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	<title>Hallerwiese - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:02:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hallerwiese&amp;diff=1403888&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Janericloebe: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-01-26T14:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hallerwiese P1000591.jpg|alternativtext=Hallerwiese |miniatur|Alte Linde (Naturdenkmal) im Süden der Hallerwiese (2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hallerwiese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 1,7&amp;amp;nbsp;Hektar große [[Park]]anlage im Nürnberger Stadtteil [[St. Johannis (Nürnberg)]]. Die Hallerwiese liegt westlich des [[Hallertürlein|Hallertors]] und damit außerhalb der Altstadt. Sie erstreckt sich entlang des rechten Ufers der [[Pegnitz (Fluss)|Pegnitz]] zwischen der [[Hallertorbrücke]] und dem Großweidenmühlsteg. Linksseitig des linken Flussufers liegt der [[Kontumazgarten]]. Ein Fuß- und Radweg führt östlich durch das [[Hallertürlein]] in die [[Sebald (Nürnberg)|Sebalder Altstadt]]. Hallerwiese ist auch der Name des Distrikts 070 im Bezirk 07 St. Johannis&amp;lt;ref&amp;gt;[http://online-service.nuernberg.de/stadtplandienst/spa/main.php?myClient=large&amp;amp;myBackground=1&amp;amp;myLayer=stadtteilnam%2Cbezirk%2Cbezirk_l%2Cdistr%2Cgemark%2Cfl_gruen&amp;amp;myBBOX=4432533,5480259,705.2186177708209 Stadtplandienst Nürnberg: Distrikt 70 Hallerwiese Wiese]&amp;lt;/ref&amp;gt;, dessen Gebiet aber nicht identisch mit der Parkanlage ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Albrecht Annert Prospect des unteren Theils der Hallerwiese 001.jpg|miniatur|Prospekt der Hallerwiese von 1788, Kupferstich von Friedrich Albert Annert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1434 erwarb der Rat der Stadt Nürnberg von &amp;#039;&amp;#039;Margareta Heyden geb. Haller&amp;#039;&amp;#039;, eine unmittelbar vor dem Mauerring gelegene Wiese an der Pegnitz zum Preis von 561 Pfund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Der Name der Anlage erinnert an die ehemaligen Besitzer, die [[Patrizier]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;familie [[Haller von Hallerstein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Theo Friedrich|Titel=Vom Hesperidengarten zum Volkspark: Gartenkultur und Stadtgrünpflege vom Mittelalter bis zur Gegenwart in Nürnberg.|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Edelmann|Ort=Nürnberg|Datum=1993|Seiten=26 - 28|ISBN=3-87191-181-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rat stellte das neu erworbene Gelände &amp;#039;&amp;#039;„allen inwonern zu lust und ergetzung“&amp;#039;&amp;#039; zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Die Hallerwiese ist damit die älteste öffentlich gewidmete Grünfläche Nürnbergs und gilt als frühester für die Öffentlichkeit nutzbarer Erholungsfreiraum in einer mittelalterlichen deutschen Großstadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Darauf weist eine am Hallertürlein aufgestellte Gedenktafel hin, welche die historische Bedeutung der Grünanlage als &amp;#039;&amp;#039;Markstein der Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039; würdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hallerwiese wurde in der Vergangenheit vielfältig genutzt, als Fest- und Schützenplatz, zum Spazierengehen und Flanieren, als Treffpunkt für Verliebte und zum Spielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtbaumeister Paulus Vorchtel ließ zwischen 1449 und 1453 mehrere Lindenreihen planmäßig auf der Grünfläche pflanzen, die 1552 im [[Zweiter Markgrafenkrieg|Zweiten Markgrafenkrieg]] für ein freies Schussfeld im Bereich des sogenannten [[Burgfrieden]]s gefällt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 7 Jahre später wurden diese Lindenbäume wieder nachgepflanzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Christina Freiberg, Ronald Clark|Titel=Gartenreiseführer Deutschland: Die 1.500 schönsten Gärten und Parks|Hrsg=Deutsche Gesellschaft f. Gartenkunst und Landschaftskultur  e.V.|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Callwey Verlag|Ort=|Datum=2017-02-09|Seiten=106|ISBN=9783766722003}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute zeugt noch eine mächtige, etwa 400 Jahre alte [[Linden (Gattung)|Linde]] im Süden der Anlage von dem historischen Baumbestand. Die Linde wurde als [[Naturdenkmal]] von der Stadt Nürnberg ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=|url=https://www.nuernberg.de/imperia/md/umweltamt/dokumente/natur_landschaft/gesch__tztenaturdenkmale.pdf|titel=Geschützte Naturdenkmale in Nürnberg (nach § 28 Bundesnaturschutzgesetz)|werk=|hrsg=Stadt Nürnberg|datum=|zugriff=2017-09-26|sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ansprechende Gestaltung der Anlage belegt ein Kupferstich aus dem Jahre 1788 von Friedrich Albert Annert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 wurde an der Hallerwiese das Logenhaus Nürnberg der Logen „Joseph zur Einigkeit“ und „[[Freimaurerloge Zu den drei Pfeilen|Zu den drei Pfeilen]]“ eingeweiht. