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	<title>Halltal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-02T12:16:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|erläutert das Seitental des Inntals in Tirol; die ehemalige Gemeinde in der Steiermark wird unter [[Halltal (Gemeinde Mariazell)]] erläutert.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Halltal, Herrenhäuser 2016-07.jpg|mini|Herrenhäuser im Halltal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Halltal.jpg|mini|Halltal mit [[Haller Zunterkopf]], rechts davon der Thaurer Zunterkopf mit dem Törl und den anschließenden Wildanger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Halltal von der Alpensoehnehuette.jpg|mini|Blick von der Alpensöhnehütte ins Halltal in Richtung Westen, die Berge von links nach rechts: [[Rumer Spitze]], Lattenspitze, Stempeljochspitze, [[Rosskopf (Halltal)|Rosskopf]], [[Großer Lafatscher]] und [[Kleiner Lafatscher]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Magdalena im Halltal.jpg|mini|Das ehemalige Kloster St. Magdalena im Halltal. Hinten Großer Lafatscher (links) und Kleiner Lafatscher (rechts)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Soleleitung Halltal.JPG|mini|Die hölzerne Soleleitung, deren Reste entlang des Fluchtsteiges im Halltal noch erhalten sind]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halltal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleines Seitental des [[Inntal]]s im [[Karwendel]] im [[österreich]]ischen [[Land (Österreich)|Bundesland]] [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]. Es befindet sich im Gemeindegebiet von [[Absam]] nördlich der ehemaligen Salinenstadt [[Hall in Tirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Tal beginnt beim Hackl ({{Höhe|800|AT|link=true}}) am oberen Ende des Haller Schwemmfächers und verläuft zuerst etwa 2&amp;amp;nbsp;km in nordwestlicher Richtung, biegt dann scharf in westliche Richtung um und zieht weitere 5&amp;amp;nbsp;km bis zum Stempeljoch ({{Höhe|2215|AT}}). Der Rücken des Kartellerjöchls ({{Höhe|1731|AT}}) teilt das Tal in das obere Halltal mit dem Haller Salzberg und dem nördlich davon gelegenen Isstal. Der vom Haller Salzberg kommende Bergbach vereinigt sich mit dem Issbach zum Halltalbach oder [[Weißenbach (Inn)|Weißenbach]], welcher in [[Hall in Tirol]] in den Inn mündet.&lt;br /&gt;
Der vordere Teil des Tales war über eine bis zu 32 Prozent steile Mautstraße öffentlich befahrbar. Die Weiterfahrt zu den Herrenhäusern und auf das Issjöchl war hingegen für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Nach mehreren [[Mure]]nabgängen im Bereich der Bettelwurfreise ist das Halltal seit 2012 nur noch für Berechtigte befahrbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tt.com/Tirol/4863366-2/durchbruch-bef%C3%B6rdert-halltal-in-eine-neue-%C3%A4ra.csp |wayback=20170103094833 |text=&amp;#039;&amp;#039;Durchbruch befördert Halltal in eine neue Ära.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Tageszeitung.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 6. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Halltal und seine Umrahmung liegen im Naturschutzgebiet Karwendel, welches ein Teil des [[Alpenpark Karwendel|Alpenparks Karwendel]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Halltal ist Teil der Nördlichen Kalkalpen und sein West-Ost-Ast folgt einer bedeutenden tektonischen Grenzfläche, an der Gesteine der Inntal-Decke über jüngere Gesteine der südlich davon vorkommenden Karwendel-Schuppenzone geschoben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Brandner: &amp;#039;&amp;#039;Absams Untergrund – Zur Geologie des Gemeindegebietes von Absam.&amp;#039;&amp;#039; In: M. Laimgruber, H. Moser, Steindl, P. (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Absam.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Absam, 2008, S. 9–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Störungszone tritt auch das [[Salinar]] der Salzlagerstätte auf.