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	<title>Haltingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zieglhar: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-07-02T04:52:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Weil am Rhein&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen-Haltingen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Wappen von Haltingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 47/36/48.43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 07/36/45.29/O&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 256 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 7.78&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 7645&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2015&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 79576&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07621&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Karte Weil am Rhein - Haltingen.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage von Haltingen in Weil am Rhein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haltingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Alemannische Dialekte|alemannisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Haldige&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Stadtteil]] von [[Weil am Rhein]] im [[Landkreis Lörrach]] mit knapp 8000 Einwohnern auf einer Fläche von 7,78 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;. Nach der Kernstadt ist er damit sowohl nach der Einwohnerzahl als auch nach der Fläche der größte Stadtteil.&lt;br /&gt;
[[File:Lörrach - Obertüllingen nördl - Weil a Rh, LÖ - Haltingen v SO, Vogesen 02.jpg|thumb|Haltingen vom Tüllinger Berg her, im Hintergrund die Vogesen]]&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Haltingen ist durch die [[Bahnstrecke Mannheim–Basel|Rheintalbahn]] in zwei Hauptteile unterteilt. Das Oberdorf, der ältere Teil Haltingens, liegt östlich der Bahntrasse, das Unterdorf westlich davon. In beiden Teilen gibt es verschiedene Siedlungen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. das Hanggebiet im Oberdorf oder das Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Im Rad&amp;#039;&amp;#039;, eine ehemalige Bahnarbeitersiedlung, die von [[Gleisanlage]]n umgeben und deren Grundfläche daher näherungsweise kreisförmig ist. Zu Haltingen gehören ebenfalls die Besiedlungen Burghölzli und Rebgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Haltingen befindet sich die Kernstadt von Weil am Rhein, nordöstlich, auf einem Ausläufer des [[Tüllinger Berg]]s gelegen, der Stadtteil [[Ötlingen (Weil am Rhein)|Ötlingen]]. Im Norden grenzt Haltingen an die Nachbargemeinden [[Eimeldingen]] und [[Binzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Schotter]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ebene des Rheins weist auf dem Gebiet der Gemarkung verschiedene Niveaus auf. Das höchste Terrassenfeld ist das Aufschotterungsniveau der letzten Kaltzeit, die sogenannte [[Niederterrasse]]. Auf ihr hat sich das alte Dorf angesiedelt und später ausgedehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.lgrb-bw.de/?view=lgrb_geola_geo |titel=LGRB Kartenviewer |hrsg=LGRB Regierungspräsidium Freiburg i. Br. |abruf=2022-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem etwa 20 m hohen Rain fällt die Niederterrasse zum nächsttieferen Terrassenfeld ab. Dieser Rain ist ein altes Erosionsufer des sich nacheiszeitlich eintiefenden Rheins und wird als [[Hochgestade]] bezeichnet. Ihm folgt die &amp;#039;&amp;#039;Alte Baslerstraße&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Rebgartenweg&amp;#039;&amp;#039; steigt in seiner Böschung zum tieferen Niveau ab und der &amp;#039;&amp;#039;Krebsbach&amp;#039;&amp;#039; folgt streckenweise seinem Fuß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://map.geo.admin.ch/?topic=geol&amp;amp;lang=de&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-grau&amp;amp;layers=ch.swisstopo.geologie-geologischer_atlas,ch.swisstopo.geologie-geocov |titel=Geologischer Atlas der Schweiz 1: 25 000 |abruf=2022-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der tieferen, bereits nacheiszeitlichen Terrasse, dem &amp;#039;&amp;#039;Märkter Feld&amp;#039;&amp;#039;, verläuft die Autobahn. Es ist Standort von Industrie und Gewerbe, des Dorfes Märkt und des abgegangenen Ortes &amp;#039;&amp;#039;Heldelingen&amp;#039;&amp;#039;. Die Westbegrenzung des &amp;#039;&amp;#039;Märkter Feldes&amp;#039;&amp;#039; bildet ein wesentlich niedrigerer Rain, der überleitet zu dem sehr schmalen [[Flussaue|Aue]]-Streifen, der sich erst ab dem &amp;#039;&amp;#039;Bändlegrund&amp;#039;&amp;#039; (früher zwei Inseln!)