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde dort ein [[Lazarett]] betrieben. Nach erzwungener [[Freimaurer in Deutschland|Auflösung der Logen]] nutzten die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] das Haus als [[Antimasonismus|antimasonisches]] Propaganda-Museum. Infolge von Kriegsschäden wurde das Haus abgerissen und 1969 durch einen Neubau ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Seiderer, Georg |url=https://online-service2.nuernberg.de/stadtarchiv/objekt_start.fau?prj=verzeichnungen&amp;amp;dm=Stadtlexikon&amp;amp;ref=2206 |titel=Freimaurerlogen |werk=Stadtlexikon Nürnberg |hrsg=Stadtarchiv Nürnberg |abruf=2023-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Hallerwiese als Fest- und Schützenplatz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hallerwiese.JPG|mini|Schnepperschützen-Brunnen auf der Hallerwiese (2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Großweidenmühlsteg 01.JPG|mini|Der Großweidenmühlsteg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit diente die Hallerwiese als Fest- und Schützenplatz. Das erste urkundlich nachweisbares Armbrustschützenfest fand im Jahre 1439 statt. Um Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] aus dem [[Habsburg|Hause Habsburg]] zu ehren, wurde auf der Festwiese 1487 eine Feierlichkeit abgehalten. Das Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] durch die [[Friedensvertrag|Friedensverträge]] des [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friede&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ns]] (1648) wurde im Jahre 1650 auf der Hallerwiese mit einem 30 Tage währenden Fest und einem großen Feuerwerk gefeiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Zusammenhang verfasste der Barockdichter [[Johann Klaj]] ein Gedicht mit folgenden einleitenden Worten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Da wo der Pegnitzfluß sich aus der Stadt ergeußt&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[...] Liegt ein bebäumter Plan, ein Plan, der hoch gepriesen, Den man von Alters her benannt die Hallerwiesen [...].&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1768 wurden die Schützenfeste der Armbrustschützen auf der Grünfläche ausgetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an die [[Armbrust]]- oder [[Schnepperschützen]] wurde 1904 durch eine Spende des Bürgervereins St.&amp;amp;nbsp;Johannis der [[Armbrustschützenbrunnen|Schnepperschützen-Brunnen]] aufgestellt, eine Bronzeplastik des Bildhauers [[Leonhard Herzog]], die einen Armbrustschützen in höfischer Jagdkleidung des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts darstellt. Noch heute ist dieser Brunnen in Betrieb. 1482 wurde die Grünanlage mit drei schalenförmigen Röhrenbrunnen ausgestattet, die allerdings die Zeit nicht überdauert haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kombinierter Geh- und Radweg zwischen Hallerwiese und Pegnitz P1000576.jpg|alternativtext=Kombinierter Geh- und Radweg zwischen Hallerwiese und Pegnitz|miniatur|Kombinierter Geh- und Radweg zwischen Hallerwiese und Pegnitz (2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Nutzung ===&lt;br /&gt;
Die unscheinbare kleine Parkanlage mit großen Wiesenflächen, den alten Lindenreihen und dem Armbrustbrunnen in der Mitte dient als beliebter Erholungsraum für St. Johannis und ist eingebunden in den weitläufigen Grünraum des Pegnitztals West. Ein kombinierter Geh- und Radweg bildet die südliche Begrenzung der Grünanlage zur [[Pegnitz (Fluss)|Pegnitz]] und ist Teil der übergeordneten Freiraumverbindung in Richtung Fürth. Der Blick zum Pegnitzufer ist über weite Strecken aufgrund des dichten Ufer- und Begleitgehölzes versperrt. Ein Erleben der Flusslandschaft ist somit schwer möglich. Das Café Schnepperschütze befindet sich im Osten des Parks und bildet den belebten Eingang zur Altstadt über die Hallertorbrücke. Die Hallerwiese gehört trotz ihrer geringen Größe und schlichten Erscheinung zu einer der wichtigsten Grünanlagen in Nürnberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Felicia Laue, Jochen Martz |Titel=Der Garten-Verführer Mittelfranken: Spaziergänge in öffentliche und private Gärten und Parks |Hrsg=DGGL LV Bayern-Nord e.V. |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=2. |Verlag=ars vivendi Verlag |Ort=Cadolzburg |Datum=2012 |Seiten=31 f |ISBN=9783897169968}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hallerwiese - Blick vom Schnepperschütz.jpg|mini|Hallerwiese – Blick vom Schnepperschütz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hallerwiese (Nürnberg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexandra Foghammar: &amp;#039;&amp;#039;‚allen inwonern zu lust und ergetzung‘: Die Hallerwiese ist Nürnbergs älteste Grünanlage&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nürnberg heute 70&amp;#039;&amp;#039;. Heft Nr. 70, Nürnberg 2001, S.&amp;amp;nbsp;50–55.&lt;br /&gt;
* Theo Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Vom Hesperidengarten zum Volkspark. Gartenkultur und Stadtgrünpflege vom Mittelalter bis zur Gegenwart in Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Edelmann, Nürnberg 1993, ISBN 3-87191-181-X.&lt;br /&gt;
* Ursula Gölzen: &amp;#039;&amp;#039;Hallerwiese und Kontumazgarten – Parkanlagen mit Tradition&amp;#039;&amp;#039;. In: Gudrun Vollmuth: &amp;#039;&amp;#039;Gärten und Gärtla in und um Nürnberg. Ein Lesebuch nicht nur für Gärtnerinnen und Gärtner&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Walter E. Keller, Treuchtlingen 1995, ISBN 3-924828-67-9, S.&amp;amp;nbsp;48–50.&lt;br /&gt;
* Joachim Schöffel: &amp;#039;&amp;#039;Die Hallerwiese in Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit an der FH Weihenstephan, Juni 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS|NS=49/27/19.80|EW=11/4/1.80|type=landmark|dim=300|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pegnitz (Fluss)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistischer Bezirk von Nürnberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Janericloebe</name></author>
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