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	<title>Halsfistel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T01:06:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halsfistel&amp;diff=741896&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2024-06-17T15:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = Q18.1&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Laterale Halsfistel / Halszyste&lt;br /&gt;
| 02-CODE = Q18.8&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Mediane Halsfistel / Halszyste&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halsfisteln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halszysten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstehen durch Fehlentwicklungen der Eingeweide des Halses, sie sind also angeboren.&lt;br /&gt;
Man unterscheidet mediane Hals[[Zyste (Medizin)|zysten]] oder -[[Fistel|fisteln]] auf der Mittellinie des Halses von lateralen (seitlichen) oder [[Kiemenbogen|branchiogenen]] Fisteln oder Zysten in der Umgebung des [[Musculus sternocleidomastoideus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mediane Halszysten oder -fisteln ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thyreoglossal duct cyst.jpg|mini|Mediane Halszyste]]&lt;br /&gt;
Mediane Halszysten und -fisteln entstehen aus während der [[Embryogenese|Embryonalentwicklung]] nicht rückgebildeten Teilen des [[Schilddrüse|Ductus thyreoglossus]]. Beim Abstieg der [[Schilddrüse]]nanlage vom (späteren) Zungengrund nach [[kaudal]] entsteht eine Verbindung zum Schlunddarm, der Ductus thyreoglossus. Verschließt sich dieser Gang nicht vollständig, so verbleibt eine mediane Halszyste ([[Vincent Alexander Bochdalek|Bochdalek]]-Zyste). Bricht im Rahmen einer Infektion eine mediane Halszyste nach außen durch, besteht eine mediane Halsfistel. Mediane Halszysten bilden sich bevorzugt in der Gegend des [[Zungenbein]]s, da dies vermutlich ein Hindernis beim Abstieg darstellt. Dabei kann der Verbindungsgang vor oder hinter dem Zungenbein entlangführen oder durch das Zungenbein hindurch ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagnostik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Thyroglossal Duct Cyst 150117131348265.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Eine angeborene Halsfistel hatte zuerst [[Johann Nepomuk Hunczovsky]] 1789 beschrieben, im Jahr 1829 auch [[Karl Heinrich Dzondi]]. Hunczovsky heilte diese durch Injektion von Weingeist bzw. Spaltung des Fistelganges.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Fischer (Mediziner)|Georg Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie vor 100 Jahren. Historische Studie.&amp;#039;&amp;#039; [Gewidmet der [[Deutsche Gesellschaft für Chirurgie|Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]]&amp;amp;#93;. Verlag von F. C. W. Vogel, Leipzig 1876; Neudruck mit dem Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Historische Studie über das 18. Jahrhundert aus dem Jahre 1876&amp;#039;&amp;#039; und mit einem Vorwort von [[Rolf Winau]]. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 1978, ISBN 3-540-08751-6, S. 224.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die mediane Halszyste wird meist als prallelastische Schwellung in der Halsmitte getastet. Beim Schlucken zeigt sie eine Auf- und Abbewegung. 75 % der Zysten werden vor dem 6. Lebensjahr diagnostiziert. Im [[Ultraschall]] kann ein flüssigkeitsgefüllter Hohlraum gesehen werden. Eine mediane Halsfistel stellt eine kleine Hautöffnung etwa in Halsmitte dar, aus der trübes, auch eitriges Sekret austreten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Therapie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Gefahr einer Infektion mit nachfolgender Fistelbildung wird in der Regel die Zyste nach Diagnosestellung operativ entfernt. Dabei wird auch der allenfalls anhängende Fistelgang mit dem mittleren Anteil des [[Zungenbein]]s entfernt (dadurch [[Rezidiv]]rate unter 5 %, bei Belassen 50 % Rezidive). Falls vorhanden, muss der Fistelgang bis zum &amp;#039;&amp;#039;Foramen caecum linguae&amp;#039;&amp;#039; (kleine Grube am Zungengrund) verfolgt und entfernt werden. Eine eventuell vorhandene Zungengrundstruma ([[Heterotopie (Medizin)|dystopes]] Schilddrüsengewebe) darf nur dann entfernt werden, wenn [[Szintigrafie|szintigrafisch]] eine normale Schilddrüse nachweisbar ist (sonst ist eine lebenslange Hormoneinnahme erforderlich). Ist die Zyste bereits infiziert, muss die Infektion zunächst behandelt werden, bevor die Zyste entfernt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laterale Halszysten oder -fisteln ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Laterale Halszyste1.jpg|mini|Zyste der rechten Halsseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Laterale Halszyste2.jpg|mini|Operation einer lateralen Halszyste]]&lt;br /&gt;
Laterale Halszysten oder Halsfisteln sind Überreste der [[Kiemenbogen]] bzw. Kiemenfurchen, sie werden daher auch branchiogene Halszysten oder -fisteln genannt. Die Kiemenbogen entstehen zwischen der 4. und 8. Woche der Embryonalentwicklung im Bereich des Schlunddarmes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am häufigsten verbleibt ein Überrest des zweiten Kiemenbogens. Bei der Entwicklung des Halses wächst der zweite Kiemenbogen über den dritten und vierten. Dabei bildet sich ein Hohlraum, der [[Sinus cervicalis]], der normalerweise später wieder völlig verschwindet. Bildet sich dieser Hohlraum nicht komplett zurück, bleiben ein Gang oder Gangteile zurück von der Gegend der Tonsillen durch die Halsweichteile entlang der [[Halsschlagader]] bis nach außen zur Haut, meist im mittleren bis unteren Drittel des &amp;#039;&amp;#039;Musculus sternocleidomastoideus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagnostik ===&lt;br /&gt;
Die laterale Halsfistel fällt durch eine kleine Öffnung am Vorderrand des &amp;#039;&amp;#039;Musculus sternocleidomastoideus&amp;#039;&amp;#039; seitlich am Hals auf, aus der milchiges oder eitriges Sekret fließen kann. Weist der (angeborene) Gang keine Hautöffnung nach außen auf, kann meist noch in der Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter durch eine Entzündung relativ rasch eine prallelastische Schwellung entstehen, die laterale Halszyste, die nicht selten eine Größe über 5 cm erreicht. Sie kann dann vor dem &amp;#039;&amp;#039;Musculus sternocleidomastoideus&amp;#039;&amp;#039; getastet werden und ist meist gut sichtbar. Überbleibsel der anderen Kiemenbogen zeigen sich als Öffnungen oder Schwellungen am Hals, Kiefer oder der Wange. In unklaren Fällen können radiologische Untersuchungen ([[Computertomografie|CT]], [[Magnetresonanztomographie|MRT]]) weiterhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Therapie ===&lt;br /&gt;
Wie mediane Halszysten sollten auch die lateralen Halsfisteln und -zysten wegen der Gefahr einer Infektion operiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Branchio-oto-renales Syndrom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* P. Puri, M. Höllwarth: &amp;#039;&amp;#039;Pediatric Surgery&amp;#039;&amp;#039;. Springer, 2006, S. 3–12.&lt;br /&gt;
* Rudolf Probst, Gerhard Grevers, Heinrich Iro: &amp;#039;&amp;#039;Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde&amp;#039;&amp;#039;. 3., überarbeitete Auflage. 2008, ISBN 978-3-13-119033-8, S. 290–292.&lt;br /&gt;
* C. Brewis, M. Mahadevan, C. M. Bailey, D. P. Drake: &amp;#039;&amp;#039;Investigation and treatment of thyroglossal cysts in children.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Royal Society of Medicine&amp;#039;&amp;#039;, 2000, Band 93, Nr. 1, S. 18–21. PMID 10700841.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Kinderchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fehlbildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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