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	<title>Halsgraben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:18:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halsgraben&amp;diff=266641&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf „Otto Piper (Burgenforscher)“</title>
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		<updated>2024-05-19T21:32:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf „Otto Piper (Burgenforscher)“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den burgenkundlichen Begriff. Für den Ort bei [[Scharnstein]], &amp;lt;!--Bezirk Gmunden,--&amp;gt; Oberösterreich, siehe [[Hals (Gemeinde St. Konrad)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudelsburg - Grundriss.jpg|miniatur|Grundriss der [[Rudelsburg]] mit Halsgraben (D)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halsgraben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein künstlich angelegter [[Burggraben|Graben]] bezeichnet, der eine [[Burg]]anlage nicht vollständig umschließt, sondern nur die Seiten des Areals abriegelt, die nicht durch natürliche Hindernisse geschützt sind. Er ist ein wichtiger Bestandteil des Wehrsystems vieler [[Höhenburg]]en.&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde in der Burgenkunde der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Halsgraben&amp;#039;&amp;#039; nur bei [[Spornburg|Burgen in Spornlage]] verwendet. Diese sind auf Grund ihrer Lage an drei Seiten von steil abfallenden Berghängen geschützt. Ein wirkungsvoller Angriff konnte deshalb immer nur von der Bergseite erfolgen. Eine Trennung der Anlage vom Landrücken erfolgte aus praktischen Gründen immer an der engsten Stelle des [[Felssporn|Bergsporns]], dem „Flaschenhals“, daher der Name. Die Burg war dann nur noch über eine Brücke – meist eine [[Zugbrücke]] – erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:CivertanCsobanc1.jpg|miniatur|L-förmiger Halsgraben der Burg [[Csobánc]] (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
Heutzutage wird der Begriff des Halsgrabens bisweilen auch auf anders geartete Burganlagen ausgedehnt, sofern diese an einer oder zwei ihrer Seiten einen tiefen Trockengraben besitzen, während sie auf den übrigen Seiten durch unzugängliches Gelände geschützt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Burgen mit Halsgräben im klassischen Sinne sind die [[Burg Liebenstein (Ilm-Kreis)|Burg Liebenstein]], das [[Schloss Rochlitz]], die [[Burg Kriebstein]] und die [[Isenburg (Hattingen)|Isenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden weitere Teile einer Burg, zum Beispiel [[Vorburg|Vor-]] und [[Kernburg]], mit einem solchen Graben voneinander getrennt, spricht man von einem [[Abschnittsgraben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Doppelter Halsgraben bei Höhenburgen ==&lt;br /&gt;
Sehr selten kommen hintereinander liegende „doppelte“ Halsgräben vor. Zwei in den Fels gehauene Halsgräben hintereinander weisen die Burgen [[Burg Blankenhorn (Eibensbach)|Blankenhorn]] in Nordwürttemberg, [[Burg Salm (Vogesen)|Salm]] im Elsass, [[Burg Wiedersberg|Wiedersberg]] in Sachsen und [[Burg Wildenberg (Kirchzell)|Wildenberg]] in Unterfranken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Halsgräben mit Wasserfüllung und trockene Ringgräben bei Höhenburgen ==&lt;br /&gt;
Nur selten besitzen Höhenburgen wie Spornburgen Wassergräben. Sehr selten sind bei Gipfelburgen auch weitgehend umlaufende Trockengräben vorhanden, die also einen Ringgraben darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hoch gelegene Gipfelburg [[Burg Šumburk|Neuschönburg]] in Böhmen hat einen weitgehend um Kernburg und erste Vorburg umlaufenden trockenen Halsgraben/Ringgraben, wie der Burgenforscher [[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]] in seinem Werk Burgenkunde bereits anmerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gipfelburg [[Krak des Chevaliers]] in Syrien hat einen Wassergraben/Halsgraben an der Westseite, der von einer Quelle durch eine unterirdische Leitung (Tunnel) gespeist wird.&lt;br /&gt;
Die sächsische [[Spornburg]] [[Burg Voigtsberg]] besaß ursprünglich einen wassergefüllten Halsgraben an der Hauptangriffsseite zwischen Kernburg und Vorburg. Er wurde im 19. Jahrhundert verfüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Billig]]: &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Schloß Voigtsberg 1249–1999 und die Gemeinde Voigtsberg im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; (= Voigtsberger Museumsreihe; 2). Stadt Oelsnitz/Vogtl., 1999, {{DNB|992593328}}, S.&amp;amp;nbsp;81, Abbildung des Burgmodells im Schlossmuseum.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;graben.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Horst Wolfgang Böhme]], Reinhard Friedrich, [[Barbara Schock-Werner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-010547-1, [[doi:10.11588/arthistoricum.535]], S.&amp;amp;nbsp;145–146.&lt;br /&gt;
* Friedrich-Wilhelm Krahe: &amp;#039;&amp;#039;Burgen des deutschen Mittelalters. Grundriss-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Flechsig, Würzburg 2000, ISBN 3-88189-360-1, S.&amp;amp;nbsp;24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neck ditches|Halsgraben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teil einer Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teil einer Befestigungsanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Erdbau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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