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	<title>Halldór Laxness - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halld%C3%B3r_Laxness&amp;diff=77336&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KukiHaki: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-15T09:39:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Halldór Kiljan Laxness 1955.jpg|mini|Halldór Laxness (1955)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halldór Kiljan Laxness&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ˈhaltour ˈcʰɪljan ˈlaxsnɛs|Tondatei=Is-Halldor kiljan laxness.oga}} (geboren als &amp;#039;&amp;#039;Halldór Guðjónsson&amp;#039;&amp;#039;; * [[23. April]] [[1902]] in [[Reykjavík]]; † [[8. Februar]] [[1998]] in Reykjalundur bei [[Mosfellsbær]]) war ein [[Island|isländischer]] [[Schriftsteller]] und [[Nobelpreis für Literatur|Literaturnobelpreisträger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gljúfrasteinn.JPG|mini|Gljúfrasteinn, Laxness’ Haus seit 1945; heute Laxness-Museum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gljúfrasteinn 2.JPG|mini|Haus und Auto von Halldór Laxness in [[Mosfellsbær]]]]&lt;br /&gt;
Halldór Laxness wurde als &amp;#039;&amp;#039;Halldór Guðjónsson&amp;#039;&amp;#039; geboren. Seine Eltern waren Guðjón Helgi Helgason und Sigríður Halldórsdóttir. Da er aus wohlhabendem Hause stammte, konnte er seine Bildung durch zahlreiche Reisen vervollständigen. Auf dem Kontinent lernte er den [[Katholizismus]] kennen und [[Konversion (Religion)|konvertierte]]. Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kiljan&amp;#039;&amp;#039; wählte er bei seiner Konversion zum Katholizismus, am 6. Januar 1923 im [[Benediktiner]]kloster St. Maurice de [[Clerf|Clervaux]] in [[Luxemburg]], nach dem irischen [[Märtyrer]] und Heiligen [[Kilian (Heiliger)|Kilian]]. Den Nachnamen &amp;#039;&amp;#039;Laxness&amp;#039;&amp;#039; nahm er nach dem Hof &amp;#039;&amp;#039;Laxnes&amp;#039;&amp;#039; („Lachshalbinsel“) bei [[Mosfellsbær]] an, wo er aufgewachsen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Beziehung mit Málfríður Jónsdóttir (1896–2003) ging Laxness’ älteste Tochter María (1923–2016) hervor. Von 1930 bis 1940 war er mit Ingibjörg Einarsdóttir (1908–1994) verheiratet; ihr gemeinsamer Sohn war der Historiker [[Einar Laxness|Einar Halldórsson]] (1931–2016). 1945 begann seine zweite Ehe mit Auður Sveinsdóttir (1918–2012) und er bezog seinen ständigen Wohnsitz in [[Gljúfrasteinn]] im [[Mosfellsdalur]] am [[Þingvallavegur]]. Die Töchter Sigríður und [[Guðný Halldórsdóttir|Guðný]] wurden 1951 und 1954 geboren. Sigríðurs Tochter [[Auður Jónsdóttir]] ist ebenfalls Schriftstellerin. Guðný Halldórsdóttir ist Filmregisseurin, ihr Sohn [[Halldór Laxness Halldórsson]] (* 1985) Autor, Schauspieler, Comedian und Rapper (als „Dóri DNA“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laxness’ Gesamtwerk umfasst zahlreiche Romane und Theaterstücke, auch war er häufig journalistisch tätig. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halldór Laxness starb im Alter von 95 Jahren und wurde auf dem Friedhof der Mosfellskirkja in Mosfellsdal beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://knerger.de/html/laxnesshschriftsteller_50.html |titel=Grab von Halldór Laxness |werk=knerger.de |sprache=de |abruf=2025-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Hauptwerke und Charakteristika ===&lt;br /&gt;
