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	<title>Hallinghausen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:24:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JWBE: Linkfix</title>
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		<updated>2023-03-24T19:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hallinghausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, frühere Schreibweise auch Haldinghausen, ist ein [[Wüstung|wüst gefallener Ort]] bei [[Brilon]]. Der Ort lag an der [[Nette (Alme)|Nette]], etwa 3&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Alme (Brilon)|Alme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hallinghausen war eine alte Pfarrei und [[Archidiakonat]] und gehörte kirchlich zum [[Erzbistum Paderborn|Bistum Paderborn]]. Die Pfarrei umfasste Dörfer beiderseits der Nette und damit in späterer Zeit im kölnischen [[Herzogtum Westfalen]] und im [[Hochstift Paderborn]]. Der Ort war möglicherweise kein Dorf, sondern ein größerer Einzelhof, denn in Urkunden wurde er nicht als „Dorf“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Kampschulte: &amp;#039;&amp;#039;Hallinghausen, ...&amp;#039;&amp;#039; (s. Literatur), S. 251&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallinghausen wurde 1031 erstmals urkundlich erwähnt, als Bischof [[Meinwerk]] von Paderborn die Kirche zu Hallinghausen mit drei dazugehörigen Kapellen an das [[Abdinghofkloster|Kloster Abdinghof]] verschenkte. Zu den Kapellen gehörte auch Alme, das später Filialkirche von Hallinghausen wurde. Ab dem Ende des 14. Jahrhunderts wurden der Ort und die Pfarrei Hallinghausen nicht mehr genannt. Der Ort ist wie viele andere Orte im späten [[Mittelalter]] dem großen Wüstungsprozess zum Opfer gefallen. Es hat sich dabei wohl um einen schleichenden, langsamen Vorgang gehandelt. Dieser setzte um 1300 ein. Über die Gründe für das Verlassen des Ortes gibt es unterschiedliche Theorien. Angedacht wird beispielsweise die Anziehungskraft der Stadt Brilon.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Brökel: Vergangene Zeiten, Band 3, Seite 57&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Grund waren [[Pest]]epidemien und das Bedürfnis der Bewohner, in [[Stadtbefestigung|befestigten Städten]] Schutz zu suchen. Die Pfarrei wurde nach Alme verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1355 besaßen die [[Büren (Adelsgeschlecht)|Edelherren von Büren]] einen Hof „tho Holdinghausen“, der möglicherweise mit Hallinghausen identisch ist. Später scheint Hallinghausen der erste Besitz der [[Meschede (Adelsgeschlecht)|Herren von Meschede]] in der Herrschaft Alme gewesen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Kampschulte: &amp;#039;&amp;#039;Hallinghausen, ...&amp;#039;&amp;#039; (s. Literatur), S. 254&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallinghausen war Sitz eines Freistuhlgerichts, das nach Alme verlegt wurde, möglicherweise zur Zeit der Übertragung des Pfarrrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 19. Jahrhunderts waren in Hallinghausen Ruinen vorhanden, die auf einen ehemaligen größeren Gutsbesitz hindeuteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Kampschulte: &amp;#039;&amp;#039;Hallinghausen, ...&amp;#039;&amp;#039; (s. Literatur), S. 252&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sage ==&lt;br /&gt;
In einer Almer Sage heißt es, Hallinghausen sei ein [[Templerorden|Tempelherren]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;kloster gewesen, das versunken ist oder im Krieg zerstört wurde. Die Tempelherren seien umgebracht worden. Außerdem soll von Hallinghausen aus Wegelagerei betrieben worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Kampschulte: &amp;#039;&amp;#039;Hallinghausen, ...&amp;#039;&amp;#039; (s. Literatur), S. 195f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Rüther: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichte des Landkreises Brilon.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regensberg, Münster, 1957.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Kampschulte]]: &amp;#039;&amp;#039;Hallinghausen, weiland Pfarrort, Archidiaconalsitz, Freistuhl und Edelsitz Herzogthums Westfalen, Bisthums Paderborn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regensberg, Münster, 1859, S. 195–258 ([https://books.google.de/books?id=cekDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PP6&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Brilon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;JWBE</name></author>
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