&amp;lt;ref&amp;gt;O. Schmidegg: &amp;#039;&amp;#039;Die Stellung der Haller Salzlagerstätte im Bau des Karwendelgebirges.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; 94, 1951, S. 159–205 [https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB0942_159_A.pdf (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Berge nördlich der Störung bestehen zum Großteil aus dem dickbankigen, hellgrauen [[Wettersteinkalk]], der eine Sattelstruktur bildet. Markant ist das mittelsteile Südfallen seiner Schichten im Gipfelaufbau des [[Großer Bettelwurf|Großen Bettelwurfs]] ({{Höhe|2726|AT}}) und des Kleinen Bettelwurfs ({{Höhe|2650|AT}}) sowie im Bereich der sogenannten Platten westlich der [[Bettelwurfhütte]]. Auch das Kartellerjöchl ({{Höhe|1731|AT}}) wird aus Wettersteinkalk aufgebaut; darüber liegen noch Reste der [[Raibler Schichten]]. Die Berge südlich des Halltals (Zunterköpfe) bestehen großteils aus dem dünngebankten, mittelgrauen [[Hauptdolomit]].&lt;br /&gt;
Die Salzlagerstätte reicht vom Bereich des heutigen Salzberges nach Westen bis unter den Wildanger-Stock und nach Norden bis ins hintere Isstal. Das Hauptgestein ist das [[Haselgebirge]], ein tektonisches Mischgestein aus [[Tonstein]], [[Siltstein]], [[Steinsalz]] und [[Anhydrit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Spötl: &amp;#039;&amp;#039;Die Salzlagerstätte von Hall in Tirol – ein Überblick über den Stand der geologischen Erforschung des 700jährigen Bergbaubetriebes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum.&amp;#039;&amp;#039; 69, 1989, S. 137–167 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/VeroeffFerd_69_0137-0167.pdf |KBytes=}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Halltal weist außerdem noch junges Gestein in Form von [[Brekzie]]n auf, die z.&amp;amp;nbsp;B. den markanten Plattenturm westlich der Bettelwurfhütte aufbauen. Diese Sedimentgesteine zeigen eine ehemals mächtige Verfüllung des Halltals an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Haller Salzberg ==&lt;br /&gt;
Große Bedeutung erlangte das Halltal durch den über 700 Jahre lang betriebenen und 1967 geschlossenen [[Salzbergbau]] und die damit verbundene [[Saline]] in [[Hall in Tirol]]. Davon sind noch viele Spuren zu sehen,&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Spötl, Hans Spötl: &amp;#039;&amp;#039;Ein montangeschichtlicher Streifzug durch das Halltal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Band 73, 1998, S. 2–18.&amp;lt;/ref&amp;gt; z.&amp;amp;nbsp;B. die Eingänge der Hauptstollen und die &amp;#039;&amp;#039;Herrenhäuser.&amp;#039;&amp;#039; Das Salzvorkommen wurde der Legende nach von Ritter Nikolaus von Rohrbach entdeckt, als er aus dem Vorkommen von salzhaltigem Quellwasser auf ein unterirdisches Salzlager schloss. Urkundlich belegt ist eine Saline in diesem Gebiet im Jahre 1232.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Palme: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Salzbergbaues und der Saline Hall.&amp;#039;&amp;#039; In: N. Grass, H. Hochenegg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadtbuch Hall in Tirol.&amp;#039;&amp;#039; Steiger, Innsbruck 1981, S. 67–91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der eigentliche Bergbau dürfte spätestens um 1272 begonnen haben, als [[Meinhard II.|Graf Meinhard II.]] den ersten Stollen, den heutigen Oberbergstollen ({{Höhe|1608|AT}}), anschlagen ließ. Bereits im Jahre 1555 betrug das Streckennetz der Stollen etwa 20&amp;amp;nbsp;km Länge. Insgesamt wurden 8 Horizonte (Hauptstollen) aufgefahren. Das gesamte Streckennetz betrug kurz vor der Schließung im Jahre 1967 rund 22&amp;amp;nbsp;km (mit allen aufgelassenen Strecken ca. 80&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
Der Abbau des Salzes geschah wie in allen alpinen Salzlagerstätten durch kontrollierte Auslaugung. Die so gewonnene [[Sole]] wurde über eine 10&amp;amp;nbsp;km lange Rohrleitung bis zum Sudhaus nach [[Hall in Tirol]] geleitet.&lt;br /&gt;