Laxness’ Reisen auf den Kontinent sind in seinem frühen Roman &amp;#039;&amp;#039;Der große Weber von Kaschmir&amp;#039;&amp;#039; (1927), der Einflüsse von [[Expressionismus]] und [[Surrealismus]] aufweist und andererseits im Ton gelegentlich an den frühen [[Thomas Mann]] erinnert, wiederzuerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Werke von Laxness sind &amp;#039;&amp;#039;[[Salka Valka]]&amp;#039;&amp;#039; (1931/32), &amp;#039;&amp;#039;[[Sein eigener Herr]]&amp;#039;&amp;#039; (1934–36) und &amp;#039;&amp;#039;Weltlicht&amp;#039;&amp;#039; (1937–40). In &amp;#039;&amp;#039;Sein eigener Herr&amp;#039;&amp;#039; geht es um einen hartnäckigen Kleinbauern, der trotz widrigster Umstände seine Selbstständigkeit nicht aufgeben will (der isländische Titel lautet &amp;#039;&amp;#039;Sjálfstætt fólk&amp;#039;&amp;#039;, deutsch: „selbstständige Leute“). In &amp;#039;&amp;#039;Weltlicht&amp;#039;&amp;#039; schildert er das Leben eines Mannes aus einfachsten Verhältnissen, der unbedingt Schriftsteller werden will und deshalb gegen viele Vorurteile seiner Umgebung zu kämpfen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekanntes Buch Laxness’ ist der Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die Islandglocke]]&amp;#039;&amp;#039; (isländisch &amp;#039;&amp;#039;Íslandsklukkan&amp;#039;&amp;#039;, 1943–46). Angelehnt an historische Figuren aus der Zeit um 1700 wie etwa den Sprachwissenschaftler [[Árni Magnússon]] wird darin erstens die nur zeitweise glückliche Liebesgeschichte zwischen dem Gelehrten und Handschriftensammler Arnas Arnaeus und der schönen Richtertochter Snæfríður geschildert, zweitens der über Jahrzehnte andauernde Prozess gegen den mit allen Wassern gewaschenen Bauern Jón, der des Mordes angeklagt ist und auf der Flucht jahrelang durch Europa irrt. Dieser Teil des Romans erinnert immer wieder an berühmte [[Schelmenroman]]e wie etwa [[Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen|Grimmelshausens]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der abenteuerliche Simplicissimus|Simplicissimus Teutsch]]&amp;#039;&amp;#039;. Beide Teile sind miteinander und mit der sozialen und politischen Situation Islands in der betreffenden Zeit aufs engste verknüpft; Arnaeus’ Ringen um die Erhaltung isländischer Handschriften und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wirft immer wieder Fragen nach der Identität Islands und der Legitimität seiner Gesellschaftsordnung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Längere Zeit galt Laxness als Anhänger [[Marxismus-Leninismus|marxistisch-kommunistischer]] Lehren. Dies kommt beispielsweise in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Atomstation]]&amp;#039;&amp;#039; (1948) zum Ausdruck. In diesem Roman wendet er sich energisch gegen die Stationierung [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] Raketen auf Island.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laxness schrieb noch zahlreiche weitere Romane, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Gerpla|Die glücklichen Krieger]]&amp;#039;&amp;#039; (1952), in dem er die negativen Seiten von Sagahelden teilweise satirisch aufzeigte – nicht unbedingt zur Freude aller seiner Landsleute. Das Buch wurde in bewusst archaisierender Sprache geschrieben und wird von vielen als die größte Parodie isländischer Sprache angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1950er Jahre wandte er sich vom Kommunismus ab. In seinen späteren Romanen &amp;#039;&amp;#039;[[Das Fischkonzert]]&amp;#039;&amp;#039; (1957), &amp;#039;&amp;#039;[[Das wiedergefundene Paradies]]&amp;#039;&amp;#039; (1960) und &amp;#039;&amp;#039;[[Am Gletscher]]&amp;#039;&amp;#039; (1968) ist auch die Sozialkritik nicht mehr so deutlich. Laxness sucht in seinem Spätwerk nach neuen Erzählformen, die vor allem mit der Problematik der [[Erzählperspektive]] spielen. Statt der sozial- und religionskritischen Themen hielten nun [[Daoismus|daoistische Themen]] Einzug in seine Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werkliste ===&lt;br /&gt;
* 1919 Barn náttúrunnar (Roman, &amp;#039;&amp;#039;Das Naturkind&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1923 Nokkrar sögur (Erzählungen)&lt;br /&gt;
* 1924 Undir Helgahnúk (Roman, &amp;#039;&amp;#039;Am heiligen Berg&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1925 Kaþólsk viðhorf (Essays)&lt;br /&gt;
