010, ISBN 978-3-7632-6371-4, S.&amp;amp;nbsp;186–187, 223.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Schon während der Zeit Scheichs Sayyid [[Yahya Schirvani]] († 1457/58 in [[Baku]]), dem direkten Nachfolger Pir Umar Halvetis, wuchs die Zahl der [[Derwisch]]e beträchtlich. Yahya Shirvanis Stellvertreter verbreiteten die Tariqa dann über die gesamte muslimische Welt, vor allem in [[Anatolien]] und auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]] erfuhr sie einen starken Zulauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit entstanden vier große Zweige:&lt;br /&gt;
* die [[Dschamali]]s, gegründet von [[Dschamal Chalwati]] († 899 H/1493 AD), auch bekannt unter dem Namen „Chelebi Khalifa“.&lt;br /&gt;
* die [[Ahmadi (Halveti)|Ahmadis]], gegründet von [[Ahmad Shamsuddin Marmaravi]] († 910 H/1504 AD).&lt;br /&gt;
* die [[Ruschani]]s, gegründet von [[Dede (Titel)|Dede]] [[Umar Ruschani]] († 892 H/1486-1487 AD in [[Täbris]]).&lt;br /&gt;
* die [[Sivasi]]s (oder auch Schamsis), gegründet von [[Schamsuddin Ahmad Sivasi]] († 1006 H/1597-1598 AD in [[Sivas]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Innerhalb der vier Richtungen kam es zu zahlreichen weiteren Abspaltungen, am Ende des 19. Jahrhunderts bestand die Halveti-Tariqa aus etwa 50 verschiedenen Bruderschaften, wobei jede einzelne nach unterschiedlichen Ansichten als Teil der Halveti-Tariqa oder für eigenständige Orden gehalten werden. In ihren Glaubensgrundlagen und [[Dhikr]]-Zeremonien entsprechen sie sich. Der Halveti-Tariqa gehören auch eine Anzahl nennenswerter Osmanen an, darunter 15 [[Sultan]]e, sowie der Historiker [[Ahmed Cevdet Pascha]] aus dem 19. Jahrhundert († 1825). Das soll aber nicht bedeuten, dass es sich hierbei um eine Tariqa der gebildeten Elite handelt. Vielmehr stammt eine Menge der damaligen [[Derwisch]]e aus allen erdenklichen gesellschaftlichen Schichten. Nach einer Studie aus dem 19. Jahrhundert gab es in [[Istanbul]] zu jener Zeit 89 Halveti-[[Tekke]]s, verglichen mit 22 [[Naqschbandi]]-, fünf [[Mevlevi]]- und drei [[Schadhiliyya|Schadhili]]-Tekkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im europäischen Teil des Osmanischen Reiches waren die Halveti-Derwische in allen Provinzen mit starker muslimischer Bevölkerung vertreten. So unterhielten sie Tekkes in [[Sarajewo]], [[Skopje]] und im [[Albanien|albanischen]] Berat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Orden der [[Bektaschi]] spielte die Bruderschaft der Halveti z.&amp;amp;nbsp;B. im heutigen Kosovo eine tragende Rolle bei der Entwicklung der Städte und des Handwerks unter der Herrschaft der Osmanen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Noel Malcolm]]: &amp;#039;&amp;#039;Kosovo. A Short History.&amp;#039;&amp;#039; Pan Books, London 2018, ISBN 0-333-66612-7, S. 134–135; {{archive.org |kosovo-a-short-history_202104 |Blatt=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KastamonuPir2.jpg|mini|Pir Scheich Schaban-i Veli Türbe in [[Kastamonu]]]]&lt;br /&gt;
In der heutigen [[Türkei]] sind trotz des offiziellen Verbots durch den Staatsgründer [[Mustafa Kemal Atatürk]] im Jahr 1925, Derwischzentren zu unterhalten, noch immer drei Halveti-Zweige aktiv: die [[Schabani]]s, die [[Dscherrahi]]s und die [[Uschschaki]]s. Die Anzahl der Derwische dieser drei Gruppen ist größer als die jeder anderen Tariqa zu Beginn des 21. Jahrhunderts. In [[Kastamonu]] wird in einer [[Türbe]] auf dem Gelände der Halveti-Tekke der 1568/69 verstorbene Pir Şeyh Şaban-i Veli verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Halveti-Tariqa ist auch die größte der noch heute aktiven Tariqas auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Hayati-Halveti in [[Nordmazedonien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tidschani]]&lt;br /&gt;
* [[Muzaffer Ozak]]&lt;br /&gt;
* [[Merkez Efendi]]&lt;br /&gt;
* [[asch-Schaʿrānī]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nathalie Clayer: &amp;#039;&amp;#039;Netzwerke muslimischer Bruderschaften in Südosteuropa&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: [[Institut für Europäische Geschichte (Mainz)]].  [[Europäische Geschichte Online]], 2011; [https://d-nb.info/1043573429/34 d-nb.info] abgerufen am 13. Juni 2012.&lt;br /&gt;
* [[Yaşar Nuri Öztürk]]: &amp;#039;&amp;#039;The Eye of the Heart. An Introduction to Sufism and the Tariqats of Anatolia and the Balkans&amp;#039;&amp;#039;. Chapter Eleven: &amp;#039;&amp;#039;The Khalwatis&amp;#039;&amp;#039;. Redhose Press, Istanbul 1988, ISBN 975-413-024-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1067426701|VIAF=314866304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sufiorden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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