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	<title>Halve Hahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halve_Hahn&amp;diff=55196&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: End-Tag fehlt kursiv nicht beidseitig geschlossen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/missing-end-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/missing-end-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;End-Tag fehlt&lt;/a&gt; kursiv nicht beidseitig geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2018-10-28-Halve Hahn-9090.jpg|alt=|mini|Halve Hahn mit Röggelchen, mittelaltem Gouda, Zwiebeln, Butter und Senf]][[Datei:Halver Hahn in bakery in Cologne, Germany Cheese on rye bread roll.jpg|mini|&amp;#039;Halver Hahn&amp;#039; als Snack in Bäckerei-Kette in Köln]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halve Hahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der rheinische Ausdruck für ein Roggenbrötchen mit Käse und Würzzutaten. Das Brötchen (ein halbes &amp;#039;&amp;#039;[[Röggelchen]]&amp;#039;&amp;#039;) wird in der Regel mit Butter, ein bis zwei dicken Scheiben mittelaltem [[Gouda (Käse)|Gouda]]-Käse (&amp;#039;&amp;#039;Kies&amp;#039;&amp;#039;), saurer Gurke und [[Senf]] (&amp;#039;&amp;#039;Mostert&amp;#039;&amp;#039;), zum Teil auch mit in Ringe geschnittenen Zwiebeln (&amp;#039;&amp;#039;Öllich&amp;#039;&amp;#039;) und einer Prise Paprikapulver serviert. Das Gericht ist in rheinischen Kneipen und Gaststätten weit verbreitet. Um die Entstehung des Namens (Hochdeutsch: &amp;#039;&amp;#039;halber Hahn&amp;#039;&amp;#039;) ranken sich viele Legenden, ist das Gericht doch „ohne jegliches Hühnerfleisch“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Eckhard Supp]] |Titel=Duden. Wörterbuch Kochkunst. Von Amuse-Bouche bis Zierschnee |Verlag=Dudenverlag |Ort=Mannheim u.&amp;amp;nbsp;a. |Datum=2011 |ISBN=978-3-411-70392-0 |Kapitel=Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Regionale Gerichte im deutschsprachigen Raum&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln - Hohe Pforte 8, Haus zum Grin, Brauerei Lölgen, um 1900, RBA.jpg|mini|Brauerei Wilhelm Lölgen, Köln, Hohe Pforte 8 (um 1900)]]&lt;br /&gt;
Die wohl älteste bekannte Quelle ist ein Zeitungsartikel vom 13. Juli 1913 mit einem Leserbrief des damals 72-jährigen Wilhelm Vierkötter. Darin schildert er, als junger Mann aus [[Wahlscheid]] nach [[Köln]] gekommen, wie er bei seiner Geburtstagsfeier den Halven Hahn erfunden habe. Diese Feier fand am 18. April 1877 im Gasthaus Wilhelm Lölgen, [[Hohe Pforte (Köln)|Hohe Pforte]] 8 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Greven, &amp;#039;&amp;#039;Kölner Karneval: seine Bräuche, seine Akteure, seine Geschichte: 175 Jahre Festkomitee des Kölner Karnevals von 1823 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verabredete mit dem [[Köbes]], dass er für seine Gesellschaft 14 halbe [[Brathähnchen|Hähne]] bestellen würde, dieser jedoch stattdessen nach einer halben Stunde 14 „Röggelche met Kies“ servieren sollte. Diese ersten Halven Hähne kosteten Vierkötter 15 Pfennig pro Stück. Der Jux wurde viel belacht, und fortan wurde ein Käseröggelchen unter der Bezeichnung „Halve Hahn“ bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kölner Tageblatt Nr. 317. Montag, 13. Juli 1913&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Ist der &amp;quot;halve Hahn&amp;quot; eine bergische Erfindung? 1877 in Köln serviert – Die Wiege der Vierkötters stand in Rösrath.&amp;#039;&amp;#039; in: Rheinisch-Bergischer Kalender 2001, Heimatjahrbuch für das Bergische Land, S. 232–234, ISBN 3-87314-353-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Adam Wrede]] liefert in seinem &amp;#039;&amp;#039;Kölnischen Sprachschatz&amp;#039;&amp;#039; eine vergleichbare Herleitung, ohne Vierkötter als Person zu nennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adam Wrede |Titel=Neuer Kölnischer Sprachschatz |Band=Erster Band |Auflage=1981. |Verlag=Greven Verlag |Ort=Köln |Datum=1981 |ISBN=3-7743-0155-7 |Seiten=323}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer anderen Theorie zufolge stammt der Name vom typischen [[Armeleuteessen]] vergangener Zeit in Deutschland, dem [[Handkäse]]. Diese streng schmeckende Käsesorte bedarf zur Herstellung nicht der ehemals wertvollen Vollmilch, sondern wird vielmehr aus entrahmter und gesäuerter Milch hergestellt. In Köln wurde das halbe Roggenbrötchen mit Handkäse umgangssprachlich auf Halve Hahn verkürzt, und diese Bezeichnung blieb auch erhalten, als der Handkäse durch Gouda ersetzt wurde. Im nahegelegenen Düsseldorf wird der Halve Hahn noch immer mit Handkäs, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Mainzer Käse|Mainzer]]&amp;#039;&amp;#039;, und einem doppelten Röggelchen serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwechslungsgefahr ==&lt;br /&gt;
Wegen der Verwechslungsmöglichkeit mit einem halben [[Brathähnchen]] bietet das Gericht immer wieder Anlass für Anekdoten über irritierte Gäste, die vermeintlich Geflügel bestellt haben und stattdessen ein Käsebrötchen erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jura.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klartext-jura.de/2023/03/27/halver-hahn-in-trier |titel=„Halver Hahn“ in Trier |werk=Klartext Jura |datum=2023-03-27 |abruf=2024-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julia Bravo Sanchez |Titel=Ärgern, aber richtig: Wie man Kölner zur Weißglut bringt |Datum=2014-12-19 |Online=https://www.welt.de/reise/deutschland/article135553282/Wie-man-Koelner-zur-Weissglut-bringt.html |Abruf=2019-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Vertragsrecht|vertragsrechtliche]] Bewertung eines solchen [[Inhaltsirrtum|Inhaltsirrtums]] dient mitunter als Übungsfall für Rechtsberufe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jura.de&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=NWB Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG |Titel=Recht 180 klausurtypische Aufgaben und Lösungen aus 60 Fällen |Auflage=3., aktualisierte Auflage. Online-Buch inklusive |Ort=Herne |Datum=2019 |ISBN=978-3-470-64113-3 |Seiten=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.studocu.com/de/document/universitat-zu-koln/burgerliches-vermogensrecht/ubungsstunde-4-fallbeispiele-mit-losungen-ss2015/940528 |titel=Beispiel 4: „Der Halve Hahn“ |sprache=de |abruf=2022-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sprachspuren.de/halverhahn/ &amp;#039;&amp;#039;Alles Käse, oder was? Vom rheinischen Halven Hahn und sächsischen Truthahn&amp;#039;&amp;#039;], Norbert Nail (2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brotgericht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Käsegericht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Düsseldorf)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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