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	<title>Hallmarkt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MarienkircheHalle Westseite.jpg|mini|hochkant|Ostseite des Hallmarktes mit Umspannwerk und [[Marktkirche Unser Lieben Frauen|Marktkirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HAL-Hallmarkt Platz17.Juni.jpg|mini|hochkant]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hallmarkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Halle (Saale)]] ist einer der mittelalterlichen Siedlungskerne der Stadt, Zentrum der Salzgewinnung und ist heute eine [[gründerzeit]]liche Platzanlage. Der Platz liegt im Westen des Stadtzentrums zwischen Marktplatz und der heute überbauten Gerbersaale, einem Seitenarm der [[Saale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte war das Areal des heutigen Platzes das Zentrum der halleschen Salzgewinnung und -verarbeitung. Aus vier Brunnen ([[Deutscher Born]], [[Hackeborn (Halle)|Hackeborn]], [[Meteritzbrunnen|Meteritz-]] und [[Gutjahrbrunnen]]) in der Umgebung wurde [[Sole]] gefördert und in den Siedehütten (Salzkoten) zu Salz verarbeitet. Das auch als &amp;#039;&amp;#039;Thal&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Areal besaß eine eigene Verwaltung und Gerichtsbarkeit, die sich im 1464 errichteten und 1881 abgetragenen [[Thalamt am Hallmarkt]] befand. Teile der Inneneinrichtung (zwei Zimmer von 1594 und 1616) befinden sich heute in der [[Moritzburg (Halle)|Moritzburg]], in der eine Replik des Gebäudes errichtet wurde. Die Siedehütten waren im Wesentlichen einfache Fachwerkgebäude, die bis ca. 1790 chaotisch das Gebiet bestanden. Dann wurden die Siedehütten abgetragen und durch zwei größere [[Siedehaus|Siedehäuser]] der [[Pfänner]]schaft ersetzt. 1869 stellte die pfännerschaftliche [[Saline]] den Betrieb ein. Die Salzgewinnung war auf die [[Halloren- und Salinemuseum|königlich-preußische Saline]] auf der Salinehalbinsel übergegangen. Die Stadt erwarb das Gelände und begann durch Überbauung der Gerbersaale und Abbruch der westlich das Areal begrenzenden Stadtmauer mit den Vorbereitungen für die Anlage des heutigen Platzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Aufstand des 17. Juni|Volksaufstand in der DDR]] war die Stadt Halle eines der Zentren der Unruhen. Mehrere tausend Bürger, die sich auf dem Hallmarkt versammelt hatten, um für freie Wahlen und gerechtere Löhne zu demonstrieren, wurden unter Einsatz sowjetischer Panzer auseinandergetrieben. Zur Erinnerung an diesen Tag trägt der Hallmarkt seit 2003 den Namenszusatz „Platz des 17. Juni“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stiftung Aufarbeitung]]: [http://www.stiftung-aufarbeitung.de/uploads/pdf/auswertungort.pdf Auswertung zum Aufruf „Orte des Erinnerns“] (PDF; 70&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Göbelbrunnen Halle 8748.jpg|mini|Westseite mit Göbelbrunnen, Finanzamt (rechts) und Geschäftshaus (links)]]&lt;br /&gt;
Im Norden und Süden wird der Platz von gründerzeitlicher Blockrandbebauung begrenzt, die zwischen 1885 und 1910 entstand. Im Süden steht die 1905 als Lesehalle erbaute heutige [[Stadtbibliothek Halle|Stadtbibliothek]]. Im Osten bildet ein von [[Wilhelm Jost (Architekt, 1874)|Wilhelm Jost]] 1924 in [[Neoromanik|neoromanischem]] Stil geschaffenes [[Umspannwerk]] den Platzrand, das architektonisch an ein römisches Kastell erinnert und den Höhenunterschied zwischen dem Hallmarkt und dem höher gelegenen Hauptmarkt überbrückt. Das Umspannwerk wurde zweigeschossig auf einem H-förmigen Grundriss mit integrierter Treppenanlage errichtet. Im Untergeschoss befanden sich die technischen Anlagen, im Obergeschoss Wohnungen für Bedienstete. Nach baulicher Sanierung wird das Umspannwerk seit 2011 durch ein Lebensmittelgeschäft (Untergeschoss) und ein Restaurant genutzt. Das Gebäude steht zu Füßen der sogenannten Blauen Spitzen, des westlichen Turmpaares der [[Marktkirche Unser Lieben Frauen]]. Auf die Kirche ist der Platz [[Achse (Architektur)|axial]] ausgerichtet. Im Westen des Platzes befindet sich ein [[Brunnen]] des Bildhauers [[Bernd Göbel (Bildhauer)|Bernd Göbel]], der sich durch seinen Figurenreichtum mit vielen Bezügen zur halleschen Stadtgeschichte auszeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Göbel (Bildhauer)|Bernd Göbel]], Hans-Georg Sehrt: &amp;#039;&amp;#039;Der Göbel-Brunnen. Ursprung, Zeitlauf, Turbulenzen.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort vom damaligen Oberbürgermeister [[Klaus Peter Rauen]]. Halle (Saale) 1998, ohne ISBN, im [http://d-nb.info/96393452X Bestand der DNB]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich des Hallmarktes schloss sich eine große Baugrube an. Diese entstand im Zuge der Neubebauung des zwischen Hallmarkt und dem Saalearm Mühlgraben gelegenen Gebietes („Spitze“) in der Endphase der [[DDR]], die dort ähnlich dem [[Kulturpalast (Dresden)|Kulturpalast]] in [[Dresden]] eine Mehrzweckhalle errichten wollte. Pläne nach 1990, die Lücke durch den Bau eines Warenhauses oder die Errichtung des neuen geisteswissenschaftlichen Zentrums der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität]] zu schließen, sind wiederholt verworfen worden. Im Januar 2014 erteilte der Landtag des Landes Sachsen-Anhalt den Zuschlag für den Neubau des Finanzamtes Halle an den Eigentümer des Baulochs an der Spitze, die [[Günter Papenburg]] AG. Im Jahr 2016 wurde das Finanzamt fertiggestellt und im Juni 2017 ein links daneben erbautes Geschäftshaus eingeweiht, in dem der Hauptmieter ein [[B&amp;amp;B Hotels|B&amp;amp;B Hotel]] mit 102 Zimmern ist. Mit diesen beiden Bauten ist der Hallmarkt auch auf seiner westlichen Seite wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor = [[Holger Brülls]], Thomas Dietzsch | Titel = Architekturführer Halle an der Saale | Verlag = Dietrich Reimer Verlag | Ort = Berlin | Jahr = 2000 | ISBN = 3-496-01202-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hallmarkt (Halle)|Hallmarkt}}&lt;br /&gt;
* [https://verliebtinhalle.de/location/hallmarkt-mit-goebelbrunnen Hallmarkt mit Göbelbrunnen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/28/56/N|EW=11/57/59/E|type=landmark|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urbaner Freiraum in Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Halle (Saale)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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