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.arcanum.com/de/map/europe-19century-secondsurvey/?bbox=839630.7048520541%2C6041702.3583146315%2C846887.4452248781%2C6044372.876990344&amp;amp;layers=158%2C164 |titel=Großherzogthum Baden 1838-1849 |abruf=2022-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nordwärts verbreitert. Die Aue, einst Überschwemmungsgebiet, ist das jüngste [[Erosion (Geologie)|Erosionsniveau]]. In ihr hat der einst mehrarmige Rheinstrom seit der Tullaschen Flusskorrektion sein festes Bett gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=O. Wittmann |Titel=Landschaft, Boden und Grundwasser |Hrsg=Gemeindeverwaltung Haltingen |Sammelwerk=Haltingen 767 - 1967 |Datum=1967 |Seiten=13 - 22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schotterdecke ist im Bereich der Niederterrasse 25 m und mehr mächtig (großflächiger Kiesabbau zwischen dem Autobahnzubringer und der neuen Umgehungsstraße!), beim Märkter Feld weniger als 10 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ostteil der Gemarkung greift auf den Tüllinger Berg aus. Wie der Untergrund unter den Schottern der Rheinebene besteht er aus Schichten der [[tertiär]]en ([[Oligozän|oligozänen]]) Grabenfüllung. Unter der Niederterrasse und dem Märkter Feld wurden dunkelgraue [[Rupelium|Rupel-]]Tone der Froidefontaine-Formation angetroffen, Sedimente aus der Zeit, als das Meer zeitweise in den Graben eingedrungen war. Spärliche Aufschlüsse am Tüllinger Berg zeigen jüngere Schichten, die vom Rückzug des Meeres zeugen: zuunterst [[Elsässer Molasse]] und darüber die Süßwassermergel und -kalke der sogenannten Tüllinger Schichten. Letztere wurden in einem Seebecken am Rande des Oberrheingrabens abgelagert. Der Wechsel von Kalkbänken und Mergeln zeichnet sich im Gelände ab. Die harten Kalke bilden Hangversteilungen und weiche Hangkanten. Unter ihnen treten auf den wasserstauenden Mergeln Quellen aus. Diese in durchfeuchtetem Zustand schmierigen Mergel sind verantwortlich für Hangrutschungen über dem Dorf. Eine große Rutschmasse, die sich durch Rutschwülste zu erkennen gibt, liegt am &amp;#039;&amp;#039;Tüllinger Weg&amp;#039;&amp;#039;. Ihre Obergrenze liegt bereits im Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Einblick in den Untergrund verwehren vielfach (Löss-)Lehmdecken. Am Hangfuß ist die Niederterrasse mit vom Hang abgeschwemmtem Lehm bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haltingen wurde 764 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Haholtinga&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. 1065&amp;lt;ref&amp;gt;Gustave Amweg: &amp;#039;&amp;#039;Histoire populaire du Jura bernois.&amp;#039;&amp;#039; 1942, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; kam der Ort an die [[Fürstbistum Basel|Bischöfe von Basel]], die ihren Besitz später an das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St. Blasien]] abtraten. Die [[Rötteln (Adelsgeschlecht)|Herren von Rötteln]] hatten den Ort zu [[Lehnswesen|Lehen]] und so kam er zunächst an die [[Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg]] und 1503 an [[Markgrafschaft Baden#Die Seitenlinien|Baden]]. Seit 1733 gehört auch die Gemarkung der [[Wüstung]] &amp;#039;&amp;#039;Hiltelingen&amp;#039;&amp;#039; zu Haltingen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/23572/Hiltelingen+%5BW%C3%BCstung%5D?p_auth=nZIj1yN4 siehe Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Hiltelingen (Wüstung)&amp;#039;&amp;#039; auf Landeskunde entdecken