* 1927 Vefarinn mikli frá Kasmír (Roman, dt. 1988: &amp;#039;&amp;#039;Der große Weber von Kaschmir&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1929 Alþýðubókin (Essays, dt. 2011: &amp;#039;&amp;#039;Das Volksbuch. Über Island und Gott und die Welt&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1930 Kvæðakver (Gedichte)&lt;br /&gt;
* 1931 Þú vínviður hreini, 1932 Fuglinn í fjörunni (Roman, dt. 1951, 1957: &amp;#039;&amp;#039;[[Salka Valka]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1933 Í austurvegi (Reportage) / Fótatak manna (Erzählungen) / Ungfrúin góða og húsið (Erzählung, dt. 1992: &amp;#039;&amp;#039;Das gute Fräulein&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1934 Straumrof (Schauspiel)&lt;br /&gt;
* 1934 Sjálfstætt fólk I, 1935 Sjálfstætt fólk II (Roman, dt. 1936: &amp;#039;&amp;#039;Der Freisasse&amp;#039;&amp;#039; (nur erster Teil, danach verboten); 1962: &amp;#039;&amp;#039;Unabhängige Menschen&amp;#039;&amp;#039;; 1968: &amp;#039;&amp;#039;[[Sein eigener Herr]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1937 Dagleið á fjöllum (Essays)&lt;br /&gt;
* 1938 Gerska æfintýrið (Reportage)&lt;br /&gt;
* 1937 Ljós heimsins, 1938 Höll sumarlandsins, 1939 Hús skáldsins, 1940 Fegurð himinsins (Roman, dt. 1955: &amp;#039;&amp;#039;Weltlicht&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1942 Sjö töframenn (Erzählungen) (dt. &amp;#039;&amp;#039;Sieben Zauberer&amp;#039;&amp;#039;) / Vettvángur dagsins (Essays)&lt;br /&gt;
* 1943 Íslandsklukkan, 1944 Hið ljósa man, 1946 Eldur í Kaupinhafn (Roman, dt. 1951: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Islandglocke]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1946 Sjálfsagðir hlutir (Essays)&lt;br /&gt;
* 1948 Atómstöðin (Roman, dt. 1955, 1989: &amp;#039;&amp;#039;[[Atomstation]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1950 Snæfríður Íslandssól (Schauspiel) / Reisubókarkorn (Essays)&lt;br /&gt;
* 1952 Gerpla (Roman, dt. 1977: &amp;#039;&amp;#039;[[Gerpla]]&amp;#039;&amp;#039;; 1991: &amp;#039;&amp;#039;Die glücklichen Krieger&amp;#039;&amp;#039;) / Heiman eg fór (&amp;#039;&amp;#039;Von daheim ging ich fort&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1954 Þættir (Erzählungen, dt. 2012: &amp;#039;&amp;#039;Ein Spiegelbild im Wasser&amp;#039;&amp;#039;) / Silfurtúnglið (Schauspiel)&lt;br /&gt;
* 1955 Dagur í senn (Essays)&lt;br /&gt;
* 1957 Brekkukotsannáll (Roman, dt. 1961: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Fischkonzert]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1959 Gjörningabók (Essays)&lt;br /&gt;
* 1960 Paradísarheimt (Roman, dt. 1971: &amp;#039;&amp;#039;[[Das wiedergefundene Paradies]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1962 Strompleikurinn (Schauspiel) / Prjónastofan Sólin (Schauspiel)&lt;br /&gt;
* 1963 Skáldatími (Essays) (dt. 1976: &amp;#039;&amp;#039;Zeit zu schreiben&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1964 Sjöstafakverið (Erzählungen, dt. 2015: &amp;#039;&amp;#039;Ein Angelausflug ins Gebirge&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1965 Upphaf mannúðarstefnu (Essays)&lt;br /&gt;
* 1966 Dúfnaveislan (Schauspiel)&lt;br /&gt;
* 1967 Íslendingaspjall (Essays)&lt;br /&gt;
* 1968 Kristnihald undir Jökli (Roman, dt. 1974: &amp;#039;&amp;#039;Seelsorge am Gletscher&amp;#039;&amp;#039;; 1989: &amp;#039;&amp;#039;[[Am Gletscher]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1969 Vínlandspúnktar (Essays)&lt;br /&gt;
* 1970 Úa (Schauspiel) / Innansveitarkronika (Roman, dt. 1976 &amp;#039;&amp;#039;Kirchspielchronik&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1972 Yfirskygðir staðir (Essays) / Norðanstúlkan (Schauspiel) / Skeggræður gegnum tíðina (Essays) / Guðsgjafaþulan (Roman, dt. 1979 &amp;#039;&amp;#039;Die Litanei von den Gottesgaben&amp;#039;&amp;#039;) / Af skáldum (Essays)&lt;br /&gt;
* 1974 Þjóðhátíðarrolla (Essays)&lt;br /&gt;