Die Herrenhäuser ({{Höhe|1485|AT}}), Zentrum des früheren Bergbaues, und das darin befindliche Salzbergmuseum sind seit dem Abgang einer Lawine im Jahre 1999 für die Öffentlichkeit geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://herrenhaus.tirol/geschichte/ |titel=Die Geschichte |werk=Initiative Rettet das Herrenhaus im Halltal |sprache= |abruf=2021-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die exponierte Lage ist eine Sanierung des Gebäudes von privater Seite äußerst schwierig. Im Jahr 2021 wurde ein neuer Versuch gestartet, die Herrenhäuser zu retten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://herrenhaus.tirol/ueber-uns/ |titel=Über uns |werk=Initiative Rettet das Herrenhaus im Halltal |sprache= |abruf=2021-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus: Hütten und Wanderwege ==&lt;br /&gt;
Das Halltal ist Ausgangspunkt für zahlreiche Bergtouren. Besonders häufig bestiegen werden der Große und der Kleine [[Großer Bettelwurf|Bettelwurf]], die [[Speckkarspitze]], der [[Großer Lafatscher|Große]] und [[Kleiner Lafatscher|Kleine Lafatscher]] sowie der Haller- und der [[Thaurer Zunterkopf]].&lt;br /&gt;
Ein beliebtes Ausflugsziel ist das Gasthaus im ehemaligen [[Sankt Magdalena im Halltal|Kloster St. Magdalena]], welches von Herbst 2012 bis Februar 2014 nicht bewirtschaftet wurde. Die Gemeinde Absam hat nach langen Verhandlungen den [[Österreichische Bundesforste|Bundesforsten]] schlussendlich das Alpengasthaus abgekauft und seit diesem Zeitpunkt ist die Wirtschaft wieder geöffnet. Die Gaststätte in den Herrenhäusern ist geschlossen, wobei das spartanisch eingerichtete sogenannte Knappenhäusl unregelmäßig an Wochenenden geöffnet ist. Ansonsten wird dort auf die Ehrlichkeit der Wanderer vertraut und es stehen Bier und Radler gegen eine Gebühr von zwei Euro bereit. An der Südseite des Bettelwurfs liegt auf {{Höhe|2079|AT}} die [[Bettelwurfhütte]] der Sektion [[Innsbruck]] des [[Österreichischer Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]]. Nur an Sonntagen und Feiertagen von Anfang Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet ist die Alpensöhnehütte ({{Höhe|1345|AT}}) unterhalb des [[Halltaler Zunterkopf]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Das Halltal liegt im Alpenpark Karwendel, der mit seinem Konglomerat aus Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten zu den [[Natura 2000|Natura-2000]]-Gebieten zählt. Dies bedeutet für den Besucher naturschutzrechtliche Einschränkungen bezüglich Befahren mit bzw. Abstellen von Kraftfahrzeugen im Schutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Günter: &amp;#039;&amp;#039;Die Saline Hall i. Tirol – 700 Jahre Tiroler Salz 1272–1967.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leobener Grüne Hefte.&amp;#039;&amp;#039; 132, 1972.&lt;br /&gt;
* Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Umweltschutz, Koordinationsstelle Alpenpark Karwendel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Salzberg und Saline Hall in Tirol.&amp;#039;&amp;#039; Innsbruck 2002 ({{Webarchiv|url=http://www.karwendel.org/downloads/apk_baende/apk_band_7.pdf|text=PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB|wayback=20140202145456|webciteID=|archive-is=}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/19/39/N |EW=11/29/45/E |type=landmark|dim=7000 |region=AT-7}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindegliederung von Absam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1035830906|VIAF=242761688}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Nordtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karwendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Absam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzbergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsgeschichte Tirols]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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