online – leobw]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Gewann]] &amp;#039;&amp;#039;Im Schlössel&amp;#039;&amp;#039; stand bis 1678 das [[Wasserschloss Hiltelingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haltingen gehörte genauso wie Weil zum [[Oberamt Rötteln]] und ab 1809 zum [[Verwaltungsgliederung Badens#Wiesenkreis, 1809–1815|Oberamt Lörrach]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Dorf fast vollständig zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Juni 1971 fuhr die [[Tour de France 1971]] durch Haltingen und war Teil der Etappe von [[Basel]] nach [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ledicodutour.perso.sfr.fr/montagnes/cols__n/notschrei.htm |titel=La côte de Notschrei dans le Tour de France |hrsg=Le Dico du Tour |datum= |zugriff=2014-07-15 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1975 wurde Haltingen unter dem damals amtierenden Haltinger Bürgermeister Walter Fribolin in die Stadt Weil am Rhein [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=522}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltingen, Rathaus.jpg|mini|Ortsverwaltung Haltingen]]&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Haltingen verfügt über eine eigene Ortsverwaltung. Derzeitiger [[Ortsvorsteher]] ist Peter Reinacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das im Drittel zweigeteilte Wappen zeigt oben ein nach links gerichtetes [[Hippe (Werkzeug)#Rebmesser|Rebmesser]] mit silberner Klinge und schwarzem Griff auf rotem Grund. Darunter ist ein grüner Rebzweig mit blauen Trauben und zwei Blättern auf goldenem Grund. Das Wappen wird seit 1902 auf Vorschlag des [[Generallandesarchiv Karlsruhe|Generallandesarchivs]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Huber: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch Landkreis Lörrach.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-87799-046-0, S. 131/132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur, Sehenswürdigkeiten und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbild, Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weil am Rhein - Wasserturm Haltingen2.jpg|mini|Wasserturm Haltingen]]&lt;br /&gt;
Haltingen ist ein typisches [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]]. Viele der Häuser im Dorfkern stehen unter [[Denkmalschutz]]. Am östlichen Ortsrand steht die [[Georgskirche (Weil am Rhein)|Kirche St. Georg]]. Sie wird erstmals 1139 in einer [[Päpstliche Bulle|Bulle]] von Papst [[Innozenz II.]] genannt. Die [[Patrozinium|Schutzherrschaft]] des [[Georg (Heiliger)|Heiligen Georgs]] wird 1468 zum ersten Mal erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Landkreis Lörrach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Lörrach.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Kandern bis Zell im Wiesental.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 797.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der zweiten Hälfte der [[Reformation]]szeit wurde die Kirche umgebaut. Sowohl während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] als auch in der [[Schlacht bei Friedlingen]] im Jahr 1702 erlitt die Georgskirche schwere Beschädigungen. Die heutige Gestalt des [[Langhaus (Kirche)|Langhauses]] und des [[Chor (Architektur)|Chores]] erhielt die Kirche 1718.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1937 hat die Gemeinde eine katholische [[Pfarrkirche]]. Die Kirche [[St. Maria (Weil am Rhein)|St. Maria]] ist ein fünfachsiger [[Saalkirche|Saalbau]] mit unmittelbar daran anschließender [[Apsis]]. An der Südseite erhebt sich ein [[Glockenturm]] mit [[Satteldach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haltingen liegt im [[Markgräflerland]], das für seine Weine bekannt ist. In Haltingen existiert eine [[Winzergenossenschaft]], deren wohl bekanntester Wein die &amp;#039;&amp;#039;Haltinger Stiege&amp;#039;&amp;#039; ist. Durch den Ort und die Westhänge des Rebanbaugebietes am Tüllinger Berg führt der rund vier Kilometer lange &amp;#039;&amp;#039;Weiler Weinweg&amp;#039;&amp;#039;. Entlang des Weges informieren Tafeln über die Reben und die Entwicklung des Weinanbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den markantesten Bauwerken zählt der südlich des Dorfkerns am [[Rangierbahnhof Basel Bad Bf|Rangierbahnhof]] stehende, mit einem kugelförmigen Behälter ausgestattete [[Wasserturm Haltingen]], der Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil am Rhein - St. Maria2.jpg|Katholische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Maria&lt;br /&gt;