* 1975 Í túninu heima (Roman, dt. 1978: &amp;#039;&amp;#039;Auf der Hauswiese&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1976 Úngur eg var (&amp;#039;&amp;#039;Jung war ich&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1978 Sjömeistarasagan (&amp;#039;&amp;#039;Die Siebenmeistergeschichte&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1980 Grikklandsárið (&amp;#039;&amp;#039;Das Griechenlandjahr&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1981 Við heygarðshornið (Essays)&lt;br /&gt;
* 1982 Bráðum kemur betri tíð... (Gedicht-Auswahl)&lt;br /&gt;
* 1984 Og árin líða (Essays)&lt;br /&gt;
* 1986 Af menningarástandi (Essays)&lt;br /&gt;
* 1987 Dagar hjá múnkum (Tagebuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfilmungen ===&lt;br /&gt;
Einige seiner Romane wurden verfilmt:&lt;br /&gt;
* 1954 &amp;#039;&amp;#039;Salka Valka&amp;#039;&amp;#039;, Regie: [[Arne Mattsson]]&lt;br /&gt;
* 1973 &amp;#039;&amp;#039;[[Das Fischkonzert]]&amp;#039;&amp;#039; (Brekkukotsannáll), Regie: [[Rolf Hädrich]]&lt;br /&gt;
* 1980 &amp;#039;&amp;#039;[[Das wiedergefundene Paradies]]&amp;#039;&amp;#039; (Paradísarheimt), Regie: Rolf Hädrich&lt;br /&gt;
* 1984 &amp;#039;&amp;#039;[[Atomstation]]&amp;#039;&amp;#039; (Atómstöðin), Regie: Þorsteinn Jónsson&lt;br /&gt;
* 1989 &amp;#039;&amp;#039;[[Am Gletscher]]&amp;#039;&amp;#039; (Kristnihald undir Jökli), Regie: [[Guðný Halldórsdóttir]] (seine Tochter)&lt;br /&gt;
* 1999 &amp;#039;&amp;#039;Das gute Fräulein&amp;#039;&amp;#039; (Ungfrúin góða og húsið), Regie: Guðný Halldórsdóttir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Halldór Laxness gilt als der erste isländische Autor der Neuzeit, der Weltruhm erlangte. Er erhielt 1955 den Nobelpreis für Literatur „für seine anschauliche epische Kraft, welche die große Erzählkunst von Island erneuert hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/1955/ |titel=The Nobel Prize in Literature 1955 |werk=Nobelprize.org |sprache=en |abruf=2025-11-29 |zitat=for his vivid epic power which has renewed the great narrative art of Iceland}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den weiteren Ehrungen Laxness’ zählen der [[Internationaler Friedenspreis (Weltfriedensrat)|Weltfriedenspreis]] 1953 und 1969 der [[Sonning-Preis]]. Er erhielt die Ehrendoktorwürden der Universitäten [[Turku|Åbo]] (1968), Reykjavík (1972), der [[University of Edinburgh|Universität Edinburgh]] (1977) sowie der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] (1982), letztere anlässlich seines 80. Geburtstages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Laxness wurde aufgrund seiner lange Zeit kommunismusfreundlichen Haltung in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] stärker beachtet als in der [[Westdeutschland|Bundesrepublik Deutschland]]. Seine Werke der Nachkriegszeit wurden zuerst in der DDR übersetzt. In den 1990er Jahren erfolgte eine gesamtdeutsche Renaissance der Werke Laxness’, ausgelöst durch eine Werkausgabe des Göttinger [[Steidl Verlag]]s mit teilweise neuen Übersetzungen von [[Hubert Seelow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste isländischsprachiger Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Islands]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Friese]]: &amp;#039;&amp;#039;Halldór Laxness. Die Romane. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur nordischen Philologie&amp;#039;&amp;#039;, Band 24. Helbing und Lichtenhahn, Basel/Frankfurt am Main 1995.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Friese: &amp;#039;&amp;#039;[[Knut Hamsun]] und Halldór Kiljan Laxness: Anmerkungen zu Werken und Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; A. Franke, Tübingen/Basel 2002, ISBN 3-7720-2780-6.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Friese: &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen mit Halldór Kiljan Laxness.&amp;#039;&amp;#039; Francke, Tübingen 2008, ISBN 978-3-7720-8288-7.&lt;br /&gt;