Weil am Rhein - Georgskirche7.jpg|Evangelische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Georg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
In Haltingen gibt es zwei Grundschulen, die &amp;#039;&amp;#039;Hans-Thoma-Schule&amp;#039;&amp;#039; im Unterdorf und die &amp;#039;&amp;#039;Alte Schule&amp;#039;&amp;#039; im Oberdorf, sowie zwei städtische Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
Haltingens Feuerwehr wurde 1975 im Zuge der [[Weil am Rhein#Eingemeindungen|Eingemeindung Haltingens]] als Abteilung in die [[Freiwillige Feuerwehr]] Weil am Rhein eingegliedert. Ihr gehören 40 aktive Feuerwehrleute an. Sie ist neben dem Einsatz bei [[Brandbekämpfung|Bränden]], im [[Rettungsdienst]] und bei [[Technische Hilfeleistung|technischen Hilfeleistungen]] für den Ort auch für die Wasserrettung auf dem [[Rhein]] und die Besetzung des in Weil am Rhein stationierten [[Messfahrzeug (Gefahrenabwehr)#Gerätewagen Messtechnik|Messgruppenfahrzeugs]] zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.feuerwehr-weilamrhein.de/index.php/ueberuns/abteilungen/abteilung-haltingen |titel=Freiwillige Feuerwehr Weil am Rhein |autor=Alexander Ebler |werk=www.feuerwehr-weilamrhein.de |zugriff=2016-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Straße ===&lt;br /&gt;
Die von Buxtehude nach Weil am Rhein führende [[Bundesstraße 3]] (B 3) verläuft in nordsüdlicher Richtung durch Haltingen. Über die [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] &amp;#039;&amp;#039;(2) Eimeldingen&amp;#039;&amp;#039; und die [[Anschlussstelle (Autobahn)#Behelfsanschlussstelle|Behelfsausfahrt]] &amp;#039;&amp;#039;(3) Binzen&amp;#039;&amp;#039; ist Haltingen über den [[Dreispitz (Binzen)|Dreispitz]] an die von Weil am Rhein nach Stockach führende [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;98]] (A 98) angeschlossen. Das [[Autobahndreieck Weil am Rhein]], das die [[Bundesautobahn 5]] mit der A 98 verbindet, liegt auf Haltinger [[Gemarkung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiene ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltingen 001.JPG|mini|Ehemaliges Bahnhofsgebäude Haltingen (2020 abgerissen)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.weil-am-rhein-geschichte-endet-mit-dem-abriss.625833a8-9853-4081-99d3-9bd17aaa39d2.html Marco Fraune: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte endet mit dem Abriss.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Oberdische, 19. Mai 2020.]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Haltingen ist an den [[Schienenpersonennahverkehr]] der [[Bahnstrecke Mannheim–Basel|Rheintalbahn]] angeschlossen. Vom Bahnhof Haltingen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bahnhof.de/bahnhof-de/bahnhof/Haltingen-1030104 Haltingen] auf bahnhof.de&amp;lt;/ref&amp;gt; fahren im Sommer jeden Sonntag historische [[Museumsbahn|Dampfzüge]] der [[Kandertalbahn]] nach [[Kandern]]. Die [[Großherzoglich Badische Staatseisenbahnen|Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen]] verlegten 1913 ihre Betriebswerkstätte, die sich bis dahin in Basel befand, nach Haltingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eisenbahndirektion Mainz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 30. August 1913, Nr. 41. Bekanntmachung Nr. 515, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Deutsche Bahn|Deutsche&amp;amp;nbsp;Bahn&amp;amp;nbsp;AG]] betreibt sie als [[Bahnbetriebswerk]] noch heute. Der [[Streckenstilllegung|stillgelegte]] [[Rangierbahnhof Basel Bad Bf|Weiler Rangierbahnhof]] liegt ebenfalls auf der Gemarkung Haltingens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugverkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Flughafen