* Guðrún Hrefna Guðmundsdóttir: &amp;#039;&amp;#039;Halldór Laxness in Deutschland. Rezeptionsgeschichtliche Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main/Bern/New York/Paris 1989.&lt;br /&gt;
* [[Peter Hallberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Halldór Laxness&amp;#039;&amp;#039; (engl. Übers. von Rory McTurk). Twayne Publishers, New York 1971.&lt;br /&gt;
* [[Halldór Guðmundsson]]: &amp;#039;&amp;#039;Halldór Laxness. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; btb-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-442-75142-6.&lt;br /&gt;
* Halldór Guðmundsson: &amp;#039;&amp;#039;Halldór Laxness. Sein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Steidl, Göttingen 2011, ISBN 978-3-86930-235-5.&lt;br /&gt;
* [[Auður Jónsdóttir]]: &amp;#039;&amp;#039;Skrýtnastur er maður sjálfur.&amp;#039;&amp;#039; 2002 (Kinder-/Jugendbuch, Porträt von Halldór Laxness).&lt;br /&gt;
* Aldo Keel: &amp;#039;&amp;#039;Innovation und Restauration. Der Romancier Halldór Laxness seit dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur nordischen Philologie&amp;#039;&amp;#039;, Band 10. Helbing und Lichtenhahn, Basel/Frankfurt am Main 1981.&lt;br /&gt;
* Günter Kötz: &amp;#039;&amp;#039;Das Problem Dichter und Gesellschaft im Werke von Halldór Kiljan Laxness. Ein Beitrag zur modernen isländischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Schmitz, Gießen 1966.&lt;br /&gt;
* Halldór Laxness, Erik Sønderholm: &amp;#039;&amp;#039;De islandske Sagaer og andre Essays.&amp;#039;&amp;#039; Gyldendal, Kopenhagen 1963.&lt;br /&gt;
* Erik Sønderholm: &amp;#039;&amp;#039;Halldór Laxness. En monografi.&amp;#039;&amp;#039; Gyldendal, Kopenhagen 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118570382}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118570382}}&lt;br /&gt;
* {{Nobel-lit|1955|Halldór Kiljan Laxness}}&lt;br /&gt;
* [https://www.iceland.de/index.php?id=729 Halldór Kiljan Laxness (1902–1998)] auf &amp;#039;&amp;#039;iceland.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.mbl.is/serefni/laxness/ Laxness-Seite] der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Morgunblaðið]]&amp;#039;&amp;#039; (isländisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.mos.is/laxness/Default.asp?Sid_Id=2521&amp;amp;tId=1&amp;amp;Tre_Rod=&amp;amp;qsr |text=Laxness-Seite der Stadt Mosfellsbær |wayback=20080402115624}} (isländisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.gljufrasteinn.is/cat.html?cat=22 Das Laxness-Museum im Haus Gljúfrasteinn]&lt;br /&gt;
* Jutta Duhm-Heitzmann: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-halldor-laxness-100.html &amp;#039;&amp;#039;23. April 1902 - Der Schriftsteller Halldór Laxness wird geboren.&amp;#039;&amp;#039;] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|WDR ZeitZeichen]] vom 23. April 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Literaturnobelpreisträger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Isländischer Name}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118570382|LCCN=n/78/95360|NDL=00470200|VIAF=17225412}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Halldor Laxness}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halldór Laxness| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Falkenordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
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{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Halldór Laxness&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Halldór Kiljan Laxness (vollständiger Name); Halldór Guðjónsson (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=isländischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reykjavík]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Februar 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Reykjalundur bei [[Mosfellsbær]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KukiHaki</name></author>
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