Basel Mulhouse Freiburg|EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg]] im benachbarten [[Département Haut-Rhin|Oberelsass]] ist rund 10 km von Haltingen entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Arend Braye]] (1890–1960), Bürgermeister von Haltingen, Oberbürgermeister von [[Lörrach]] sowie Abgeordneter des [[Badischer Landtag (1947–1952)|Badischen Landtags]] und des [[Landtag von Baden-Württemberg|Landtags von Baden-Württemberg]] (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Albert Lehmann]] (1896–1964), Kunstmaler und malender Chronist der Gemeinde Haltingen&lt;br /&gt;
* [[Rainer Stickelberger]] (* 1951), Jurist und Politiker (SPD), Landesjustizminister Baden-Württemberg 2011–2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Der Verein Rebtownrock e. V. veranstaltet jährlich das [[Metal]]-Festival „&amp;#039;&amp;#039;Metal in de Räbe&amp;#039;&amp;#039;“ mit international bekannten Bands in der Turn- und Festhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesangverein 1842 e. V. Haltingen veranstaltet jährlich am dritten Sonntag im September sein Winzerfest um die „Alte [[Kelter|Trotte]]“ herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abteilung Haltingen der Freiwilligen Feuerwehr Weil am Rhein ist jeweils an [[Christi Himmelfahrt]] Gastgeber des „Rettichfests“, oberhalb des Ortes in den Weinbergen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.weil-am-rhein-rettichfest-bleibt-ein-magnet.3a33219a-f161-449b-a8a7-b447db2876d2.html |titel=Weil am Rhein: Rettichfest bleibt ein Magnet - Verlagshaus Jaumann |zugriff=2016-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Köbele]], [[Fritz Schülin]], Helmut Fehse, Eugen Katzenstein: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch|Ortssippenbuch]] Haltingen, Kreis Lörrach in Baden.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Badische Ortssippenbücher.&amp;#039;&amp;#039; 14). Köbele, Grafenhausen 1965. (Bearbeiteter Zeitraum 1586–1964)&lt;br /&gt;
* Fritz Schülin: &amp;#039;&amp;#039;Haltingen: 767 bis 1967; Beiträge zur Orts-, Landschafts- und Siedlungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Gemeindeverwaltung Haltingen, 1967.&lt;br /&gt;
* Friedrich Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Kunoldingen. Eine abgegangene Siedlung auf Gemarkung Haltingen.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland&amp;#039;&amp;#039;, 1971, Heft 3, S. 111–115. ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1971-03/0005?sid=fa4cfc95d3c2164fe49f39aab302841c Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Fritz Schülin: &amp;#039;&amp;#039;Hiltelingen der andere, in der Gemarkung Haltingen aufgegangene Ort.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland&amp;#039;&amp;#039;, 1971, Heft 3, S. 115–122. ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1971-03/0009?sid=fa4cfc95d3c2164fe49f39aab302841c Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Hermann Schaufelberger: &amp;#039;&amp;#039;Das Bammertfeuer in Haltingen.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland&amp;#039;&amp;#039;, 1971, Heft 3, S. 135. ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1971-03/0029?sid=fa4cfc95d3c2164fe49f39aab302841c Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Weil am Rhein#Haltingen|Haltingen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.weil-am-rhein.de/pb/stadt,Lde/Home/Unsere+Stadt/Haltingen.html Offizielle Darstellung Haltingens der Stadt Weil am Rhein]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=15098|Titel=Haltingen+-+Altgemeinde~Teilort|Anzeigetitel=Haltingen|Linktext=Archivmaterial}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile und Ortschaften der Stadt Weil am Rhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=310495-3|VIAF=149545996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgliederung (Weil am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 764]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
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